Glaube ihr zwei wollt mich bewusst falsch verstehen. Ich könnte jetzt meine Posts von ein paar Tagen raussuchen.
Bauer kann das gut spielen und im Winter kommt noch Delaney. Leute, der Kader hat ja jetzt schon fast 40 Leute für gerade EINEN Wettbewerb. Auch schon mal an die Gehaltskosten gedacht?
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Natürlich denke ich an die Gehaltskosten. Umso unverständlicher einen Spieler für eine Position zu holen auf der wir so gar keinen Bedarf haben. Auch die Ablösessummen sind nicht ohne. Da Gnabry imho auch nicht der Ersatz für Kruse ist, welchen FB vor einigen Tagen noch in der KZ angekündigt.
Was genau erwartest du von Baumann für Transfers? Statt eines Spielers der es nicht in die erste Elf von Arsenal geschafft hat, sollten wir einen holen der es geschafft hat? Walcott zum Beispiel? Oder Sanchez oder Giroud? Wir haben gar keine andere Möglichkeit auf "große" Transfers außer eben sowas wie bei Gnabry oder Kruse. Und das übrigens nicht erst seit heute oder glaubst du Diego oder Micoud wurden hier als Stammspieler bei ihren Vereinen rausgekauft? Diego haben wir von der Tribüne geholt. Ob das nun bei Kruse und Gnabry klappt müssen wir mal abwarten. Aber das wir überhaupt solche Spieler holen können ist eingedenk unserer sportlichen und finanziellen Lage seit 5 Jahren einfach nicht hoch genug zu bewerten. Und so nebenbei, ob ein U21 Nationalspieler aus Ingolstadt oder einer von Arsenal sich jetzt eher bei uns durchsetzt würde ich jetzt jedenfalls nicht mit Gewissheit beantworten wollen. Eine Wette auf die Zukunft sind beide. Aber wenigstens haben wir jetzt zwei solcher Wetten laufen, mit Eggestein gar drei und manche würden mittelfristig auch Schmidt noch in die Verlosung aufnehmen. P.S.: Es stand auch zur Debatte Öztunali fest zu verpflichten. Gnabry als Wette ist mir da 100 mal lieber. Ich habe zu viel Öztunali gesehen als das ich mir das ein weiteres Jahr antun wollte, selbst wenn er jetzt bei Mainz zünden sollte werde ich diese Meinung nicht bereuen. Lieber drei Jahre Gnabry in Öztunalis Fußstapfen
Wie gesagt ich könnte jetzt meine Posts von vor ein paar Tagen durchzitieren. Habe ich kein Bock drauf.
Ob diese Transferperiode eine gute oder eine schlechte war, das wird sich wie immer erst im Laufe der Saison herausstellen. Spieler brauchen Zeit sich einzugewöhnen. Mit Gnabry hätte man aber tatsächlich noch einen Mann geholt, der das Potential hat uns sportlich weiterzuhelfen und auch wirtschaftlich ein Erfolg sein kann. Allerdings ist die Investitionssumme (ich gehe bewusst von der niedrigsten aus, die ich gelesen, da ansonsten einem das wieder an den Kopf geworfen wird) von mindestens fünf Millionen Euro schon nicht ohne für einen Spieler, der eben bisher lediglich Reserveliga in England gespielt hat. Dazu wird sicher kein zu unterschätzendes Gehalt kommen.
Auch Kruse ist ein immenses finanzielles Risiko. Das sollte man nicht unterschätzen.
Potential uns einen Transfergewinn am Ende der Station Bremen zu bringen haben von FBs Sommereinkäufen Bauer, Kainz, Delany (wenn er dann im Winter da ist) und eben dann Gnabry. Mit Abstrichen gilt das noch für Kruse und Diagne. Ohne Gnabry sind knapp 19 Mio Euro ausgegeben worden. Kommt er noch dazu, dann kommt es halt drauf an welche Zahlen man zu Grunde legt, aber dann könnte Werder bereits im Sommer eine negative Transferbilanz aufweisen. Ob Delany ürbigens die Verstärkung im DM ist, da er mir eigentlich egal wo ich nachlese als Mann für die zenrale oder linke Mittelfeld beschrieben wird. Allerdings verfolge ich auch die dänische Liga nicht so wirklich intensiv, wenn ich ganz ehrlich bin.
Wenn ich mir am Ende anschau, dass wir je nach Zahlen zwischen 24 und 30 Mio Euro in Transfers gesteckt haben, aber beispielsweise kein Interesse an Papy hatten, weil dieser vermeintlich zu teuer gewesen sei, dann verstehe ich die Transferpolitik wirklich nur bedingt. Denn bei Papy hätte man gewusst was man bekommt, er hatte sich hier schon eingespielt, man müsste keine komplett neue IV aufbauen und am Ende wäre er wahrscheich gar nicht so teuer geworden, wenn er innerhalb der PL für gerade mal 9,5 Mio über den Tisch gegangen ist.
Mich erinnert die Transferperiode bislang an die unter KA. Vergleichsweise hohes Risiko bei den Spielertransfers. Spieler geholt, die bei anderen durchaus auch begehrt waren (übers Gehalt? Handgeld?) und das ganze ohne unsere seit Jahren größte Baustelle, das DM, wirklich anzugehen. Gleichzeitig wird bei einigen eine Euphorie geweckt, die schnell umschlagen kann.
Eines kann man festhalten: Der Konsolidierungskurs ist beendet. Werder gibt richtig Geld aus und wird sich auch mit den Spielergehältern einiges aufgebürdet haben. Der Kader ist, wenn heute nicht noch viel passiert, anders als angekündigt sogar noch vergrößert worden.
Am Trainer hat man festgehalten, der wohl der Abstand größte Hemmschuh für eine positive sportliche Entwicklung ist.
Bleibt die Hoffnung, dass Werder am Ende nicht mit dicken roten Zahlen in der zweiten Liga steht.