Allgemeiner Politik Thread

:tnx:
Wenn es in Wilhelmshaven halbwegs funktioniert, wo es wirklich Reibungsflächen und demzufolge auch gelegentlich Probleme gibt, ohne dass dort regelmäßig ausländerfeindliche Ausschreitungen zu verzeichnen sind, wie ist es dann zu erklären, dass es in der weitgehend menschen- und ausländerfreien mecklenburgischen Tiefebene derartig erschreckende Wahlergebnisse gibt? Desgleichen in Sachsen, Thüringen, etc.

Ausländerfeindlichkeit scheint da inzwischen epigenetisch verankert zu sein.

Ganz einfach dem fehlt den regelmäßigen Umgang mit den Ausländern. Deshalb haben die Angst vor den Flüchtlinge. Wenn mann Jeden Tag mit Ausländern arbeitet oder immer mit denen zu tun hat verliert man die Berührungsängste. Wenn mann immer nur hört wie schlimm Flüchtlinge sind ohne das man jemals damit zu tun hatte um das Gegenteil zu erleben, dann hat man Angst.
2. Punkt ist die fehlende Aufklärung, warum kommen die? Wieso zu uns? Was sind das für Leute?
Wieviele sind es die zu uns in den Ort kommen? Wo sollen die hin? Wie lange bleiben die bei uns im Ort? Was werden die kosten?
Diese Fragen wurden anscheinend niemand Beantwortet.
Wenn keiner eine Antwort weiß, wird aus leise Angst auch Hass. Und das ist gefundendes fressen für solche Parteien wie die AfD.
 
Kannst du das auch belegen? Öffentlich wurde immer kommuniziert das sie sich ganz auf NRW konzentrieren will, und wenn ich mich recht errinere sind 2017 bei uns auch Landtagswahlen. Ich kann bei der SPD keinen Erkennen der sich eignen würde. Diese Partei ist seit Schröder leider für mich nicht mehr wählbar. Was ist nur aus meiner alten Partei geworden? :wall:

Was müsste passieren um die SPD für dich Wählbar machen?

So ich muss nun los, bei uns sind Komunalwahlen und ich hab noch nicht gewählt. :kaffee:

Ach ja, alle aus Niedersachsen schöne Grüße, vergisst nicht bevor ihr euch zum Spiel aufmacht zur Wahl zu gehen. Erst wählen dann Fußball schauen nach den Spiel wird die Zeit verdammt knapp zum Wählen:ugly:
 
Dass könnte die FDP meiner Meinung nach, wenn sie sich wieder auf ihre Wurzeln als Partei der Bürger- und Freiheitsrechte besinnen und von ihrem neoliberalen Kurs der absoluten sozialen Kälte verabschieden würde. Die FDP hat sich selbst als wählbare Alternative für einen Großteil der Bevölkerung verabschiedet und wollte das wohl explizit auch so, um sich als Partei der "Elite" zu etablieren. Da hat die Tante FDP wohl leider übersehen, dass man mit nur der "Elite" eben nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommt. Für mich ist die FDP im Moment exakt da, wo sie hingehört.

Ja. Das meinte ich mit der Anmerkung, dass diese Partei sich wieder mehr Profil verschaffen müsse
 
Ganz einfach dem fehlt den regelmäßigen Umgang mit den Ausländern. Deshalb haben die Angst vor den Flüchtlinge. Wenn mann Jeden Tag mit Ausländern arbeitet oder immer mit denen zu tun hat verliert man die Berührungsängste. Wenn mann immer nur hört wie schlimm Flüchtlinge sind ohne das man jemals damit zu tun hatte um das Gegenteil zu erleben, dann hat man Angst.
2. Punkt ist die fehlende Aufklärung, warum kommen die? Wieso zu uns? Was sind das für Leute?
Wieviele sind es die zu uns in den Ort kommen? Wo sollen die hin? Wie lange bleiben die bei uns im Ort? Was werden die kosten?
Diese Fragen wurden anscheinend niemand Beantwortet.
Wenn keiner eine Antwort weiß, wird aus leise Angst auch Hass. Und das ist gefundendes fressen für solche Parteien wie die AfD.

Du bedienst Dich ja der Rhetorik, die gerne Populisten vorgeworfen wird. Einfache Antworten auf komplexe Themen. Und die Fragen die Du mit anwirfst, werden zum Teil kommunal beantwortet.

Nachdem hier Nazi Propaganda (epigenetisch ist die Ausländerfeindlichkeit in MV, Sachsen & Thüringen verankert ) Einzug gehalten hat, ist diese simple Denkweise, eher förderlich, die unterschiedlichen Ansichten weiter zu befruchten.

Ich bin der Meinung, das persönlich positive Erfahrungen das Bild ebenso verwässern kann, wie negative.
 
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Ganz einfach dem fehlt den regelmäßigen Umgang mit den Ausländern. Deshalb haben die Angst vor den Flüchtlinge. Wenn mann Jeden Tag mit Ausländern arbeitet oder immer mit denen zu tun hat verliert man die Berührungsängste. Wenn mann immer nur hört wie schlimm Flüchtlinge sind ohne das man jemals damit zu tun hatte um das Gegenteil zu erleben, dann hat man Angst.
2. Punkt ist die fehlende Aufklärung, warum kommen die? Wieso zu uns? Was sind das für Leute?
Wieviele sind es die zu uns in den Ort kommen? Wo sollen die hin? Wie lange bleiben die bei uns im Ort? Was werden die kosten?
Diese Fragen wurden anscheinend niemand Beantwortet.
Wenn keiner eine Antwort weiß, wird aus leise Angst auch Hass. Und das ist gefundendes fressen für solche Parteien wie die AfD.

Falsch. Dort hat niemand Angst vor Flüchtlingen. Ein Großteil hat da schlicht keinen Bock drauf und will auch nicht, dass da irgendwann Verhältnisse wie in einschlägig bekannten Problembezirken entstehen. Und wenn du das dann noch mit "alternativlos", "Wir schaffen das!" und "Deutschland gehts doch gut wie nie." garnierst, hast du halt den Salat. Man hat ja immer noch nicht geschafft, in den Tarifen das Lohnniveau anzupassen. Und das nach mehr als einem Vierteljahrhundert. Sorry, aber manche Westdeutsche haben auch nach dieser langen Zeit null Vorstellung, wie es im Osten aussieht und für welch mickrige Löhne man da los muss. Erst letztens hat mich einer wie ne Kuh, wenn es donnert angeschaut, als ich ihm erklärt habe, dass bei uns in Sachsen - Anhalt, wohlgemerkt einem Pendlerbundesland, die Benzinpreise regelmäßig höher sind als bei ihm, dass bei uns im Supermarkt die Lebensmittel aber eben nicht die Hälfte kosten und die Leute dann für 8,50€ - 12€ die Stunde los müssen und Geld verdienen sollen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zudem zweifeln die Menschen an "Wir schaffen das!", weil Durchhalteparolen und Versprechungen schon aus dem Sozialismus bekannt waren und auch in so manchem Landstrich die "blühenden Landschaften" noch auf sich warten lassen.
 
Warum eigentlich nicht? Außerdem verfolge ich mit Sicherheit keinen Auftrag. Hier werden doch dauernd Links zu mutmaßlichen Straftaten mutmaßlicher Flüchtlinge eingestellt. Und das gerne auch zu Dutzenden. Wenn ich dann neutral formuliert etwas zu einer möglichen Straftat einstelle, die möglicherweise von Rechten verübt wurde, wird mir von Eisenfuss gleich "Hass" gegen wen auch immer unterstellt.

Wenn ich dieser Logik folgen würde, was müsste ich denn dann denen unterstellen, die Links zu möglichen Straftaten posten, die möglicherweise von Flüchtlingen verübt wurden? Hass vielleicht?


Wie kommst du dazu, auch wenn noch nichts bekannt ist, etwas von einer möglichen Tatausführung Rechter zu schreiben.
Habe hier noch keinen Post gelesen, wo von einer Vergewaltigung die Rede und der Täter unbekannt ist und daraufhin hier
Vermutungen geäußert wurden, dass es bstimmt Ausländer/Flüchtlinge waren. Da gehörten dann doch schon ein paar
Indizien mehr dazu.
Es gibt auch hinreichend Fälle wo Flüchtlingsheime gebrannt haben und wo ein Hausbewohner versucht hat seine Schuhe
im Toaster zu trocknen oder wie neulich in Bremen in der Wohnung gegrillt wurde.
Ja, in der Mehrzahl gebe ich dir durchaus recht, sind es wohl vorsätzliche Brandstiftungen Rechter. Grauenvoll genug.
Deine suptile Agitation Aramis macht die Sache auch nicht besser.
 
Falsch. Dort hat niemand Angst vor Flüchtlingen. Ein Großteil hat da schlicht keinen Bock drauf

Gut formuliert. Wieso sollten Rassisten auch Angst vor Ausländern haben? Sie mögen sie schlicht nicht.

Man hat ja immer noch nicht geschafft, in den Tarifen das Lohnniveau anzupassen. Und das nach mehr als einem Vierteljahrhundert.

Und im Süden verdient man weit mehr als im Norden. Das nennt sich Marktwirtschaft. Planzahlen und an der Wirtschaftskraft vorbei die Löhne festlegen hatten wir schon mal in Deutschland. Hat bekanntlich nicht so gut funktioniert.

P.S.: Neulich in Nürnberg war der Sprit auch günstiger als hier in Bremen und die Preise in den Supermärkten waren erstaunlicherweise auch so wie im hohen Norden.
 
Falsch. Dort hat niemand Angst vor Flüchtlingen. Ein Großteil hat da schlicht keinen Bock drauf und will auch nicht, dass da irgendwann Verhältnisse wie in einschlägig bekannten Problembezirken entstehen. Und wenn du das dann noch mit "alternativlos", "Wir schaffen das!" und "Deutschland gehts doch gut wie nie." garnierst, hast du halt den Salat. Man hat ja immer noch nicht geschafft, in den Tarifen das Lohnniveau anzupassen. Und das nach mehr als einem Vierteljahrhundert. Sorry, aber manche Westdeutsche haben auch nach dieser langen Zeit null Vorstellung, wie es im Osten aussieht und für welch mickrige Löhne man da los muss. Erst letztens hat mich einer wie ne Kuh, wenn es donnert angeschaut, als ich ihm erklärt habe, dass bei uns in Sachsen - Anhalt, wohlgemerkt einem Pendlerbundesland, die Benzinpreise regelmäßig höher sind als bei ihm, dass bei uns im Supermarkt die Lebensmittel aber eben nicht die Hälfte kosten und die Leute dann für 8,50€ - 12€ die Stunde los müssen und Geld verdienen sollen.

Achso, das unterstellt man also. Anstatt sich wirklich mal richtig mit dem Thema Flüchtlinge auseinanderzusetzen, hat man lieber direkt keinen Bock, weil man ja nicht will, dass sein Bezirk von den Verhältnissen her wie bekannte Problembezirke wird. Genau das erreichst du aber doch mit dem Verhalten, was du als so Denkender an den Tag legst (das Du ist auf den Personenkreis bezogen, den du ansprichst). Damit grenzt man doch eben die Flüchtlinge aus und lässt sie unter sich. Als nettes Plus kommen dann noch die Sozialproblematiken hinzu (die Leistungen sind recht lange weit unter HartzIV) und du hast doch den perfekten Cocktail für Probleme! Viel besser ist es doch, wenn man die Menschen gemeinsam integriert. Wie lebt der typische Deutsche sein Leben? Der Flüchtling erlernt die Sprache viel schneller durch gemeinsame Gespräche. Der Flüchtling nimmt am sozialen Leben teil. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, sind ja nicht alle gleich. Aber der "Durchschnittsflüchtling" profitiert und der Deutsche profitiert auch von diesen Erfahrungen und dem Miteinander.

Und zu den Ängsten: vielfach kann man sie den Menschen durch Aufklärung nehmen. Diese Aufklärung fängt schon im Miteinander an. Wer ist mein Gegenüber? Warum ist er hier? Was hat er erlebt? Welchen Weg ist er gegangen? Was verspricht er sich hier? Und man sollte sich überhaupt mal fragen, wovor habe ich genau Angst und wieso? Ich denke, dass viele Vorurteile Äbgste prägen. Und das muss nicht sein, weil Vorurteile auch schnell ausgeräumt werden können. Natürlich wird das Argument "Silvesternacht" kommen. Doch das ist nicht der normale Flüchtling, der in Deutschland Schutz sucht. Es sind die Hunderttausenden, die hier ein normales und geregeltes Leben führen wollen, sich integrieren und arbeiten möchten!
 
Wann versteht den auch der Letzte das es per se nicht um die Flüchtlinge geht, sondern um die Politik, die dahinter steht.

Die Umfrage in MV hat doch eindeutig bestätigt, das Afd Wähler mehrheitlich aus Protest gewählt haben. Auch die neuesten Umfragen, bestätigen dies unabhängig von der Wahl der Partei, daß sie mit der Politik von Frau Merkel nicht einverstanden sind.

Es geht hier darum, das man den blumigen Worten keine Taten folgen lässt, das Migranten und Flüchtlinge in einen Topf geworfen werden, das Abschiebungen sehr schwer zu realisieren sind, das Kriminelle wenig bis keine Konsequenzen zu erwarten haben, das die Justiz überfordert ist, daß Asylmissbrauch kaum geahndet wird auf beiden Seiten (Migranten/ Betreiber von Einrichtungen) etc,

Diese Inkonsequenz der führende Riege, die monatelang Reden schwingen, anstatt bestehenden Gesetze, die, diese Masseneinwanderung nicht erahnen konnten, ändern. Dann wird nicht mit Vernunft und Sachlichkeit reagiert, sondern die meisten Parteien sind in Ihrer Ideologie gefangen und nichts passiert am Ende.

Die Menschen aus den Ostbundesländern haben vielleicht eine feinere Antenne, den sie kennen die Einheitspartei Schosse, haben sie schon einmal gehabt, und die Rhetorik der Alternativlosigkeit, die von mezzo gut auf den Punkt gebracht wurde. Also kommt mal weg von Eurer Dämonisierung dieser Menschen, sondern schaut Euch die Politik an und erklärt Euch damit, gewisse Tendenzen.
 
Billig.
Aber gut mach weiter und qualifiziere Dich weiterhin als ernst zunehmender Diskussionspartner.

Verstehe ich jetzt nicht, soll ich mich qualifizieren oder eher disqualifizieren?

Die AfD ist wie sie ist, kann ich ja auch nichts für. Wenn sie die harmloseren Teile ihres Wahlprogramms in den Vordergründ hätte stellen wollen, dann hätte sie ja ihre rassistischen Trommler aus der ersten Reihe entfernen können. Aber dann hätte sie ja auch niemand gewählt gell. Wieso wählt eigentlich niemand Alfa? Deren Programm stimmt in weiten Teilen mit dem der AfD überein. Kunststück, steht ja auch Bernd Lucke dahinter. Aber Alfa fehlt der rassistische Anstrich, daher holt Alfa 1% der Stimmen und die AfD 20%.
 
Verstehe ich jetzt nicht, soll ich mich qualifizieren oder eher disqualifizieren?

Die AfD ist wie sie ist, kann ich ja auch nichts für. Wenn sie die harmloseren Teile ihres Wahlprogramms in den Vordergründ hätte stellen wollen, dann hätte sie ja ihre rassistischen Trommler aus der ersten Reihe entfernen können. Aber dann hätte sie ja auch niemand gewählt gell. Wieso wählt eigentlich niemand Alfa? Deren Programm stimmt in weiten Teilen mit dem der AfD überein. Kunststück, steht ja auch Bernd Lucke dahinter. Aber Alfa fehlt der rassistische Anstrich, daher holt Alfa 1% der Stimmen und die AfD 20%.

Je nachdem ob man Ironie erkennt oder nicht.


..nur so als Gedankenanstoß, weil es hauptsächlich (82%) um Protest geht und in den Umfragewerten der Medien die AFD immer vorn war.

Hast Du jeden Einzelnen gefragt, welche Motive er hat oder mutmaßt Du aufgrund Deines Weltbildes?
 
Hast Du jeden Einzelnen gefragt, welche Motive er hat oder mutmaßt Du aufgrund Deines Weltbildes?

Es gibt zwei Parteien mit sehr ähnlichem Programm. Die eine Partei leistet sich dazu noch einen braunen Anstrich, die andere nicht. Die eine Partei bekommt 21%, die andere Partei bekommt 1%. Bis auf die Braune Farbe vertreten die Parteien gleiche Ziele. Mir ist klar, daß die Menschen unterschiedliche Motive für ihre Wahlentscheidung haben. Und dennoch reden sie Rassisten das Wort und nicht der "Alternative" die sie ja durchaus hätten. Nimmt man noch die Stimmen der NPD hinzu, dann kommt man auf fast 25%. Armes M-V.

edit: Ich muss mich korrigieren, ALFA hat in M-V nur 0,3% der Stimmen bekommen
 
Achso, das unterstellt man also. Anstatt sich wirklich mal richtig mit dem Thema Flüchtlinge auseinanderzusetzen, hat man lieber direkt keinen Bock, weil man ja nicht will, dass sein Bezirk von den Verhältnissen her wie bekannte Problembezirke wird. Genau das erreichst du aber doch mit dem Verhalten, was du als so Denkender an den Tag legst (das Du ist auf den Personenkreis bezogen, den du ansprichst). Damit grenzt man doch eben die Flüchtlinge aus und lässt sie unter sich. Als nettes Plus kommen dann noch die Sozialproblematiken hinzu (die Leistungen sind recht lange weit unter HartzIV) und du hast doch den perfekten Cocktail für Probleme! Viel besser ist es doch, wenn man die Menschen gemeinsam integriert. Wie lebt der typische Deutsche sein Leben? Der Flüchtling erlernt die Sprache viel schneller durch gemeinsame Gespräche. Der Flüchtling nimmt am sozialen Leben teil. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, sind ja nicht alle gleich. Aber der "Durchschnittsflüchtling" profitiert und der Deutsche profitiert auch von diesen Erfahrungen und dem Miteinander.

Und zu den Ängsten: vielfach kann man sie den Menschen durch Aufklärung nehmen. Diese Aufklärung fängt schon im Miteinander an. Wer ist mein Gegenüber? Warum ist er hier? Was hat er erlebt? Welchen Weg ist er gegangen? Was verspricht er sich hier? Und man sollte sich überhaupt mal fragen, wovor habe ich genau Angst und wieso? Ich denke, dass viele Vorurteile Äbgste prägen. Und das muss nicht sein, weil Vorurteile auch schnell ausgeräumt werden können. Natürlich wird das Argument "Silvesternacht" kommen. Doch das ist nicht der normale Flüchtling, der in Deutschland Schutz sucht. Es sind die Hunderttausenden, die hier ein normales und geregeltes Leben führen wollen, sich integrieren und arbeiten möchten!

Ich glaube nicht, dass es Dir zusteht, den Menschen in Ostdeutschland irgendwas vorzuschreiben. Als Außenstehende wohlgemerkt, die keinerlei Ahnung von dem hat, was da so in einigen Köpfen vor sich geht. Versprechungen seit der Wende wurden von den Oberen so gut wie nicht eingehalten, stattdessen durfte man sich von den damals so genannten "Besserwessis" sagen lassen, wie gearbeitet wird. Von Leuten, wo Mama in der Regel Hausfrau war und das Einkommen von Papa ausreichend hoch, um sich dennoch ein Eigenheim leisten zu können. Da wurde dann der eigene Beitrag dazu regelrecht überhöht, denn letzten Endes entschied die Besatzungszone und die bereitgestellten Mittel über Wohl und Wehe. Das, was Du hier schreibst, ist eigentlich genau das, was die Bundesregierung mit den Leuten dort anstellt. Die werden ungefragt vor vollendete Tatsachen gestellt und empfinden das als anmaßend. Und das meiner Meinung nach völlig zurecht.

Und nochmal für dich: Ängste haben da die wenigsten. Die haben nur keine Lust darauf, irgendwann mal Angst haben zu müssen. Und wenn man sich die bisher unterm Strich erfolgte Integration, die größtenteils in den alten Bundesländern stattgefunden hat, so anschaut, ist diese Skepsis ja wohl auch keineswegs unbegründet.
 
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Und im Süden verdient man weit mehr als im Norden. Das nennt sich Marktwirtschaft. Planzahlen und an der Wirtschaftskraft vorbei die Löhne festlegen hatten wir schon mal in Deutschland. Hat bekanntlich nicht so gut funktioniert.

Und warum gibt es dann keinen Tarifvertrag Nord und Süd? Da liegt doch der Hund begraben. Es braucht demzufolge keinen Ost / West sondern nur einen einzigen.


Und ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass es Leute gibt, die sowas überrascht. Der Hinweis auf Einzelfälle oder niedrigsten Prozentsätzen fehlt hoffentlich nicht.

Gut formuliert. Wieso sollten Rassisten auch Angst vor Ausländern haben? Sie mögen sie schlicht nicht.

Und du regst Dich dann über n24/ntv und die BILD auf? Zitate kürzen und Zusammenhänge außen vor lassen ist doch sonst bei Dir eher unbeliebt. Oder heiligt etwa hier gerade der Zweck die Mittel?
 
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