Bremen
Moderator
Die Beispiele für Trainer die sich aber eben nicht ändern wollten oder konnten sind aber wesentlich mehr und prägender. Armin Veh, Thomas Schaaf, Alexander Zorniger, usw....
Mir fällt kein erfahrener Trainer ein, der sich irgendwie mal wirklich "neu" erfunden hat. Mir sind nur (sorry für den Ausdruck) alte Sturköpfe im Kopf geblieben.
Von "neu erfunden" war auch nicht die Rede, denn diese Defintion impliziert (zumindest für mich), daß ein Trainer mehr oder weniger alles an seiner täglichen Arbeit (Spielphiloposhie, Trainingsmethoden, Menschenführung etc).verändern würde und das wäre definitiv der falsche Weg, weil dabei auch Positives zunichte gemacht würde. Meine Intension ist die, daß ein Coach in der Lage sein muß, seine Vorstellungen der Art und Weise des Fußballspiels den aktuellen Notwendigkeiten anzupassen. Otto Rehhagel ist hierfür ein gutes, wenn auch ein sehr lange zurückliegende Beispiel, jedoch sind hier die vorgenommenen, notwendigen Veränderungen am deutlichsten zu erkennen : bis 1987 hat er bei Werder Hurra-Fußball spielen lassen, doch für mehr als "nur" je drei Vizemeisterschaften und drei fünfte Plätze hat es nicht gereicht. Ergo krempelte er trotz bis dahin 15 Jahren Erfahrung als Profi-Trainer seine taktische Ausrichtung auf die "Kontrollierte Offensive" und holte mit Werder in den folgenden 7 Jahren inkl. DFB-Supercup 8 Titel.


natürlich ist Fussball ein Ergebnissport! darum dürfen wir auch nicht, trotz aller klaren Linie und evtl. "schönem Spiel", die EFFIZIENZ vergessen. das bedeutet im Umkehrschluss: was bringt uns Zauberkunst am Mittelkreis wenn wir zum einen vorne die Tore nicht machen und zum anderen hinten zu viele Tore fangen? Alex Nouri macht auf mich den Eindruck das er von der Basis aus arbeitet und das natürlich sehr wohl weiss. dies wird sich mMn sowohl in der Trainingsarbeit als auch taktisch bzw. spielerisch sehr bald zeigen! 


