Alexander Nouri


Nochmal die Frage, die du vorher ignoriert hast: Wieviele GF Sport stellen sich nach der TP vors Mirkofon und geben zu Protokoll, dass man mit dem Kader und seinen Spielern unzufrieden ist?

Genau. Niemand. Weil es Spieler demotiviert und in den Senkel stellt, und man gleichzeitig selbst zugibt, die TP nicht erfolgreich gestaltet zu haben.

Die Phrase: "Wir sind mit der TP zufrieden", wenn man eigentlich mehr einkaufen wollte und andere Spieler haben wollte, ist genauso ehrlich wie "Der Trainer sitzt fest im Sattel" einen Tag vor dem Rauswurf.
 
Nochmal die Frage, die du vorher ignoriert hast: Wieviele GF Sport stellen sich nach der TP vors Mirkofon und geben zu Protokoll, dass man mit dem Kader und seinen Spielern unzufrieden ist?

Genau. Niemand. Weil es Spieler demotiviert und in den Senkel stellt, und man gleichzeitig selbst zugibt, die TP nicht erfolgreich gestaltet zu haben.

Die Phrase: "Wir sind mit der TP zufrieden", wenn man eigentlich mehr einkaufen wollte und andere Spieler haben wollte, ist genauso ehrlich wie "Der Trainer sitzt fest im Sattel" einen Tag vor dem Rauswurf.

nach dem dritten Spieltag, zumal gegen Hoppenheim, Bayern und 1:1 in Berlin, halte ich eine Trainerdiskussion für unangebracht
:lol:
:beer:
 
Die Metapher mit den Wurstzipfeln mag oberflächlich zutreffend sein, jedoch ist sie sinnbildlich für die jeweiligen Extreme: entweder konzentrierte Qualität oder Quantität - oder anders formuliert: nur schwarz oder weiß. Wie in den meisten Dingen liegt jedoch auch hier die Wahrheit oder Weisheit irgendwo dazwischen, denn nur Quantität zu setzen ist ebenso wenig hilfreich wie nur auf Qualität zu bauen, sprich, auch hier muß ein ausgewogenes Verhältnis herrschen.

Doch selbst wenn man die Causa unter der von Dir bevorzugten Prämisse Qualität vor Quantität betrachtet, wirkt ist - Stand heute und weil 4 Pflichtspiele noch über keine all zu große Aussagekraft verfügen können, so daß sich meine Bewertung auf das Nominelle beschränkt - insgesamt betrachtet durch die Sommer-TP keine Qualitätssteigerung erkennbar.

Außer der guten Serie, die sicherlich mit Nouris Motivationskünsten zusammenhängen mag, habe ich seitdem noch nicht viel gesehen, was mich von ihm als den für uns richtigen Trainer überzeugt. Die gute Serie haben die Fans und der Wille der Mannschafft mitgetragen, die letzten 3 Spiele der Rückrunde, die Testspiele und auch jetzt die Spiele in der neuen Saison überzeugen mich bis jetzt nicht. Natürlich stehen wir defensiv besser, aber wenn dadurch unsere Stärke leidet, sehe ich das nicht als Fortschritt. Ich sehe bis jetzt keine Taktik, mit der man auf Dauer Spiele gewinnen kann. Nouri steht jetzt in der Pflicht zu beweisen, dass die gute Serie nicht nur aus einem einmaligen Lauf resultierte.
 
Außer der guten Serie, die sicherlich mit Nouris Motivationskünsten zusammenhängen mag, habe ich seitdem noch nicht viel gesehen, was mich von ihm als den für uns richtigen Trainer überzeugt.

Ich finde eher, dass der Wandel bzw die Siege in der HR eher mit kurzzeitiger Motivation zu tun hatten, während man in der RR bei der Siegesserie (und auch bei den 4 knappen Niederlagen davor gg Bayern, Dortmund, Augsburg und Gladbach) bereits deutlich (und mit der Zeit immer deutlicher) die Handschrift des Trainers und die Einführung des neuen Systems zu erkennen und zu sehen war und nichts mehr mit kurzfristiger Motivation zu tun hatte.

Von daher finde ich persönluch, dass dies schon ein System sowie eine Balance war, mit der konstant Siege möglich sind. Dazu ist es aber nötig (wie bei allen Mannschaften die sich um die Plätze 5 bis 18 kloppen) dass dafür die Schlüsselspieler in Form sind. Diese wieder in die Spur zu bringen ist ebenfalls Aufgabe des Trainers. Dort ist Nouri jetzt gefordert.
 

Na denn mal aufgepasst, schönes Beispiel dafür wie hier manchmal die Diskussionskultur ist. Du erwartest demzufolge also, daß Baumann sich etwa so hinstellt:

"Liebe Werderfans, lieber Aufsichtsrat, ich mache es kurz: Das war nichts! Der Kader ist zu knapp, so kann das diese Hinrunde nichts werden, war ein mieser Job von mir. Bitte habt Nachsicht mit Alexander Nouri, mit dem Kader kann das nichts werden, eine Trainerdiskussion erübrigt sich also von vornherein. Mehr Glück im Winter, wir sehen uns, euer Frank Baumann. P.S.: Danke an den AR dafür das ihr mich nicht gefeuert habt."

 
Nein, Baumann sieht den Kader nicht als knapp, sondern als perfekt an. :D

Nochmal: Kein GF Sport stellt sich vor die Presse und redet den Kader schlecht.

EDIT: Nouri hat übrigens jetzt 34 Spiele, also eine Bundesliga-Saison absolviert.

Nimmt man die Tabelle dieser 34 Spiele (klar, etwas unrealistisch weils dann 20 Mannschaften gibt) zu Rate steht Nouri auf Platz 7 mit 46 Punkten und +4 Toren.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich finde eher, dass der Wandel bzw die Siege in der HR eher mit kurzzeitiger Motivation zu tun hatten, während man in der RR bei der Siegesserie (und auch bei den 4 knappen Niederlagen davor gg Bayern, Dortmund, Augsburg und Gladbach) bereits deutlich (und mit der Zeit immer deutlicher) die Handschrift des Trainers und die Einführung des neuen Systems zu erkennen und zu sehen war und nichts mehr mit kurzfristiger Motivation zu tun hatte.

Na ja, bei VS war man (hier) temporär auch der Ansicht, daß eine deutliche Handschrift des Trainers zu erkennen sei - war's dann später ja auch, jedoch im negativen Sinne. Bei AN hege ich u.a. wegen schon gezeigter Lernfähigkeit dahingehend zwar weniger Bedenken, jedoch gilt auch für ihn das ungeschriebene Gesetz, daß wie für einen Aufsteiger auch für einen Trainer das zweite Jahr schwieriger wird als das erste - und in Anbetracht dessen, daß der Kader nominell nicht stärker ist als in der letzten Saison, wird es für AN leider nicht einfacher.
 
Das sahen einige Mitforisten inkl. meiner Wenigkeit auch so, es gab aber auch zahlreiche Stimmen, die den unübersehbaren Abwärtstrend nach dem Wolfsburg-Spiel u,a. damit blumig schönredeten, daß die Aufholjagd u.a. mit 5 Siegen in Folge zu viel Kraft gekostet hätte.
 
Aus unserem Trainer A.N. werde ich immer noch nicht schlau.
Aber "everybody's darling" muss er aus meiner Sicht auch gar nicht werden.
Der Mann soll die Truppe vernünftig führen, trainieren & einstellen auf das kommende Spiel!
Tja und hier bin ich immer noch unentschlossen, ob das tatsächlich der Fall ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei sehr oberflächlicher Betrachtung macht man die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer Viktor Skripnik allein an dessen Arbeit fest.

Bei genauerem Hinsehen wird man feststellen müssen, dass der damalige Geschäftsführer Sport, obwohl er hier im Forum ständig als fehlerlos deklariert und als "einziger Profi" gefeiert wurde, durch unzureichende Personalpolitik massiv zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
 
Das sahen einige Mitforisten inkl. meiner Wenigkeit auch so, es gab aber auch zahlreiche Stimmen, die den unübersehbaren Abwärtstrend nach dem Wolfsburg-Spiel u,a. damit blumig schönredeten, daß die Aufholjagd u.a. mit 5 Siegen in Folge zu viel Kraft gekostet hätte.

Warum das jetzt erwähnt werden muss, und damit ein Angriff gegen jene gefahren wird, die für die schlechter werdenden Leistungen eine andere Meinung hatten, und man sich selbst da auf die Schulter klopft, weiß ich jetzt nicht.
Ich hatte mir das damals übrigens ebenso erklärt, was allerdings nicht "schöngeredet" war, sondern eben meine Meinung der damaligen Situation, und die Saison darauf hat mir gezeigt, dass ich Unrecht hatte. Shit happens.

Die Serie letzte RR hatte für mich aber definitiv andere Ursachen, und zwar jene die ich oben erklärt habe bzgl Taktik und Handschrift der Mannschaft, einhergehend mit (zu Beginn der Serie gg Wolfsburg und Darmstadt) etwas Matchglück. Die Spiele wurden danach aber durchgehend besser mit dem Höhepunkt, dass man die Hertha bspw über Strecken dominiert hat.
 
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