Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Ist mir eingentlich ziemlich egal was du tust, wird mich alles nicht daran hindern deinen offensichtlichen Blödsinn zur Schau zu stellen.
Aber eigentlich kann ich mir die Zeit auch sparen weil das kein großes Geheimnis ist, das ich da enthülle...es ist vielmehr mittlerweile schon fast allgemein bekannt :D
Laesst Du dich wieder auf eine Diskussion mit dem Ahnungslosen ein? Denk immer dran. Der tut nix, sondern will nur spielen. :D
 
Es gibt sportlich gesehen null nada niente was hier noch für den Trainer spricht...und ausserdem wie willst du mit nem Abstiegstrainer, der verbrannt ist bei Fans und Verein...ne tonnenschwere Last mit sich rumschleppt, ernsthaft in Erwägung ziehen, dass dieser Mensch unvorbelastet und frei einen Neuanfang generieren kann ?
Wer mit Duldung des Aufsichtsrats als eine der ersten Amtshandlungen als GF Sport einem auf dem Trainerstuhl sitzenden ehemaligen Mitspieler (der auch noch mit dem AR-Chef zusammen kickte) eine Verlängerung ermöglicht, obwohl diese bereits öffentlich angezählt war, dem ist es durchaus zuzutrauen, daß er aus persönlicher Verbundenheit mit einem vorbelasteten Trainer einen Neuanfang generieren möchte.
 
Im schlimmsten Fall rutschen wir mit Favre halt um einen Platz auf Rang 18 ab. So oder so Direktabstieg. Also wirklich zu verlieren haetten wir nichts. :top:
Jetzt setzt halt mal ne Petition auf an Watzke und Zorc gerichtet, in der ihr eine umgehend Verpflichtung von FK zum Wohle des BVB fordert. Damit waere uns naemlich auch geholfen.
 
Im schlimmsten Fall rutschen wir mit Favre halt um einen Platz auf Rang 18 ab. So oder so Direktabstieg. Also wirklich zu verlieren haetten wir nichts. :top:
Jetzt setzt halt mal ne Petition auf an Watzke und Zorc gerichtet, in der ihr eine umgehend Verpflichtung von FK zum Wohle des BVB fordert. Damit waere uns naemlich auch geholfen.
Und vielleicht wollen sie Maxi Eggestein noch? Den kann Kohfeldt gleich mitnehmen und in die Startelf stellen. Mal sehen wie lange er das macht. :D Obwohl.. is ja gerade ohne Fans :lol:
 
Von einer Meinung gehe ich allerdings nicht ab.
Nämlich das FK, Fehler hin oder her, in diesem Geschehen schon aufgrund seiner relativ kurzen Cheftrainerzeit die geringste Schuld an allem trifft.
Trotz, dass er natürlich mit in der Verantwortung steht.
Mir gefällt bei der Kritik an FK nur nicht, dass er hier in teils erschreckender verbaler Form zum Hauptsündenbock gemacht wird.
Er steht nur am Ende einer Kette von Fehlhandlungen, Fehleinschätzungen, Überschätzungen und Managefehler des letzten Jahrzehnts.
So gesehen ist er das kleinste Licht, bekommt jedoch die volle Breitseite ab, die sich andere viel redlicher verdient haben/hätten.
Daß FK zum Hauptsündenbock gemacht wird, ist sicherlich verkehrt. Dennoch ist es ebenso verkehrt, seinen sportlichen Anteil daran herunterzuspielen. Zweifelsfrei wurde er in eine Phase zum Chefcoach befördert, wo der Fisch schon lange am Kopf stank. Um so wohltuender waren die ersten Monate seiner Ära, in denen er Worte in den Mund nahm und Dinge umsetzte, die bei den Verantwortlichen von Werder eher selten vorkamen: er sprach über Selbstkritik, äußerte, daß er auf Namen keine Rücksicht nehme und holte 2018 (und erneut Anfang 2019) mit Jan de Witt einen anerkannten und mit FK befreundeten Berater ins Boot, der dafür bekannt ist, auch Unangenehmes auszusprechen. Dieser bemängelte im Frühjahr 2018, daß bei Werder ua.

- Zu enge persönliche Bindungen vehindern erforderliche Aussprachen
- Infrastrukturelle Baumaßnahmen beim NWLZ erforderlich
- Verbesserung der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung
- Personelle Qualitätsoffensive zur individuellen und somit zielführenden Nachwuchsförderung
- Mehr Einsatzzeiten für Talente bei den Profis
- Reduzierung der Anzahl an kostenintensiven Profis in der 2. Reihe zu Gunsten der eigenen Talente

so, daß er Werder einen Kulturwandel nahelegte und Anfang 2019 die Forderung erneute:
"Die nächste Saison wird zeigen, wie mutig die Verantwortlichen sind“, sagt de Witt im Gespräch mit der DeichStube. Er fordert: „Werder braucht einen Kulturwandel – und zwar jetzt. Der Verein muss aus dem Quark kommen, sonst ist es zu spät.“

Die aus dem damaligen Blickwinkel nächste Saison in nun zu mehr als 2/3 mit der ernüchternden Erkenntnis absolviert, daß Werder der besagte Mut fehlte, nicht aus dem Quark gekommen ist und die Witt somit mit der Prognose, daß es sonst zu spät ist, an Anbetracht der Tabellensituation leider richtig lag. Und daran hat FK einen elementaren Anteil, denn neben den handwerklichen Fehlern (Taktik, Aufstellungen, Auswechslungen etc), hat es FK im großen Stil mit zu verantworten, daß entgegen des Rats von de Witt 1) eine Reduzierung der Anzahl an kostenintensiven Profis in der 2. Reihe zu Gunsten der eigenen Talente nicht erfolgte und 2) die Talente nicht zu mehr Einsatzzeiten kamen und stattdessen in der Aufstellung trotz wiederholter schlechter Leistungen und entgegen seiner Ankündigung bei Amtsantritt Rücksicht auf Namen nahm. Die vor seiner Zeit gemachten Fehler dürfen FK nicht ankreidet werden, aber es ist ihm auch nicht gelungen, die daraus resultierenden Folgen in seinem Verantwortungsbereich zu verringen; im Gegenteil, denn er hat die gleichen Fehler gemacht wie seine Vorgänger - trotz seiner anders lautenden Ankündigungen.


Und weil das so ist, ich seine Arbeit deswegen verfolge, weil ich ihn langfristig beim BVB sehe, halte ich ihn trotz aller berechtigter und unberechtigter Kritik für einen sehr guten Trainer.
Es sollte mich wundern, wenn ich letztlich Unrecht hätte.
Auch ich traue FK zu, daß er trotz seines Scheitern hier anderswo ein guter Trainer werden kann. Ein Otto Rehhagel zB wurde, bevor er bei Werder Großes aufbaute, in sogar in 5 seiner 6 vorherigen Stationen - u.a. auch beim BVB nach einem 0:12 bei Borussia Mönchengladbach - vorzeitig gefeuert. Allerdings wird FK das nur unter bestimmten Voraussetzungen schaffen: er muß einen Club finden, der seine Philosophien an den Gegebenheiten des Fußballs und nicht an einem dazu konträr stehenden Markenkern ausrichtet. Vor allem aber muß FK es lernen, aus seinen gemachten Fehlern die nötigen Lehren zu ziehen, statt wie hier mit einem sturen "Weiter so" immer mehr ins Verderben zu rennen. Man braucht kein Prophet für die These zu sein, daß die Geduld, die FK bei Werder von FB und auch MB bekommt, er anderswo nicht vorfinden wird - auch und besonders nicht beim BVB.
 
Sonst wäre z.B. ein Streich wohl auf einen der letzten Plätze

Wäre aber Streich ein Mann für Bayern oder Dortmund? Ich denke nicht. Und das ist Favre meiner Meinung nach eben auch nicht. Als damals sein Name bei uns in der Gerüchteküche diskutiert wurde, hätte ich ihn wohl mit der Schubkarre nach Bremen gefahren. Ehrlich gesagt hält er auch länger durch, als ich vermutet hätte. Aber er hat halt auch einen derben Kader zur Verfügung. Witsel, Delaney, Dahoud im Kader und dann Can holen? Kann man mal machen :)

P.S.: Favre liegt bei mir in der Schublade Verpi...., das trübt das Bild natürlich ein wenig. Die Nummer mit dem Abschenken der Meisterschaft obwohl noch alles drin war, passte da genau in die Schublade.
 
Daß FK zum Hauptsündenbock gemacht wird, ist sicherlich verkehrt. Dennoch ist es ebenso verkehrt, seinen sportlichen Anteil daran herunterzuspielen. Zweifelsfrei wurde er in eine Phase zum Chefcoach befördert, wo der Fisch schon lange am Kopf stank. Um so wohltuender waren die ersten Monate seiner Ära, in denen er Worte in den Mund nahm und Dinge umsetzte, die bei den Verantwortlichen von Werder eher selten vorkamen: er sprach über Selbstkritik, äußerte, daß er auf Namen keine Rücksicht nehme und holte 2018 (und erneut Anfang 2019) mit Jan de Witt einen anerkannten und mit FK befreundeten Berater ins Boot, der dafür bekannt ist, auch Unangenehmes auszusprechen. Dieser bemängelte im Frühjahr 2018, daß bei Werder ua.

- Zu enge persönliche Bindungen vehindern erforderliche Aussprachen
- Infrastrukturelle Baumaßnahmen beim NWLZ erforderlich
- Verbesserung der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung
- Personelle Qualitätsoffensive zur individuellen und somit zielführenden Nachwuchsförderung
- Mehr Einsatzzeiten für Talente bei den Profis
- Reduzierung der Anzahl an kostenintensiven Profis in der 2. Reihe zu Gunsten der eigenen Talente

so, daß er Werder einen Kulturwandel nahelegte und Anfang 2019 die Forderung erneute:


Die aus dem damaligen Blickwinkel nächste Saison in nun zu mehr als 2/3 mit der ernüchternden Erkenntnis absolviert, daß Werder der besagte Mut fehlte, nicht aus dem Quark gekommen ist und die Witt somit mit der Prognose, daß es sonst zu spät ist, an Anbetracht der Tabellensituation leider richtig lag. Und daran hat FK einen elementaren Anteil, denn neben den handwerklichen Fehlern (Taktik, Aufstellungen, Auswechslungen etc), hat es FK im großen Stil mit zu verantworten, daß entgegen des Rats von de Witt 1) eine Reduzierung der Anzahl an kostenintensiven Profis in der 2. Reihe zu Gunsten der eigenen Talente nicht erfolgte und 2) die Talente nicht zu mehr Einsatzzeiten kamen und stattdessen in der Aufstellung trotz wiederholter schlechter Leistungen und entgegen seiner Ankündigung bei Amtsantritt Rücksicht auf Namen nahm. Die vor seiner Zeit gemachten Fehler dürfen FK nicht ankreidet werden, aber es ist ihm auch nicht gelungen, die daraus resultierenden Folgen in seinem Verantwortungsbereich zu verringen; im Gegenteil, denn er hat die gleichen Fehler gemacht wie seine Vorgänger - trotz seiner anders lautenden Ankündigungen.



Auch ich traue FK zu, daß er trotz seines Scheitern hier anderswo ein guter Trainer werden kann. Ein Otto Rehhagel zB wurde, bevor er bei Werder Großes aufbaute, in sogar in 5 seiner 6 vorherigen Stationen - u.a. auch beim BVB nach einem 0:12 bei Borussia Mönchengladbach - vorzeitig gefeuert. Allerdings wird FK das nur unter bestimmten Voraussetzungen schaffen: er muß einen Club finden, der seine Philosophien an den Gegebenheiten des Fußballs und nicht an einem dazu konträr stehenden Markenkern ausrichtet. Vor allem aber muß FK es lernen, aus seinen gemachten Fehlern die nötigen Lehren zu ziehen, statt wie hier mit einem sturen "Weiter so" immer mehr ins Verderben zu rennen. Man braucht kein Prophet für die These zu sein, daß die Geduld, die FK bei Werder von FB und auch MB bekommt, er anderswo nicht vorfinden wird - auch und besonders nicht beim BVB.

100 % Zustimmung :tnx:
 
Wäre aber Streich ein Mann für Bayern oder Dortmund? Ich denke nicht. Und das ist Favre meiner Meinung nach eben auch nicht. Als damals sein Name bei uns in der Gerüchteküche diskutiert wurde, hätte ich ihn wohl mit der Schubkarre nach Bremen gefahren. Ehrlich gesagt hält er auch länger durch, als ich vermutet hätte. Aber er hat halt auch einen derben Kader zur Verfügung. Witsel, Delaney, Dahoud im Kader und dann Can holen? Kann man mal machen :)

P.S.: Favre liegt bei mir in der Schublade Verpi...., das trübt das Bild natürlich ein wenig. Die Nummer mit dem Abschenken der Meisterschaft obwohl noch alles drin war, passte da genau in die Schublade.

Nein, wäre Streich nicht.
Genau sowenig war Otto damals ein Trainer für Bayern.
Kann sich jemand Friedhelm Funkel bei Bayern oder Dortmund vorstellen?
Manche Konstellationen funktionieren einfach nicht.

Bei Favre hätte ich das auch nicht gedacht, dass der sich da so lange hält, das war ja gestern wohl auch al wieder Arbeitsverweigerung, immer mal wieder festzustellen bei Dortmund....
Aber ich seh das genauso, bei diesem Kader kannst du als Trainer nicht so besonders viel falsch machen.
Die zentrale Defensive finde ich vergleichsweise schwach aber sonst kannst du mit der Truppe schon Meister werden.
 
Die zentrale Defensive finde ich vergleichsweise schwach aber sonst kannst du mit der Truppe schon Meister werden.

Ja, sie sind eben klar offensiv ausgerichtet. Darum halte ich es auch immer wieder für witzig wenn Dortmund so tut als könnte es defensiv spielen. Erinnert mich an das letzte Pokalfinale unter Schaaf als wir uns gegen Bayern "eingemauert" haben und 0:4 verlieren (oder eben unser letztes Spiel gegen die Bazen). Gib individuellen Topspielern Raum und Zeit und sie werden automatisch irgendwann etwas Zählbares erspielen. Dann lieber mit wehenden Fahnen untergehen als sich als Dortmunder von den Bayern abschlachten zu lassen weil man auf die eigenen Stärken verzichtet.
 
Ja, sie sind eben klar offensiv ausgerichtet. Darum halte ich es auch immer wieder für witzig wenn Dortmund so tut als könnte es defensiv spielen. Erinnert mich an das letzte Pokalfinale unter Schaaf als wir uns gegen Bayern "eingemauert" haben und 0:4 verlieren (oder eben unser letztes Spiel gegen die Bazen). Gib individuellen Topspielern Raum und Zeit und sie werden automatisch irgendwann etwas Zählbares erspielen. Dann lieber mit wehenden Fahnen untergehen als sich als Dortmunder von den Bayern abschlachten zu lassen weil man auf die eigenen Stärken verzichtet.

Ich bin auch ein Freund des Offensivfussballs.
Ich denke einfach auch, dass du mit Mourinhofussball heutzutage nichts mehr holst.
Dass der überhaupt noch Anstellungen findet wundert mich, dass ist doch nur noch der Name bzw. die Titel.
Was der für einen unfassbaren Scheissfussball spielen lässt und liess scheinen viele zu vergessen.
 
Ich bin auch ein Freund des Offensivfussballs.
Ich denke einfach auch, dass du mit Mourinhofussball heutzutage nichts mehr holst.
Dass der überhaupt noch Anstellungen findet wundert mich, dass ist doch nur noch der Name bzw. die Titel.
Was der für einen unfassbaren Scheissfussball spielen lässt und liess scheinen viele zu vergessen.

Am Ende zählt halt nur das, was dabei rauskommt. Erfolglose Schönspielerei bringt halt in dem Moment Anerkennung verblasst dann aber schnell mit der Zeit.

Ist halt ein blöder Spruch, aber beinhaltet halt viel Wahrheit "Der Zweite ist der erste Verlierer" - irgendwann erinnert man sich halt nicht mehr an die Vizemeister :-)
 
Am Ende zählt halt nur das, was dabei rauskommt. Erfolglose Schönspielerei bringt halt in dem Moment Anerkennung verblasst dann aber schnell mit der Zeit.

Ist halt ein blöder Spruch, aber beinhaltet halt viel Wahrheit "Der Zweite ist der erste Verlierer" - irgendwann erinnert man sich halt nicht mehr an die Vizemeister :)
Das ist doch klar.
Ich rede auch nicht von "schön spielen" sondern von offensiv und erfolgsorientiert.
Als Mannschaft der unteren Region ist das natürlich schwierig, weil du dafür offensive Qualität brauchst und die kostet.
Paderborn versucht das,lobenswert,hat aber nicht die Qualität mMn um so in der Bundesliga zu bestehen.
Da ist dann der Ansatz wie Union Berlin erfolgversprechender in meinen Augen.
 
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