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Zusätzlich mäanderte er, was die Grundidee des Bremer Spiels betrifft. Auf das missglückte Ballbesitz-Experiment folgte der Schritt zurück zum Konterstil, Skripnik probierte alles aus, und wenn etwas zu funktionieren schien, behielt er es bis zum ersten Rückschlag bei, dann folgte der nächste Ansatz. So entfernte er sich Stück für Stück von der eigenen Philosophie, ohne dass sein Team dabei erfolgreich gewesen wäre. Je mehr er gesucht hat, desto weniger war zu erkennen, wofür der Trainer steht.
Sonntag liefen Fritz und Junuzovic im defensiven Mittelfeld auf, zwei Spieler, die sich im Raum unwohl fühlen und sich deshalb Gegenspieler suchen. Wenn einer der beiden in den Zweikampf ging, versäumte es der andere, seinen Kollegen abzusichern.

Hab ich auch eben gelesen.
Spiegel schreibt eigentlich oft recht fundierte Artikel im Fußball wie ich finde.




Achte mal vor allem auf den Autor dieses bestimmten Artikels (Montazeri). Der ist einer der besten Journalisten im Bereich Fußball in Deutschland. Immer mit treffenden Analysen und vor allem immer mit überraschenden Erkenntnissen, die man sonst nicht zu lesen bekommt. Der schreibt nicht einfach nur irgendwo ab und hat wirklich Ahnung.
Hab ich auch eben gelesen.
Spiegel schreibt eigentlich oft recht fundierte Artikel im Fußball wie ich finde.
Achte mal vor allem auf den Autor dieses bestimmten Artikels (Montazeri). Der ist einer der besten Journalisten im Bereich Fußball in Deutschland. Immer mit treffenden Analysen und vor allem immer mit überraschenden Erkenntnissen, die man sonst nicht zu lesen bekommt. Der schreibt nicht einfach nur irgendwo ab und hat wirklich Ahnung.

Bis auf die Tatsache, dass seine Jugendmannschaften guten Fussball gespielt haben, liest man da nichts Positives raus.

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"Dass Skripnik ein guter Trainer werden kann, hat er nicht nur im Jugendbereich angedeutet. In der vergangenen Saison blitzten Spielzüge auf wie der, bei dem Werders defensive Mittelfeldspieler aufrücken und ihre Gegenspieler mit sich ziehen. Im freigewordenen Raum holen sich ihre Offensivkollegen den Ball ab. Das ist ein kluger Ansatz, denn Bremen verfügt kaum über spielstarke Akteure in der Mittelfeldzentrale, wohl aber im Angriff. Sie übernahmen kurzerhand die Kreativaufgaben."
Was ist daran positiv?

Na gut, ich verkürze das Zitat auf das Wesentliche
"Dass Skripnik ein guter Trainer werden kann, hat er nicht nur im Jugendbereich angedeutet."
Heißt im Umkehrschluss, dass er es nicht ist. Auch nicht besonders positiv.
...

Stimmt. Und aberwitzig ist es doch, wenn man im selben Atemzug Platz 8 im Kalenderjahr hervorhebt und gleichzeitig den großen Umbruch im Sommer vor Augen hat. Wäre der Platz 8 so gut gewesen wie die Statistik aussagt, hätte man die Mannschaft nicht so sehr umbauen müssen. Dann hätten Ersatz für Vestergaard und Papy doch gereicht?Wieso bemerkenswert? Er arbeitet für Werder.
Aber eben, das bereits gezeigt hat, dass er ein guter sein könnte. Ich finde das schon positiv. Zumindest kein verriss![]()
Insgesamt ist der Artikel schon ein (verdienter) Verriss mit einem kleinen Zuckerstückchen, das dem Adressaten seine Würde lässt.Aber eben, das bereits gezeigt hat, dass er ein guter sein könnte. Ich finde das schon positiv. Zumindest kein verriss![]()


Das ist ja genau das Problem mit Skripnik, er schwankt in seiner Leistung leider so wie ein Nachwuchsspieler auf dem Platz. Und die große unbekannte ist, ob er sich stabilisiert.