Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Na aber. Wird schon werden. Es braucht ja auch nur 2 - 3 Jahre - auch um zu erkennen, ob es das Richtige für ihn ist. Bis dahin gibts sicherlich nur ne moderate Aufwandsentschädigung. *hust*
 
und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is? :dagegen: kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war. sehe da kein problem drin, eine allgemeine spielphilophie zu entwickeln, auch wenn kohli irgendwann kein trainer mehr sein sollte.

Zynisch könnte man jetzt anmerken, daß MB und FB zu Beginn der laufenden Saison mal wieder Offensivfussball angekündigt hatten, ist TS doch genau der "richtige" Mann dafür. Viser hoch und volle Pulle nach vorne, lieber 3:4 und Abstiegskampf statt 1:0 und gesichertes Mittelfeld :ugly:

Aber nur mal so als Diskusssionsgrundlage und somit losgelöst von Werder, TS etc: In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt .
 
Zynisch könnte man jetzt anmerken, daß MB und FB zu Beginn der laufenden Saison mal wieder Offensivfussball angekündigt hatten, ist TS doch genau der "richtige" Mann dafür. Viser hoch und volle Pulle nach vorne, lieber 3:4 und Abstiegskampf statt 1:0 und gesichertes Mittelfeld :ugly:

Aber nur mal so als Diskusssionsgrundlage und somit losgelöst von Werder, TS etc: In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem taktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt .

Das hielte ich noch für relativ unproblematisch. Würde nämlich eher meinen, dass der verantwortliche Trainer seine präferierten Spielsysteme vorgibt und diese Philosophie dann durchweg in allen Mannschaften des Unterbaus - von U23 bis zu den C - Jugendlichen weitergegeben wird. Nur so macht das mMn Sinn. Und das wäre dann eben Schaafs Aufgabe. Aber wer weiß, vielleicht geht man ja auch hier wieder den etwas anderen Werder - Weg.
 
Das ist doch uncool.
Lieber vorher schon grün und blau ärgern und hinterher sich dann auf die Schultern klopfen....
Bei ungekehrter Ansicht mit entsprechender Bestätigung der selbigen wäre es mit dem sich selber auf die Schulter klopfen doch nicht anders,oder? ;)


Herrgott, lass uns doch spekulieren, davon lebt das Forum auch.
:tnx:
Eben, nur Ansichten von Dauernörglern oder nur von Allesabnickern zu lesen, wäre doch langweilig.


:beer:
 
Das hielte ich noch für relativ unproblematisch. Würde nämlich eher meinen, dass der verantwortliche Trainer seine präferierten Spielsysteme vorgibt und diese Philosophie dann durchweg in allen Mannschaften des Unterbaus - von U23 bis zu den C - Jugendlichen weitergegeben wird.

Grundsätzlich richtig. Doch unter der Berücksichtigung, daß die wenigsten Trainer länger als 3 Jahre bei einem Club bleiben, und zwischen der U14/U15 (C-Jugend) und der U23 deutlich mehr Jahre liegen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß die clubeinheitliche Spielphilosophie in dem Zeitfenster U14/U15 bis U23 öfters über den Haufen geworden werden muß, wenn der Neu-Coach eine andere Spielphilosophie verfolgt als sein unmittelbarer Vorgänger. Für Talente in diesen Altersgruppen kann es natürlich vorteilhaft sein, auch andere Spielphilosophien kennenzulernen, nur muß ebenso berücksichtigt werden, daß Jugend- und Nachwuchskickern solche grundlegende Umstellungen schwererfallen als gestandenen Fußballprofis.
 
Grundsätzlich richtig. Doch unter der Berücksichtigung, daß die wenigsten Trainer länger als 3 Jahre bei einem Club bleiben, und zwischen der U14/U15 (C-Jugend) und der U23 deutlich mehr Jahre liegen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß die clubeinheitliche Spielphilosophie in dem Zeitfenster U14/U15 bis U23 öfters über den Haufen geworden werden muß, wenn der Neu-Coach eine andere Spielphilosophie verfolgt als sein unmittelbarer Vorgänger. Für Talente in diesen Altersgruppen kann es natürlich vorteilhaft sein, auch andere Spielphilosophien kennenzulernen, nur muß ebenso berücksichtigt werden, daß Jugend- und Nachwuchskickern solche grundlegende Umstellungen schwererfallen als gestandenen Fußballprofis.

Da muss man auf Entscheiderebene bei der Trainerfindung auch mögliche Nachfolgetrainer betreffend dann eben tatsächlich konsequent sein und einstellen. Da reichen Lippenbekenntnisse und hohle Phrasen dann nicht mehr. Ebenso konsequent dann auch auf dem Transfermarkt agieren. Offensive Spielphilosophie? Gern, dann müssen natürlich die zentralen Bausteine der Defensive qualitativ hochwertig besetzt werden und dürfen nicht stiefmütterlich behandelt werden, wie einst fast ein Jahrzehnt lang die Position der 6. Sonst fällt einem das dann natürlich auf die Füße. Und man könnte sich das Ganze sparen, was wiederum bedeuten würde, dass man nur aus reinem Aktionismus handelt. Ich will einfach mal glauben, dass tatsächlich ein vernünftiger Plan zugrunde liegt und man nicht nur so handelt, weil es gerade en vogue ist.
 
Da muss man auf Entscheiderebene bei der Trainerfindung auch mögliche Nachfolgetrainer betreffend dann eben tatsächlich konsequent sein und einstellen..

So einfach ist das leider nicht. Es muß nämlich berücksichtigt werden, woran ein Coach gescheitert ist. Denn wenn z.B. seine Spielphilosophie die Ursasche hierfür war, dann macht es doch keinen Sinn, diese Spielphilosophie mit einem anderen Coach fortzuführen, oder? Sollten andere Gründe Auslöser für die Trennung gewesen sein und der Club erstellt ein Anforderungsprofil, in dem der Neu-Coach der Philosophie seines Vorgängers möglich nahe kommt, schränkt der Club den Kandidatenkreis ein bzw. verwehrt sich der Möglichkeit, einen Trainer zu verpflichten, der eine andere, möglicherweise erfolgsversprechendere Spielphilosophie mitbringt. Ganz abgesehen davon, daß Clubs wie Werder sich nicht mal eben locker 2,2 Mio € Ablöse für einen Wunschtrainer aus dem Ärmel schütteln können, sondern auf die Trainer zurückgreifen müssen, die der Arbeitsmarkt oder ggf. der eigene Unterbau hergibt.
 
So einfach ist das leider nicht. Es muß nämlich berücksichtigt werden, woran ein Coach gescheitert ist. Denn wenn z.B. seine Spielphilosophie die Ursasche hierfür war, dann macht es doch keinen Sinn, diese Spielphilosophie mit einem anderen Coach fortzuführen, oder? Sollten andere Gründe Auslöser für die Trennung gewesen sein und der Club erstellt ein Anforderungsprofil, in dem der Neu-Coach der Philosophie seines Vorgängers möglich nahe kommt, schränkt der Club den Kandidatenkreis ein bzw. verwehrt sich der Möglichkeit, einen Trainer zu verpflichten, der eine andere, möglicherweise erfolgsversprechendere Spielphilosophie mitbringt. Ganz abgesehen davon, daß Clubs wie Werder sich nicht mal eben locker 2,2 Mio € Ablöse für einen Wunschtrainer aus dem Ärmel schütteln können, sondern auf die Trainer zurückgreifen müssen, die der Arbeitsmarkt oder ggf. der eigene Unterbau hergibt.

Das ist korrekt. Dann muss man zwischen kurzfristigen und langfristigen Perspektiven unterscheiden. Wenn ein Trainer aufgrund der Spielphilosophie scheitert, dann doch in der Regel auch aufgrund dessen, dass das Spielermaterial mit dieser nicht kompatibel war. Und Anforderungsprofile, die bestimmte Trainer ausschließen, sind ja so ungewöhnlich auch nicht.
 
Dann muss man zwischen kurzfristigen und langfristigen Perspektiven unterscheiden.
Und genau deshalb kann eine an den Vorstellungen des Profi-Trainers ausgerichteten Spielphilosophie nicht funktionieren. Eine Spielphilosophie ist ein auf Langfrsitigkeit ausgerichtetes Projekt, während die zeitlichen Perspektiven für einen Trainer im Profifußball überwiegend kurzfristiger Natur sind.


. Und Anforderungsprofile, die bestimmte Trainer ausschließen, sind ja so ungewöhnlich auch nicht.
Das ist richttig, jedoch würde dieser Ausschluß doch durch eine Fokussierung auf die Spielphilosophie noch weiter erhöht werden und bekanntermaßen ist der Markt an Trainern, die mitten in einer Saison zur Verfügung stehen und mehr können als nur den Feuerwehrmann im Abteigskampf zu spielen, auch schon so äußerst überschaubar.
 
Und genau deshalb kann eine an den Vorstellungen des Profi-Trainers ausgerichteten Spielphilosophie nicht funktionieren. Eine Spielphilosophie ist ein auf Langfrsitigkeit ausgerichtetes Projekt, während die zeitlichen Perspektiven für einen Trainer im Profifußball überwiegend kurzfristiger Natur sind.

Funktionieren kann das, wenn man mal sportlich nicht immer wieder mit dem Rücken zur Wand stünde. Gesetzt den Fall, man etabliert sich im Mittelfeld, steht irgendwann eine Entscheidung an, die da lautet: Philosophie und Langfristigkeit oder strikt das Streben nach der höchsten Tabellenplatzierung oder Europa um jeden Preis, um monetär das Maximum herauszuholen. Das wäre mMn dann der nächste Step.
 
Wie oben schon erwähnt, eine Spielphilosophie könnte auch Kohfeldt selbst entwickeln und an die Trainer weitergeben. Da er die Jugendabteilung und die Jugendtrainer bestens kennt, sollte das machbar sein und nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass man dafür extra eine Stelle schaffen muss.

na dann. ich bin mir sicher, du kannst die genauen aufgaben eines technischen direktors und den daraus resultierenden zeitaufwand sowie den zeitplan kohfeldts gut beurteilen und daraufhin einschätzen, inwieweit es kohfeldts arbeit mit der mannschaft beeinträchtigen würde.

natürlich ist das ganze überflüssig wie ein kropf. dass werder sich ebenso wie frankfurt und schalke bei der der erschaffung so einer position vielleicht gedanken gemacht hat, die über "einen posten einem verdienten werderaner zuschustern" hinausgehen, darauf kommt manch ein user hier nicht. dass werder hier vielleicht, so wie es immer gefordert wird, hinterfragt hat, wie man die eigene arbeit verbessern könnte, dabei vielleicht sogar fortschrittlich gedacht hat, anstatt im eigenen saft zu schmoren? nee, kann nicht sein.
 
Dann darf trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es unbedingt Schaaf sein muss und warum es keine Alternative gibt? Ich stimme meinen Vorrednern zu und zitiere noch einmal.

"und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is? :dagegen: kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."

"In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt."

"Wenn er denn bei den Gehaltsverhandlungen aufgrund seines Neulingsstatus ebenfalls "jungfräulich" auftreten würde, hätte ich bspw. auch weniger Bedenken. Befürchte aber, dass er da eher professionell agiert und ordentlich kassiert. Schließlich hat er ja einen Namen." - Dazu noch: Was ist die Bemessungsgrundlage für seine Arbeit? Nach wievielen Jahren sieht man Ergebnisse seiner Arbeit?

Es gibt also genügend nachvollziehbare Kritikpunkte, die Schaaf nicht gerade geeignet für diesen Posten erscheinen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann darf trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es unbedingt Schaaf sein muss und warum es keine Alternative gibt? Ich stimme meinen Vorrednern zu und zitiere noch einmal.

"und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is? :dagegen: kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."

"In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt."

"Wenn er denn bei den Gehaltsverhandlungen aufgrund seines Neulingsstatus ebenfalls "jungfräulich" auftreten würde, hätte ich bspw. auch weniger Bedenken. Befürchte aber, dass er da eher professionell agiert und ordentlich kassiert. Schließlich hat er ja einen Namen." - Dazu noch: Was ist die Bemessungsgrundlage für seine Arbeit? Nach wievielen Jahren sieht man Ergebnisse seiner Arbeit?

Es gibt also genügend nachvollziehbare Kritikpunkte, die Schaaf nicht gerade geeignet für diesen Posten erscheinen lassen.

nun, allgemein ist die positon ja noch recht vage beschrieben. es wird ja nicht nur darum gehen, eine spielphilosophie zu entwickeln, was schaaf ja auch nicht alleine machen wird, sondern in abstimmung mit den anderen verantwortlichen aus profi- und nachwuchsbereich. die psotion beinhaltet vermutlich auch das weitergeben von erfahrungen an spieler uns trainer, den austausch zwischen nachwuchsbereich und profis weiter zu verbessern und zu koordinieren, eigene erkenntnisse einzubringen.

außerdem hat schaaf hat die letzten jahre für die uefa als spielbeobachter und referent auf tagungen gearbeitet. der war nicht raus aus dem geschäft, sondern wird die entwicklungen im fußball beobachtet und vermutlich daraus gelernt und sich weitergebildet haben. von vornherein zu sagen, er wäre nciht geeigneet, halte ich daher für blödsinn.
 
Dann darf trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es unbedingt Schaaf sein muss und warum es keine Alternative gibt? Ich stimme meinen Vorrednern zu und zitiere noch einmal.

"und diese spielphilophie soll dann von einem ex-trainer entwickelt werden, der sich in keinster weise weiterentwickelt und in seinen nachfolgenden trainerstationen immer wieder in altbekannte muster verfallen is? :dagegen: kohlfeldt is von den spielsystemen her wesentlich flexibler als es ein ts jemals war."

"In wie weit ist es überhaupt noch möglich, daß ein TD eine Spielphilosphie entwickeln kann? Ein Fußballspiel ist spielerisch und vor allem tatktisch dermaßen varientenreich, daß die Entwicklung eines Masterplans Spielphilosphie einer Rechnung mit sehr vielen Unbekannten gleichkommt."

"Wenn er denn bei den Gehaltsverhandlungen aufgrund seines Neulingsstatus ebenfalls "jungfräulich" auftreten würde, hätte ich bspw. auch weniger Bedenken. Befürchte aber, dass er da eher professionell agiert und ordentlich kassiert. Schließlich hat er ja einen Namen." - Dazu noch: Was ist die Bemessungsgrundlage für seine Arbeit? Nach wievielen Jahren sieht man Ergebnisse seiner Arbeit?

Es gibt also genügend nachvollziehbare Kritikpunkte, die Schaaf nicht gerade geeignet für diesen Posten erscheinen lassen.

:top::tnx:
 
Meine irgendwo gelesen zu haben, dass Schaaf den "Bachelor of Gamephilosophy" nachgeholt hätte... :popcorn::XD:
 
Mindestens genau so großer Blödsinn ist es, sich von vornherein auf eine Person für diese Stelle festzulegen und damit zu suggerieren, daß alle anderen etwaigen Kandidaten für diesen Posten ohnhehin nicht geeignet sind.

:tnx: vor allem auch zu glauben, dass sich ts weiterentwickelt hat, nur weil er spielbeobachter bei der uefa war. das sagt rein gar nix aus.
 
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