Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Ich meinte eigentlich den Unterschied der VERBREITUNG... Was Du oben schreibst stimmt natürlich, das Problem liegt in den außerordentlich vielen schweren Fällen, die Krankenhaus- bzw. auch intensivmedizinische Behandlung brauchen.

Ja ich auch ;) Corona verbreitet sich schneller und überträgt sich auf mehr Menschen pro Infiziertem als die Grippe. Das ist das Problem. Und dann passiert es eben, daß du als über 80-Jähriger in Italien schon gar nicht mehr versorgt wirst....
 
Momentan ja, aber da sind noch Zeitbomben weltweit unterwegs und diese Länder haben kein Gesundheitssystem
wie wir es haben.

Bei einer globalen Pandemie wie dieser stößt jedes noch so gute Gesundheitssystem an sein Limit - wie derzeit zu beobachten ist, auch das unsrige. Daher bringt es nichts, mit dem Finger auf Einreisende aus Land A oder B zu zeigen, bloß weil diese Staaten über ein nach unsren Maßstäben schlechteres Gesundheitssystem verfügen. Ganz abgesehen davon, daß das Gefahrenpotential durch Einreisende nicht allein vom Zustand des Gesundheitssystem in ihrem Land bzw. aus dem sie einreisen abhängig ist, sondern vom Umgang der dortigen Politik mit Corona. Denn was nützt zB ein gutes Gesundheitssystem, wenn die Politik und Gesellschaft zu spät und/oder falsch auf die Pandemie reagieren? Und gerade in diesem, unserem Lande laufen vor allem durch die Unvernunft vieler MitbürgerInnen - die zu den derzeit geltenden Maßnahmen einen nicht unerheblichen Beitrag leisteten - viel mehr tickende Corona-Zeitbomben innerhalb unserer Grenzen umher, als an Einreisenden aus Staaten mit einem schlechteren Gesundheitssystem.
 
Es sind eben leider Fehler gemacht worden und manche Maßnahmen kamen zu spät.
Egal wie man zu China steht.... Aber man hätte dann mißtrauisch werden müssen als die anfingen Wuhan abzuriegeln.

Guter Beitrag, der sich wunderbar auf den Klimawandel übertragen lässt. Nur, dass man nicht nur misstrauisch nach China, sondern auch nach Australien, Russland, Brasilien, Arktis usw. schauen müsste. Aber das ist ja alles weit weg!
Wir neigen alle zu einer gewissen Trägheit und Ignoranz, was gepaart mit unserem Konkurrenzdenken und Egoismus sehr gefährlich ist.
 
Wenn es den Staat eines lehren sollte, dann die Wichtigkeit der medizinischen Versorgung und Pflege. Dazu zählt ebenso die Versorgung durch Maschinen in der Intensivpflege, der Personalstand und die Produkte um Ärzte und Pflegepersonal zu schützen und keine Engpässe in der Ausstattung, Ausrüstung oder Medikation.
Das Gesundheitssystem sollte eigentlich das Rückgrat der Nation sein.
Auch wenn wir im Vergleich zu anderen Ländern eine Topversorgung haben dann sieht man heuer, wie schnell man an die Grenzen stoßen kann.
Ich hoffe der Staat lernt daraus
 
Bei einer globalen Pandemie wie dieser stößt jedes noch so gute Gesundheitssystem an sein Limit - wie derzeit zu beobachten ist, auch das unsrige. Daher bringt es nichts, mit dem Finger auf Einreisende aus Land A oder B zu zeigen, bloß weil diese Staaten über ein nach unsren Maßstäben schlechteres Gesundheitssystem verfügen. Ganz abgesehen davon, daß das Gefahrenpotential durch Einreisende nicht allein vom Zustand des Gesundheitssystem in ihrem Land bzw. aus dem sie einreisen abhängig ist, sondern vom Umgang der dortigen Politik mit Corona. Denn was nützt zB ein gutes Gesundheitssystem, wenn die Politik und Gesellschaft zu spät und/oder falsch auf die Pandemie reagieren? Und gerade in diesem, unserem Lande laufen vor allem durch die Unvernunft vieler MitbürgerInnen - die zu den derzeit geltenden Maßnahmen einen nicht unerheblichen Beitrag leisteten - viel mehr tickende Corona-Zeitbomben innerhalb unserer Grenzen umher, als an Einreisenden aus Staaten mit einem schlechteren Gesundheitssystem.
Was speziell in Baden Württemberg das Problem war sind Urlauber, die in den Winterferien in Italien und Österreich waren und von dort das Virus mitbrachten...Grenzkontrollen wie in Polen jetzt wären gut gewesen.... Oder einfach am Flughafen. Eine 14tägige Quarantäne für Menschen die in Deutschland einreisen ebenfalls. Alles leider Wochen zu spät
 
Wir neigen alle zu einer gewissen Trägheit und Ignoranz, was gepaart mit unserem Konkurrenzdenken und Egoismus sehr gefährlich ist.
:tnx:
Der Begriff Pandemie ist selbsterklärend dafür, daß Corona eine globale Herausforderung darstellt. Demzufolge lässt sich dieses Problem nur gemeinsam lösen, (nationale) Egoismen sind hierbei kontraproduktiv - und dienen nur denen, die nach der Überwindung der Krise aus den daraus resultierenden finanzpolitischen und wirtschaftlichen Folgen mit nationalistischen Parolen politisches Kapital daraus schlagen wollen.
 
Richtig, vor allem in den USA wirds dramatisch werden. Für Afrika und die südamerikanischen Länder kann man nur beten, das es sich dort nicht so stark ausbreitet. Die tun mir unendlich leid. Da gibts oft noch nicht mal sauberes Trinkwasser (welches übrigens 2,2 Milliarden Menschen der Weltbevölkerung nicht hat!). Wir wissen es gar nicht hoch genug zu schätzen, wie gut es uns eigentlich geht. Und trotzdem wird oft nur gejammert...

Im Prinzip tun wir doch seit Jahrhunderten alles dafür, dass und damit es diesen Ländern so schlecht geht. Wenn ich die Zahlen aus Afrika sehe, kann ich es kaum glauben! So wenig Infizierte kann es eigentlich nur wegen fehlender Möglichkeiten der Überprüfung geben. In Ruanda z.B. musste man vor 5 Jahren noch über 300 km reisen, um einen Kinderchirurgen aufzusuchen, der dann die Kinder nach teilweise tagelanger Wartezeit unter Bedingungen behandelt und operiert hat, unter der hierzulande kein Auto repariert werden dürfte! Okay, Afrika ist nicht gleich Afrika, wie Europa nicht gleich Europa ist, aber in vielen Ländern sind die Möglichkeiten der Überprüfung von Corona deutlich unter unseren Möglichkeiten. Und Quarantäne ist sicher auch nur bedingt durchsetzbar.
Solidarität wäre mal angesagt ... und das nicht nur in Zeiten eines Virus!
 
In dem Zusammenhang mit Deiner "Prognose" bin ich gespannt auf den nächsten klimabedingten Sommer. Sollte der, wie eigentlich erwartet, so ähnlich wie einer der letzten 5 Jahre werden, dann wünsche ich den Spielern schon einmal gutes Gelingen und gute Hautcremes. Aber wahrscheinlich finden dann die Spiele um Mitternacht statt, damit die Spiele nicht 4x wegen einer Trinkpause unterbrochen werden müssen. Oder die Spieldauer wird auf 2x 15 Minuten gekürzt.
Letztendlich bleibt bei mir hängen: Egal, wie es um die Menschen steht, die Liga muss unbedingt durchgezogen werden, damit ja die Kohle weiter fließt! Und das finde ich echt zum kotzen, wenn ich auf der anderen Seite sehe, wie sich Teile unseres unterbezahlten Gesundheitssystems am Limit bewegen und auf bisher unabsehbare Zeit dort weiter so schuften müssen.
Die Gelder (Kosten), die durch solche Maßnahmen nach Deiner Ansicht gebündelt werden, sollten lieber für die Gesundheit der Menschen genutzt, anstatt auf Gedeih und Verderb in den Wettbewerb gesteckt zu werden.

Volle Zustimmung! Ist ja nur eine Prognose von mir, weil ich die DFL eben so einschätze, das um jeden Preis durchziehen zu wollen. Ich fände es auch nicht gut!

Zu Spielen in den Sommermonaten generell (mit Zuschauern natürlich): Das würde ich mir echt wünschen! Als Abendspiele. Es ist doch tausendmal schöner, an einem lauen Sommerabend im Stadion zu sitzen (gerne noch um Mitternacht wie teilweise in Spanien), als an kalten und verregneten Tagen im Winter. Und auch die Ferienzeiten lasse ich da nicht als Ausrede gelten, die Stadien wären trotzdem voll.
Vielleicht haben wir ja bald mal das Glück, wegen der Winter-WM im Katar...:)
 
Im Prinzip tun wir doch seit Jahrhunderten alles dafür, dass und damit es diesen Ländern so schlecht geht. Wenn ich die Zahlen aus Afrika sehe, kann ich es kaum glauben! So wenig Infizierte kann es eigentlich nur wegen fehlender Möglichkeiten der Überprüfung geben. In Ruanda z.B. musste man vor 5 Jahren noch über 300 km reisen, um einen Kinderchirurgen aufzusuchen, der dann die Kinder nach teilweise tagelanger Wartezeit unter Bedingungen behandelt und operiert hat, unter der hierzulande kein Auto repariert werden dürfte! Okay, Afrika ist nicht gleich Afrika, wie Europa nicht gleich Europa ist, aber in vielen Ländern sind die Möglichkeiten der Überprüfung von Corona deutlich unter unseren Möglichkeiten. Und Quarantäne ist sicher auch nur bedingt durchsetzbar.
Solidarität wäre mal angesagt ... und das nicht nur in Zeiten eines Virus!

:tnx:

Auch ein Grund, warum ich meine Spenden ausschließlich nur für solche Länder plaziere und niemals für Spendenaktionen bei uns. Die mögen auch in gewisser Weise ihre Berechtigung haben, aber denen geht es dort um ein zigfaches schlechter, nicht selten sogar ums nackte Überleben.
 
Wenn es den Staat eines lehren sollte, dann die Wichtigkeit der medizinischen Versorgung und Pflege. Dazu zählt ebenso die Versorgung durch Maschinen in der Intensivpflege, der Personalstand und die Produkte um Ärzte und Pflegepersonal zu schützen und keine Engpässe in der Ausstattung, Ausrüstung oder Medikation.
Das Gesundheitssystem sollte eigentlich das Rückgrat der Nation sein.
Auch wenn wir im Vergleich zu anderen Ländern eine Topversorgung haben dann sieht man heuer, wie schnell man an die Grenzen stoßen kann.
Ich hoffe der Staat lernt daraus

Nicht zu vergessen die Bezahlung im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Menschen dort werden mMn nicht angemessen für die Schwere und Wichtigkeit ihrer Arbeitsleistung bezahlt.
 
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