Allgemeine Fußballnachrichten und -neuigkeiten

Wäre das ein Ansatz für Werder?
Man kauft einen Spieler weniger und nimmt das Geld, um einen Ausbildungstrainer zu holen, der sich nur mit diesen Talenten beschäftigt. Der jeden Tag mit ihnen völlig losgelöst vom Mannschaftstraining anderthalb Stunden trainiert. Was glauben Sie, was da möglich wäre?
 
Wäre das ein Ansatz für Werder?
Man kauft einen Spieler weniger und nimmt das Geld, um einen Ausbildungstrainer zu holen, der sich nur mit diesen Talenten beschäftigt. Der jeden Tag mit ihnen völlig losgelöst vom Mannschaftstraining anderthalb Stunden trainiert. Was glauben Sie, was da möglich wäre?

Ich dachte dies sei das Konzept bei den NLZ?

Mir gefällt der Vergleich zum Blitzschach bzw. Schach überhaupt. Ich glaube nämlich, daß Kohfeldt genau in diese Richtung denkt und plant.
 
Ich dachte dies sei das Konzept bei den NLZ?

Mir gefällt der Vergleich zum Blitzschach bzw. Schach überhaupt. Ich glaube nämlich, daß Kohfeldt genau in diese Richtung denkt und plant.
Ist das so im Werder-NLZ, 1 Trainer, der ausschließlich die Toptalente punktuell trainiert?
Ich finde das Interview von Siegenthaler sehr gut. Die Ansichten/Eigenarten verschiedener Sportarten, beziehen auf den Fußball, das gefällt mir.
Da ich selber ein wenig Schach spiele, kann ich diesem Beispiel gut folgen, wobei ich denke, das schon heute so gespielt wird. Ganz einfach deshalb, weil auch einfach keine Zeit bleibt, den Ball zu stoppen, gucken wo mein Mitspieler steht um dann den Ball zu spielen. Also bewegen sich die Spieler so (sollen sie jedenfalls), das sie den Ball nach Ballannahme gleich weiterspielen können.
Das alles setzt aber auch eine gewisse (Spiel-)Intelligenz bei jedem Einzelnen voraus.
 
Ist das so im Werder-NLZ, 1 Trainer, der ausschließlich die Toptalente punktuell trainiert?

Ich weiß es nicht. Wenn Siegenthaler Einblick in die Nachwuchsleistungszentren hat, und ich vermute das hat er, dann klingen seine Worte nicht so als würde das so praktiziert werden. Ich hätte aber genau das gedacht, ich mein wozu betreibe ich denn sonst ein Leistungszentrum bzw. worin unterscheidet es sich dann von gewöhnlichen Nachwuchsmannschaften?

Also bewegen sich die Spieler so (sollen sie jedenfalls), das sie den Ball nach Ballannahme gleich weiterspielen können.

Genau, etwas was zum Beispiel Kruse und Bartels im Zusammenspiel bereits auf sehr hohem Niveau zelebrieren. Wenn man sie lässt.
 
Ich weiß es nicht. Wenn Siegenthaler Einblick in die Nachwuchsleistungszentren hat, und ich vermute das hat er, dann klingen seine Worte nicht so als würde das so praktiziert werden. Ich hätte aber genau das gedacht, ich mein wozu betreibe ich denn sonst ein Leistungszentrum bzw. worin unterscheidet es sich dann von gewöhnlichen Nachwuchsmannschaften?
Vielleicht gibt es hier im Forum einen Schlaumann, oder eine Schlaufrau, der/die erschöpfender Auskunft geben könnte.
 
Ich habe es im Kicker nachlesen können. Müller geht es wohl primär darum, das ihm die Option auf ein weiteres Jahr (>23 Einsätze) verwehrt wurde, weil Tuchel in aus dem Kader nahm und forderte dafür Entschädigung. Das ist wohl ein sehr komplexes Feld, was dort beackert werden muss.

Ich nehme an, es geht schlussendlich um sachgrundlose Befristung, oder nicht? Hat ein gewisses Bosmann-Potenzial wie ich finde.
 
Die Begründung des Bundesarbeitsgerichts ist eine bodenlose Frechheit. Hoffentlich zieht Müller vor das Verfassungsgericht.
Da verstehe ich dich nicht ganz. Warum ist das Urteil eine Frechheit?
Müller hatte seine letzte Saison mit der Option, bei >23 Spielen eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Das hat Tuchel verhindert.
Klar kann das gesteuert werden vom Verein, aber was willst Du tun als Verantwortlicher im Verein? Machst Du nichts, hast Du den Spieler noch ein Jahr an der Backe. Anders wäre es einseitig pro Spieler, dann bräuchte man auch keine Option, sondern vergäbe gleich einen entsprechenden Vertrag.
 

Nicht das Urteil, die Begründung.

"Vom Fußball werden sportliche Höchstleistungen erwartet, man kann nicht davon ausgehen, dass diese bis zum Rentenalter zu erbringen sind"
Denk diesen Gedanken bitte mal zu Ende: Es gibt viele Berufe, in denen körperliche(!) Höchstleistungen erwartet werden, oder lassen wir mal die Superlative: Leistungen. Mit Fug und Recht könnte man sagen, jeder 20-Jährige ist theoretisch zu viel besseren körperlichen Leistungen in der Lage als ein 50-Jähriger. Also vergeben wir künftig Zeitverträge in körperlich anstrengenden Berufen weil nicht davon ausgegangen werden kann, daß bis zum Rentenalter die gleiche Leistung abgerufen werden kann. Mir ist auch klar, daß Sport nicht wirklich mit anderen, "normalen", Berufen vergleichbar ist. Aber sowas wie hier kann man mMn. nicht höchstrichterlich raushauen. Vielleicht sehe ich das zu eng, aber ich versuche immer Dinge in ihrer letzten Konsequenz zu hinterfragen und das hier sehe ich da sehr kritisch.
 
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