Justin Eilers (SC Verl)

Zum dritten Abschnitt: Ist die private Krankenversicherung ein MUSS für einen Bundesligaprofi? Ich denke nicht, immerhin gibts eine Bemessungsgrenze bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Und jeder, der eine private Krankenversicherung abschließt, sollte eigentlich wissen, das man von so einer nicht so ohne weiteres wieder in eine gesetzliche KV zurückkommt.

Nein, es ist kein muss, aber du hast auf Nico reagiert (der übrigens von der Zeit mit und nicht ohne Einkommen) sprach und somit passte deine Aussage (mal wieder) nicht. Aber vielleicht hast du dich ja nur unglücklich ausgedrückt und meintest gar nicht das, was du geschrieben hast.

#mausgerutscht
 
Zumal die 11 Jahre Blödsinn sind...

Profi ist er erst 14/15 in der dritten Liga geworden.

Da haben wir ja schon festgestellt dass da vielleicht 180k pro Jahr brutto bei rum kommen.

Regionalliga und drunter ist er vielleicht Max. bei 60k pro Jahr. Sagen wir hier mal großzügig vier Jahre.

Dann ein Jahr bei uns mit vielleicht 500k wenn überhaupt.

Ein Jahr in Griechenland wo er einen Großteil des Gehalts nicht bekommen hat (250k).

Dann Lotte mit wieder knapp 180k pro im Jahr brutto...

Insgesamt bei 1.350.000 brutto. Nach Steuern ca. bei 700k netto. Abzüglich der Lebenshaltungskosten der obigen 7 Jahre (Median mit 1800€ Netto im Monat / 21k pro Jahr, da ich gerade zu faul bin ob er Kinder hat usw) liegen liegen wir noch bei 553.000€. Mit dem oben genannten Median reicht das für knapp 26 Jahre ohne Rentenabsprüche usw.... Wie realistisch das ist, dass man wirklich mit diesem Gehalt oben durchschnittlich gelebt hat lasse ich mal dahingestellt... in der Regel steigt ja mit dem Einkommen auch die Haushaltskosten. Zusätzlich habe ich die Einkommen sehr positiv und die Lebenshaltungskosten sehr niedrig angesetzt.

Man muss schon sehr quer denken, dass man ernsthaft argumentiert damit finanziell ausgesorgt zu haben und nur das war die Aussage. Nicht das er danach noch arbeiten gehen muss.
Puh, das hätte Ich nicht erwartet eine detalierte Einkommensrechnung:denk:Wieviel Warheitsgehalt wird da wohl drin sein?
 
Nein, es ist kein muss, aber du hast auf Nico reagiert (der übrigens von der Zeit mit und nicht ohne Einkommen) sprach und somit passte deine Aussage (mal wieder) nicht. Aber vielleicht hast du dich ja nur unglücklich ausgedrückt und meintest gar nicht das, was du geschrieben hast.
#mausgerutscht

Nico hat genau DAS geschrieben:

"Private Krankenversicherung kommt auch noch oben drauf..."

Und das hört sich sicher nicht nur für mich so an, als ob es zur Privaten Krankenversicherung keine Alternative gäbe. Und die gibt es eben doch!
 
Nico hat genau DAS geschrieben:

"Private Krankenversicherung kommt auch noch oben drauf..."

Und das hört sich sicher nicht nur für mich so an, als ob es zur Privaten Krankenversicherung keine Alternative gäbe. Und die gibt es eben doch!
Aber er bezog sich auf die Zeit wo Geld verdient wird und da hat er insoweit recht das zumindest das KTG Privat noch abgesichert sein sollte, denn sonst bring (gerade bei Eilers) das hohe Gehalt nix... Und auch sonst machen zumindest private Zusatzversicherungen sinn, da man bei der gesetzlichen was Spezialisten betrifft doch arg eingeschränkt wäre.
 
Aber er bezog sich auf die Zeit wo Geld verdient wird und da hat er insoweit recht das zumindest das KTG Privat noch abgesichert sein sollte, denn sonst bring (gerade bei Eilers) das hohe Gehalt nix... Und auch sonst machen zumindest private Zusatzversicherungen sinn, da man bei der gesetzlichen was Spezialisten betrifft doch arg eingeschränkt wäre.

Mal ganz allgemein jetzt:

Das jetzige deutsche Krankenkassenmodell ist in jeder Hinsicht reformbedürftig. Es kann und darf eigentlich nicht sein, das Menschen -was ihre Gesundheit betrifft- in zwei Klassen eingestuft werden. Und das werden sie, das habe sicher nicht nur ich als "Kassenpatient" oft genug erlebt.

Es sollte eine einheitliche gesetzliche Krankenversicherung für alle geben, und zwar auch wieder mit Wettbewerbscharakter. In der das grundlegend wichtige abgedeckt ist, mit gleich langen Wartezeiten und gleich guter Behandlung für alle.
Darüberhinaus sollte jeder die Möglichkeit bekommen, das, was ihm wichtig ist, als Art "Zusatzversicherung" abzudecken (also bspw. Krankentagegeld, Einzelzimmer in der Klinik etc.). Aber eben nicht z.B. Chefarztbehandlung. Die qualifiziertesten Ärzte sollten sich auch um die schwierigsten Fälle kümmern, ganz gleich, ob da der Bürgermeister von Hamburg liegt oder der Hilfsarbeiter aus Hamburg.

Aber das bleiben wohl nur Wunschträume...
 
Und eine Aussage, die bestätigt, das viele eben doch nicht mit (viel) Geld umgehen können!
So einfach würde ich das nicht zusammenfassen, auch wenn es irgendwie richtig ist. Wer viel Geld hat, wird viele Leute kennenlernen, die dieses Geld haben wollen. Konsequenz sind falsche Investitionen etc (vergleichbar mit Lottogewinnern). Dazu kommt, dass ein recht hoher Anteil spielsüchtig ist.

Außerdem sagt der VdV, dass ca 10% der Profis mit Karriereende ausgesorgt haben.
 
Der gute Herr Eilers kann sich aber auch arbeitslos melden und bekommt erst einmal Arbeitslosengeld und ist dann krankenversichert. Das ist meist dann die gesetzliche Kasse. Auch ein normaler Arbeiter (2000 netto) kommt damit aus. Wenn ein Fußballer 2 Saisons mit 500.000 brutto nicht klar kommt, dann hatte er schlechte Berater oder er konnte nicht mit Geld umgehen. Gruß Franky
 
Zuletzt bearbeitet:
Der gute Herr Eilers kann sich aber auch arbeitslos melden und bekommt erst einmal Arbeitslosengeld und ist dann kranken versichert. Das ist meist dann die gesetzliche Kasse. Auch ein normaler Arbeiter (2000 netto) kommt damit aus. Wenn ein Fußballer 2 Saisons mit 500.000 brutto nicht klar kommt, dann hatte er schlechte Berater oder er konnte nicht mit Geld umgehen. Gruß Franky
Weißt du, dass er es nicht gemacht hat?
Und er sagt in dem Artikel der Deichstube ja auch, dass er nicht pleite ist. Er "habe veranlasst, dass meine Schulden über die dafür gesetzlichen Möglichkeiten bereinigt werden"
 
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Und eine Aussage, die bestätigt, das viele eben doch nicht mit (viel) Geld umgehen können!

Können viele Menschen nicht - von den WwM Gewinnern sind (so hab ich mal gelesen) auch fast alle ihre Million nach nem Jahr oder kürzer wieder los geworden.
Das Problem haben nicht nur Fußballer.
Nur diese haben das ganz große Problem: falscher Berater, falscher Traum, falsche Freunde = schneller Kohle weg als man gucken kann.
 
Bei Fußballern kommt eben auch hinzu, dass um sie herum viele Leute sind, die ebenso wie sie selber jung sind und viel Geld haben. Da steigen die Ausgaben automatisch. Das hat dann auch wenig damit zu tun, ob jemand gut mit Geld umgehen kann oder nicht.
 
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