So wie sich Löw, aber auch Grindel und Bierhoff sich während der WM präsentierten und nach dem, was heute bei der PK heraus kam, lässt es fast schon den Eindruck zu, daß diese 3 Protagonisten es bestenfalls nur schemenhaft sahen. Entsprechend dürftg fielen in Anbetracht der Situation der N11 nach der wortreichen Ankündigung eines Umbruchs in der ebenso wortreichen PK heute die Resulate dürftig aus: Worthülsen ohne Ende aber am Ende nur halbherzige Maßnahmen; warum z.B. wird der Kern der N11 18/19 immer noch von einem Teil der WM-2014-Clique gebildet, die am Scheitern bei der WM 2018 einen erheblichen Teil der Verantwortung trägt?
Daß mit Grindel ein Mann aus der Politik an der Spitze sitzt, ist bei diesem als Krisenmanagement getarntem Aussitzen unverkennbar. Aber warum sollte auch eine Krähe der anderen ein Auge aushacken? Der DFB ist ja schließlich der größte Sporteinzelverband der Welt, man kennt sich, schätzt sich, hält sich den Rücken gegenseitig frei und bei Sturm wartet man solange ab, bis dieser vorübergezogen ist. Als Teil des Seilschaften Blatters wurden ja schon ganz andere Siuationen ausgesessen.