Ich hab dich schon verstanden, du mich aber nicht
Und du glaubst es wäre anders, wenn weiterhin das generische Maskulin gilt? Ich würde mal sagen, das eine hat schlicht mit dem anderen nichts zu tun. Und deswegen ist es sinnlos sich "erstmal" um die vermeintlich wichtigeren Dinge zu kümmern.
Dann verstehe ich Dich tatsächlich nicht

Für mich haben beide schon etwas miteinander zu tun. Eine Stadt(verwaltung) hat einen Haushalt in bestimmter Höhe und eine bekannte Anzahl von MItarbeitern. Das Geld kann sie nur einmal ausgeben und die Mitarbeiter nur einmal verplanen. Genderneutralität umsetzen kostet sowohl Zeit als auch personelle Ressorucen. Und die hätte man, im Sinne derselben Sache, Gleichberechtigung, mMn eben sinnvoller einsetzen können. Klar könnt Ihr jetzt sagen, andere Art von Mitarbeitern bzw. anderer Topf, aus dem das Geld kommt. Aber auch die Mitarbeiterkapazitäten pro Bereich/Ressort etc. und Budgetverteilung werden irgendwann generell geplant und das - meine Meinung - an den relevanteren Problemen vorbei.
Aus meiner Sicht ist diese Genderneutralitätsgeschichte ein Teil eines Gesamt-Trends. Viel Schaumschlägerei und Blabla mit wenig dahinter - damit kann man von eigentlichen Problemen wunderbar ablenken.... Böse gesagt - sich über neue Formulare und Begriffe den Kopf zerbrechen und Pressemitteilungen dazu schreiben ist einfacher, als strukturelle Probleme anzugehen. Also mach' ich doch lieber das....


