Politik und Fußball in Bremen

Mäurer ist sicher, dass er die öffentliche Meinung hinter sich hat. Das ergab auch eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag von Sport inside. Danach finden 90 Prozent der Deutschen eine Beteiligung der Liga richtig. Nur neun Prozent sind gegen eine Beteiligung der DFL. Die Zustimmung für die Position Bremens ist damit sogar noch einmal gestiegen. In 2017 befürworteten nur 81 Prozent eine solche Beteiligung des Fußballs an den Polizeikosten.
https://www1.wdr.de/fernsehen/sport...fl-bundesverwaltungsgericht-teilzwei-100.html

In Anbetracht der Einsparungen bei der inneren Sicherheit, die sich Personalmangel und dadurch auch in Millionen von Überstunden sowie schlechter Ausrüstung widerspiegeln, eine nachvollziehbare Zahl.
 
Das die Clubs der dfl auch über eine Millarde an Steuern zahlen, wird mit keinem Wort erwähnt :denk:

Man kann das dann ja auch schon mal weiter denken:

„Hallo Polizei, ich habe Einbrecher bei mir im Haus!“

Polizei: „ja überweisen sie bitte 349,74€ auf folgendes Konto. Nach Eingang des Geldes schicken wir innerhalb von 48 Stunden einen Streifenwagen los. Mit freundlichen Grüßen ihre Polizei AG“

Du bringst es auf den Punkt!!! :tnx::top:
 

Ich möchte EIN mal sehen, daß die Bremer Polizei es allen Recht macht und ein Spiel wegen Sicherheitsbedenken absagt weil dummerweise die Kollegen aus Niedersachsen, NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein nicht zur Unterstützung anreisen können da gerade eine üble Grippewelle und Abbau von Überstunden angesagt sind. Und DANN setzen sich die Entscheidungsträger noch mal mit der DFL zusammen. Denn das mit dem Einbrecher und der Polizei AG ignoriert ja so schön, daß der gemeine DFL-Funktionär und auch der Fan, wie selbstverständlich, erwartet dass der dumme Bulle am Wochenende gefälligst Überstunden zu schieben hat während man selbst sich mit Bier volllaufen lässt und eine Stadt unsicher macht. Ja, Sicherheit ist in der öffentlichen Hand und nicht privatisiert, so soll es auch bleiben. Wenn es nicht genug Polizei für ein "Risikospiel" gibt, dann gibt es eben kein Risikospiel.
 
Das die Clubs der dfl auch über eine Millarde an Steuern zahlen, wird mit keinem Wort erwähnt :denk:

Man kann das dann ja auch schon mal weiter denken:

„Hallo Polizei, ich habe Einbrecher bei mir im Haus!“

Polizei: „ja überweisen sie bitte 349,74€ auf folgendes Konto. Nach Eingang des Geldes schicken wir innerhalb von 48 Stunden einen Streifenwagen los. Mit freundlichen Grüßen ihre Polizei AG“

Mit anderen Worten: wer viel Steuern zahlt, verfügt auch das Recht entsehende Mehrkosten bei Hochrisikospielen (und nur darum geht und nicht um die obligatorische Polizeipräsenz bei "normalen" Partien) auf die öffentliche Hand, sprich auf die anderen Steuerzahler wie dich abzuwälzen? Das ist in etwa so, als wenn du in einer Neubausiedlung ein Haus baust und der Nachbar mit dem höchsten Einkommen sich die Freiheit herausnimmt, die von der Gemeinde zusätzlich berechneten Mehrkosten für die Erschließung der Siedlung mit der Begründung auf dich und die anderen Nachbarn abzuwälzen, weil er ja schon die meisten Steuern in der Nachbarschaft zahlen würde.
 
Ich möchte EIN mal sehen, daß die Bremer Polizei es allen Recht macht und ein Spiel wegen Sicherheitsbedenken absagt weil dummerweise die Kollegen aus Niedersachsen, NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein nicht zur Unterstützung anreisen können da gerade eine üble Grippewelle und Abbau von Überstunden angesagt sind. Und DANN setzen sich die Entscheidungsträger noch mal mit der DFL zusammen. Denn das mit dem Einbrecher und der Polizei AG ignoriert ja so schön, daß der gemeine DFL-Funktionär und auch der Fan, wie selbstverständlich, erwartet dass der dumme Bulle am Wochenende gefälligst Überstunden zu schieben hat während man selbst sich mit Bier volllaufen lässt und eine Stadt unsicher macht. Ja, Sicherheit ist in der öffentlichen Hand und nicht privatisiert, so soll es auch bleiben. Wenn es nicht genug Polizei für ein "Risikospiel" gibt, dann gibt es eben kein Risikospiel.

:tnx:

Es ist doch erst ein paar Monate her, daß das Hochsicherheitsspiel Halle - Rostock aus Ermangelung an Polizisten abgesagt wurde. Mit Ausnahme von den betroffenen Vereinen bzw. deren Fans hat das kaum einen, insbesonders den monetär gesteuerten DFL-Funktionären, nicht die Bohne interessiert, weil es eben nur das ungeliebte Stiefkind 3. Liga war. Wenn aber das Premiumprodukt Bundesliga von so einer Maßnahme betroffen wäre, dann können die DFL-Funktionäre sich nicht mehr selbstgefällig in ihrem Elfenbeinturm verschanzen.
 
Ich kann der Abverlangung der Mehrkosten für den Polizeieinsatz nicht folgen. Wie grenzt man den Mehraufwand gegenüber dem Normalaufwand ab? Wer legt fest, was Risikospiele sind und wann wird das festgelegt? Wer kalkuliert die Einsatzkapazitäten der Polizei? Welche Kosten kommen auf den Verein zu? Das sind Wirtschaftsunternehmen, die einen Wirtschaftsplan haben (ok, nicht alle ;) ). Wie händelt man den Mehraufwand z.B. beim G20-Gipfel? Wer wird da zur Kassen gebeten, nur so zum vergleich? Mir bleiben zu viele Fragen offen.
Ein wichtiger Schritt wäre, die Verursacher (brauche ich nicht näher auszuführen) des Mehraufwandes frühzeitig herauszufiltern, möglichst schon an der Quelle.
 
Wie grenzt man den Mehraufwand gegenüber dem Normalaufwand ab?

Erfahrungswerte wären ein Ansatz. Aber man könnte es auch sehr einfach halten: Kann die Polizei des Landes Bremen ohne Hilfe von Beamten aus Niedersachsen und anderen Ländern für die Sicherheit einer Veranstaltung in Bremen garantieren? Nein? Veranstaltung abgesagt!


Die Polizei natürlich.
 
Ich kann der Abverlangung der Mehrkosten für den Polizeieinsatz nicht folgen. Wie grenzt man den Mehraufwand gegenüber dem Normalaufwand ab? Wer legt fest, was Risikospiele sind und wann wird das festgelegt? Wer kalkuliert die Einsatzkapazitäten der Polizei? Welche Kosten kommen auf den Verein zu?
Lässt sich pauschal bzw. en Detail nicht beantworten, jedoch gibt dieser Artikel einen groben Einblick:
https://www.sueddeutsche.de/sport/e...eieinsatz-bei-einem-bundesligaspiel-1.3876488

Das sind Wirtschaftsunternehmen, die einen Wirtschaftsplan haben (ok, nicht alle ;) ). Wie händelt man den Mehraufwand z.B. beim G20-Gipfel? Wer wird da zur Kassen gebeten, nur so zum vergleich? Mir bleiben zu viele Fragen offen.
Zum Teil hast du dir diese Fragen schon selbst beantwortet: Fußballspiele sind gewinnorientierte Veranstaltungen von Wirtschaftsunternehmen, die dem Privatrecht unterliegen. So steht es dem jeweilgen Bundesland grundsätzlich zu, dem Verursacher von Mehraufwand die entsprechenden Kosten in Rechnung zu stellen, egal ob Fußballspiel oder wenn du zB einen Verkehrsunfall versachst und die Polizei die Scherben der Fahrzeugbeleuchtungen wegfegt. G20-Gipfel oder zB auch Staatsbesuche sind dagegen nicht gewinnorientierte Veranstaltungen einer staatlichen Institution (Bund, Land, Kommune) so daß der (Mehr-)Aufwand für die Polizeieinsätze behördlich intern reguliert wird.
 
Ich möchte EIN mal sehen, daß die Bremer Polizei es allen Recht macht und ein Spiel wegen Sicherheitsbedenken absagt weil dummerweise die Kollegen aus Niedersachsen, NRW, Hamburg und Schleswig-Holstein nicht zur Unterstützung anreisen können da gerade eine üble Grippewelle und Abbau von Überstunden angesagt sind. Und DANN setzen sich die Entscheidungsträger noch mal mit der DFL zusammen. Denn das mit dem Einbrecher und der Polizei AG ignoriert ja so schön, daß der gemeine DFL-Funktionär und auch der Fan, wie selbstverständlich, erwartet dass der dumme Bulle am Wochenende gefälligst Überstunden zu schieben hat während man selbst sich mit Bier volllaufen lässt und eine Stadt unsicher macht. Ja, Sicherheit ist in der öffentlichen Hand und nicht privatisiert, so soll es auch bleiben. Wenn es nicht genug Polizei für ein "Risikospiel" gibt, dann gibt es eben kein Risikospiel.


Die Ansetztung "Risikospiel" wird in Bremen aber in den letzten Jahren sehr inflationär benutzt.
Wenn ich mir die letzten Jahre die Heimspiele vor Augen halte, wie viele Polizisten und Reiterstaffeln da z.B. gegen Augsburg und Hoffenheim
oben am Osterdeich gestanden bzw. im warmen Auto gesessen haben... von den Wasserwerfern ganz zu schweigen. Nicht normal.

Das riecht schon nach dem Motto "Ach, so teuer wie möglich, die DFL/DFB machen das schon. die Kosten tragen ja nicht wir am Ende".

Das man gegen den HSV entsprechend absichern muss, gegen 1-2 andere "bekannte" Fanszenen, klar logisch, aber ansonsten könnte man die Kosten da schon niedriger halten und ein besseres Sicherheitskonzept fahren.

Welchen Sinn das z.B. beim Nordderby hat den ganzen Osterdeich mit Sichtschutzzäunen absichern aber die Gästefans grundsätzlich quer über den Parkplatz leiten, unten bei Tor 4 vorbei an der Nord - ohne entsprechende Sicherung.
Als Heimfan, den Osterdeich entlang kommend wird man durch den Tunnel vor die Gästekurve geschickt.
Da stehen dann haufenweise Polizisten herum, die aber im Fall der Fälle grundsätzlich zuspät kommen würden

Suuuuper Idee. Bislang ist da nie was passiert, aber was soll das? Entweder mache ich Fantrennung oder eben nicht...


.
(Völlig unabhängig davon, ob der Steuerzahler oder Veranstalter dafür aufkommen muss)
Das ist wieder ein ganz anderes Thema, wo fängt man an und wo hört man auf? Was ist "öffentlich" und was ist "privat".
Die Anfahrt z.B. von München nach Bremen, müsste Werder dann auch bezahlen, für Polizei die in Hessen auf Münchener Chaoten trifft auf Auswärtsfahrt? Oder nur am Stadion und in welchem Umfang?
Das ganze Thema ist mMn derart komplex, da bin ich mächtig froh, das ich da nix zu entscheiden muss.
 
@Bremen Du hast mein Beispiel mit dem G20-Gipfel schon richtig kommentiert, war auch ein schlechtes Beispiel. Es gibt aber bestimmt genug Veranstaltungen, die gewinnorientiert abgehalten werden. Wenn die Süddeutsche schreibt, es wurden 969 Beamte zusätzlich eingesetzt, dann muss das festgelegt werden, aber vorher.
Wie @Fliegenfänger schon anmerkte, wo fängt man an, wo hört man auf, mal sind es 1000, mal sind es 500 Polizisten. Egal wie man es dreht und wendet, es bleiben eine menge Fragen.
 
@Bremen Du hast mein Beispiel mit dem G20-Gipfel schon richtig kommentiert, war auch ein schlechtes Beispiel. Es gibt aber bestimmt genug Veranstaltungen, die gewinnorientiert abgehalten werden.
Richtig, aber mit Ausnahme von Hochrisikospielen beim Fußball hört/liest man kaum etwas von gewinnorientierten Veranstaltungen, die eine massive Präsenz von 200 - 1000 Polizist(inn)en erfordern.

Wenn die Süddeutsche schreibt, es wurden 969 Beamte zusätzlich eingesetzt, dann muss das festgelegt werden, aber vorher.
Dazu habe ich das hier gefunden:
Wo eine „vermutete Gefahrenlage" zu finden ist, entscheidet der DFB zusammen mit den Vereinen, der Polizei und der „Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze". Zusätzlich wertet der Verband die Sportgerichtsurteile aus. Vier Wochen vor einem brisanten Spiel gibt es eine erneute Absprache. Zwei Wochen vorher wird endgültig festgelegt, ob die Begegnung ein Risikospiel ist. Die Vereine sind dann verpflichtet die „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen mit besonderer Sorgfalt" durchzuführen. Seit dem Sicherheitspapier 2012 entscheidet in der 1. und 2. Bundesliga in erster Linie der Heimverein (und in Beratung mit den übrigen Parteien), ob es sich um ein Risikospiel handelt oder nicht.

https://sports.vice.com/de/article/pgjd77/der-fuballostenein-einziges-risiko-271

Interessant finde ich auch den letzten Satz, denn ich war ebenso wie @FatTony der Anischt, daß in erster Linie die örtliche Polizei die Entscheidung Hochsicherheitsspiel oder nicht fällt. Man lernt eben nie aus. :)
 
Interessant finde ich auch den letzten Satz, denn ich war ebenso wie @FatTony der Anischt, daß in erster Linie die örtliche Polizei die Entscheidung Hochsicherheitsspiel oder nicht fällt. Man lernt eben nie aus.

Finde ich jetzt auch überraschend, wobei das bei genauerer Betrachtung nur die eine Seite der Medaille ist:

Die Einstufung der Spiele obliegt demnach dem jeweiligen Heimverein und den Verbänden unter Einbeziehung der Sicherheitsbehörden. In vielen Spielorten tagen dazu regelmäßig oder spieltagsbezogen Sicherheitsgremien. Einfließen sollen dabei unter anderem Anzahl und Einstufung der anreisenden Anhänger, Verhältnis der Anhänger zueinander, Erkenntnisse aus bisherigen Begegnungen, Saisonverlauf, Stadioninfrastruktur, aber auch nicht spielbezogene Erkenntnisse wie zum Beispiel parallel stattfindende Großveranstaltungen, Demonstration oder andere polizeiliche Einsatzlagen.

(...)

"Der Einsatz von Kräften der Bundespolizei erfolgt nicht aufgrund der Einstufung durch die Vereine bzw. der Fußballverbände (DFB/DFL), sondern richtet sich an einer eigenen polizeilichen Lagebewertung aus."


Mit anderen Worten: Die Entscheidung darüber, mit welchen polizeilichen Maßnahmen und Kräften operiert wird, obliegt am Ende den Sicherheitsbehörden. Und eben darin liegt eine gewisse Krux: Denn damit entscheidet letztlich die Polizei, ob ein Spiel einer - legal nicht definierten - Kategorie angehört, die in der Folge einen in der Regel mindestens sechsstelligen Gebührenbescheid auslöst.
 
:tnx:

Es ist doch erst ein paar Monate her, daß das Hochsicherheitsspiel Halle - Rostock aus Ermangelung an Polizisten abgesagt wurde. Mit Ausnahme von den betroffenen Vereinen bzw. deren Fans hat das kaum einen, insbesonders den monetär gesteuerten DFL-Funktionären, nicht die Bohne interessiert, weil es eben nur das ungeliebte Stiefkind 3. Liga war. Wenn aber das Premiumprodukt Bundesliga von so einer Maßnahme betroffen wäre, dann können die DFL-Funktionäre sich nicht mehr selbstgefällig in ihrem Elfenbeinturm verschanzen.

……………… und die Sponsoren/Rechteinhaber würden einen Hust-, wenn nicht sogar nen K...reiz bekommen.
Was das bedeutet kann man sich ausmalen.
 
Finde ich jetzt auch überraschend, wobei das bei genauerer Betrachtung nur die eine Seite der Medaille ist:

Die Einstufung der Spiele obliegt demnach dem jeweiligen Heimverein und den Verbänden unter Einbeziehung der Sicherheitsbehörden. In vielen Spielorten tagen dazu regelmäßig oder spieltagsbezogen Sicherheitsgremien. Einfließen sollen dabei unter anderem Anzahl und Einstufung der anreisenden Anhänger, Verhältnis der Anhänger zueinander, Erkenntnisse aus bisherigen Begegnungen, Saisonverlauf, Stadioninfrastruktur, aber auch nicht spielbezogene Erkenntnisse wie zum Beispiel parallel stattfindende Großveranstaltungen, Demonstration oder andere polizeiliche Einsatzlagen.

(...)

"Der Einsatz von Kräften der Bundespolizei erfolgt nicht aufgrund der Einstufung durch die Vereine bzw. der Fußballverbände (DFB/DFL), sondern richtet sich an einer eigenen polizeilichen Lagebewertung aus."


Mit anderen Worten: Die Entscheidung darüber, mit welchen polizeilichen Maßnahmen und Kräften operiert wird, obliegt am Ende den Sicherheitsbehörden. Und eben darin liegt eine gewisse Krux: Denn damit entscheidet letztlich die Polizei, ob ein Spiel einer - legal nicht definierten - Kategorie angehört, die in der Folge einen in der Regel mindestens sechsstelligen Gebührenbescheid auslöst.
:tnx:

Die Quintessenz ist in beiden Artikeln ist sehr ähnlich, wenn auch das Fazit, wer über die finale Entscheidunghoheit verfügt, Partien als Hochsicherheitsspiele einzustufen, unterschiedlich ist. Dennoch sieht es so aus, daß alle Beteiligten einen Konsenz finden, ohne zu Lasten der Sicherheit nicht mehr Mehrkosten entstehen zu lassen, als unbedingt nötig.
 
Das Bundesverwaltungsgericht hat gerade im Streit um die Kosten für die Hochrisiko-Spiele keine Entscheidung getroffen.
Es verwies den Fall zurück an das Oberverwaltungsgericht Bremen.
 

Mit dieser Schilderung ergibt es Sinn:
Fußball-Vereine können vorerst nicht für Polizeieinsätze zur Kasse gebeten werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Freitag keine Entscheidung in dem brisanten Streit um die Kostenübernahme bei Hochrisikospielen getroffen. Die Richter verwiesen den Fall zurück an das Oberverwaltungsgericht in Bremen. Das erklärte der Vorsitzende Richter Wolfgang Bier. Er betonte allerdings, dass die Gebühr generell verfassungkonform sei.
Quelle

Die DFL ist vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen, weil sie das Urteil des Oberverwaltungsgericht Bremen nicht für verfassungskonform hält. Diese Ansicht teilt das Bundesverwaltungsgericht jedoch nicht, so daß es diesen Fall an das Oberverwaltungsgericht Bremen zurück wieß.
 
Back
Top