Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Mir stellt sich immer die Frage wie man nach nun mehr als drei Halbserien in denen nicht geliefert wurde, plötzlich auf die Idee kommt, dass er in der Lage ist da plötzlich den Durchbruch zu schaffen. Meine gehofft habe ich das für uns auch nach dem klar war, dass man an ihm festhalten würde, da ich diese Situation, in der wir jetzt gerade stecken, nicht erleben wollte, aber es jetzt so gekommen.
Je schneller wir ihn austauschen umso mehr kann man in der Saison noch erreichen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird seitens der pro VS Fraktion so argumentiert, dass man ja jetzt ein ganz neues Team hat.
Das gleiche sagt ja auch FB. Das dauert erst einmal bis die "Automatismen" greifen.

Die Argumentation, dass auch mit dem vorherigen Team dies überhaupt nicht funktioniert hat wird dabei scheinbar völlig außer acht gelassen.

Im Prinzip hat man eine komplett neue Mannschaft.
Aber der Trainer ist der gleiche und jeder kennt die Entwicklung unter VS. Ich behaupte mal, dass er bei keinem anderen BL Verein so lange hätte "rumwurtscheln" dürfen, wie bei uns. Ich nehme bewusst das Wort wurtscheln, denn bei guter Arbeit würde man ein Konzept erkennen, Weiterentwicklung von Spielern usw....

Bei VS ist es eher: heute versuche ich es so, hat nicht geklappt, dann morgen so, hat auch nicht geklappt, dann morgen so. Ah, es hat geklappt, dann belasse ich es so. Danach hat es wieder nicht geklappt, dann mache ich es wieder anders.

Mein Lieblingsbeispiel war in der letzten Saison das Pokalspiel gegen Leverkusen.
Super Spiel! Super die Mannschaft eingestellt. Verdient gewonnen!
Ein paar Tage später gegen Frankfurt (Glaube ich) spielt er dann mit der gleichen 11 wie gegen Bayer.
Das Spiel war grausam und wir haben verloren. Da war keinerlei Einstellung bezüglich eines anderen Gegners.
Und das ist der einzige rote Faden den ich bei VS erkenne.

Gleiches gilt für den Umgang mit der U23.
Angeblich soll VS ja der super Jugendtrainer sein. Die Farce letzte Saison wurde ja schon hinreichend diskutiert.
Und jetzt fällt ihm wieder auf, dass sein Kader zu groß ist, weshalb er brutale Entscheidungen ankündigt und Leute in die U23 abschiebt....

Also es muss schon viel passieren, damit ich VS als soliden Trainer akzeptieren kann.

Ich persönlich glaube nicht mehr an einen positiven Trend bei VS.
Und da ist seine Lernfähigkeit bei der deutschen Sprache das beste Beispiel. Er will nicht, reicht auch aus was er jetzt kann. Ähnlich würde ich seine Lernfähigkeit in Sachen Trainerarbeit beurteilen. Das was er jetzt kann reicht ihm, mehr will er nicht.
Zu wenig für einen Bundesligatrainer.
 
Pokal absolut unterirdisch und dann die leider zu erwarten gewesene Hinrichtung gegen die Bayern gleich obendrauf. Bislang also leider ein Armutszeugnis. Kein Aufschwung, keine wirklich positive Veränderungen zur letzten Saison zu erkennen. Die Kurzübersicht vom Spiegel Ende August fand ich ganz treffend: http://www.spiegel.de/sport/fussbal...und-die-suche-nach-sich-selbst-a-1109431.html
Jetzt war Pause und hoffentlich gute Trainingseinheiten. Also MUSS jetzt geliefert werden und wenn sich nichts stark bessert bitte nicht erst nach acht Spielen den Stecker ziehen!
 
Jetzt war Pause und hoffentlich gute Trainingseinheiten. Also MUSS jetzt geliefert werden und wenn sich nichts stark bessert bitte nicht erst nach acht Spielen den Stecker ziehen!

Vorher waren ca. 7 Wochen Pause und jede Menge Trainingseinheiten.

Man kann in den 2 Wochen jetzt nicht die Fehler aus den 7 Wochen vorher wett machen.
Erst Recht kann man in den 2 Wochen jetzt nicht die Arbeit von über 1,5 Jahren so umkrempeln, dass plötzlich ein anderer VS am Rand steht.

Das wird nix mehr!

Man kann da eigentlich nur noch im Stile eines Trapattoni sagen: Der hat fertig!

Und im Prinzip ist es so wie ich es hier schon gelesen habe.
Ein Sieg z.B. gegen Augsburg würde die Gnadenfrist nur noch unnötig verlängern, denn an eine positive Trendwende bzw. positive Entwicklung der Arbeit von VS glaubt doch wirklich kaum einer mehr.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird seitens der pro VS Fraktion so argumentiert, dass man ja jetzt ein ganz neues Team hat.
Das gleiche sagt ja auch FB. Das dauert erst einmal bis die "Automatismen" greifen.

Die Argumentation, dass auch mit dem vorherigen Team dies überhaupt nicht funktioniert hat wird dabei scheinbar völlig außer acht gelassen.

In der Tat. Ich hatte es am Freitag ja schon im Baumann-Thread geschrieben, daß z.B. bei Eintracht Frankfurt im ersten Punktspiel der Saison auch nur 7 Spieler aus der Vorsaison in der Startelf standen, und trotzdem haben sie gegen Schalke besonders in der Anfangsphase eine gute Partie gezeigt - obwohl bekanntermaßen es bei den Hessen in der Vorsaison auch nicht wirklich rund lief.
 
Mir stellt sich immer die Frage wie man nach nun mehr als drei Halbserien in denen nicht geliefert wurde

Manchmal wundere ich mich über dich da ich dich eigentlich als recht differenziert empfinde. Und dann kommen solche Aussagen. In der ersten Halbserie hat Skripnik mit der Mannschaft einen kleinen Husarenritt hingelegt und den Abstieg locker vermieden. Dann kam die katastrophale Hinrunde letzte Saison und anschließend eine Rückrunde mit Höhen und Tiefen, die aber isoliert betrachtet ok war (23 Punkte). Es ist also nicht etwa so, daß Skripnik keine guten Ideen hätte (wäre es so, würden wir uns jetzt gemeinsam mit Stuttgart oder Hannover an Montagsspielen erfreuen), es ist vielmehr so, daß er einfach keine Konstanz reinbringt. Nicht bei sich, nicht bei der Mannschaft. Die Geschäftsführung scheint der Ansicht, daß er das hinbekommen wird. Mir persönlich fehlt da der Glaube, aber ich kann zumindest halbwegs nachvollziehen was die GF in ihm sieht denn "drei Halbserien nicht geliefert" stimmt schlicht und ergreifend nicht.
 
Mir persönlich fehlt da der Glaube, aber ich kann zumindest halbwegs nachvollziehen was die GF in ihm sieht denn "drei Halbserien nicht geliefert" stimmt schlicht und ergreifend nicht.

Man kann da jetzt viel rein- und überinterpretieren was VS gemacht hat und was ihm fehlt.
Nach der Entlassung von Dutt haben wir es ja sogar geschafft mal ein paar Siege in Folge einzufahren. Die Euphorie war da sehr groß und gefühlt ist es nach jedem Trainerwechsel so, dass die Mannschaft dann einen Leistungsschub macht und in die Erfolgsspur findet. Da ist dann nur die Frage der Dauer....
(Siehe Hoffenheim nachdem Stevens weg war. Jeder dachte die wären der sichere Absteiger, oder Stuttgart nachdem Zorniger ging. Hier hatte man erst einen super positive Lauf und als diese Euphorie verpufft war ging es geradewegs in Liga 2 - hielt also nicht lange an)

Jeder normale Bundesligaclub hätte spätestens nach der letzten Hinrunde VS entlassen.
Wir hielten an VS fest und irgendwie hat er eine gute RR hingelegt. Hier hält sich die Spekulation über den Einfluss von Fritz und Piza ja hartnäckig.

Als "geliefert" würde ich es trotzdem nicht bezeichnen.
Minimalziel erreicht könnte man stehen lassen. Wir haben in beiden Spielzeiten die Klasse gehalten, aber von souveräner Arbeit ist man Meilenweit entfernt.
Geliefert wäre für mich, wenn man auch positive Akzente gesetzt hätte und diese peu a peu auch bestätigen würde. Es wurden zwar welche gesetzt, z.B. in der ersten Halbserie von VS, aber aus heutiger Sicht würde ich eher behaupten, dass es Glück war oder eben diese Euphorie nach einem Trainerwechsel, anstatt die Trainingsleistung eines VS.
 
Manchmal wundere ich mich über dich da ich dich eigentlich als recht differenziert empfinde. Und dann kommen solche Aussagen. In der ersten Halbserie hat Skripnik mit der Mannschaft einen kleinen Husarenritt hingelegt und den Abstieg locker vermieden.

Der Klassenerhalt ist auch unbestritten. Aber nach dem 3:5 gegen die Radkappen (wo die Defensivarbeit wieder einmal katastrophal war) lief spielerisch noch kaum etwas zusammen und damals wurden die hier mahnenden Stimmen, daß die Aufholjagd scheinbar nur ein Neuer-Besen-Effekt sei und diese schwache spielerische Niveau ggf.in der folgenden Saison fortsetzen könnte, u.a. damit negiert, daß die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet hätte... Mittlerweile wissen wir, daß sich dieses schwache spielerische Niveau sich in der besagten Folgesaison überwiegend fortsetzte und es weder in der Vorbereitung noch in den ersten beiden Pflichtspielen dieser Spielzeit viel zu sehen war, was die Hoffnung auf Besserung schüren könnte.
 
In der Tat. Ich hatte es am Freitag ja schon im Baumann-Thread geschrieben, daß z.B. bei Eintracht Frankfurt im ersten Punktspiel der Saison auch nur 7 Spieler aus der Vorsaison in der Startelf standen, und trotzdem haben sie gegen Schalke besonders in der Anfangsphase eine gute Partie gezeigt - obwohl bekanntermaßen es bei den Hessen in der Vorsaison auch nicht wirklich rund lief.

Richtig!
In Bremen ist es aber absolut normal, dass Gründe, nein eher Ausreden dafür gefunden werden, warum es nicht läuft. Und daran trägt der Trainer grundsätzlich keine Schuld. Daher kommen auch solche unsinnigen Sätze eines Frank Baumann. Wenn es jetzt die nächsten Wochen weiterhin nicht läuft, werden sicherlich der Ausfall Kruses oder aber die Integration von Gnabri, die noch ihre Zeit benötigt, als Argumente herhalten müssen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Man kann da jetzt viel rein- und überinterpretieren was VS gemacht hat und was ihm fehlt.
Nach der Entlassung von Dutt haben wir es ja sogar geschafft mal ein paar Siege in Folge einzufahren. Die Euphorie war da sehr groß und gefühlt ist es nach jedem Trainerwechsel so, dass die Mannschaft dann einen Leistungsschub macht und in die Erfolgsspur findet. Da ist dann nur die Frage der Dauer....

Nach einem Sieg gegen Mainz und Stuttgart kam das unsägliche Spiel gegen den HSV das mit 0:2 verloren wurde. Anschließend folgte das 4:0 gegen Paderborn und dann die 5:2 Klatsche gegen Frankfurt, Unentschieden gegen Hannover, Klatsche gegen Gladbach und DANN kam die Wende mit dem Sieg gegen Dortmund. Die 5 Siege in Serie werden immer als Trainereffekt dargestellt, da waren aber bereits 7 Spiele gespielt. Etwas viel für meinen Geschmack.
 
Geliefert wäre für mich, wenn man auch positive Akzente gesetzt hätte und diese peu a peu auch bestätigen würde. Es wurden zwar welche gesetzt, z.B. in der ersten Halbserie von VS, aber aus heutiger Sicht würde ich eher behaupten, dass es Glück war oder eben diese Euphorie nach einem Trainerwechsel, anstatt die Trainingsleistung eines VS.

mit sicherheit war nach dem trainerwechsel auch die erleichterung über den abschied von dutt mitverantwortlich für den aufschwung. skripnik konnte mit einfachen worten und mit seiner damals noch offen kommunizierten lust auf schönen fußball die mannschaft relativ einfach entkrampfen und stärken freisetzen. aber alleine psychologische faktoren verantwortlich zu machen, ist mir deutlich zu einfach. zwischen skripniks start und der späteren siegesserie lagen ja immerhin auch die derbynniederlage und klatschen in frankfurt und mönchengladbach und die siegesserie selber wurde durch die winterpause unterbrochen. die vorhandene euphorie vom anfang dürfte da sicherlich schon stark abgeschwächt und der alltag wieder eingesetzt haben. trotzdem war die mannschaft weiterhin recht erfolgreich.

ein faktor für die schwache hinrunde letzte saison dürfte übrigens auch der späte abschied von di santo und die schnelle verletztung seines nachfolgers gewesen sein. ich habe hier manchmal den eindruck, als würden manche user für die erfolge unter skripnik irgendwelche anderen faktoren verantwortlich machen, während hingegen die schlechten zeiten komplett auf skripniks konto geschrieben werden, ohne die umstände zu betrachten. und dann ist es auch kein wunder, dass man nicht versteht, wieso baumann ihm nochmal eine chance gibt.
 
Der Klassenerhalt ist auch unbestritten. Aber nach dem 3:5 gegen die Radkappen (wo die Defensivarbeit wieder einmal katastrophal war) lief spielerisch noch kaum etwas zusammen und damals wurden die hier mahnenden Stimmen, daß die Aufholjagd scheinbar nur ein Neuer-Besen-Effekt sei und diese schwache spielerische Niveau ggf.in der folgenden Saison fortsetzen könnte, u.a. damit negiert, daß die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet hätte... Mittlerweile wissen wir, daß sich dieses schwache spielerische Niveau sich in der besagten Folgesaison überwiegend fortsetzte und es weder in der Vorbereitung noch in den ersten beiden Pflichtspielen dieser Spielzeit viel zu sehen war, was die Hoffnung auf Besserung schüren könnte.


In der Hinrunde, ja. In der Rückrunde waren richtig starke Spiele dabei sonst wären wir nicht mehr in der Bundesliga. Und diese Saison? Tja, die bestätigt bisher leider die fehlende Konstanz bei Skripnik. Wenn man ihn so hört, aber auch Lemke am Sonntag, dann kann es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein bis er geht.
 
Vorher waren ca. 7 Wochen Pause und jede Menge Trainingseinheiten.

Man kann in den 2 Wochen jetzt nicht die Fehler aus den 7 Wochen vorher wett machen.
Erst Recht kann man in den 2 Wochen jetzt nicht die Arbeit von über 1,5 Jahren so umkrempeln, dass plötzlich ein anderer VS am Rand steht.

Das wird nix mehr!

Man kann da eigentlich nur noch im Stile eines Trapattoni sagen: Der hat fertig!

Und im Prinzip ist es so wie ich es hier schon gelesen habe.
Ein Sieg z.B. gegen Augsburg würde die Gnadenfrist nur noch unnötig verlängern, denn an eine positive Trendwende bzw. positive Entwicklung der Arbeit von VS glaubt doch wirklich kaum einer mehr.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Sollte es gegen Augsburg wie auch immer schiefgehen (trotz Sieg grottenschlechte Leistung!!), höre ich schon die die
Entschuldigungsletanei wie,
"Der Trainer und das Team hatte die Spieler nicht alle zur Verfügung. Sie konnten so auch nicht zielgerichtet
trainieren. Zudem fehlen auch noch die verletzten Spieler ..... Sie haben aber in dieser Zeit sehr engagiert
gearbeitet und es waren durchaus Fortschritte zu erkennen.
........... aber so ist Fußball."
 
ich habe hier manchmal das gefühl, als würden manche user für die erfolge unter skripnik irgendwelche anderen faktoren verantwortlich machen, während hingegen die schlechten zeiten komplett auf skripniks konto geschrieben werden..

Was heißt hier "Gefühl"? Genau so ist es doch. Immerhin hat nicht Skripnik uns gerettet sondern die Mannschaft sich selbst, mit ihren Spielertrainern Fritz und Pizarro. Und wir hatten natürlich auch unwahrscheinlich viel Glück denn anders sind Siege gegen zum Beispiel Leverkusen, Wolfsburg, Schalke und Gladbach nicht zu erklären. Die Pokalniederlage gegen Bayern geht aber klar auf Skripniks Kappe, er hat so provokant Kaugummi gekaut, das der Schiedsrichter darüber die Schwalbe von Vidal übersehen hat.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Was heißt hier "Gefühl"? Genau so ist es doch. Immerhin hat nicht Skripnik uns gerettet sondern die Mannschaft sich selbst, mit ihren Spielertrainern Fritz und Pizarro. Und wir hatten natürlich auch unwahrscheinlich viel Glück denn anders sind Siege gegen zum Beispiel Leverkusen, Wolfsburg, Schalke und Gladbach nicht zu erklären. Die Pokalniederlage gegen Bayern geht aber klar auf Skripniks Kappe, er hat so provokant Kaugummi gekaut, das der Schiedsrichter darüber die Schwalbe von Vidal übersehen hat.

Schade, dass ihr beiden das so hinstellen müsst. Es gibt durchaus auch differenzierte Betrachtungen,.
Von der "Pro-Skripnik" Seite ja auch, auch wenn es "Ausreißer" wie dieeeter gibt, die nahezu alles Negative an der Manschaft und nichts außer dem Positiven am Trainer festmachen. Wenn es nur an den Spielern liegt, dann müsste Skripnik ja eigentlich schnellstens unseren Jogi beerben, damit wir wieder Weltmeister werden. Potenzial sollte dort jedenfalls vorhanden sein.

Skripnik hat m.E. gute Phasen und teilweise gute Ansätze, aber darüber hinaus geht es leider nicht weiter. Zudem scheint der Mannschaft sein Problem mit der Sprache, und das ist auch meine persönliche Meinung, nicht wirklich gut zu tun. Und das reicht nicht, um Konstanz reinzubringen. Im Prinzip verlängern die "positiven Ausreißer" das Leiden von 80% der Fans.
 
Schade, dass ihr beiden das so hinstellen müsst. Es gibt durchaus auch differenzierte Betrachtungen,.
Von der "Pro-Skripnik" Seite ja auch, auch wenn es "Ausreißer" wie dieeeter gibt, die nahezu alles Negative an der Manschaft und nichts außer dem Positiven am Trainer festmachen. Wenn es nur an den Spielern liegt, dann müsste Skripnik ja eigentlich schnellstens unseren Jogi beerben, damit wir wieder Weltmeister werden. Potenzial sollte dort jedenfalls vorhanden sein.

Skripnik hat m.E. gute Phasen und teilweise gute Ansätze, aber darüber hinaus geht es leider nicht weiter. Zudem scheint der Mannschaft sein Problem mit der Sprache, und das ist auch meine persönliche Meinung, nicht wirklich gut zu tun. Und das reicht nicht, um Konstanz reinzubringen. Im Prinzip verlängern die "positiven Ausreißer" das Leiden von 80% der Fans.

interedasting. wo genau mache ich das denn? :popcorn:
 
Was heißt hier "Gefühl"? Genau so ist es doch. Immerhin hat nicht Skripnik uns gerettet sondern die Mannschaft sich selbst, mit ihren Spielertrainern Fritz und Pizarro. Und wir hatten natürlich auch unwahrscheinlich viel Glück denn anders sind Siege gegen zum Beispiel Leverkusen, Wolfsburg, Schalke und Gladbach nicht zu erklären. Die Pokalniederlage gegen Bayern geht aber klar auf Skripniks Kappe, er hat so provokant Kaugummi gekaut, das der Schiedsrichter darüber die Schwalbe von Vidal übersehen hat.

Siege gegen Leverkusen, WoB, S04 und Gladbach sind nicht mit Glück zu erklären. Schon gar nicht in der Deutlichkeit. Wir standen hinten Gut und vorne ist uns das gelungen was sonnst nie gelang. Genau wie der Sieg gegen Stuttgart in der höhe 6-2 mehr als verdient war. Und was das Kaugumikauen von Trainern angeht. Ist dir nie aufgefallen das andere Trainer so etwas auch machen? Die haben auch andere Marotten, das sollte ein Schiedsrichter nicht interessieren und kein Einfluss auf die Entscheidungen haben..

Fritz und Pizza haben dazu beigetragen das die Punkte eingefahren wurden sind aber nicht weil Fritz oder Pizza sich eingemischt haben, sondern weil die beiden eben mit ihrer Erfahrung den Mitspielern auch gesagt hat was der Trainer meint.

So nun noch ein Wort zur letzten Saison. Die Hinrunde wurde mit 15 Punkten abgeschlossen. Die Rückrunde mit 23 Punkten. Mit ein anderen Trainer in der Rückrunde wären es wohl nicht wesentlich mehr geworden. Vielleicht wäre der Klassenerhalt dann ein oder zwei Spiele ehr geschaft. Mehr aber nicht.
 
Back
Top