Um das vorweg zu sagen: Für mich war Frank Baumann immer ein Sympathieträger von Werder - besonders als Spieler, oin seiner späteren Funktion aber durchaus auch.
Dass jetzt aber Eichin, der Werder durch diese unruhigen fast-Pleite-Zeiten manövrierte, gehen musste, hat für mich diesen faden Beigeschmack von Stallgeruch, um mittlerweile nicht zu sagen:
Stallgestank. Und ich befürchte, dass Werder, besonders die Herren im Aufsichtsrat irgendwann daran ersticken werden.
Einen Geschäftsführer ohne wirkliche Not vor die Tür zu setzen, gleichzeitig aber einen auf drei Affen (nix hören, nix sehen, nix sagen) zu machen, was den/ die zeitweise überfordert wirkenden Trainer angeht, wirkt nach außen hin erst einmal komisch.
Es ist ein bekümmernd traditionelles und irgendwie eher rückwärts- als vorwärts gerichtetes Denken, dass hier nur Leute mit
Stallgeruch die ruhmreichen Zeiten von von einer Dekade zurück bringen könnten.
Mir persönlich geht dieses rückwärts gerichtete, bornierte Stallgeruch-Denken so langsam auf den Sack.
Und dass wir Heimspiel für Heimspiel in dem seit über 10 Jahren immer wieder kehrenden "Lebenslang grün-weiß" diesen alten Double-Jubel hören müssen, nervt ebenso... Damals, hach ja damals...