Wenn es in Wilhelmshaven halbwegs funktioniert, wo es wirklich Reibungsflächen und demzufolge auch gelegentlich Probleme gibt, ohne dass dort regelmäßig ausländerfeindliche Ausschreitungen zu verzeichnen sind, wie ist es dann zu erklären, dass es in der weitgehend menschen- und ausländerfreien mecklenburgischen Tiefebene derartig erschreckende Wahlergebnisse gibt? Desgleichen in Sachsen, Thüringen, etc.
Ausländerfeindlichkeit scheint da inzwischen epigenetisch verankert zu sein.
Ganz einfach dem fehlt den regelmäßigen Umgang mit den Ausländern. Deshalb haben die Angst vor den Flüchtlinge. Wenn mann Jeden Tag mit Ausländern arbeitet oder immer mit denen zu tun hat verliert man die Berührungsängste. Wenn mann immer nur hört wie schlimm Flüchtlinge sind ohne das man jemals damit zu tun hatte um das Gegenteil zu erleben, dann hat man Angst.
2. Punkt ist die fehlende Aufklärung, warum kommen die? Wieso zu uns? Was sind das für Leute?
Wieviele sind es die zu uns in den Ort kommen? Wo sollen die hin? Wie lange bleiben die bei uns im Ort? Was werden die kosten?
Diese Fragen wurden anscheinend niemand Beantwortet.
Wenn keiner eine Antwort weiß, wird aus leise Angst auch Hass. Und das ist gefundendes fressen für solche Parteien wie die AfD.





