Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

Ähnliche Verhaltensweisen legte er doch auch bei der Diskussion über das NLZ an den Tag.
Mit der Drohung das NLZ nach Niedersachsen zu verlegen, hat er sich und auch dem SVW
keinen Gefallen getan. Momentan ist Werder wohl von dem Neubau des NLZ weiter entfernt,
als sie es vorher jemals waren. Das sieht nicht gut aus.
Wenn ich mich richtig erinnere, stand er mit dieser Ansicht jedoch ziemlich allein dar, denn die meisten (Ex-)Verantworlichen plädierten trotz aller teuren Hochwassermaßnahmen und dem Risiko des Anwohner-Vetorechts für einen Bau in der Pauliner Marsch (O-Ton Willi Lemke: "Unserer Heimat"). Jedoch weil bei dem Thema inkl. der Finanzierung noch so viel in den Sternen steht, wird wahrscheinlich der Flughafen BER sogar eher eröffnet als Werders NLZ.
 
Den Populismusvorwurf finde ich vollkommen aus der Luft gegriffen. HHG schürt keine Ängste, sondern zeigt Konsquenzen auf. Läuft bei jeder Verhandlung so und ist vollkommen ok und im grünen manipulativen Bereich. Da Populismus zu unterstellen erzeugt eher unverhältnismäßig Ängste und ist auch irgendwie unverhältnismäßig polarisierend.
Was anderes tut HHG doch nicht, in dem er eine VVL an die Kostenbeteiligung koppelt. Ich habe es in dem politik-Thread schon geschrieben:
- er als Jurist muss wissen, dass man vor Gericht auch mal verlieren kann. Das hätte in seiner Vorstellungskraft ein echtes Szenario sein müssen!
Die Reaktion auf dieses Urteil seitens HHG erinnert mich an ein verstocktes Kind, dass partout nicht einsehen will, dass gewissen Dinge nicht akzeptiert werden. Der Kostenbescheid ist doch in der Höhe bislang unklar, weil das BVG genau die Erstellung des Bescheides an das OVG zuückverwiesen hat. Mir erscheinen die Bescheide auch viel zu pauschal getreu dem Motto: Personalkostenmehraufwand in Höhe von x + MwSt. So klingt das zumindest. Hier muss nun das OVG dem Bremer Senat eine Vorgabe machen, was exakt in Rechnung gestellt werden darf bzw soll! Ob dann diese Bescheide in der Höhe bestehen bleiben, muss man abwarten.
Mäurer hat auch recht, wenn er HHG empfiehlt sich an die DFL zu wenden, um eine Lösung herbeizuführen. Hier liegt das Problem. Rauball & Co sehen es nicht ein. Ich wage die kühne Prognose entgegen ihrer jetzigen Beteuerungen, dass andere Bundesländer nachziehen werden. Denn der Aufschwung und der Kapitalfluss aus Steuermitteln wird in den kommenden Jahren einbrechen, wenn der demographische Faktor voll durchschlägt. Die Baby Boomer gehen demnächst in Rente und die nachfolgende Generation ist weder an Zahl noch an Willen fähig, die jetzigen Wirtschaftsleistung aufrecht zu erhalten. Die berühmte Generation Y, Stichwort work life balance.
 
Es geht, wie es aus dem Kontext (insbesonders durch das Zitat aus der Kreiszeitung) zu ersehen ist, um das Totschweigen dieses Themas seitens der Verantwortlichen, nicht hier im Forum.

Aber auch diesbezüglich finde ich die Position von Werder vollkommen nachvollziehbar. Wenn man schon etwas bezahlen muß für Pyrotechnikchaoten, denen man irgendwie nunmal nicht Herr wird, dann braucht man ganz bestimmt nicht noch Gebührenbescheide für Polizeiarbeit. Total nachvollziehbar, denn es ist ja kostenmäßig ein "obendrauf". Da eine Doppelzüngigkeit zu vermuten, finde ich nicht richtig, eher befremdend. Das eine hat gar nix mit dem anderen zu tun und schon gar nicht muß man das zum Anlass nehmen, den Verein dafür charakterlich zu diskreditieren. Ansonsten gibt es ja Telefone und eMail, soll heißen, wenn einer ne geile Idee hat, wie man Pyrotechnik nachhaltig abwehrt, und meint Werder hat noch nicht dran gedacht, dann konzeptionelle Hilfestellung anbieten.Damit ist allen geholfen.

Und auch wenn Werder und die DFL rechtlich verloren haben, so fühlen sie sich doch ungerecht behandelt. Sehe ich ebenfalls so. Hier wird klar versucht Polizeiarbeit quer zu subventionieren und die eh schon immense Steuerbelastung zu erhöhen. Der Staat verdient ohnehin schon bei jeder Veranstaltung mit und jetzt werden auch noch die ureigensten Aufgaben im öffentlichen Raum nicht mehr vollumfänglich aus eigener Staatskasse bezahlt. Finde ich unter aller Kanone von Bremen, das Aushängeschild der Stadt so abzuschiessen.
 
Was anderes tut HHG doch nicht, in dem er eine VVL an die Kostenbeteiligung koppelt. Ich habe es in dem politik-Thread schon geschrieben:
- er als Jurist muss wissen, dass man vor Gericht auch mal verlieren kann. Das hätte in seiner Vorstellungskraft ein echtes Szenario sein müssen!
Die Reaktion auf dieses Urteil seitens HHG erinnert mich an ein verstocktes Kind, dass partout nicht einsehen will, dass gewissen Dinge nicht akzeptiert werden. Der Kostenbescheid ist doch in der Höhe bislang unklar, weil das BVG genau die Erstellung des Bescheides an das OVG zuückverwiesen hat. Mir erscheinen die Bescheide auch viel zu pauschal getreu dem Motto: Personalkostenmehraufwand in Höhe von x + MwSt. So klingt das zumindest. Hier muss nun das OVG dem Bremer Senat eine Vorgabe machen, was exakt in Rechnung gestellt werden darf bzw soll! Ob dann diese Bescheide in der Höhe bestehen bleiben, muss man abwarten.
Mäurer hat auch recht, wenn er HHG empfiehlt sich an die DFL zu wenden, um eine Lösung herbeizuführen. Hier liegt das Problem. Rauball & Co sehen es nicht ein. Ich wage die kühne Prognose entgegen ihrer jetzigen Beteuerungen, dass andere Bundesländer nachziehen werden. Denn der Aufschwung und der Kapitalfluss aus Steuermitteln wird in den kommenden Jahren einbrechen, wenn der demographische Faktor voll durchschlägt. Die Baby Boomer gehen demnächst in Rente und die nachfolgende Generation ist weder an Zahl noch an Willen fähig, die jetzigen Wirtschaftsleistung aufrecht zu erhalten. Die berühmte Generation Y, Stichwort work life balance.

Ich wage mal die kühne Prognose, das die anderen Bundesländer, wenn sie mit ziehen, das nur machen weil sie jetzt nen Freifahrtsschein für eine zusätzliche Geldquelle haben, so nach dem Motto "das Meiste kann dienen". Die Vereine ziehen hingegen nur mit weil sie es rechtlich müssen oder die DFL ne generelle Ansage macht. Das hat rein gar nix mit dem demografischen Wandel zu tun.

Der demografische Wandel kann und wird auch zu einem veränderten Steueraufkommen führen. Das wird wohl so sein. Hat aber nix mit den jetzigen Gebührenbescheiden für Polizeikosten zu tun. Es wird sich langsam verändern , auch wenn der sog. Pillenknick schon eher radikal zu sehen ist auf den Altersscheiben. Dann wird es aber zahlreiche Maßnahmen geben, das Steueraufkommen zunächst trotzdem konstant zu halten. Und es wird auch zahlreiche Maßnahmen geben, die Steuerausgaben zu senken. Da stehen aber Polizeikosten ganz sicher eher unten im Ranking. Aber soweit sind wir noch lange nicht.

Auch wenn ich noch nicht raus habe, was ein verstocktes Kind ist, so finde diese Bezeichung schon allemal besser als den Populismus Vorwurf.:rolleyes:
Letztenendes kann man nur hoffen, das das Urteil nicht Tür und Tor öffnet für willkürliche Gebührenbescheide in Form und Höhe.....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Eine populistische Keule kann ich gar nicht erkennen, sondern eine recht vernünftige Argumentation, in der HHG einfach klar macht, daß wenn für Gebührenbescheide etwas abfließt, womöglich was anderes nicht mehr geht. Komplett nachvollziehbar mit einem plakativem Beispiel. So argumentiert jeder der rechnen muß.

Populistische Keule ist auch übertrieben, aber Polemik spielt bei seinen Aussagen schon mit, wenn er meint, dieses oder jenes könnte dann finanziell nicht mehr gehen. Das nimmt ihm nämlich niemand ab bei vielleicht 2 Hochsicherheitsspielen pro Jahr.

Ansonsten können wir uns erst recht glücklich schätzen, dass wir im Pokal so weit gekommen sind. Womöglich hätten wir Milot sonst verkaufen müssen:)

Ne ne, mit einem sooo spitzen Bleistift müssen wir Gott sei Dank noch nicht rechnen, dass man derartige Aussagen in die Kamera tätigt....sind ja nicht beim HSV, die mittlerweile alte Immobilien hin- und herschieben müssen, damit sie noch Strom für Flutlichspiele haben. :)
 
sind ja nicht beim HSV, die mittlerweile alte Immobilien hin- und herschieben müssen, damit sie noch Strom für Flutlichspiele haben.

Die werden aber auch dem Fußballherrgott dafür danken, daß sie sich ins Halbfinale gerumpelt haben. TuS Erndtebrück, Wehen Wiesbaden, Nürnberg und Paderborn. Bei uns stehen demgegenüber Schalke und Dortmund. Das macht für beide Vereine bereits ca. 5mio € Einnahmen (Plus Einnahmen am Spieltag), nur das wir die nicht brauchen um unser Flutlicht zu bestromen :D
 
Die werden aber auch dem Fußballherrgott dafür danken, daß sie sich ins Halbfinale gerumpelt haben. TuS Erndtebrück, Wehen Wiesbaden, Nürnberg und Paderborn. Bei uns stehen demgegenüber Schalke und Dortmund. Das macht für beide Vereine bereits ca. 5mio € Einnahmen (Plus Einnahmen am Spieltag), nur das wir die nicht brauchen um unser Flutlicht zu bestromen :D
Nun hör mal auf, gegen die Hasis zu hetzen. Sie bekommen ihre Lizenz für Liga 1+2 OHNE Auflagen (Auss. Hofmann) und nach Aussagen des neuen Vorsitzenden wollen sie 2024 wieder international dabei sein, das passt schon ;)
 
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