FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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So verdammt nochmal lächerlich. Wie kann man nur so wenig verlieren können und dann auch noch so billige Eigentore schießen. Wie ich es diesen Säcken gönne, die CL-Quali zu verpassen.
 
Irgendwie finde ich es absolut unanstädig, was Bayern mit Klinsmann gemacht hat.

Wer Klinsmann verpflichtet, weiß, worauf er sich einläßt, zumindest nicht auf den kurzfristigen Erfolg. Ohne Zweifel hat Klinsmann erhebliche Fehler gemacht.

Es wird jetzt so getan, als hätte er nur Miserfolge und stände im Niemandsland wie Werder oder gar in der Abstiegszone. Die Einbrüche sind bekannt. Aber von dem überragenden Pokalsieg in Stuttgart oder dem grandiosen Erfolg im Viertelfinale der Champions League spricht keiner, weil das nicht ins Bild passt.

Hitzfeld hatte viel mehr Glück (s. Pokalspiel 1. Runde in Burghausen, wo nur ein von der Heimmannschaft vergebener Elfmeter Hitzfeld gerettet hat, aber nun ist er auch der Pokal-Größte. Die letzten entscheidenden Spiele musste Klinsmann mit vielen Verletzungen entscheidender Leute leben.

Und ihn jetzt zu feuern, wo die leichten Spiele folgen, ist absolut unanständig. Wenn jetzt Spiele gewonnen werden, die ohnehin gewonnen worden wären, ist alles Erfolg von Heynckes. Man hätte das vor den Barcelona-Spielen machen sollten, dann hätte er zeigen können, ob er mithalten kann. Aber dann wären Niederlagen natürlich noch Klinsmann anzulasten. Die kommenden Spiele gewinnt Bayern auch mit dem Platzwart als Trainer.

Klinsmann lobt, dass Heynckes 'fussball-Lehrer' ist. Wieso lehrr er dann nicht Fussball, sondern will 'Blockaden' lösen.

Bei KLinsmann hieß es immer: Nur Ergebnisse zählen. Daran wird auch der Nachfolger gemessen. Und der muss erst einmal besseres erreichen als die Meisterschaft und Viertelfinale in Pokal und Champions League. Sonst fliegt er.

Hätte man nur so kurzfristig auf Ergebnisse geschaut, wäre Schaaf schon mehrmals gefeuert worden. Gott sei Dank hat Werder eine bessere Philosophie und eine vernünftigere Vereinsführung

Ich bin kein Bayern-Freund und wusste zuletzt nicht, soll ich ihnen eigentlich Siege oder Niederlagen gönnen. Aber als Prognose (nicht: Wunsch!!!) ist mir klar: Bayern wäre wegen des leichten Restprogramms sowieso noch Meister geworden.

Das wird auch Heynckes nicht verhindern.

Euagoras
 
Wie es aussieht, wird Heynckes in den letzten Spielen wohl ein 4-4-2 mit Raute aufbieten.

Van Bommel auf der 6, das ging schonmal daneben.
 
@ Euagoras

Ich glaube nicht das man "unanständig" gehandelt hat beim FC Bayern wie du es formulierst. Immerhin hat man sehr lange an Jürgen Klinsmann festgehalten und zahlreiche Gelegenheiten verstreichen lassen in denen man ihn ebenfalls hätte feuern können oder gar müssen. Das Geschäft ist nun einmal so (auch wenn sich das blöd anhört) und Klinsmann wusste worauf er sich da einlässt.

Klinsmann hat unendlich viele Fehler begangen und war am Ende einfach nicht mehr tragbar. Dazu kam das er von Beginn an keinen leichten Stand bei den Fans hatte und ich frage mich noch heute wieso der Vorstand des FC Bayern gerade Klinsmann geholt hat. Gut man wollte etwas "Neues" probieren aber musste dies unter all den Trainern dieser Welt ausgerechnet mit Klinsmann geschehen? Vergessen die Verantwortlichen so schnell was die Fans nicht vergessen?

Man hat die "Erfolge" unter Klinsmann sicherlich nicht vergessen aber die Niederlagen, unter denen zum Teil Demütigungen waren wie in Wolfsburg, in Barcelona oder zu Hause gegen Werder oder im Pokal gegen Bayer, überwiegen einfach zu stark. In der Champions-League hat der Erfolg gegen Sporting alles überstrahlt, obwohl man diesen Rekordsieg in einem K.O.-Spiel eher dem schwachen Auftreten einer völlig desolaten Sportingmannschaft zu verdanken hat, denn in der Vorrunde täuschten die Ergebnisse über die Art und Weise hinweg wie diese Resultate eigentlich zustande gekommen sind, nämlich mit teilweise arg schwachen Vorstellungen.

Du begehst in deinem Beitrag allerdings den Fehler den FC Bayern mit Werder Bremen zu vergleichen. Dieser Vergleich hinkt hinten und vorne. Das Umfeld ist in München ein ganz anderes und die Presselandschaft ist extrem. Das konnte man am Montag gut sehen als überall Sondersendungen geschaltet wurden "nur" weil ein Trainer entlassen wurde. Da wird ein Riesendrama veranstaltet und sogar ein Brennpunkt in der ARD gezeigt nur weil ein "Trainerazubi" seinen Job verloren hat. Wir reden hier von einem jetzt Arbeitlosen der ca 10 Milionen Euro verdient haben soll und eine ähnliche Summe wohl noch als Abfindung kassieren dürfte. Also da braucht mir keiner mit Anstand oder ähnlichem zu kommen.
Vergleiche doch mal Werder in der jetzigen Saison mit dem FC Bayern. Trotz einer blamablen Platzierung in der Tabelle und teilweise katastrophalen Auftritten in der Bundesliga ist alles ruhig und weiterhin beschaulich an der Weser. Das wäre in München niemals möglich unter welchem Trainer auch immer. Da kann man Bayern eher mit Real Madrid vergleichen was das Umfeld und die Presse betrifft. Entscheidend ist vor allem auch das Schaaf nicht die Fans gegen sich hat so wie dies bei Klinsmann der Fall war.

Man hat auch nicht kurzfristig auf Ergebnisse geschaut, sondern auf "den Trend" (Zitat Hoeneß) seit der Winterpause. Kurzfristige Ergebnisse haben nur den Rauswurf beschleunigt aber nicht ausgelöst. Man stelle sich vor das Bayern den Klinsmann nicht gefeuert hätte und am Saisonende dann nur 4 oder 5 geworden wäre oder gar noch schlechter. Dann hätte jeder auf den Vorstand eingeschlagen und mit Recht gefragt warum der Klinsmann nicht eher gehen musste.

Klinsmann musste gehen und das war auch vollkommen in Ordnung so, denn er hätte nie zum FC Bayern als Trainer kommen dürfen. Das ist der Fehler der Bosse und nicht die Entlassung.
 
@Gilgalad
Das sehe ich - als Außenstehender und Werderaner - genauso.

Etwas oder etwas mehr möchte ich hinzufügen:

Klinsmanns Taktiken waren allesamt aus der Fußballsteinzeit (wozu gibts eigentlich Fernsehberichterstattungen wenn die Herren und Damen nicht sehen, daß er mit Taktikschemata der Weltmeisterschaften 54 - 62 spielen lässt?) Insbesondere bei den von dir angesprochenen Niederlagen sah man deutlich, daß Klinsi der (O-Ton Neururer) bestbezahlteste Trainerauszubildende der Welt ist. Ich gehe so weit zu sagen, daß er ein Blender ist.

Rangnick sagte, das Ende war schon bei meiner Ankündigung absehbar (O-Ton: "Unser neuer Trainer ist Rolf ähhhhh Ralf Rangnick!"). Bei Klinsmann wars genauso. Er stellte Buddhas auf, wills aber öffentlich nicht gewesen sein. Er macht van Bommel zum Käptn und stellt ihn nicht auf. Lobt van Buyten über den grünen Klee, dito van Bommel. Sagt, Demichelis sei ein überragender Innenverteidiger und lässt ihn wieder auf der Postition spielen, wo er nichts kann - Sechser. Spielt zeitweise mit Dreierkette !!!!!!! (siehe oben Taktikschemata 54 - 62) und wundert sich, daß seine Abwehr auseinandergenommen wird.

Wollte jeden Spieler jeden Tag verbessern - was schnupft der Mann? Der ist ja heftiger als Christoph "die Supernase" Daum (Kandidat, der noch nicht im "Trainer ab 2009/2010 Rennen" genannt wurde, sich aber beim vorletzten Duell bei Hoeness anködelte, daß es bis nach Bremen roch!).

Meint im Dezember Donovan sei ein richtig Guter - und da habens dann die Bosse geblickt - sonst hätten sie den für 10 Millionen an der Backe gehabt. Son Mist, wir hätten ne Zeitmashcine gebraucht, dann hätten wir Klinsi noch Weete und Harvard "The Hammer" Flo Lehrvideos gewinnbringend plus den Kickern feilbieten können! Einen "umsonst" Borowski ließen sie von Klinsi rasieren, einen Lehmann holten sie lieber nicht, den Müller Wohlfahrt ließen sie ihn verjagen.
Widerspruch von Anfang an. Wer war eigentlich dafür, Klinsi zu holen? Wer das jetzt noch zugibt, "Ich wars!", der wird wahrscheinlich gleich hinterhergejagt!

Die Reißleine hätte in Lev. nach dem desolaten Pokalaus gezogen werden sollen oder noch früher nach den beiden Pleiten in den H-Städten.

Konzeptionell arbeiten ist in Bremen gut und macht uns stark, weil wir in allem anderen nicht mithalten können mangels Knatter und Attraktivität. Klinsi hatte n Konzept, das muß aber auch sofort stechen, sprich, da muß ein Titel oder mindestens gesichert CL Teilnahme am Ende als "Sommerzeugnis" stehen. Wenn dann aber blamable bis erbärmliche Niederlagen gegen jede halbwegs wettbewerbsfähige Truppe zu Buche stehen, dann muß man als FCB GF den Übungsleiter mit dem dazugehörigen Konzept kanten. Denn dann war das Konzept fürn Eimer - wo soll das denn hinführen? In Liga zwei? Hätte ich zwar nichts gegen aber fragt mal 110.000 FCBler? Und bevor der Udo noch mal weint.... :D

Prognose Klinsi:
Schätze, Babbel wird in Stuttgart abgesägt und Klinsmann in Stuttgart installiert. Lehmann war ja schon ihn besuchen.
 
@ Schmolle

Erstmal freuts mich dich hier wieder zu "lesen". Ist ne ganze Zeit her seit ich zuletzt hier im Werderforum etwas geschrieben habe und ein paar alte Diskussionspartner sind also noch da. :)

Eigentlich kann ich nicht mehr viel hinzufügen. Die Systemfrage hast du ja schon angeschnitten und als Klinsmann am Anfang mit einer Dreierkette hat spielen lassen habe ich mich gefragt ob wir wieder in die Zeiten des Liberos zurückfallen und ob er uns das dann als sein "Projekt" verkaufen will. Es wird schon seine Gründe haben wenn keine Mannschaft in Europa mehr mit einer Dreierkette spielt. Vielleicht hätte jeder (der Vorstand!!!!) Fussballinteressierte spätestens da merken müssen das die Taktik bei der Nationalmannschaft wohl damals doch von Löw gemacht wurde, auch wenn sowohl Löw als auch Klinsi gerne etwas anderes erzählen.

Dann diese Reihe von Fehlentscheidungen wie sie tölpelhafter kaum sein könnten. Welcher Trainer ernennt denn einen Kapitän um diesen gleich danach zu "rasieren" und dennoch weiterhin in vollsten Tönen zu loben? Der Kapitän sollte doch der "verlängerte Arm" des Trainers sein und sein vollstes Vertrauen genießen oder war die Rolle des Kapitäns in Klinsmanns Projekt vielleicht auch anders als in unserer antiquitierten Sicht der Fussballwelt, da Klinsmann den FCB und am Besten gleich die ganze Fussballwelt reformieren wollte. Dazu kamen die Versprechen gegenüber Spielern die dann ohne Begründung nicht eingehalten wurden und wenn sich dann ein Ribery in die Pressekonferenz setzt und sich für seinen "Kumpel" Van Buyten stark macht, dann ist es um die Autorität des Trainers ja nicht weit her.
Ganz schwach fand ich im Übrigen auch seinen Umgang mit jungen Spielern. Genau daher hatte ich man ihn doch auch geholt umd gerade Spieler wie Schweinsteiger, Podolski, Breno, Sosa etc. zu fördern aber passiert ist in dieser Hinsicht leider (fast) nichts. Schweinsteiger stagniert in seinen Leistungen wie seit Jahren oder entwickelt sich gar zurück und Podolski hätte man schon im Winter abgeben müssen, was Klinsmann ja nicht wollte. Breno hat überhaupt keine Rolle gespielt und Sosa wurde ewig hochgelobt aber kam nur am Ende auf Grund von Verletzungen anderer Spieler zum Zuge. Verbessert hat sich da keiner. Ich wage sogar zu behaupten das Sosa sich bei Werder Bremen zu einem hervorragenden Bundesligaspieler entwickelt hätte, denn der Junge hat was drauf, davon konnte ich mich während meiner Zeit in Argentinien überzeugen.

Allerdings sollten sich auch die Herren aus dem Vorstand mal hinterfragen, denn Klinsmanns scheitern ist auch teilweise ihr Verdienst. Sie haben ihm ja z.B. den Torwart diktiert den Klinsmann ja, wie wir heute wissen, schon zu Saisonbeginn ersetzen wollte. Hätten Leute wie Hoeneß und Rummenigge mit so viel Erfahrung nicht erkennen müssen das Klinsmann ein wunderbarer Vertreter für Staubsauger oder ähnliches wäre, der dir an deiner Haustür alles mögliche anschwatzen kann, aber sicherlich kein Trainer.
Den Vorstand gleich zum Rücktritt zu zwingen, wie es ja einige Fans und Medien gerne tun würden, halte ich für übertrieben, denn auch diesen Herren sollten Fehler zugestanden werden, aber unter scharfe Beobachtung sollten sie bei ihren nächsten Entscheidungen (Transfers und Trainerposten zur neuen Saison) schon gestellt werden.

Sein legendärer Spruch "Jeden Spieler, jeden Tag ein kleines Stück besser machen zu wollen" ist nichts mehr als eine nette Phrase, von denen Klinsmann ja genug berrscht. Da frage ich mich doch was andere Trainer eigentlich machen wollen. Versucht nicht jeder Trainer seine Spieler jeden Tag zu verbessern?

Das Problem von Jürgen Klinsmann ist das er Fussball und Vereine wie Unternehmen ansieht, was sie sicherlich auch sind, aber dennoch ticken Fussballklubs ein wenig anders. Vereine haben eine Seele und diese Seele sind die Fans. Klinsmann versteht das nicht, denn auch als Spieler hat er sich ja schon überall schnell wieder aus dem Staub gemacht. Er hätte wissen müssen das er nach seiner Zeit als Spieler und Bundestrainer niemals mit offenen Armen in München empfangen werden würde. Er wollte den ganzen Verein umkrempeln und hat ja schon als Bundestrainer damit begonnen, indem er Ikonen des FC Bayern demontiert hat. Als Bayerntrainer hat er da dann nahtlos weiter gemacht. Er sieht immer alles nüchtern und entspannt und versteht scheinbar nicht das Fussballfans mit "Liebe" bei ihrem Verein sind und ihr Herzblut für diesen geben. Für ihn sind Vereine ja nur Hüllen über die er seine Projektpläne stülpen kann so wie es ihm passt.

Er sprach davon beim FC Bayern seinen Stil, seine Philosophie umzusetzen ohne dabei die Geschichte und Philosophie des Vereins zu vergessen. Weiss er überhaupt genaueres über die Geschichte des Vereins? Was weiss er denn schon von der Philosophie des FC Bayern? Wenn Leute wie Kahn, Scholl, Jeremies, Elber, Effenberg usw. so etwas gesagt hätten, dann wäre das in Ordnung gewesen. Diese Spieler standen für diesen Klub und einige stellten ihre eigene Karriere hinter der des Klubs zurück (siehe Jeremies). Aber Klinsmann?

Nein. Klinsmann ist, wie von dir so treffend ausgedrückt, ein Blender und nichts weiter. Ein Trainer ist er sicherlich nicht, bestenfalls könnte er eine ähnliche Position ausfüllen wie derzeit Sammer beim DFB. Da könnte er seine Projekte durchführen ohne konkrete Ergebnisse vorweisen zu müssen und man würde erst nach mehreren Jahren feststellen das Klinsmann leider nur ein guter Vertreter für Staubsauger war und nicht mehr.


Zuletzt noch etwas zum FC Bayern. Mich freuts es sehr das mit Jupp Hynckes erneut ein Trainer zum FCB zurückkehrt wie einst schon Hitzfeld und Lattek und diverse Spieler. So kalt und schrecklich kann dieser Klub dann also nicht sein, denn sonst würden nicht so viele Leute ein zweites Mal zu diesem Verein gehen.
 
Man muss keineswegs meiner Meinung sein, aber ich bleibe trotzdem dabei:

Bayern wusste, worauf es sich mit Klinsmann einließ und welche Defizite er hat. Klinsmann hat von vornherein viele Widerstände gegen sich gehabt, viele Fan-Gruppen haben ihn schon ausgepfiffen, da war seine Amtszeit noch gar nicht angelaufen.

Und wenn jetzt im Zusammenhang mit 'Heynckes' immer genüsslich das Wort 'Fußball-Lehrer' gebraucht wird, um damit nochmals Klinsmann schlecht zu machen, so ist das nur absolut lachhaft. Spieler auf dem Niveau der Bayern-Stars brauchen keinen 'Lehrer'. Der vielbeschipfte Ackermann beispielsweise, der etwa so viel verdient wie Toni oder Ribery, würde schallend lachen, wenn man ihm einen 'Lehrer' vorsetzen würde, der ihm Buchhaltung, Kalkulation, Bilanzen oder sonstwas beibringen sollte. Und Magath hat viel Erfolg, obwohl er alles andere als ein Fussball'Lehrer' ist, sondern Motivator, Taktiker und Konditionstrainer.

Im übrigen kann man fast alles auf der Welt vergleichen, erst recht zwei Bundesliga-Vereine, und so auch Bayern und Werder. Bayern hat das Glück, eine Weltstadt und irre Millionen € hinter sich zu haben. Aber was sie von Werder lernen können, ist Kontinuität, Verläßlichkeit und ein Konzept vor allem auch in der Trainer-Frage. Welcher Verein kann sich so viele Millionen an Trainer-Abfindungen leisten wie Bayern?!

Mit Blick auf Tabelle und Restprogramm bin ich weiterhin der Meinung. Bayern wäre mit Klinsmann Meister geworden, und er hat auch so die Basis gelegt. Die Meisterschaft wird selbst Heynckes, der doch zuletzt auch nur Misserfolge hatte, nicht verhindern können.

Euagoras
 
@ Karlotto

Leider halte ich einen Wechsel von Diego zu den Bayern für viel wahrscheinlicher als zu Juve, oder wer da sonst noch so im Gespräch war. Ribery macht sich immer mehr absprungbereit und will definitiv weg, wenn Bayern die CL nicht erreicht. Mit der Kohle aus dem Ribery-Transfer schultern die Bayern Diego dann locker. Angeblich sind ja von Werder-Seite 26 Mios. gefordert. Das wäre dann auch ein Transfer, der perfekt in's Bayern-Schema passt. Ein Spieler, der sich ein paar Jahre bei einem BuLi-Club bewähren konnte, den man kennt und bei dem man nichts falsch machen kann. Die Frage ist dann nur, ob Diego sich Bayern im UEFA-Cup antun will und was sonst noch für Angebote auf dem Tisch liegen. Juve zahlt ja anscheinend nicht das, was gefordert wird. Davon abgesehen weiß ich eh nicht, was Diego in Italien will. Als Fußball-Profi würd's mich da nun wirklich nicht hinziehen im Moment.

Allerdings ist Diego in dem häßlichen rot-weißen Trikot mit der Windel unten dran eine Vorstellung, die Brechreiz hervorruft.
 
@ Euagoras

Ja sicherlich kannst du deine eigene Meinung haben und das sollst du ja auch, denn wenn jeder die gleiche Meinung hätte, dann müssten wir hier nicht diskutieren.

Die Klinsmanndiskussion können wir eigentlich abhaken. Man hat sich mehr von ihm versprochen als er am Ende halten konnte und wenn er nur nicht den erwünschten Erfolg gehabt hätte, dann wäre er eventuell noch da, aber was soll man mit einem Trainer machen der mehr Fehler begeht als alle anderen Bundesligatrainer zusammen in Bezug auf Mannschaftsführung, Umgang mit Spielern, Taktik usw.? Das Klinsmann teilweise so gravierende Fehler begehen würde das konnte niemand ahnen.

Du kannst eben nicht alles vergleichen bzw. vergleichen kannst du schon alles, nur machen diese Vergleiche dann keinen Sinn. Du vergleichst doch auch keine Äpfel mit Birnen....
Der von dir genannte Ackermann ist ja in deinem Vergleichsspiel völlig falsch dargestellt, denn Ackermann wäre im Fussballbereich der Trainer der seiner Mannschaft vorgibt was erreicht und wie das erreicht werden soll. Die Angestellten wären demnach also die Spieler. Du siehst also das dein Vergleich mit Ackermann schon mal unstimmig ist.

Ebenso kann man Bayern und Werder nicht vergleichen nur weil es zufällig zwei Bundesligavereine sind. Die Unterschiede dieser beiden Klubs sind in allen Bereichen einfach viel zu groß, so das sich Vergleiche von selbst verbieten. Werder hält zu Thomas Schaaf und lässt sich darin scheinbar in nichts erschüttern aber sollte nach so einem Abschneiden wie in diesem Jahr nicht gerade Schaaf in Frage gestellt werden?
Du hast ja auf die Wirtschaft angespielt und dort müssen sich die Manager meistens verantworten wenn sie Ziele nicht erreicht haben oder, wie in Werders Fall, dieses Jahr um Welten verfehlt haben.

Wegen der Abfindungen und deiner Frage welche Klubs sich ähnlich viele Trainerentlassungen leisten kann wie Bayernm, so musst du nur mal schauen was z.B. Real so an Trainern entlässt. Bayern hat seit mehr als 10 Jahren auch nur Magath und jetzt eben Klinsmann entlassen und zwei Trainerentlassungen in mehr als 10 Jahren sind doch nicht die Welt. Da haben wohl fast alle anderen Bundesligisten mehr Trainer vor die Tür gesetzt.


@ zebfaster

Keine Sorge wegen dem Trikot. Im nächsten Jahr spielt man ja nicht mehr in dem von dir angesprochenen Trikot. Nach 2 Jahren kommt zur neuen Saison ein neues Heimtrikot. Das sollte also kein Hindernis für einen Wechsel sein.
Wäre übrigens schade wenn Bayern Diego holen sollte und zwar nicht weil ich Mitleid mit Werder hätte, sondern weil ich ein Spielsystem mit einem 10er ablehne. Kein Topklub Europas leistet sich noch einen 10er. Das System mit 10er ist genauso überholt wie das System mit Libero. Soll Diego also ruhig in Bremen bleiben oder zu Juve gehen (auch wenn er ntürlich ein Topsspieler ist den ich mir sehr gerne anschaue)
 
Angeblich steht der Wechsel von Anatoli Timoschtschuk auf der Kippe.Klinsmanns Konzept und seine Begeisterungsfähigkeit hatten bei der Entscheidung,nach München zu wechseln den Ausschlag gegeben.

Quelle : leider nur RTL - Text

Quelle


Wäre sehr geil, wenn das scheitern würde. Wie damals bei uns Schlaudraff, als der Wechsel schon fix war und Wursti im DoPa großkotzig gelacht und Schlaudraff mit Millionen gelockt hat
 
@Gilgalad:

Wenn bei den Bayern doch soviel Fussballkompetenz sitzt und jetzt alle sagen, dass man es eigentlich schon vorher gewusst hat, dass es mit Klinsi nichts werden kann, dann ist die Frage doch berechtigt, warum man ihn denn überhaupt geholt hat?

Euer Aufsichtsrat, der neunmalkluge Markwort, der sich jetzt so wissend der Presse präsentiert, warum hat der 2008 nicht interveniert, als alles auf Klinsi hinauslief? Oder Beckenbauer, der via BILD-Kolumne verkündete, dass alles ein großes Missverständnis war, das von Anfang an nicht gutgehen konnte.

Wenn man es ziemlich nüchtern betrachtet, dann hat nicht nur Klinsi versagt, sondern vor allem das Dreigestirn UH, KHR und FB.

Das Klinsi-Abenteuer soll die Bayern jetzt über 20 Millionen gekostet haben, wenn man die Gehälter und Abfindungen derer zusammenzählt, die jetzt gehen müssen. Wenn auch noch die CL verspielt wird, dann entsteht da ein Schaden von Minimum 40 - 50 Millionen Euro.

Wenn das eintrifft, dann müssten bei den Bayern noch ganz andere mitgehen, als nur der arme Klinsi, weil es haben doch alle von vornherein gewusst, sagen sie zumindest jetzt selber.

Zumal ein Ribery jetzt auch keinen Bock mehr auf Bayern hat, weil er erkennt, dass ihr in der CL auf Jahre nichts reißen werdet, auch bedingt durch die Leistungen dieses Jahr, wodurch euch ein Zugpferd verloren geht, dass auch der FCB nicht ersetzen kann. Da hat sich jetzt eine Lawine gelöst, an der ihr noch schwer zu arbeiten haben werdet.
 
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