Warum wohl hat man sich für Petersen und di Santo im Sturm entschieden? Weil die Priorität bestand, die wirtschaftlich an die Wand gefahrene Karre zu konsolidieren, so daß die geringen Ablösesummen (di Santo ablösefrei, Petersen 3 Mio €) sehr wahrscheinlich eine elemantare Rolle gespielt haben - ganz absehen davon, daß Petersen mit seinen 11 Buden in einen nicht unerheblichen Anteil an den erkrampften Klassenerhalt in der Vorsaison 12/13 hatte. Grundsatzlich hätten wir seinerzeit auch 5 Mio. € für Finnbogason hinlegen können. Stellt sich nur die Frage, in wie weit das wirtschafttlich verantwortbar gewesen wäre? Hierzu geben die nachstehenden Auszüge aus dem
Riskobericht des Jahresabschluß 2012/13: sehr deutliche Hinweise:
Ich plädiere bekanntermaßen für etwas mehr Mut zum unternehmerischen Risiko in der Transferpolitik. Doch unter den v.g. Voraussetzungen am Ende des Geschäftsjahres 2012/13 einen seinerzeitigen Einzeltransfer i.H. von 5 Mio € gutzuheißen, käme einer Befürwortung eines Finanzgebaren gleich, welches der HSV seit Jahrzehnten praktizierte. Diesen wirtschaftlichen Harakirikurs kann man doch nicht wirklich wollen, oder?