.... Aber zu sagen, dass Profifußballer genug Geld verdienen und das "Schmerzensgeld" ist halte ich für vermessen (siehe diverse Fälle depressiver Spieler, von Sebastian Deisler bis hin zu Robert Enke)
Sicher, das ist im Grunde zu einfach mit dem Geld.
Aber: Niemand zwingt die Spieler, ihren Job bis zum bitteren Ende durchzuziehen.
Die kassieren einen Haufen Kohle, um ein vielfaches mehr als jeder normale Angestellte in seinem Leben erarbeiten kann. Da erwartet man automatisch mehr.
Wenn man als Spieler merkt, das ist nix, damit komm ich nicht klar, muss ich mir eben was anderes suchen oder 1-2 Ligen runter gehen und in Ruhe kicken. Ist nicht so, das die sofort in Hartz4 abrutschen.
Und: eine Scheißsituation, mit depressiven und Scheißgedanken kann jedem passieren, egal welcher Job.
Nur: hier MUSS man teilweise drin bleiben und versuchen das durchzuziehen weil an dem Gehalt tatsächlich Existenzen hängen.
Tut mir Leid, aber ich habe mittlerweile, auch aufgrund eigener Erfahrungen, weniger Mitleid mit den Profis.
Die suchen sich das schließlich aus, die wollen den Job ergreifen und müssen mit den Unangenehmen Seiten eben leben oder aussteigen.
Ähnlich den Schauspielern in Hollywood.
Wo Licht ist, ist auch Schatten - ganz normal. Je mehr von dem Einen, desto mehr von dem Anderen.