Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Da sieht man den Vorteil, wenn man über die Hälfte aller Arbeiter auf Leihbasis beschäftigt... natürlich nur für den Arbeitgeber wohlgemerkt. Wobei meines Wissens nach bei einem Brand, der die Betriebsstätte zerstört, auch außerordentliche Kündigungen gelten... von daher wäre es egal ob festangestellt oder auf Leihe. Fakt ist, dass keine Arbeit mehr da ist, die eine Bezahlung rechtfertigt, da kann man Wiesenhof keinen Vorwurf machen. Sehr bitter für die Angestellten, für Wiesenhof an sich will sich bei mir aber kein so richtiges Mitleid einstellen, sorry.
 
moin,dem gehts gut nur der schock sitzt noch weil das ganze hätte auch anders ausgehen können.nun mal abwarten was mit dem standort lohne weiter passiert
 
Absolute Frechheit, Dein Beitrag !

Wir alle können nur hoffen, daß alles so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird und soviele Menschen wie möglich ihren Arbeitsplatz behalten.

(...)
Werder könnte sich hier auch mal erkenntlich zeigen,
wie wäre es mit einem Benefizspiel?

(...)?

Zu Punkt 1:
Hoffentlich wird dieser Massenvernichtungsanlage nicht wieder aufgebaut. Ich gönne den Mitarbeitern gute neue Arbeitsstellen außerhalb der Tötungsanlagen.

Zu Punkt 2:
Ein Benefizspiel für eine Massenvernichtungsanlage? Ist nicht dein Ernst, oder?

Hier der beste Bericht dazu.

http://www.der-postillon.com/2016/03/wiesenhof-huhn.html
 
Hätte nie gedacht, dass ein Sponsor dermaßen polarisieren kann.
Zugegeben, Massentierhaltung geht gar nicht.
Andersherum: Was tut jeder einzelne hier dagegen?

Selbige Diskussionen könnten wir zu dem Thema Co2 Emissionen oder Umwelt/Natur in Gänze führen.
An der Stelle sind wir Menschen einfach dumm und zusehr auf die maximierung unseres eigenen Geldbeutels fokussiert.

Aber bei all der Diskussion sollten wir dann doch beim wesentlichen bleiben: Wir reden über einen Sponsor.
Nur weil ich sage, gut dass jemand für uns überhaupt noch derartige Beiträge zahlt heisst es nicht, dass ich die Massentierhaltung (Damit mein ich das Thema in Gänze) befürworte.

Und die Veganer und Vegetarier sollten an der Stelle dann auch mal wieder das Thema versachlichen. Können gerne deren Lebensphilosophie durchziehen aber Bekehren muss mich keiner hier. Ich kenne meine Wurzeln und wie wir Menschen uns entwickelt haben.
 
[...]
Aber bei all der Diskussion sollten wir dann doch beim wesentlichen bleiben: Wir reden über einen Sponsor.
Nur weil ich sage, gut dass jemand für uns überhaupt noch derartige Beiträge zahlt heisst es nicht, dass ich die Massentierhaltung (Damit mein ich das Thema in Gänze) befürworte. [...]

Aber genau darum geht es ja in dieser zweifelsohne schwierigen Diskussion: Die Beiträge die Wiesenhof an Werder zahlt, kommen ja aus dem Geschäft der Massentierhaltung und wir werben im Gegenzug eben für dieses Geschäftsmodell und unterstützen es somit ein Stück weit. Heißt das Eine bedingt doch das Andere, oder nicht? Kann ich also wirklich die Einnahmen für gut und gleichzeitig die Massentierhaltung für schlecht befinden? Und das ist völlig ohne Wertung zu verstehen, da ich mir diese Frage selbst nicht bzw. nur unzureichend beantworten kann.
Ich finde es aber generell gut, dass die Leute solche Sachen heutzutage wesentlich kritischer hinterfragen bzw. darüber reden und ein Bewusstsein dafür entwickeln, auch wenn es vieles vielleicht etwas komplizierter macht. Du hast natürlich vollkommen recht damit, dass am Ende zwischen großen Sprüchen und tatsächlichen Taten noch Welten liegen, gerade bei uns kleinen Konsumenten. In der Wirtschaft allerdings, weiß man mehr und mehr um die Brisanz in diesen Themen und ist sich bewusst, dass ein gutes Image in Bezug auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit etc. langfristig sehr wichtig werden kann.
Dass das Image von Werder mit Wiesenhof auf der Brust stark gelitten hat bzw. immer noch leidet war wohl jedem vorher klar, aber das ist nochmal ein anderes Thema :)
 
Zu Punkt 1:
Hoffentlich wird dieser Massenvernichtungsanlage nicht wieder aufgebaut. Ich gönne den Mitarbeitern gute neue Arbeitsstellen außerhalb der Tötungsanlagen.

Zu Punkt 2:
Ein Benefizspiel für eine Massenvernichtungsanlage? Ist nicht dein Ernst, oder?

Hier der beste Bericht dazu.

http://www.der-postillon.com/2016/03/wiesenhof-huhn.html


Deine Einstellung ist naiv.
Auch Fleisch kommt hierzulande niemals von glücklichen Weiderindern und Schweinen.
Und die Milka Alpenmilch Schokolade hat nichts mit den Alpenkühen zu tun !
 
Hätte nie gedacht, dass ein Sponsor dermaßen polarisieren kann.
Zugegeben, Massentierhaltung geht gar nicht.
Andersherum: Was tut jeder einzelne hier dagegen?

Selbige Diskussionen könnten wir zu dem Thema Co2 Emissionen oder Umwelt/Natur in Gänze führen.
An der Stelle sind wir Menschen einfach dumm und zusehr auf die maximierung unseres eigenen Geldbeutels fokussiert.

Aber bei all der Diskussion sollten wir dann doch beim wesentlichen bleiben: Wir reden über einen Sponsor.
Nur weil ich sage, gut dass jemand für uns überhaupt noch derartige Beiträge zahlt heisst es nicht, dass ich die Massentierhaltung (Damit mein ich das Thema in Gänze) befürworte.

Und die Veganer und Vegetarier sollten an der Stelle dann auch mal wieder das Thema versachlichen. Können gerne deren Lebensphilosophie durchziehen aber Bekehren muss mich keiner hier. Ich kenne meine Wurzeln und wie wir Menschen uns entwickelt haben.

Ja, das kann man so stehen lassen, jedem seine Meinung.
Bei dem Unfall geht es aber um menschliche Schicksale sicher auch vieler Werder Fans,
das darf man nicht vergessen.
 
Aber genau darum geht es ja in dieser zweifelsohne schwierigen Diskussion: Die Beiträge die Wiesenhof an Werder zahlt, kommen ja aus dem Geschäft der Massentierhaltung und wir werben im Gegenzug eben für dieses Geschäftsmodell und unterstützen es somit ein Stück weit. Heißt das Eine bedingt doch das Andere, oder nicht? Kann ich also wirklich die Einnahmen für gut und gleichzeitig die Massentierhaltung für schlecht befinden? Und das ist völlig ohne Wertung zu verstehen, da ich mir diese Frage selbst nicht bzw. nur unzureichend beantworten kann.
Ich finde es aber generell gut, dass die Leute solche Sachen heutzutage wesentlich kritischer hinterfragen bzw. darüber reden und ein Bewusstsein dafür entwickeln, auch wenn es vieles vielleicht etwas komplizierter macht. Du hast natürlich vollkommen recht damit, dass am Ende zwischen großen Sprüchen und tatsächlichen Taten noch Welten liegen, gerade bei uns kleinen Konsumenten. In der Wirtschaft allerdings, weiß man mehr und mehr um die Brisanz in diesen Themen und ist sich bewusst, dass ein gutes Image in Bezug auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit etc. langfristig sehr wichtig werden kann.
Dass das Image von Werder mit Wiesenhof auf der Brust stark gelitten hat bzw. immer noch leidet war wohl jedem vorher klar, aber das ist nochmal ein anderes Thema :)

Das sehe ich komplett anders:
Die einzigen die was gegen die Massentierhaltung tun können sind die Konsumenten sprich DU und ICH. Ob Wiesenhof oder tiki taki auf dem Trikot steht ist Latte.

Soll heissen: Wenn wir nicht solche Pfennigfuchser und faul wären, hätten wir diese Diskussion gar nicht (ebenso wie Atomenergie, Co2 etc.)

Und gelitten hat das Image einzig durch den sportlichen Misserfolg, ob hier 5-10 User die Barrikade hochgehen ist der Wirtschaft egal.
 
Deine Einstellung ist naiv.
Auch Fleisch kommt hierzulande niemals von glücklichen Weiderindern und Schweinen.
Und die Milka Alpenmilch Schokolade hat nichts mit den Alpenkühen zu tun !

Und was jetzt? Was möchtest du mir damit mitteilen? Das es in Ordnung ist diese Massenvernichtungsanlagen zu unterstützen weil andere auch Tierquälereien betreiben?
Naiv ist zu denken wir als Verbraucher tragen keine Schuld an dem Leid der Tiere. Jeder der Fleisch isst und/oder tierische Produkte verwendet gibt den entsprechenden Mord in Auftrag.
Ich selber habe es erst sehr spät begriffen und bin inzwischen Veganer - übrigens war meine erste Ausbildung die zum Fleischer, ich verstehe als sehr wohl auch die andere Seite.

Ich möchte hier jedoch keine Diskussion bzgl. Ethik im Konsumverhalten lostreten, es sind hier vornehmlich erwachsene Menschen im Forum, die selber für sich entscheiden müssen was sie tun, sehr wohl jedoch erlaube ich mir meine Meinung zum Hauptsponsor kundzutun und in diesem Zusammenhang die "Ethikkeule" rauszuholen, denn der Verein ist ein Aushängeschild seines Sponsors.

>Bei dem Unfall geht es aber um menschliche Schicksale sicher auch vieler Werder Fans,
das darf man nicht vergessen.<

Soso, da sind also Menschen gestorben? Sorry, es geht vielleicht um Arbeitsplätze in der Schlachtindustrie! Hier fängt nun wieder der Punkt der Ethik an, aber mit Sicherheit gibt es auch andere Arbeitsplätze die man wählen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich komplett anders:
Die einzigen die was gegen die Massentierhaltung tun können sind die Konsumenten sprich DU und ICH. Ob Wiesenhof oder tiki taki auf dem Trikot steht ist Latte.

Soll heissen: Wenn wir nicht solche Pfennigfuchser und faul wären, hätten wir diese Diskussion gar nicht (ebenso wie Atomenergie, Co2 etc.)

Und gelitten hat das Image einzig durch den sportlichen Misserfolg, ob hier 5-10 User die Barrikade hochgehen ist der Wirtschaft egal.

Zu den ersten Punkten erhälst du meine Zustimmung, zu dem letzten nur bedingt. Sicher sind der Wirtschaft die 5-10 User sch.. egal, das stimmt natürlich ebenso wie bei einem sportlichen Erfolg mehr Fans vorhanden wären, doch hinsichtlich des Images stimme ich dir nicht zu. Das Image unseres einst "familiären und hanseatisch geführten Vereines" ist längst ad absurdum geführt worden.
Würde ich deiner Argumentation folgen könnte auch "AfD" oder "IS" als Sponsor auf dem Shirt stehen und es würde das Image nicht angreifen - was jedoch eindeutig falsch wäre.
 
Einerseits kann ich viele der Argumente sehr gut nachvollziehen.

Andererseits möchte ich nicht wissen, unter welchen Bedingungen z.B. Nike unsere Trikots in Bangladesch produziert... Diese Frage kann man sich mittlerweile allerdings bei fast allen Produzenten stellen!

Und daran sind im Regelfall wir Verbraucher doch selbst dran Schuld: Geiz ist geil, alles muss so billig wie möglich sein, man ist Egoist, denkt nur an seinen eigenen Geldbeutel, die Rahmenbedingungen sind den meisten doch scheißegal!

Unter welchen Bedingungen wird produziert? In welchem Land wird produziert? Können die Mitarbeiter vom Lohn überhaupt leben? Egal, Hauptsache billig.

Und aufgrund dieser Verbrauchermentalität bestimmt die Nachfrage leider doch den Preis. Dazu kommt sehr oft, dass die vorhandenen finanziellen Mittel gezwungenermaßen die Nachfrage nach Billigprodukten beeinflussen.

Dieses Thema ist einfach sehr komplex.

Nennt mir doch mal Sponsoren, die zu 100 % "sauber" sind!

KIK war auch zum K...
Die Targobank, auch eine Katastrophe

Leider geht es hier mittlerweile ums finanzielle Überleben und da können wir froh sein, überhaupt einen Sponsor zu haben. Schließlich sind wir immer noch ein Wirtschaftsunternehmen und kein Wohltätigkeitsverein mit moralischen Hauptgrundwerten!

...was alles nicht bedeutet, dass ich Wiesenhof gutheiße!!!
 
Der erste Satz @Tyson, ist für mich der springende Punkt, dazu volle Zustimmung (ich wollte zitieren, hat nicht geklappt....). Jeder Einzelne von uns entscheidet über die Lebensbedingungen von Tieren - und auch die Arbeitsbedingungen von z.B. Textilarbeitern, Tee- und Kaffeepflückern etc. - mit.

Es kann und will sich nicht jeder leisten, nur Fair Trade oder Bioprodukte zu kaufen, und es möchte nicht jeder Vegetarier oder Veganer werden.

Aber sein Kaufverhalten hinterfragen und als Konsequenz daraus wenigstens ab und an bewusst und nicht nur billig einkaufen kann jeder, der es nur will.

Ich bin noch weit weg vom Optimum, aber ich arbeite daran ;-)
 
Einerseits kann ich viele der Argumente sehr gut nachvollziehen.

Andererseits möchte ich nicht wissen, unter welchen Bedingungen z.B. Nike unsere Trikots in Bangladesch produziert... Diese Frage kann man sich mittlerweile allerdings bei fast allen Produzenten stellen!

Und daran sind im Regelfall wir Verbraucher doch selbst dran Schuld: Geiz ist geil, alles muss so billig wie möglich sein, man ist Egoist, denkt nur an seinen eigenen Geldbeutel, die Rahmenbedingungen sind den meisten doch scheißegal!

Unter welchen Bedingungen wird produziert? In welchem Land wird produziert? Können die Mitarbeiter vom Lohn überhaupt leben? Egal, Hauptsache billig.

Und aufgrund dieser Verbrauchermentalität bestimmt die Nachfrage leider doch den Preis. Dazu kommt sehr oft, dass die vorhandenen finanziellen Mittel gezwungenermaßen die Nachfrage nach Billigprodukten beeinflussen.

Dieses Thema ist einfach sehr komplex.

Nennt mir doch mal Sponsoren, die zu 100 % "sauber" sind!

KIK war auch zum K...
Die Targobank, auch eine Katastrophe

"Hinter jedem Vermögen steckt ein Verbrechen". Ein ZItat von Honoré de Balzac, das sicher nicht allgemeingültig ist, vor dem Hintergrund immer stärkerer Konzentration auf den Weltmärkten und in einzelnen Marktsegmenten,aber immer häufiger wieder zu hören ist.

Imho geht es eher um große Vermögensanhäufungen, denen man skeptsich gegenüber stehen sollte. Da gilt es imho etwas genauer hinzuschauen, wie dieses Vermögen erworben wurde. Dass sich Wiesenhof nicht gerade durch Tier-, Umwelt- und Arbeitsschutz ausgezeichnet hat, konnte man vor Abschluss des Vertrages mit Werder wissen. Die Resonanz auf diese Partnerschaft ist nicht überraschend. Gleiches galt auch für KiK und die Targobank.

In der Tat scheint die Auswahl geeigneter und gleichzeitig zahlungskräftiger Sponsoren immer schwieriger zu werden. Katar, Gazprom, Postbank etc lassen grüßen. Im Zusammenhang mit dem Infrontdeal ist die Entscheidungsfreiheit Werders wohl zusätzlich eingeschränkt. Jeden Vorschlag muss man aber sicher nicht an sich heran- und damit einhergehende Kritik über sich ergehen lassen.

Es ist ein schmaler Grat, der von Profis koordiniert werden muss. Imho könnte das bei Werder professioneller laufen.
 
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