Bremen
Moderator
Richtig, ein Quentchen (erarbeitetes) Glück war sicherlich auch dabei, wobei nach dessen unrühmlichen Abgang im Winter Hinteregger in Augsburg eh keine Perspektive hatte und er war noch der teuerste von den drei Ex-Leihspielern. Dennoch: Hintergger, Kostic und Trapp, alle im besten Fußballeralter, für zusammen 25 Mio € halten zu können, ist à la bonne heure und wirkt zielführender als sich den neunten 30-Plus-Spieler in den Kader zu holen.Stimmt, genau das Szenario gilt es zu verhindern. Allerdings haben die Frankfurter insofern ein wenig Glück gehabt, als sie sich mit allen drei Vereinen (Dortmund, PSG, Augsburg) bezüglich ihrer Leihspieler einigen konnten (wir haben keinen einzigen Leihspieler als Stammkraft. Stand heute). Das macht aus dem Verlust von 5 Stammspielern eben nur noch 2 und da sieht die Welt direkt etwas anders aus.

Nun kennen wir das vielschichtige Empfinden der Eintracht-Fans nicht, doch ist nach den überwiegend positiven Transfers zu vermuten, daß Bobic bei ihnen ein ähnlich hohes Vertrauen genießt wie ihn KATS bei uns bis 2007 hatten. Selbstverständlich kann ein Jovelic das Duo Haller/Jovic nicht 1:1 ersetzen, aber es ist ja auch noch ein Rebic sowie ein Paciencia (letzte Saison, 21 Pflichtspieleinsätze mit 8 Tore + 2 Vorlagen) vorhanden - und auch der Eintracht bleiben noch 3 Wochen Zeit, um die erforderliche Breite im Sturmkader sicherzustellen.Wobei die Abhängigkeit von Jovic und Haller immer noch extrem ist bzw. war, wird interessant zu sehen sei wie sie es auffangen. Denn wenn man in diesem Forum schon ungeduldig ist was Transfers angeht, was sollen dann die Frankfurter erst sagen? Ein 20-Jähriger Serbe als Ersatz für Jovic und Haller? Das klingt ja sogar noch schlimmer als Hunt+Marin für Özil![]()
Noch etwas Off-Topic:
Der damals zuständige und somit dafür verantwortliche Bundesfinanzminister war übrigens Franz-Josef Strauß... Die Vermutung einer Wählerklientelpolitik lässt sich somit nicht gänzlich von der Hand weisen.Der Hintergrund des Gesetzes war, daß man speziell in Bayern die Landflucht aufhalten wollte.
Ja und Nein. Es gab natürlich viele Menschen, die aus beruflichen Gründen und/oder Freizeitangeboten trotzdem in die Städte zogen. Dennoch haben die kleinen Gemeinden in der Peripherie der Großstädte von der 1969er Steuergesetzgebung enorm profitiert, denn noch in den späten 1960er Jahren war die Infrastruktur dort teilweise noch so schlecht, daß man dort nicht tot über dem Zaun hängen wollte. Doch seit den 1980er Jahren sind die "Speckgürtel" nicht nur im Großraum Bremen durch die hohen Steuereinnahmen dermaßen zugebaut, so daß man schon zweimal hingucken muß, ob man sich noch in einem Quartier am Rand der Großstadt oder doch schon in einer Umlandgemeinde befindet.. Dadurch das die Finanzmittel am Wohnort abgeführt werden und nicht dort wo sie erwirtschaftet werden, sollten die Gemeinden Anreize schaffen können, damit die (jungen) Menschen in ihren (kleinen) Wohnorten bleiben. Hat nicht funktioniert, die Leute fanden es trotzdem besser nach München, Nürnberg und Co. zu ziehen.



denn zwischen Piza und Hasebe liegen immerhin 5 Jahre, 3 Monate und 16 Tage.