Man kann natürlich auch alles persönlich nehmen.
So ist das Geschäft. 8 Mio. eingenommen, davon 4,5 für Ujah reinvestiert und den für 11,5 Mio nach China verkauft. Muss man nicht mögen aber genau solche Transfers machten es möglich, dass Baumann später einen Kruse holen konnte.
Meinst du den di Santo, den Eichin ablösefrei geholt hat? Womöglich wäre di Santo sonst nie in Bremen gelandet und 6 Mio. für einen Spieler, der danach nie wieder richtig einen Fuß auf den Boden bekommen hat waren zu solchen Zeiten auch nicht wenig Geld. Sicher nichts für Fußballromantiker und ne beschissene Situation damals. Trotzdem im Endeffekt 6 Mio. Transfereinnahmen durch einen ursprüngliche ablösefreien Transfer generiert und nen Stürmer unter Vertrag genommen, der bei uns sehr ordentlich performt hat.
Ja, da hat Eichin mal 4 Mio. verbrannt. Ein Stück weit vergleichbar mit dem Füllkrug Transfer diese Saison. Der Unterschied ist nur, dass mit Ujah noch ein wuchtiger Stoßstürmer geholt wurde und Pizarro, damals noch 5 Jahre jünger. Nach dieser Konstellation im Sturmzentrum würden wir uns momentan die Finger lecken.
Das kommt mir angesichts der aktuellen Situation irgendwie bekannt vor
Der uns mal so eben zusammen mit dem zuvor gekauften Ujah den Klassenerhalt gesichert hat...
Diagne, Beijmo...
Ja, dass er für die zweite Liga plant

Das habe ich ihm auch bewusst angekreidet. Aufgrund dieses Umstands kann man auch sicher zu dem Schluss kommen, dass der Rauswurf von Eichin kein Fehler war. In deinem Ursprungspost ging es aber um den Vergleich zwischen Baumann und Eichin und dem hält Baumann nunmal nicht stand, selbst wenn man alle Fehlentscheidungen von Eichin mit einbezieht, weil wir unter Baumann nur unwesentlich besser abgeschnitten haben trotz eines mehr als doppelt so hohem Budgets und einem zuvor von Eichin bereinigtem Gehaltsgefüge
Soweit ich weiß ist Eichin mit Werder nicht abgestiegen während Baumann gerade mit Hochdruck daran arbeitet. Die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte fällt übrigens unter die Verantwortung von Baumann.
Stimmt, am besten beklagen wir uns noch, dass Eichin gute Spieler geholt und in dem Willen, eine neue, bessere Mannschaft aufzubauen gewinnbringend verkauft hat. Wie kann er es wagen, er hätte schließlich wissen müssen, dass er rausgeschmissen und durch Baumann ersetzt werden soll, da kann er ruhig mal bessere Startbedingungen hinterlassen als läppische 24 Mio. Transfereinnahmen durch die Verkäufe von Vestergaard und Ujah.
Wir reden hier über 3 Spieler, die ersetzt werden mussten und Transfereinnahmen in Höhe von 24 Mio. einbrachten. Das sollte man selbst bei heutigen Preisen als Manager eines Bundesligaklubs hinbekommen.
Leider ist es mehr dein Vergleich der hinkt, denn wir reden da über 13 Mio. Transferausgaben in Eichins letztem Jahr (das Jahr mit den höchsten Ausgaben) gegenüber 23,7 Mio Ausgaben in der Folgesaison unter Baumann. Diesen rapiden Anstieg innerhalb eines Jahres nur durch den allgemeinen Anstieg der Preise zu begründen ist etwas dünne.
Weil das überhaupt nicht das Thema war.
Durch die gestiegenen Preise (wie du selbst sagst) relativiert sich das ganze ein wenig. Wenn man sich an fiktiven Marktwerten orientiert kann man Baumann sicherlich gute Arbeit attestieren. Nur sportlich schlägt sich diese vermeintliche Entwicklung kaum nieder. Auch unter Eichin landeten wir 14/15 3 Punkte hinter einem EL-Rang, nun stehen wir unter Baumann wieder auf dem Relegationsplatz. Sollte der worst-case eintreten, was ich an dieser Stelle nicht hoffe, hätte Baumann den mitzuverantworten und das mit den hohen Marktwerten hätte sich schnell wieder erledigt. Aber da befinden wir uns ja glücklicherweise noch im Konjunktiv.
Genauso liegt es mir fern Eichin als Supermanager darzustellen. Er war ein reiner Sanierer und ihm haben wir es mitzuverdanken, dass wir damals die Klasse gehalten haben ohne pleitezugehen. Wie er mit den Mitteln gearbeitet hätte, die später Baumann zur Verfügung standen, darüber lässt sich nur spekulieren, was er bei den 60ern gemacht hat ist auch nen ganz anderes Thema...dort konnte man ja nichtmal ansatzweise konstruktiv arbeiten, was sich nicht zuletzt darin geäußert hat, dass er am Ende sogar noch sein Gehalt einklagen musste, mir ging es aber allein um die Arbeit hier in Bremen und da hat er im Endeffekt einen guten Job gemacht, wenn man seine Aufgabe darin definiert, trotz geringer Transferausgaben einen Kader zusammenzustellen, der die Klasse hält und gleichzeitig noch den Gehaltsetat massiv zu senken.
Die Folge waren positive Bilanzen, nachdem in den Jahren zuvor regelmäßig Verluste eingefahren wurden.
Deswegen spricht diese Aussage hier:
....im Grunde genommen eher für Eichin als für Baumann. Und nichts anderes habe ich gesagt.