Herrgott, lass uns doch spekulieren, davon lebt das Forum auch.
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Na aber. Wird schon werden. Es braucht ja auch nur 2 - 3 Jahre - auch um zu erkennen, ob es das Richtige für ihn ist. Bis dahin gibts sicherlich nur ne moderate Aufwandsentschädigung. *hust*

und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is?kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war. sehe da kein problem drin, eine allgemeine spielphilophie zu entwickeln, auch wenn kohli irgendwann kein trainer mehr sein sollte.

Zynisch könnte man jetzt anmerken, daß MB und FB zu Beginn der laufenden Saison mal wieder Offensivfussball angekündigt hatten, ist TS doch genau der "richtige" Mann dafür. Viser hoch und volle Pulle nach vorne, lieber 3:4 und Abstiegskampf statt 1:0 und gesichertes Mittelfeld
Aber nur mal so als Diskusssionsgrundlage und somit losgelöst von Werder, TS etc: In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem taktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt .
Bei ungekehrter Ansicht mit entsprechender Bestätigung der selbigen wäre es mit dem sich selber auf die Schulter klopfen doch nicht anders,oder?Das ist doch uncool.
Lieber vorher schon grün und blau ärgern und hinterher sich dann auf die Schultern klopfen....

Herrgott, lass uns doch spekulieren, davon lebt das Forum auch.


Das hielte ich noch für relativ unproblematisch. Würde nämlich eher meinen, dass der verantwortliche Trainer seine präferierten Spielsysteme vorgibt und diese Philosophie dann durchweg in allen Mannschaften des Unterbaus - von U23 bis zu den C - Jugendlichen weitergegeben wird.
Grundsätzlich richtig. Doch unter der Berücksichtigung, daß die wenigsten Trainer länger als 3 Jahre bei einem Club bleiben, und zwischen der U14/U15 (C-Jugend) und der U23 deutlich mehr Jahre liegen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß die clubeinheitliche Spielphilosophie in dem Zeitfenster U14/U15 bis U23 öfters über den Haufen geworden werden muß, wenn der Neu-Coach eine andere Spielphilosophie verfolgt als sein unmittelbarer Vorgänger. Für Talente in diesen Altersgruppen kann es natürlich vorteilhaft sein, auch andere Spielphilosophien kennenzulernen, nur muß ebenso berücksichtigt werden, daß Jugend- und Nachwuchskickern solche grundlegende Umstellungen schwererfallen als gestandenen Fußballprofis.
Da muss man auf Entscheiderebene bei der Trainerfindung auch mögliche Nachfolgetrainer betreffend dann eben tatsächlich konsequent sein und einstellen..
So einfach ist das leider nicht. Es muß nämlich berücksichtigt werden, woran ein Coach gescheitert ist. Denn wenn z.B. seine Spielphilosophie die Ursasche hierfür war, dann macht es doch keinen Sinn, diese Spielphilosophie mit einem anderen Coach fortzuführen, oder? Sollten andere Gründe Auslöser für die Trennung gewesen sein und der Club erstellt ein Anforderungsprofil, in dem der Neu-Coach der Philosophie seines Vorgängers möglich nahe kommt, schränkt der Club den Kandidatenkreis ein bzw. verwehrt sich der Möglichkeit, einen Trainer zu verpflichten, der eine andere, möglicherweise erfolgsversprechendere Spielphilosophie mitbringt. Ganz abgesehen davon, daß Clubs wie Werder sich nicht mal eben locker 2,2 Mio € Ablöse für einen Wunschtrainer aus dem Ärmel schütteln können, sondern auf die Trainer zurückgreifen müssen, die der Arbeitsmarkt oder ggf. der eigene Unterbau hergibt.
Und genau deshalb kann eine an den Vorstellungen des Profi-Trainers ausgerichteten Spielphilosophie nicht funktionieren. Eine Spielphilosophie ist ein auf Langfrsitigkeit ausgerichtetes Projekt, während die zeitlichen Perspektiven für einen Trainer im Profifußball überwiegend kurzfristiger Natur sind.Dann muss man zwischen kurzfristigen und langfristigen Perspektiven unterscheiden.
Das ist richttig, jedoch würde dieser Ausschluß doch durch eine Fokussierung auf die Spielphilosophie noch weiter erhöht werden und bekanntermaßen ist der Markt an Trainern, die mitten in einer Saison zur Verfügung stehen und mehr können als nur den Feuerwehrmann im Abteigskampf zu spielen, auch schon so äußerst überschaubar.. Und Anforderungsprofile, die bestimmte Trainer ausschließen, sind ja so ungewöhnlich auch nicht.
Und genau deshalb kann eine an den Vorstellungen des Profi-Trainers ausgerichteten Spielphilosophie nicht funktionieren. Eine Spielphilosophie ist ein auf Langfrsitigkeit ausgerichtetes Projekt, während die zeitlichen Perspektiven für einen Trainer im Profifußball überwiegend kurzfristiger Natur sind.
Wie oben schon erwähnt, eine Spielphilosophie könnte auch Kohfeldt selbst entwickeln und an die Trainer weitergeben. Da er die Jugendabteilung und die Jugendtrainer bestens kennt, sollte das machbar sein und nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass man dafür extra eine Stelle schaffen muss.
kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."Dann darf trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es unbedingt Schaaf sein muss und warum es keine Alternative gibt? Ich stimme meinen Vorrednern zu und zitiere noch einmal.
"und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is?kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."
"In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt."
"Wenn er denn bei den Gehaltsverhandlungen aufgrund seines Neulingsstatus ebenfalls "jungfräulich" auftreten würde, hätte ich bspw. auch weniger Bedenken. Befürchte aber, dass er da eher professionell agiert und ordentlich kassiert. Schließlich hat er ja einen Namen." - Dazu noch: Was ist die Bemessungsgrundlage für seine Arbeit? Nach wievielen Jahren sieht man Ergebnisse seiner Arbeit?
Es gibt also genügend nachvollziehbare Kritikpunkte, die Schaaf nicht gerade geeignet für diesen Posten erscheinen lassen.
Dann darf trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es unbedingt Schaaf sein muss und warum es keine Alternative gibt? Ich stimme meinen Vorrednern zu und zitiere noch einmal.
"und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is?kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."
"In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt."
"Wenn er denn bei den Gehaltsverhandlungen aufgrund seines Neulingsstatus ebenfalls "jungfräulich" auftreten würde, hätte ich bspw. auch weniger Bedenken. Befürchte aber, dass er da eher professionell agiert und ordentlich kassiert. Schließlich hat er ja einen Namen." - Dazu noch: Was ist die Bemessungsgrundlage für seine Arbeit? Nach wievielen Jahren sieht man Ergebnisse seiner Arbeit?
Es gibt also genügend nachvollziehbare Kritikpunkte, die Schaaf nicht gerade geeignet für diesen Posten erscheinen lassen.




von vornherein zu sagen, er wäre nciht geeigneet, halte ich daher für blödsinn.
Mindestens genau so großer Blödsinn ist es, sich von vornherein auf eine Person für diese Stelle festzulegen und damit zu suggerieren, daß alle anderen etwaigen Kandidaten für diesen Posten ohnhehin nicht geeignet sind.
vor allem auch zu glauben, dass sich ts weiterentwickelt hat, nur weil er spielbeobachter bei der uefa war. das sagt rein gar nix aus.