Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Ja, klar, nur noch 12 Spiele. Da kann man 4 Punkte bis Platz 15 nicht aufholen. So etwas hat es noch nie gegeben.
Und 1 Tor bis Platz 16 aufzuholen ist auch unmöglich. Zug verpasst.
Hast du die letzten Bundesliga Spiele gegen Hoffenheim, Augsburg, Union und heute gesehen??
Klar kann man 4 Punkte in 12 Spielen aufholen. Aber DAFÜR BENÖTIGT ES KAMPF WILLE UND EINSATZ!!!!!!
 
Glaubst du im Ernst dass er sie so einstellt??? Schwach und fahrig. Mieses Defensivverhalten bei gegnerischen Standards? Dass sie sich nach der Pause nach 36 Sekunden das nächste Tor einfangen?? Dass sie es nicht schaffen Torchancen zu erarbeiten???
Die Körpersprache ist ein Desaster!!! Wenn du gut eingestellt bist und überzeugt bist von der Marschrichtung deines Trainers dann schleichst du nicht so über den Platz!!!

Leute, eine Mannschaft einstellen nach seinen Vorstellungen kann er mit Sicherheit, aber ob die Mannschaft/Spieler dies aufsaugen, dran glauben,
ist eine andere Sache. Eine weitere Sache ist die Fitness und das was er von den Spielern verlangt/erwartet können sie wegen der fehlenden
Fitness mittlerweile gar nicht aufbieten. Das spüren die Spieler, denn die kennen ihren Körper sehr genau und sie wissen und reduzieren sich
entsprechend (verhaltene Spielweise). Dies geht weiter in den Kopf und das löst er nicht mit reden, nicht mehr in dieser Phase.
Diese Phase hat er versäumt und schön geredet und er hatte keine Hilfe von Profis die ihm das hätten sagen können.
 
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Ob eine Mannschaft gegen den Trainer spielt, ist schwer abzuschätzen. Jedoch sind die leidenschafts- und ideenlosen Auftritte der letzten Bundesliga-Spieltage auch kein Indiz dafür, daß die Mannschaft für den Trainer spielt.
Ich finde generell diese Labels "für den Trainer spielen" oder "gegen den Trainer spielen" überzogen. In erster Linie spielen sie für sich selbst.
Auch 2004 haben sie die Meisterschaft nicht "für den Trainer erspielt".
Ich sehe aktuell nicht, dass sie sich hängen lassen, um den Trainer loszuwerden.
Ich gebe aber zu, dass mir schon beim Einlaufen die Körperhaltung und Mimik von Klaassen als besonders negativ aufgefallen ist. Der sah ja so aus, als hätte er gerade schon verloren. So kann das nichts werden.
 
Die ersten 22 Spiele haben aber zum Glück auch nichts mit dem Ausgang der nächsten 12 Spiele zu tun.
Das ist grundsätzlich richtig, jedoch sind derzeit keine Anzeichen erkennbar, warum in den letzten 12 Spielen die Dinge besser laufen, die in den den bisherigen 22 Spielen überwiegend schief liefen. Doch im Abstiegskampf, das impliziert schon dieses zusammengesetzte Nomen, ist Kampf die elementare Grundvoraussetzung für den Klassenerhalt, die die Truppe in den letzten Ligaspielen jedoch kärglich vermissen ließ. Wie soll die Truppe denn ohne diese Grundtugend des Fußballsports denn Hebel umlegen können. Wenn du vom Klassenerhalt so überzeugt bist, dann wirst du sicherlich auch stichhaltige Argumente für das "Wie" liefern können.
 
Die Trainerausbildung mag man kritisieren, aber Ausbildung ist Ausbildung und Erfahrung sammelt man erst in der Praxis. Keine Frage, FK hat abgewirtschaftet nach zwei Jahren, auch wenn die Bosse es anders bewerten mögen. Was nun? Weiter so und offenen Auges absteigen? Neuer Trainer, aber wer sollte es werden? Labbadia, Kovac?

Die Mannschaft scheint mir auch nicht fit zu sein. Wiederholt wurde eine Führung im Laufe des Spiels in eine Niederlage umgewandelt. Gegen Dortmund hat man sich zusammengerissen, hat aber auch zum Schluss aus dem letzten Loch gepfiffen. Souverän geht anders.

Komme ich zu den permanenten Verletzungen. Ist das noch normal, oder was sind die Ursachen? Das Alter? Das Training? Die Lebensführung und die persönliche Einstellung?

FK, seit November 2017 im Amt, quasi ein Berufsanfänger wie vor ihm Skripnik und Nouri. Alle mit kurzfristigem Erfolg, aber langfristig haben sie nichts auf die Reihe gebracht. Wie auch ohne Expertise. Nach TS kam Dutt, mit der Einstellung, attraktiv spielen ist wichtiger als zu gewinnen. Habe seine Worte noch im Kopf. Damit hat er auch nach 16 Monaten folgerichtig abgewirtschaftet.

Vor Allem, was hat FB für einen Haufen von Fremdenlegionären eingekauft bzw. ausgeliehen? Ein Kruse, dem Kohle wichtiger ist als Erfolg und Ehre, macht sich bei erstbester Gelegenheit ab vom Acker. Keine Frage, er hat viel geleistet, wenn er nicht verletzt war. Die Halbwertzeit von Aufbau einer Mannschaft bis zum Verkauf wichtiger Leistungsträger wird immer kürzer, zumal die Berater auch nur auf Kohle aus sind. Bedenklich wird es, wenn ein Paderborn und ein Union Berlin besser sind als ein SVW.

Bin seit 1980/81 Werder-Fan. Seit dem Abstieg 1980 war die Lage nicht mal annähernd so desolat wie aktuell. Alle versammeln sich hinter dem Trainer, wer sticht zuerst zu? Trifft es auch FB und MB? Bei einem Abstieg beginnt das Großreinemachen und dann sind alle weg

Mein Vorschlag, TS bis zum Saisonende als Übergangstrainer installieren und für die neue Saison einen erfahrenen Trainer verpflichten, der zum SVW und zur Spielkultur passt. Dieser Trainer hat dann die erste Aufgabe ein junges und hungriges Team aufzubauen, dem Ehre und Erfolg wichtiger sind als kurzfristige Kohle. Auch muss man mal das Treiben der sogenannten Spielerberater hinterfragen. Klassenerhalt muss an erster Stelle stehen.
 
Welche Anzeichen siehst Du dafür, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt?
Keine. Warum sollten sie auch? Sie leisten nichts, sind im Sommer weg und kriegen eine Stammplstzgarantie und ihre Kohle. Allerdings sehe ich auch nullkommanientenada Anzeichen, dass sie FÜR ihn spielen. Sie schimmeln auf dem Platz ab und es ist innen komplett Hupe, was aus Kumpeltyp Flo wird. Die wissen, dass er bald keine größere Rolle mehr spielen wird.
 
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Thomas Schaaf durfte sich fast drei Jahre lang versuchen und hat es auch nicht geschafft. Der soll bloß in seinem Büro bleiben
 
Das ist grundsätzlich richtig, jedoch sind derzeit keine Anzeichen erkennbar, warum in den letzten 12 Spielen die Dinge besser laufen, die in den den bisherigen 22 Spielen überwiegend schief liefen. Doch im Abstiegskampf, das impliziert schon dieses zusammengesetzte Nomen, ist Kampf die elementare Grundvoraussetzung für den Klassenerhalt, die die Truppe in den letzten Ligaspielen jedoch kärglich vermissen ließ. Wie soll die Truppe denn ohne diese Grundtugend des Fußballsports denn Hebel umlegen können. Wenn du vom Klassenerhalt so überzeugt bist, dann wirst du sicherlich auch stichhaltige Argumente für das "Wie" liefern können.

Ich bin gar nicht zu 100% davon überzeugt, dass der Klassenerhalt gelingt. Ich sehe aber auch nicht, wieso es mit einem anderen Trainer besser laufen sollte. Natürlich verstehe ich die damit verbundene Hoffnung, aber ich glaube, unser Problem ist nicht der Trainer.
Was wir dringend brauchen, ist kreativeres Spiel in der Offensive und das Generieren von Torchancen. Was da in den letzten Wochen oder ehrlich gesagt schon länger geboten wird, ist miserabel. Mit Selke einen echten Stürmer auf dem Platz zu haben, kann schon etwas bringen. Wunder darf man nicht erwarten, aber ein bisschen Hoffnung darf man haben. Selke sorgt nicht für kreativeres Spiel in der Offensive, aber er ist zumindest mal eine gefährliche Anspielstation. Er bringt in jedem Fall ein Element ins Spiel, das wir ohne ihn nicht hatten. Kreatives Offensivspiel werden wir möglicherweise weiter vermissen, aber möglicherweise auch nicht. Vielleicht sorgt die Tatsache, dass ein echter Stürmer auf dem Platz steht auch für mehr kreatives Spiel seiner Mitspieler.
Diese Position konnte jedenfalls weder von Sargent noch von einem anderen in dieser Saison überzeugend besetzt werden.
 
Ich finde generell diese Labels "für den Trainer spielen" oder "gegen den Trainer spielen" überzogen. In erster Linie spielen sie für sich selbst.
Okay, denn lautet die Frage: wenn die Spieler in erster Linie für sich spielen, waren agieren sie dann so häufig ideen- und leidenschaftslos? Sind ihnen Punkt- und Tabellenplatzprämien egal? Haben sie etwa kein Interesse an einem eigenen hohen Marktwert, der bei Transferverhandlungen Einfluss auf Grundgehalt, Prämien und Handgelder haben?
 
Ab heute haben wir Schwarz auf Weiß, dass wir die schwächste Abwehr der Liga haben.
Gefühlt hatten wir sie ja schon lange vorher. :lol: :lol:

Wenn ich heute bei den lächerlichen Aussagen der Spieler höre, dass man bei den Standards wohl noch zu wenig "fokussiert" gewesen
sei und man das weiter konzentriert üben müsse, ja leakts mi am Orsch, was machen die eigentlich im Training??? :ugly:

Nach einer absolut aberwitzigen "Anzahl" an billigen Gegentoren aus Standards...was gibt es da noch einen Anlass, zu wenig fokussiert zu sein??? Hä??? :denk: :crazy:
Ein Armutszeugnis...

Nach solchen absurden Aussagen, nach dem Verlauf der Saison, nach der Tendenz, müssten eigentlich die hierfür verantwortlichen
Trainer & Spieler auf den Punkt entlassen werden.
Wie kann man so einen Bullshit von sich geben, das zeigt doch alles, dass man es immer noch nicht kapiert hat!!
Da kann man nur noch verrückt werden.

Kohfeldt wollte mit Leipzig wieder "mitspielen". Aha, interessant. :kaffee:

Einigermaßen "abstiegsgerechtet" gefightet haben offensichtlich für mich nur Moisander, Vogt und Bittencourt und ein wenig sehr wenige andere.
Ansonsten gab es in der Partie so gut wie keine Fouls (die an sich automatisch passieren, wenn man bis an die Grenzen geht),
2 Minuten Nachspielzeit - passt! :top:

Komm Kohli, weiter so, da geht noch was... :popcorn:
 
Kohfeldt bitte geh. Immer die selben Spieler aufstellen. Alle sehen, das Eggestein und Klaassen seit Monaten total außer Form sind. Bis auf Vogt, kann man alle ersetzen. Pavlas ist total von der Rolle, kann überhaupt nicht mit dem Ball umgehen, bleibt beim 2. Tor mal wieder auf der Linie kleben. Warum stellt der Trainer mal wieder Osako im Sturm auf, ab hinter die Stürmer (Woltemade und Rashica). Dieser Angsthasenfussball nervt schon lange!!!!
Und bitte, kommt mir nicht mit Schaaf. Der kann das garantiert nicht.
 
Die Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen. Er war auch maßgeblich dran beteiligt Özil durch Hunt und Marin ersetzen zu wollen. Er war 2010 noch in der Championsleague aber Werder wurde in der Liga immer weiter nach unten durch gereicht. Ende war dann Kampf gegen den Abstieg. Bis er dann endlich "erlöst" wurde. Da war es dann auch schon viel zu spät
 
Wenn Dein Chef davon überzeugt ist, dass Du einen guten Job machst, und Du selbst auch davon überzeugt bist, dass Du einen guten Job machst, auch wenn die Zahlen das im Moment nicht bestätigen .....

Wo gibt es diesen Job, wo man bei miesen Zahlen, sprich Bilanzen, den Chef trotzdem von einem gut gemachten Job überzeugen kann?
So etwas mag bei einem Startup denkbar sein, aber nicht bei einem Unternehmen mit 100jähriger Geschichte! Der Vergleich hinkt!
 
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