In wie weit die Personalkosten heruntergefahren und Einnahmen erhöht werden konnten, wird die Bilanz des noch laufenden Geschatfsjahrres zeigen. Tendenziell sieht es zumindset bei den Einnahmen schon besser als 2016/17 aus, denn in dieser Saison haben wir uns mal nicht in der 1.Pokalrunde blamiert und durch den neuen Vertrag der TV-Vermarktung werden die TV-Einahmen trotz einer schlechteren Platzierung als im Vorjahr wohl höher ausfallen.
Es darf jedenfalls nicht zur Regel werden, daß so wie in 16/17 Gewinne aus Transfers von den Verlusten des Tagesgeschäfts größtenteils aufgezehrt werden, sprich von 3,4 Mio € Transferüberschuß ein Bilanzgewinn von 700.000 € übrig bleibt. DasTagesgeschäft muß sich zumindest autak selbst finanzieren, denn Verluste daraus gehen zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Transfermarkt und wirken sich somit negativ auf die sportliche Wettbewerbsfähigkeit des Kaders aus.
Richtig, doch das Geld dafür muß auch irgendwo herkommen. Aber wo? Daß die personellen Aufstockungen aus dem Tagesgeschäft finanziert werden müssen, ist selbsterklärend. Doch wie sieht es mit dem Leistungszentrum aus? Für eine solche Invesitionen wäre eine Finanzierung über den Verkauf von KGaA-Anteilen ideal, aber weil dort trotz der vor fast 19 Jahren geschaffenen Möglichkeiten nach wie vor "tote Hose" herrscht, bleiben wohl nur 3 Möglichkeiten: entwerder aus dem Tagesgechäft, einer Schmälerung des Eigenkapitals oder es erfolgt ein Griff in den Topf Transfererlöse, wodurch erforderliche Verstärkungen des Profikaders weiter beeinträchtigt werden.
Und genau deshalb ist es jetzt für die Inthronisation eines Technischen Direktors der falsche Zeitpunkt. Unsere Personalkosten sind prozentual ohnehin schon immens hoch, zudem verfügen wir über mehr als ausreichend personellem Handlungsbedarf in spielerischen, didaktichen,medizinischen und therrauptischen Bereichen, so daß ein TechDi den ohnehin schon großen Wasserkopf noch weiter aufbläht.