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Eisenfuss57
Guest
Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik ist hier recht eindeutig. Es gibt einen klaren Anstieg an Vergehen im letzten Jahr. Wenn man aber die Vergehen in Zusammenhang mit Aufenthaltsrecht und Grenzübertritt aus der Statistik heraus nimmt (weil diese einerseits nicht die Sicherheit betreffen und andererseits nur von Migranten begangen werden können), dann verzeichnet die Polizei einen bundesweiten Anstieg um 0,1% (sic). Betrachtet man jetzt nur die Vergehen von nicht-Deutschen, dann ergibt sich dort ein klares Plus von über 12%, mit einem dicken ABER: Die Hauptvergehen (wie Mord und Vergewaltigung) sind überall rückläufig, im Gegensatz beispielsweise zu Ladendiebstählen. Eine differenzierte Betrachtung der Kriminalitätsstatistik ergibt also, daß es in Punkto Sicherheit in Deutschland keine negativen Veränderungen gibt, im Gegenteil. Die stark gestiegene Anzahl an Ladendiebstählen hingegen weist sehr deutlich auf importierte Armut und unterscheidet sich hierin nicht wirklich von Kriminalitätsraten in sozial benachteiligen Regionen deutscher Städte generell.
Kann ich so nicht ganz stehen lassen:
Vergehen im Zusammenhang mit Aufenthaltsrecht und Grenzübertritt betreffen also nicht die Sicherheit, so so. Ich weiß ja was du damit
aussagen willst, nur diese Diskussion beginnt ja jetzt erst, wer ist hier damals eingereist.
Ich denke jeder Staat hat das Recht zu erfahren, wer das Land betritt. Dein dickes ABER ist aber eine sehr eigenwillige Betrachtungswise.
Mord und Vergewaltigung sind also rückläufig und schon ist das Land sicher. Diese piffeligen Diebstahldelikte sind ja auf die importierte Armut
zurück zu führen. Übrigens hast vergessen zu erwähnen, dass es sich bei dieser Statistik um eine sogenannte Hellfeld-Statistik handelt.
Die Dunkelziffer ist hier nicht berücksichtigt, z. B. Vergewaltigung (... wie du sicherlich weißt scheuen viele mißhandelte Frauen eine
Anzeige aus Scham, Druck usw.)
Andererseits habe ich aber auch keinen Bock diese Diskussion, die wir hier ja schon vor kurzem geführt haben wieder zu entfachen.
Zum besseren Verständnis nochmals, weil es immer gern verschwiegen wird, bring es jetzt mal ins Verhältnis zu der Bevölkerungszahl.
Deutsch ist z. B auch der aus Lettland stammende 19 Jahre alte Tatverdächtige, der als 9jähriger nach Deutschland kam.
Anbei nur einen kleinen Auszug aus der PKS 2015 des BMI
Entwicklung – Tatverdächtige
Tatverdächtige bei Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße
Tatverdächtige
Anzahl Veränderung gg. Vorjahr
Anteil an Tatverdächtige
insgesa
*) Tatverdächtige insgesamt 2.369.036
männlich 1.781.388
weiblich 587.648
Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss 236.843
deutsche Tatverdächtige –insgesamt- 1.457.172
nichtdeutsche Tatverdächtige –insgesamt- 911.864
darunter:
**) Zuwanderer 463.889
Tatverdächtige insgesamt nach Alter
Kinder (0 bis unter 14 Jahre) 79.371
Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) 218.025
Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) 231.426
Erwachsene (ab 21 Jahre) 1.840.214
***) Tatverdächtigenbelastungszahl der Deutschen
Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren) 2.125 2.230 -105 -4,7
Kinder 1.108 1.232 -124 -10,1
Jugendliche 4.604 5.010 -406 -8,1
Heranwachsende 5.797 6.239 -442 -7,1
Erwachsene 1.937 2.015 -79 -3,9
Tatverdächtige
Anzahl Veränderung gg. Vorjahr
Anteil an Tatverdächtige
insgesamt
2015 2014 absolut in % 2015 2014
*) Tatverdächtige insgesamt 2.011.898
männlich 1.504.137
weiblich 507.761
Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss 236.386
deutsche TV –insges.- 1.456.078
nichtdeutsche TV –insges.- 555.820
darunter:
**) Zuwanderer 114.238
Tatverdächtige insgesamt nach Alter
Kinder (0 bis unter 14 Jahre) 57.712
Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) 171.216
Heranw. (18 bis unter 21 Jahre) 180.254
Erwachsene (ab 21 Jahre) 1.602.716
***) Tatverdächtigenbelastungszahl der Deutschen
Tatverdächtige insg. (ohne Kinder unter 8 Jahren) 2.124 2.228 -104 -4,7
Kinder 1.108 1.232 -124 -10,1
Jugendliche 4.604 5.010 -406 -8,1
Heranwachsende 5.796 6.238 -442 -7,1
Erwachsene 1.935 2.014 -79 -3,9
*) Anzahl der der Polizei bekannt gewordenen Tatverdächtigen.
**)Zuwanderer im Sinne dieser Darstellung sind tatverdächtige Personen mit Aufenthaltsstatus „Asylbewerber“, „Duldung“, „Kontingentflüchtling/
Bürgerkriegsflüchtling“ und „unerlaubt“.
***) Anzahl der Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner der jeweiligen Altersgruppe.
6 PKS 2015
Version 5.0
Ausgewählte Aspekte der Kriminalitätsentwicklung 2015
Straftaten insgesamt
Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 6.330.649 Straftaten polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr
bedeutet dies einen Anstieg um 4,1 Prozent. Die Sechs-Millionen-Grenze wurde wie auch im Berichtsjahr
2014 wieder überschritten. Die Häufigkeitszahl erhöhte sich von 7.530 auf 7.797 Fälle pro 100.000
Einwohner. Dies entspricht einem Anstieg um 3,5 Prozent. Die Gesamtaufklärungsquote lag mit
3.564.811 aufgeklärten Fällen im Jahr 2015 bei 56,3 Prozent (2014: 54,9 Prozent).
Im Jahr 2015 wurden 2.369.036 Tatverdächtige ermittelt (2014: 2.149.504). Bei den deutschen Tatverdächtigen
wurde ein Rückgang um 4,9 Prozent auf 1.457.172 und bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen
ein Anstieg um 47,7 Prozent auf 911.864 registriert. Der Tatverdächtigenanteil von Personen ohne
deutsche Staatsangehörigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 28,7 Prozent auf 38,5 Prozent erhöht.
Der starke Anstieg der Fall- und Tatverdächtigenzahlen liegt in der hohen Anzahl der ausländerrechtlichen
Verstöße (z.B. unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt) im Zusammenhang mit Migrationsströmen
begründet.
Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße
Polizeilich registriert wurden 5.927.908 Straftaten, dies entspricht in etwa dem Vorjahresniveau (2014:
5.925.668). Die Häufigkeitszahl sank von 7.337 auf 7.301 Fälle pro 100.000 Einwohner (-0,5 Prozent).
Die Gesamtaufklärungsquote lag mit 3.163.331 aufgeklärten Fällen im Jahr 2015 bei 53,4 Prozent
(2014: 53,7 Prozent).
Im Jahr 2015 wurden 2.011.898 Tatverdächtige ermittelt (2014: 2.023.623). Bei den deutschen Tatverdächtigen
wurde ein Rückgang um 4,9 Prozent auf 1.456.078 und bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen
ein Anstieg um 12,8 Prozent auf 555.820 registriert. Der Tatverdächtigenanteil von Personen ohne
deutsche Staatsangehörigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 24,3 Prozent auf 27,6 Prozent erhöht.
3.1 Einzelne Kriminalitätsbereiche
Wie in den Vorjahren dominierten auch im Jahr 2015 die Diebstahlsdelikte mit einem Anteil von
39,2 Prozent an der Gesamtkriminalität. (41,9 Prozent an Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße)
Gegenüber dem Vorjahr stieg ihre Anzahl um 1,8 Prozent auf 2.483.694 Fälle. Der „Diebstahl ohne erschwerende
Umstände“ und der „Diebstahl unter erschwerenden Umständen“ verteilen sich im Verhältnis
von 54,3 Prozent zu 45,7 Prozent auf den „Diebstahl insgesamt“.
Diebstahlsdelikte werden der Polizei in hohem Maße durch Anzeigen der Geschädigten bekannt. Somit
sind Veränderungen der Fallzahlen erheblich vom wahrgenommenen Schaden und Anzeigeverhalten
abhängig.



"Weiterkommen" im von dir gemeinten Sinn kann man in einer Diskussion hier auch kaum, wenn sich sofort mehrere User zusammentun, sich gegenseitig mit "Gefällt mir" überschütten und ihr eigenes Süppchen zu Lasten der Wahrheit und des Ansehens des SV Werder Bremen kochen, der angesichts der erkennbaren Tendenzen in diesem Thread und des heutigen Wahlergebnisses wohl besser ein Stadion inmitten der mecklenburgischen Seenplatte bauen sollte, wenn Du und deine Mitstreiter irgendwie repräsentativ sein sollten.
