Bremen
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Und mit Kuno Klötzer einen sehr, sehr erfahrenen Trainer verpflichtet, der ohne mit der Vorbelastung eines Abstiegs (im Gegensatz zu FK dann) den Neustart beginnen konnte.
Hervorzuheben auch die perfekte Mischung aus Kämpfertypen wie Siegmann und technisch feinen Spielern wie Bracht. Damals stimmte einfach alles, man hat alle Schwachstellen im Team (ganz besonders die Libero- und Mittelstürmerposition) mit Fichtel u. Kostedde perfekt beseitigt und auch mit neuen jungen Talenten wie Meier Glücksgriffe getätigt.

Richtig, der sich damals im Spätherbst seiner Trainerlaufbahn befindliche Klötzer galt als einer der Großen seiner Zunft und wurde aufgrund seiner Erfahrung geholt. Dennoch war besonders anfangs nicht unumstritten. Denn obwohl die Mannschaft im Kern zusammen blieb (von den Stammspielern verließen nur Jürgen Röber und Werner Dressel den Club) tat Werder es sich wie viele andere Absteiger heute auch noch - am Anfang sehr schwer und verlor dabei u.a. gleich das erste Heimspiel mit 1:2 gegen den 1.FC Bocholt (bei dem der spätere Werderaner Manfred Bockenfeld mit kickte), so daß es selbst bei gewonnenen Begegnungen oft Pfeiffkonzerte im Weserstadion gab. Erst am 17. von 42 Spieltagen erklomm Werder mit oft biederen Darbietungen die Tabellenspitze und gab sie nicht mehr ab.Tragischerweise verletzte Klötzer sich Anfang 1981 bei einem Verkehrsunfall schwer, so daß interimsweise Otto Rehhagel den Job übernahm und der Mannschaft den Fußball einhauchte, den die damals als Operettenpublikum geltenden Zuschauer im Weserstadion sehen wollten.






Aber vielleicht kaufen wir ihn wie damals Kruse zum Ende seiner Karriere ja nochmal für viele Mios zurück...