Vorab, es ist eine theoretische Diskussion, denn ich vertraue auf Baumi und Co., daß die Sichtweise identisch ist und noch was passiert!
Der Begriff "Arbeitsverweigerung" ist sehr wohl gewählt, obwohl sehr gerne dehnbar bis hin zur Fahrlässigkeit oder Schlechtleistung. Man ist schnell dabei Spielern, die nicht alles für den Verein geben und übers Feld rumpeln oder nur neben her laufen oder gar fahrlässigste Fehler machen, obwohl es um ne Menge geht für den Verein, eben diese Arbeitsverweigerung (oder sogar spielen gg. den Trainer) zu unterstellen.
Bei unserem dünnen Kader in der Offensive, mit einem feststehendem Stamm Totalausfall (Fin), dem Risiko weiterer Verletzungen, das es immer gibt, in einer absolut abstiegsbedrohten Lage mit aber scheinbar finanziellen Möglichkeiten (Aussage Bode bzw. Pokalerfolg), und aufrüstender Konkurrenz .............. da als Manager NICHT zu handeln kann gerne jeder für sich selbst bewerten. Für mich ist das irgendwo in folgender Kette einzuordnen:
Fahrlässigkeit - offenkundige Schlechtleistung - schlimmstenfalls Arbeitsverweigerung
..... aber wie gesagt .... ist eine theoretische Diskussion. Wird nicht passieren, dafür liegt Baumi zuviel an Werder Bremen und an seiner Reputation hoffe ich! Selbst wenn keiner mehr kommt und es widererwartend gut geht (Nichtabstieg) wäre es ein Managementfehler unter der jetzigen Informationslage. Man hätte gepokert und Glück gehabt! Deshalb kommt noch mindestens einer ..........ganz sicher
Alle müssen mutig voran gehen und das heißt auch alle Eventualitäten zu antizipieren, nicht nur Kohlfeldt, sondern auch der Verein!
Ganz ehrlich gesagt bin ich immer verwundert über relativierende Fans, die sämtliche Träume und Bedarfe von neuen Spielern, mit dem von Werder eigens generierten Totschlagsargument, der "klammen Finanzlage" begraben, obwohl ja nun offenkundig Money Money Money da ist. Scheint ne Nachwirkung der jahrelangen Kommunikationsstrategie zu sein. Oder ein Sog zum Purismus!
Werder selbst scheint langsam zu begreifen, das es nicht richtig ist immer zu betonen was nicht geht oder warum etwas nicht ging, sondern sich darauf zu konzentrieren etwas mutig zu erreichen und Zufriedenheit gar nicht erst aufkommen zu lassen! Die Fans und vereinsnahen Medien sollten Werder dabei unterstützen. Nicht mit unrealistischen Forderungen, aber doch schon mit notwendigen Forderungen.
Werder ist für mich so´n bißchen ein Riese, der bis zum Hals im Moor steckte die letzten Jahre und sich auch immer wieder gesagt hat: "Tja da kann ich auch nichts dran ändern". Nun will er aber raus. Der Weg ist aber rutschig und das Moor zieht einen immer wieder zurück. Die Leute am Rand sollten ihm die Hand reichen und ihn anfeuern und motivieren den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und ihn nicht wieder zurückschuppsen ....
