Spieler, die das W im Herzen tragen

Hi,
ich wollte mal fragen,ob manche von euch sich auch manchmal fragen,ob es überhaupt noch Spieler gibt,die Fußball noch aus Liebe zum Spiel und verbundenheit zum Verein spielen oder nur wegen dem Geld?:confused:
Früher gab es noch Spieler(Marco Bode oder Dieter Eilts z.b)die haben Fußball aus Liebe gespielt und standen 100% zu Werder!Heute finde ich,dass es nur noch um Geld und Erfolg geht!Eigentlich nur um Geld!Siehe Klose(dem es nur ums Geld ging) oder auch andere!
Ich kann das nicht verstehen!Wenn ich Fußballspieler wäre,könnte mann mir 100Mio bieten,aber ich würde trotzdem nur für Werder spielen,weil ich den Verein liebe!Aber so etwas gibt es unter Profis wohl nicht mehr!?Leider!
Ich glaube,dass der Fußball einfach nur noch ein Geschäfft ist und die Spieler den Hals nicht mehr voll genug bekommen!Ich würde mir wünschen,dass es wieder mehr Bodes und Eilts geben würde!Merte(auch wenn er Hannoveraner ist,merkt man,dass er sich mit Werder identiviziert) und Naldo z.b sind auf dem richtigen Weg!(von Baumi garnicht erst zu sprechen);)




Werder forever:svw_schal:
 
Ich kann das nicht verstehen!Wenn ich Fußballspieler wäre,könnte mann mir 100Mio bieten,aber ich würde trotzdem nur für Werder spielen,weil ich den Verein liebe!

Das ist sicherlich ne Aussage, die ich für mich selber auch schon öfters getroffen habe. Allerdings weiß man nie, wie man entscheiden würde, wenn man irgendwann vielleicht tatsächlich in der Situation wäre und ein anderer Verein mit dem dicken Gehalt winkt (und der Verein dann vielleicht sogar noch sympathisch ist und nicht unbedingt Bayern oder Schalke heißt).

Ich glaube, Spieler, die ihr Leben lang ganz sicher nur für Werder spielen, wird es nicht mehr geben. Trotzdem denke ich, dass es doch noch einige Spieler gibt, die sich durchaus mit dem Verein Werder Bremen identifizieren und nicht nur für das Geld, sondern auch für den Verein spielen und leben.

Positive Beispiele hierfür sind an erster Stelle Frank Baumann, aber auch Spieler wie Thorsten Frings, Christian Schulz oder Tim Borowski (auch wenn die beiden letzten halt doch gewechselt sind). Ein Wechsel zu einem anderen Verein heißt ja nicht zwangsweise, dass die Spieler blind dem Geld hinterher hecheln, sondern kann auch einfach mal sportliche Gründe haben, so wie bei Schulle, der halt trotz aller Liebe zu Werder auch gerne regelmäßig spielen wollte und das hier nicht konnte.

Für die Zukunft sehe ich auch in Merte und vor allem Naldo zwei Spieler, die ich mir hier noch wirklich langfristig vorstellen könnte.
 

:confused: Nur weil sie ihren Vertrag vor kurzem verlängert haben kann man (noch) nicht sagen, dass sie im Herzen Werderaner sind.

Einen Verein verbindet man schnell mit einem bestimmten Spieler (wie aktuell z.B. Werder mit Diego oder Bayern mit Ribery) aber bis man einen Spieler mit einem Verein verbindet (wie z.B. Baumi/Schaaf mit Werder) dauert doch viele Jahre.
 
Ich finde halt nur,dass die Profis genug Geld verdienen,wenn man überlegt,dass andere Menschen 45 Jahre jden Tag 8 oder mehr Stunden am Tag arbeiten gehen müssen und ein Profi nach 4-5 Jahren ausgesorgt hat!
Aber na gut,dass gibt es auch bei Politikern oder anderen Sportarten!
Ich finde ja auch,dass Werder noch viel wert drauf legt,Spieler zu verpflichten,die sich auch mit dem Verein identifizieren,auch wenn man nicht in die jeweiligen Leute hinein schauen kann!
Bei anderen Vereinen z.b Scalke,Bayern oder auch oder besonders Wolfsburg ist das nicht so!Oder glaubt jemand ein Weltmeister geht zu Wolfsburg wegen der tollen Tradition oder der Fans?:lol: dann müsste er wohl eher zu Eintracht Braunschweig gehen!;)
Es gibt sicherlich auch noch positive Beispiele an Spielern,aber das wird immer seltener!LEIDER!!!!!
Aber naja,Vereine werden von Milliardären gekauft und geführt und jeder Spieler der mal drei-vier gute Spiele macht,steigt im Preis gleich auf Unsummen!Das ist schade!
Ich finde es z.b auch richtig,dass Werder dieses Spiel nicht mitmacht,aber es wird bald nicht mehr anders möglich sein Erfolg zu haben!




:svw_schal:
 
Fußball ist letztendlich ein bekacktes Business - da sieht jeder zu, dass er das bestmögliche für sich heraus holt. Es gibt sicher Spieler, denen es völlig egal ist, welches Jersey sie überstreifen - Hauptsache Standing und vor allem Kohle stimmen. Und mal Hand aufs Herz: Wer schaut nicht aufs Geld? Ich kanns verstehen.

Es gibt sicher auch andere Beispiele, mir fallen auch als erstes Frank Baumann oder auch Torsten Frings ein (dem ich ernsthaft abnehme, dass ihm etwas an Werder liegt), aber viele Fußballer wissen um die Emotionalität der Fans und wie diese zu bedienen ist. Sprich: Will ich's mir gut halten mit den Anhängern, lasse ich im Vereinsmagazin ab und zu mal einen treuen Spruch ab - ist es mir egal, halte ich den Mund.
 
Es gibt sicherlich auch noch positive Beispiele an Spielern,aber das wird immer seltener!LEIDER!!!!!

Du selbst hast oben z.B. Merte angesprochen. Wie lange wird er denn noch als "positives Beispiel" durchgehen, doch auch nur solange, bis er sich für einen anderen Verein interessiert. Finde ich interessant, dass gerade er in solchen Diskussionen immer als einer der ersten genannt wird, ist er doch bekanntermaßen Hannoveraner durch und durch... ;)

Und einer der beiden, Bode oder Eilts, hat doch auch mal offen zugegeben, dass er immer nur bei Werder gespielt hat, weil sie nicht was anderes ergeben hatte, oder täusche ich mich da?
 
Ich glaube das Fussballer die ohne Herz spielen niemals in den oberen Ligen spielen. Man muss es eben so betrachten: Wenn man richtig gut ist kommt man mit spätestens 17/18 zu einem großem Verein, bei dem die Fussballerische Ausbildung vor der schulischen geht. Das bedeutet, dass viele halt nur bis höchstens 37 (Feldspieler) die Chance haben das große Geld zu verdienen. Und wenn ich so gut bin, das mir hohe Millionengehälter bezahlt werden dann muss ich die Chance nutzen. Es ist ein Unterschied ob ein Spieler 15 Jahre lang durchschnittlich 1 mio verdient oder ob er dazwischen nochmal 3,4 Jahre 5 mio bei einem anderem Verein verdient.
Wir Fans sind nunmal nicht in der Situation eines Spielers, der irgendwann als Jugendlicher zum Verein gekommen ist und dieser dann später als Arbeitgeber fungiert.

Trotzalledem sind mir Spieler die ein Leben lang aus dem Herzen her bei ihrem Verein bleiben sympathisch, wie z.B. Totti, Bode, der eine da von Dortmund fällt mir grad net ein, usw.

Aber kaum ein Fan von Werder, Bayern, Schalke etc ist so gut um dann bei diesem Verein zu spielen. Würde bei mir schon Osnabrück anfragen würde ich kaum zögern, und wenn dann nicht aus dem Grund weil ich Werder Fan bin. Was ich damit sagen will: Die wenigsten in der Bremer Jugend sind auch Bremen Fan durch und durch.

Was bleibt zu sagen: Wenn ein Spieler der ein Leben lang bei einem Verein bleibt ist super, aber es gibt nur wenige und das ist auch verständlich :svw_applaus:
 
Und einer der beiden, Bode oder Eilts, hat doch auch mal offen zugegeben, dass er immer nur bei Werder gespielt hat, weil sie nicht was anderes ergeben hatte, oder täusche ich mich da?

Bode auf keinen Fall. Der hat erst dieses Jahr mal gesagt, dass er bei seinen letzten beiden Vertragsverlängerungen jeweils bessere Angebote hatte als die von Werder. Sein Herz hat aber letzendlich beide Male entschieden.
 
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Bode war.

Zitat von dfb.de:
[...] Auch als Nationalspieler blieb der umgängliche und sympathische Bode lieber im Hintergrund, überließ die Schlagzeilen anderen. Wohl auch deshalb hielt Bode immer dem SV Werder die Treue, wo er ein vergleichsweise beschauliches Leben als Fußball-Profi führen konnte. Angebote von anderen Klubs, beispielsweise dem FC Bayern München, schlug Bode aus. Werder sei eine "Herzensangelegenheit", betonte er.
 
Bode auf keinen Fall. Der hat erst dieses Jahr mal gesagt, dass er bei seinen letzten beiden Vertragsverlängerungen jeweils bessere Angebote hatte als die von Werder. Sein Herz hat aber letzendlich beide Male entschieden.

Das ist zwar richtig, Bode hat aber auch immer gesagt, dass er immer den Traum hatte, einmal im Ausland zu spielen und dass er dafür auf das richtige Angebot gewartet hat.
Das ist dann aber nie zur passenden Zeit bzw. vom passenden Verein gekommen - in jedem Fall hat er deutlich gemacht, dass er Werder verlassen hätte, wenn ein interessanter Club aus dem Ausland zur rechten Zeit Interesse gehabt hätte.
 
Du selbst hast oben z.B. Merte angesprochen. Wie lange wird er denn noch als "positives Beispiel" durchgehen, doch auch nur solange, bis er sich für einen anderen Verein interessiert. Finde ich interessant, dass gerade er in solchen Diskussionen immer als einer der ersten genannt wird, ist er doch bekanntermaßen Hannoveraner durch und durch... ;)

Und einer der beiden, Bode oder Eilts, hat doch auch mal offen zugegeben, dass er immer nur bei Werder gespielt hat, weil sie nicht was anderes ergeben hatte, oder täusche ich mich da?

Ich glaube einfach,dass Merte auf dem richigen Weg ist,auch wenn er "Hannoveraner"ist,Merkt man,dass er sich bei Werder sau wohl fühlt und er gerne für uns spielt!Er könnte noch ein richtiger "Werderaner" werden!Aber genau ann man so etwas natürlich nie wissen!Es gibt auch Spieler,die reden immer davon sich super wohl zu fühlen und wenn dann Bayern anklopft,zählt das nicht mehr(siehe Klose)!Ich persönlich fand das damals total geil,als Ismael nach unserer Niederlage(ungerechten) gegen Sheiße04 im Pokal geheult hat!Da dachte ich,das ist ein echter Bremer!Doch ein paar Wochen später gab er seinen Wechsel zu Bayern bekannt!Tja,so ist das halt manchmal!Doch ich hoffe,dass es immer mal wieder Spieler wie Bode oder Eilts geben wird!(Die übrigens auch andere Angebote hatten)
Raul oder Gerrad z.b sind auch positiv zu nennen,auch wenn sie bei Spitzenclubs spielen!Sie hätten bei anderen Clubs vieleicht auch noch mehr Kohle verdienen können,aber die stehen halt zum Club!
Werder wird bestimmt immer mal wieder solche Spieler habe,die sich 100% für Werder reinhängen und identifizieren!Doch,das wird nur noch sehr selten passieren!










:svw_schal:
 
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