Eins muss ich mal loswerden, ob das hier nun passt oder nicht.

Wüsste auch nicht wohin damit.
Hier ist eigentlich sportlich seit Jahren tote Hose, trotzdem sind und bleiben wir (von wenigen Ausnahmen abgesehen) auch hier im Forum megasympathisch.
In vielen anderen Foren wäre und ist in unserer Situation der Teufel los, auch auf unterstem Niveau.
Hier hingegen geht es immer gesittet zu, habe noch seltenst erlebt dass jemand hier verbal austickt, gerade auch zuletzt.
Bin mir allerdings noch nicht zu hundert Prozent schlüssig ob das nicht auch viel Galgenhumor und naja Phleghmatismus ist.

Jedenfalls hab ich mich in ganz jungen Jahren mal für Werder "entschieden", weil wir einfach sympathisch sind ob im Erfolg oder Misserfolg.
Ich muß darauf antworten, sonst platz ich aus allen Nähten, was aufgrund der Fresserei sowieso schon kurz davor ist

....... * scherz
Das kann man jetzt aus vielerlei Blickwinkel betrachten. Zunächst das kaum gepöbelt wird finde ich jut, bringt uns auch nicht weiter, aber wahrscheinlich hätten auch Fans und Medien diese jahrelange stillschweigende Toleranz ggü. dem Werder Fall viel entschiedener sachlich aufarbeiten müssen.
Ich denke so ab 2009 fing das an (obwohl es sogar sich vorher schon abzeichnete). Na jedenfalls haben es am Anfang wohl viele nicht sehen wollen oder realisiert, daß es sportlich bergab geht bzw. hielten es für temporär
(Sondierungsphase). Der Stadionumbau war dann irgendwie die willkommende finanzielle Ausrede für vieles und eine Vision. Zur Erinnerung wir wollten mal 53 Tsd. Zuschauer beherbergen, Ende bekannt, verplant. Mir ist bis heute nicht klar, ob man nur da das Geld versemmelt hat oder ob es noch andere Gründe gab. Gerüchte gibt es ja genug, die aber hier nix zur Sache tun und auch nie bestätigt wurden. Na jedenfalls rutschte man dann weiter sportlich ab und die lange Phase des Konsolidierungskurses kam. So möchte ich sie aber nicht nennen die Phase, denn konsolidieren ist nicht verkehrt, aber Kleinreden und Erwartungen runterschrauben hingegen schon. Jetzt hatten es alle um Werder herum verstanden, daß kein Geld mehr da war und wer es nicht verstanden hatte, wurde von einem Werder Verantwortlichen persönlich besucht und nochmal individuell dazu gebrieft.
. In Anbetracht dieser Tatsache wurde danach jeder Gegner aber Meilen über Werder eingeordnet. Man hatte den Eindruck wir können keinen mehr schlagen und wollen es auch gar nicht mehr
(Indoktrinierungs- bzw. Kleinredephase). Und jetzt kommt´s und ich glaube das meinst Du, es wurde auch noch flächendeckend stillschweigend akzeptiert. Man hatte schon fast Mitleid mit Werder, gepaart mit einer Dankbarkeit aus früheren Tagen und ANGST um seinen Verein. Man wollte anpacken und pragmatisch helfen, mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Helfen statt meckern war das Motto, was punktuell auch volll in Ordnung geht. Also machten die Fans sich auf Werder zu retten und das Schicksal zu akzeptieren und auch Werder zog den Kopf immer wieder aus der Schlinge
(aufreibende Überlebenskampfphase). In der befinden wir uns gerade mal wieder .....
Tja hier stehen wir nun mal wieder am Scheideweg ........und die Frage ist ganz einfach. Kommt ein neuer Impuls und schaffen wir den Turnaround auch im Handeln aller Werder Verantwortlichen (das zarte Pflänzlein gedeiht gerade, so mein ich) und gehen in eine (
mutige Aufschwungsphase) oder rutschen wir mit den immer gleichen Werder Mustern in die
Resignationsphase, wie beim HSV ..... denn irgendwann ist Ruhe auch einfach Gleichgültigkeit! Ich wäre für den Aufschwung, der aber nur kommt wenn man sein Handeln ändert!
Mopo: Dann steigt doch einfach mal ab:
https://www.mopo.de/sport/hsv/kommentar-zum-hsv-dann-steigt-doch-einfach-mal-ab--29481934
