FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Wenn auf der Karte steht "Pinot Grigio", "Chardonnay", "Merlot" und sonst nichts, sind das garantiert keine edlen Tropfen. Bis zu 5 Euro das Glas riskiere ich, mehr aber nicht.

Bei solcher Weinkarte bestelle ich, sofern ich denn überhaupt bleibe, sofort Bier. Denn bei solchen nichtssagenden Angaben ist davon auszugehen, daß das Billigste vom Billigsten angedreht wird, sprich daß mit 4,50 € für den Schoppen den Einkaufspreis für den 3-Liter-Tetra-Pack bzw. Bag-in-Box schon raus hat - und deswegen bestelle ich ich Flaschenbier und kein gezapftes, denn wer weiß, ob der KEG-Inhalt dem entspricht, was auf der Karte steht.
 
Unabhängig davon, das der Brunello überteuert ist, weil er mittlerweile, aufgrund des guten Marketings und damit der größeren Nachfrage, an Qualität verloren hat (Randlagen), wollen/müssen doch auch alle verdienen: der Winzer, der Händler (I), der Spediteur, der Importeur, der G-Händler (D), der E-Händler und zu guter letzt der Restaurantbesitzer bei dem Du dann Gast bist. Haarig finde ich es immer dann, wenn es Angebote bei Aldi gibt (Brunello, Primitivo etc.) für z.B. 7 € die Flasche und dieser dann für 5 €/Glas im Restaurant verkauft wird. Ansonsten kann ich mit den Preisen leben. Immer bedenken, was für ein Rattenschwanz an Kosten dran hängt.
Das mit der Kostenstruktur ist richtig, jedoch rechfertigt das gerade bei höherwerigen Getränken nicht die Preisunterschiede von > 50% zwischen dem Ristorante am Gardasee und dem am Zwischenahner Meer, zumal Transporte heutzutage eh viel zu billig sind (es ist z.B. ein Unding, daß ein aus dem Allgäu angekarrter Marken-Joghurt für 25 Cent in norddeutschen Supermarktregalen erhältlich ist). Das was ich mit meinem Beispiel zum Ausdruck bringen wollte, ist, daß vielen den hier hierzulande ansässigen Gastronomen überwiegend die Weitsicht fehlt. Klar, an den Getränken verdient ein Gastronom prozentual mehr als an den Spiesen aber eine etwas maßvollere Preisgestaltung oder kleine "Bonbons" wie das von @FatTony genannte Beispiel von kostenlosen Wasser bei einer Weinbestellung sind gerade bei der deutschen Geiz-ist-geil-Mentatlität gute Anreize, daß in der Gastronomie mehr Getränke konsumiert werden.
 
Wie bei vielen anderen Legenden auch, sind auch diese zum Teil gerechtfertigt, zum Teil künstlich gehypt. Daß für seltene High-Class-Produkte nur die besten und i.d.R. somit raren Materialen, Rohstoffe etc. aus bevorzugten Herkünften verwendet werden und bei der Verarbeitung nicht auf Preis-/Leistung, sondern auf höchste Qualitätsansprüche geachtet wird, spiegelt sich letztlich im Preis wider. Doch ob die dafür aufgerufenen Preise gerechtfertigt sind, darf angezweifelt werden, weil solche Erzeugnisse in Zeiten von immer weiter sinkenden Zinsen immer mehr als Spekulatonsobjekte "mißbraucht" bzw. nur aus Imagegründen angeschafft werden, so daß die ohnehin schon hohen Preise durch die Decke gehen. Bei Genußartikeln wie Alkoholika, Zigarren etc. kommt außerdem der Faktor persönlicher Geschmack hinzu: d.h., wenn jemand z.B. generell keine Schaumweine mag, der wird einen 2,99-€-Sekt aus dem Discounter ebenso wenig mit Genuß durch den Hals bekommen wie einen mit Legenden behafteten 2.990-€-Champagner.

Jo, geht mir zB so. Schaumweine finde ich generell grauenvoll, Wein schmeckt mir auch nicht. Da bin ich der totale Banause und du könntest mir da wer weiß was vorsetzen. Anders sieht es beim Essen aus, da lege ich mittlerweile sehr viel Wert auf Qualität und es ist ein in Deutschland gerne gehörtes Gerücht, dass gutes Essen im Restaurant teuer ist. Ich kenne Restaurants, in denen man für 15-25 Euro fantastisches Essen bekommt und das ist es mir definitiv wert. Selbst an der Frittenbude bezahle ich schließlich für Currywurst Pommes irgendwas um die 6 Euro oder bei meinen seltenen MC Doof- Besuchen werde ich auch jedes Mal ähnlich viel Geld los und bin danach lange nicht so zufrieden. Auch Essen beim Sternekoch muss nicht mehr als 100 pP kosten. Sicherlich nicht wenig Geld, aber auch nicht astronomisch hoch für sehr gute Qualität.
 
Korrekt, aber wer bei Bayern unterschreibt, sollte wissen, daß der Druck dort auch ohne solche Ansagen sehr hoch ist.

Andersrum scheint es auch Gang und Gebe zu sein, solche bescheuerten Ansagen wie die jetzt von Kovac rauszuhauen, wenn man erst einmal bei den Bayern unterschrieben hat... was soll das dem Jungen bringen?

Man bin ich froh ein grün-weißer zu sein. Die Eggesteins z.B. wären doch dort verheizt worden.
 
Guter Punkt, da sollten wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn allzu lange wird man die beiden Egges wohl auch nicht mehr hier bestaunen dürfen.
Btw: der Ribéry wird bei den Bazen immer mehr zu einer Belastung für das Team.
 
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