Gesamtsituation der Mannschaft

Wie wäre es mal damit, Werders Entscheidungen und Vorgehensweise konstruktiv zu verteidigen statt dich hier nur an anderen Usern abzuarbeiten? Du wirfst hier anderen Stammtischparolen vor, kannst aber selber nicht begründen, warum der aktuelle Weg von dem Werder zu 100% überzeugt ist der richtige ist.

Wenn man sich zb. die Hauptversammlung anschaut (oder versucht die Aussage welche sonst immer getätigt werden zu verstehen), dann finde ich benötigt es keine weiteren Erklärungen. Wenn ich mich an User hier abarbeite, dann müssen sie damit klarkommen (wobei ich es nicht so nennen würde), diese machen es ja täglich mit dem Verein (und das alles andere als konstruktiv).

Das habe ich nicht geschrieben, sondern:
Ein voll besetztes Stadion, die Einlaufmelodie, Fangesang mit Schalsymbol -PLUS Choreo - sollten für die Spieler doch wohl im ersten Ansatz Motivation genug sein. Wenn also zu Beginn die Stimmung gut ist, das Spiel aber zunehmend bescheidener ausfällt, darf die Stimmung auch mal dem Spiel folgen.
Analog zum Konzert: Die Fans feiern sich zu Beginn selber und die Band steht anschliessend lustlos auf der Bühne. Wie lange hält die Stimmung?

Das stimmt schon (hatte deinen Text zuerst anders verstanden), aber gerade wenn es nicht so gut läuft ist es dann noch schlechter für das Team. Für mich hat das Gespür am Wochenende dafür etwas gefehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man sich zb. die Hauptversammlung anschaut (oder versucht die Aussage welche sonst immer getätigt werden zu verstehen), dann finde ich benötigt es keine weiteren Erklärungen. Wenn ich mich an User hier abarbeiten müssen diese damit klar kommen denn diese machen es täglich mit dem Verein (und das alles andere als konstruktiv).
Also versteh ich das richtig: Wir dürfen Baumann nicht kritiseren, weil das wären Schuldzuweisungen, während du hier deiner Meinung nach munter über andere User herziehen darfst welche nicht deiner Meinung sind? :wink2:
Und was konstruktiv ist und was nicht, entscheidest auch du?
 
Ja, aber wer liest dann Kerberos? Das ist nämlich ein ziemlich analytisch denkender Mensch und hier ist ja mehr Fatalismus und weniger Analyse ;)
Na, wenn das so ist, dann sollte Kerberos Pflichtlektüre in der Geschäftsführung, beim Technischen Direktor, dem Trainer sowie in der Spielerkabine werden - das würde so manchen Fatalismus auf und neben dem Platz reduzieren ;)

Wobei Keberos eher nach einer Fleischplatte beim Griechen klingt :lol:
 
Das habe ich nicht geschrieben, sondern:
Ein voll besetztes Stadion, die Einlaufmelodie, Fangesang mit Schalsymbol -PLUS Choreo - sollten für die Spieler doch wohl im ersten Ansatz Motivation genug sein.
Wenn also zu Beginn die Stimmung gut ist, das Spiel aber zunehmend bescheidener ausfällt, darf die Stimmung auch mal dem Spiel folgen.
Analog zum Konzert: Die Fans feiern sich zu Beginn selber und die Band steht anschliessend lustlos auf der Bühne. Wie lange hält die Stimmung?

Ich glaube das die Stimmung im WS überdurchschnittlich gut ist, aber ob sie der Mannschaft immer gut tut, weiß ich nicht. Irgendwie fehlt mir so´n Freiburg Effekt, wo man genau weiß, da geben alle IMMER Vollgas und auch irgendwie ist die Mannschaft und das Stadion unmittelbar miteinander verknüpft im gegenseitigen Geben und Nehmen. Das ist eine ECHTE FESTUNG mit Mannschaft und Stadion auf Augenhöhe.

In Bremen hingegen kommt reflexartig immer der Satz, "mit unseren Fans schaffen wir das" fast schon als Imperativ ..... das kann auch lähmen, Mannschaft wie Fans! (Otto hingegen hat regelmäßig die Fans auch mal als reine Konsumenten und Sponsoren des Ganzen bedacht und häufig gesagt, "die Fans haben ein gutes Spiel gesehen".)

Ich glaube mittlerweile das der Mythos Weserstadion (den ich im übrigen nicht sehe, bei keinem souveränen Sieg bisher diese Saison) uns nicht mehr unbedingt gut tut. Der Verein versteckt sich ein bißchen dahinter und wirft die Bremer Fans fast schon verpflichtend als Pfund in den Ring. Ist zwar noch nicht vorgekommen, aber es gibt auch sowas wie eine "unausgesprochene Erwartungshaltung" und aus der könnte man ganz schnell ableiten "IHR HABT NICHT LAUT GENUG GESCHRIEN, DESHALB HABEN WIR VERLOREN". Im Moment gefällt mir diese unausgesprochene Vergemeinschaftung von Verantwortung nicht.

Der Verein sollte die Bremer Fans nicht immer nur für seine Treue und Stimmung loben (einnehmen;)), sondern Ihn auch mal wieder als Konsumenten/Sponsor und Fundament des Fußballs wahrnehmen und die Mannschaft und sich selbst in die Plicht nehmen, gefälligst den Zuschauer im Weserstadion zu belohnen für sein materielles und immaterielles Engagement.

Das hat auch was mit Selbstbewußtsein zu tun, sich dieser Verantwortung zu stellen. Verantwortung immer nur zu teilen führt zu Motivationsverlust. Ich weiß allerdings im Moment nicht genau, ob die Mannschaft eben genau das will (also den Fan belohnen) und daran auch zerbricht oder sich eher in Heimspielen hinter dem Publikum versteckt und auf die Initialzündung wartet.
 
Naja, ich hätte ja nun gedacht, dass Angst, gegenseitige Schuldzuweisungen, Egoismen, Stammtischparolen usw. doch grundsätzlich immer zum Erfolg führen....:kaffee:
Selbstüberschätzung, Schönrederei, Betriebsblindheit, Scheuklappendenken, Stammtischparolen wie " Qualität schützt nicht vor Abstiegskampf" oder " wir sind spielerisch zu gut für den derzeitigen Tabellenplatz" und Spieler bei schlechten Leistungen den Hintern zu pudern ist leider auch nicht wirklich hilfreich in der Krise ...Tacheles anstatt immer um den heißen Brei Geschwurbel...
 
Selbstüberschätzung, Schönrederei, Betriebsblindheit, Scheuklappendenken, Stammtischparolen wie " Qualität schützt nicht vor Abstiegskampf" oder " wir sind spielerisch zu gut für den derzeitigen Tabellenplatz" und Spieler bei schlechten Leistungen den Hintern zu pudern ist leider auch nicht wirklich hilfreich in der Krise ...Tacheles anstatt immer um den heißen Brei Geschwurbel...
Also so in etwa?
:frech:
:ugly:
 
Ich glaube das die Stimmung im WS überdurchschnittlich gut ist, aber ob sie der Mannschaft immer gut tut, weiß ich nicht. Irgendwie fehlt mir so´n Freiburg Effekt, wo man genau weiß, da geben alle IMMER Vollgas und auch irgendwie ist die Mannschaft und das Stadion unmittelbar miteinander verknüpft im gegenseitigen Geben und Nehmen. Das ist eine ECHTE FESTUNG mit Mannschaft und Stadion auf Augenhöhe.

In Bremen hingegen kommt reflexartig immer der Satz, "mit unseren Fans schaffen wir das" fast schon als Imperativ ..... das kann auch lähmen, Mannschaft wie Fans! (Otto hingegen hat regelmäßig die Fans auch mal als reine Konsumenten und Sponsoren des Ganzen bedacht und häufig gesagt, "die Fans haben ein gutes Spiel gesehen".)

Ich glaube mittlerweile das der Mythos Weserstadion (den ich im übrigen nicht sehe, bei keinem souveränen Sieg bisher diese Saison) uns nicht mehr unbedingt gut tut. Der Verein versteckt sich ein bißchen dahinter und wirft die Bremer Fans fast schon verpflichtend als Pfund in den Ring. Ist zwar noch nicht vorgekommen, aber es gibt auch sowas wie eine "unausgesprochene Erwartungshaltung" und aus der könnte man ganz schnell ableiten "IHR HABT NICHT LAUT GENUG GESCHRIEN, DESHALB HABEN WIR VERLOREN". Im Moment gefällt mir diese unausgesprochene Vergemeinschaftung von Verantwortung nicht.

Der Verein sollte die Bremer Fans nicht immer nur für seine Treue und Stimmung loben (einnehmen;)), sondern Ihn auch mal wieder als Konsumenten/Sponsor und Fundament des Fußballs wahrnehmen und die Mannschaft und sich selbst in die Plicht nehmen, gefälligst den Zuschauer im Weserstadion zu belohnen für sein materielles und immaterielles Engagement.

Das hat auch was mit Selbstbewußtsein zu tun, sich dieser Verantwortung zu stellen. Verantwortung immer nur zu teilen führt zu Motivationsverlust. Ich weiß allerdings im Moment nicht genau, ob die Mannschaft eben genau das will (also den Fan belohnen) und daran auch zerbricht oder sich eher in Heimspielen hinter dem Publikum versteckt und auf die Initialzündung wartet.
Du triffst es ziemlich genau. Eine Wechselwirkung zwischen Publikum und Mannschaft. Ist die Stimmung außen gut, müssten auch die Spieler motiviert sein. Ist das Spiel gut, hat auch das Publikum Spaß. Lässt eine Seite nach, kommt das Ganze ins Ungleichgewicht.
Das fett markierte kann ich nur unterstreichen.
 

Ich möchte dich nicht belehren. Ich weise nur darauf hin (ohne jetzt die Personen genau zu nennen), dass nicht gerade wenig Kritik eben nicht konstruktiv ist. Was konstruktiv ist lege natürlich nicht ich fest sondern die Definition. Dafür ein Auszug aus dem Wiki:

„Konstruktiv sein“ bzw. der Verweis auf Konstruktivität in einer Diskussion beinhaltet eine Hervorhebung positiver Eigenschaften sowie nicht selten auch eine auf Grundlage des Gegebenen konkrete Verbesserungsvorschläge enthaltende Kritik.

Heißt in einer konstruktiven Kritik sollte man auch immer das Positive nennen, mit nach der eigenen Meinung denkbare Verbesserungsvorschläge.
Nach der Maßgabe (welche ich nicht festlege sondern die Definition) fällt hier so einiges durch. Vieles (nicht alles) ist destruktiv und reine Besserwisserei.
 
Ich möchte dich nicht belehren. Ich weise nur darauf hin (ohne jetzt die Personen genau zu nennen), dass nicht gerade wenig Kritik eben nicht konstruktiv ist. Was konstruktiv ist lege natürlich nicht ich fest sondern die Definition. Dafür ein Auszug aus dem Wiki:

„Konstruktiv sein“ bzw. der Verweis auf Konstruktivität in einer Diskussion beinhaltet eine Hervorhebung positiver Eigenschaften sowie nicht selten auch eine auf Grundlage des Gegebenen konkrete Verbesserungsvorschläge enthaltende Kritik.

Heißt in einer konstruktiven Kritik sollte man auch immer das Positive nennen, mit nach der eigenen Meinung denkbare Verbesserungsvorschläge.
Nach der Maßgabe (welche ich nicht festlege sondern die Definition) fällt hier so einiges durch. Vieles (nicht alles) ist destruktiv und reine Besserwisserei.
Denke das in jeder hier vorgetragenen Kritik auch die persönliche Meinung für Verbesserungsvorschläge beinhaltet ist, bei genauem lesen wird jeder das bestätigen können... jeder hier hat glaube ich den Anspruch an sich selbst den Verein durch konstruktive Kritik auf Fehlleistungen hinzuweisen, dass auch mal ironische Beiträge dabei sind, ist glaube ich, situationsbedingt verschmerzbar und lockert auf.
Das abstempeln langjähriger Foristen finde ich daher fragwürdiger ....
 
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