Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Ich mittlerweile schon. Ich habe das auch lange Zeit unterschätzt und die Medizin für latent schlimmer als die Krankheit betrachtet. Aber mittlerweile muss man wohl konstatieren, daß die schnelle Ausbreitung einfach für schlimme Zustände sorgen würde und zwar nicht im Einzelfall der ggf. milder verläuft als eine Grippe, sondern eben wegen des Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung. In Deutschland stehen wir ja sogar noch gut dar, deswegen auch die niedrige Zahl an Toten. Aber das kaputtgesparte NHS in England wird es in 1~2 Wochen voll abbekommen und von den USA wollen wir gar nicht erst anfangen. Die New York Times hat NYC heute zum Epizentrum erklärt, nur allein gestern mehr Tote als in Deutschland seit Ausbruch....
Verwandte aus USA hängen fest in ihrer Wohnung in Florida. Sie wollten wieder nach Hause (Iowa), keine Flüge, fürs Autofahren zu malade und sehr viele Unwägbarkeiten im Gesundheitswesen, also genau wie hier.
 
Nicht zu vergessen die Bezahlung im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Menschen dort werden mMn nicht angemessen für die Schwere und Wichtigkeit ihrer Arbeitsleistung bezahlt.
Problem daran ist, dass ein Pflegeheim heute schon zwischen 3000 und 5000 € im Monat kostet. Bei den derzeitigen Gehältern der Pflegekräfte.
Natürlich verdienen wir zu wenig. Wir sind auch ganz unten in der Hierarchie (als Schwester oder Examinierte Kraft ein bisschen drüber) Krankenhäuser und Pflegeheime sind Dienstleister und wollen dementsprechende Gewinne einfahren. Deshalb wurde ja alles ausgedünnt.
Wenn wir also angemessene Bezahlung bekämen, würde die Pflege noch teurer.... Weil das zahlt dann der Patient. Die Pflegekassen zahlen oft nur anteilig dem Pflegegrad entsprechend. Viele Patienten zahlen jetzt schon kräftig drauf
 
Ach ja? Und was stand dem in Frankreich, Spanien, Italien, England und den USA im Weg? Nur um mal ein paar wenige Beispiele zu nennen.
Das steht hier nicht zur Debatte oder besser erst in der zweiten Instanz. Angesprochen wurde hier ein bundesweiter Erlass zur Abgrenzung von Risikogruppen. Wie schwer es ist, in der BRD Einstimmigkeit herzustellen, haben die Diskussionen um die Ausgangssperre gezeigt. Auf der einen Seite den Populisten Söder, der sich hier als starker Mann in den Vordergrund gestellt hat, als Bewerber für das Kanzleramt, auf der anderen Seite Laschet mit 11 Mitstreitern. Für mich wäre hier eine bestimmende Instanz zielführender gewesen, haben wir aber leider nicht.
 
Rief beim Gesundheitsamt an und die meinten sie solle arbeiten gehen.....

War es ein Risikogebiet? Dann glaube ich das nicht. Ich "kenne" 5 Personen die die Bremer Quote mächtig nach oben getrieben haben als die Fallzahl noch unter 10 lag. Kamen aus Tirol zurück und durften sich daher direkt testen lassen. Eine Bekannte kam im selben Zeitraum ebenfalls zurück aus Tirol, Positiv, zusammen mit vier anderen. Auch bei denen hieß es, sie können und sollen sofort getestet werden.
 
War es ein Risikogebiet? Dann glaube ich das nicht. Ich "kenne" 5 Personen die die Bremer Quote mächtig nach oben getrieben haben als die Fallzahl noch unter 10 lag. Kamen aus Tirol zurück und durften sich daher direkt testen lassen. Eine Bekannte kam im selben Zeitraum ebenfalls zurück aus Tirol, Positiv, zusammen mit vier anderen. Auch bei denen hieß es, sie können und sollen sofort getestet werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...euers-Landeverbot-als-leeres-Versprechen.html
 
Hätte man die Risikogruppe sofort per bundesweitem Erlass abgeschottet, wäre gar nichts los gewesen.
Selbst jetzt gibt's noch genug Menschen die ihre Grundrechte bedroht sehen. Einfach mal mit dem (Sorry) Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) 2 Wochen zu Hause zu bleiben um sich zu schützen ist ein Affront für die. Lieber Party.....
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen!!! Ich fühle mich im Moment alles andere als sicher. Ich bin täglich mit Menschen aus der höchsten Risikogruppe in Kontakt. Näher kommst du sonst nur deinen nächsten Angehörigen!!!
Bei mir ist kein Homeoffice möglich. Und ich darf mich nicht infizieren weil es für viele den Tod bedeutet wenn ich sie anstecken würde!
Mir fehlen echt die Worte!!! " man nimmt uns das Recht zu leben".... Sagte eine Teilnehmerin bei einer "Versammlung von Jungen Leuten" in Leipzig, die von der Polizei am Freitag letzter Woche aufgelöst wurde (Corona Party im Park).
Ist die so blöd???? Also ignoranter geht es nicht!!!!!
Zur Info : Das Alter einiger Personen vom Wochenende, welche ich unter anderem versorgt habe :
99, 94, 92, 93, 90, 89,88,86.....
Da kann sich jeder ausmalen welch tolles Immunsystem diese Menschen haben, die zudem an Multimorbidität leiden : Arteriosklerose, Hypertonie, Kammerflimmern, Beinödeme, Parkinson Syndrom etc....
Im übrigen will das Britische Parlament die Risikogruppe bis zu 12 Wochen isolieren...
Stand heute in der Daily Mail
 

Doch natürlich. Du hast gesagt, der Föderalismus stünde irgendwas im Wege. Dann darf und muss der Vergleich zu zentralistischen Systemen erlaubt sein. Die Bayern könnten zum Beispiel sagen, aufgrund des Förderalismus war es ihnen möglich Maßnahmen zu ergreifen weit bevor die Flöten in Berlin mal in die Puschen gekommen sind.
 
Selbst jetzt gibt's noch genug Menschen die ihre Grundrechte bedroht sehen. Einfach mal mit dem (Sorry) Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) 2 Wochen zu Hause zu bleiben um sich zu schützen ist ein Affront für die. Lieber Party.....

Brauchst keine Party. Ich stehe eben im Rewe beim Bäcker. Neben mir ein ca. 4-Jähriges Kind das versucht sich an dem Metallgeländer vor der Auslage hochzuziehen (da wo man seine Einkäufe drauf abstellen kann...) und klebt dabei mit dem Gesicht und einer Hand an der Glasscheibe. Der Kleine musste dann von der Verkäuferin zurechtgewiesen werden weil Vattern ja seine Einkäufe sortieren musste. Und ich stelle mir so vor wie der Kleine sich die Hände in den Mund steckt, durch den Laden läuft, alles anpackt und am Ende beim Bäcker turnt während es dem Vater egal ist. Und auch wegen solcher Idioten (der Vater, nicht das Kind) deren Brut als Bazillenschleuder durch die Welt läuft, gibt es dann irgendwann die Ausgangssperren.
 
Brauchst keine Party. Ich stehe eben im Rewe beim Bäcker. Neben mir ein ca. 4-Jähriges Kind das versucht sich an dem Metallgeländer vor der Auslage hochzuziehen und klebt dabei mit dem Gesicht und einer Hand an der Glasscheibe. Der Kleine musste dann von der Verkäuferin zurechtgewiesen werden weil Vattern ja seine Einkäufe sortieren musste. Und ich stelle mir so vor wie der Kleine sich die Hände in den Mund steckt, durch den Laden läuft, alles anpackt und am Ende beim Bäcker turnt während es dem Vater egal ist. Und auch wegen solcher Idioten (der Vater, nicht das Kind) deren Brut als Bazillenschleuder durch die Welt läuft, gibt es dann irgendwann die Ausgangssperren.
Hast du völlig Recht!!!! Nicht nur da..... Ich habe ähnliches am Samstag bei Penny erlebt... Mutter war mit Smartphone beschäftigt und ihr Kind "vergnügte" sich auf ähnliche Weise wie bei deinem Fall.....
 
Die Chefin von meiner Schwester kam letzte Woche ohne Kontrolle und ohne anschließende Quarantäne aus Österreich wieder.
Rief beim Gesundheitsamt an und die meinten sie solle arbeiten gehen.....
Heute hieß es, dass bei Pflegekräfte die infiziert waren die Quarantäne auf 7 Tage verkürzt würde und sie, wenn symptomfrei, mit dem richtigen Schutz wieder arbeiten gehen könnten.... In einer Pressekonferenz des RKI im RBB....
 
Problem daran ist, dass ein Pflegeheim heute schon zwischen 3000 und 5000 € im Monat kostet. Bei den derzeitigen Gehältern der Pflegekräfte.
Natürlich verdienen wir zu wenig. Wir sind auch ganz unten in der Hierarchie (als Schwester oder Examinierte Kraft ein bisschen drüber) Krankenhäuser und Pflegeheime sind Dienstleister und wollen dementsprechende Gewinne einfahren. Deshalb wurde ja alles ausgedünnt.
Wenn wir also angemessene Bezahlung bekämen, würde die Pflege noch teurer.... Weil das zahlt dann der Patient. Die Pflegekassen zahlen oft nur anteilig dem Pflegegrad entsprechend. Viele Patienten zahlen jetzt schon kräftig drauf

Schon klar.. Was ich mich aber immer wieder frage ist, wo diese ganzen exorbitant hohen Pflegekosten (und auch Krankenhauskosten bei Krankenhausaufenthalten), die vom zu Pflegenden/Pflegekasse/Staat (bzw. Kranken/Krankenversicherung) gezahlt werden, hinfließen?

Beispiel Pflegeheim (Personalschlüssel 1:8 bei Pflegestufe 1 und 1:2 bei Stufe 5, noch aktuell?):

Gehen wir von einer durchschnittlichen Pflegestufe aller Pflegefälle von 2,5 aus, macht einen ungefähren Schlüssel von 1:3,8. Durchschnittseinnahme 4000 EUR. Beispiel anhand von 10 Pflegefällen/Monat:
Einnahmen: 40000 EUR, Ausgaben für Personal (rund 3 Pflegekräfte) rund 15000 EUR
Verbleiben 25000 EUR für alles sonstige. Erscheint mir sehr viel...Wo fließt das viele Geld hin?

Sorry für OT...
 
Hast du völlig Recht!!!! Nicht nur da..... Ich habe ähnliches am Samstag bei Penny erlebt... Mutter war mit Smartphone beschäftigt und ihr Kind "vergnügte" sich auf ähnliche Weise wie bei deinem Fall.....

Ich bin da immer hin und her gerissen was zu tun ist. Wenn Leute schon bei Toilettenpapier die Fassung verlieren, was machen sie dann bei ihrem Kind. In dem Fall gerade eben wurde mir die Entscheidung zum Glück abgenommen obwohl ich mich hinterher geärgert habe denn die Verkäuferin war eigentlich viel zu nett zu dem Typen.
 
Schon klar.. Was ich mich aber immer wieder frage ist, wo diese ganzen exorbitant hohen Pflegekosten (und auch Krankenhauskosten bei Krankenhausaufenthalten), die vom zu Pflegenden/Pflegekasse/Staat (bzw. Kranken/Krankenversicherung) gezahlt werden, hinfließen?

Beispiel Pflegeheim (Personalschlüssel 1:8 bei Pflegestufe 1 und 1:2 bei Stufe 5, noch aktuell?):

Gehen wir von einer durchschnittlichen Pflegestufe aller Pflegefälle von 2,5 aus, macht einen ungefähren Schlüssel von 1:3,8. Durchschnittseinnahme 4000 EUR. Beispiel anhand von 10 Pflegefällen/Monat:
Einnahmen: 40000 EUR, Ausgaben für Personal (rund 3 Pflegekräfte) rund 15000 EUR
Verbleiben 25000 EUR für alles sonstige. Erscheint mir sehr viel...Wo fließt das viele Geld hin?

Sorry für OT...
Wie gesagt sind das Dienstleister.... Die wollen Profit!!! Nur die Diakonie und die Caritas dürfen als Gemeinnützige GmbHs keinen Gewinn einstreichen (hatten wir in Recht jetzt in der Schule)..... Dort bist du wahrscheinlich am Besten untergebracht, was ich so gehört habe...
 
Doch natürlich. Du hast gesagt, der Föderalismus stünde irgendwas im Wege. Dann darf und muss der Vergleich zu zentralistischen Systemen erlaubt sein. Die Bayern könnten zum Beispiel sagen, aufgrund des Förderalismus war es ihnen möglich Maßnahmen zu ergreifen weit bevor die Flöten in Berlin mal in die Puschen gekommen sind.
Bringt aber nichts, wenn Bayern vorprescht, die Nachbarn aber nicht mitziehen. Dann hätte Bayern seine Grenzen zu machen müssen. Die Flöten in Berlin sind nicht in die Puschen gekommen, das ist richtig. Hier hätte ein Ministerium (nenne es Heimatministerium ;)) seine Dienste getan. Das setzt natürlich voraus, das die Kanzlerin einen etwaigen Notstand ausrufen hätte müssen, welcher bei fachlicher Beratung und Einsicht auch gegeben war/ist. Unser Innenminister, in dessen Bereich dieses gefallen wäre, war hier eher weniger auffallend. Weiter Infos findest Du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_des_Innern,_für_Bau_und_Heimat#Zuständigkeit
 
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