Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Vestergaard ist auf der 6 eigentlich verschenkt.

Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Gegen ein offensives Team wie Leverkusen kann es durchaus ein Mittel sein mit Vestergaard auf der 6 früh das Spiel zu stören, hat ja auch funktioniert. Aber gegen die mit Abstand schwächste Offensive der Liga Vestergaard und Fröde im defensiven Mittelfeld zu bringen, dazu einen Konterspieler wie Öztunali der eine Woche vorher alles andere als geglänzt hat (ähnlich wie heute), das wirft große Fragen hinsichtlich des Matchplans auf. Und das ist auch der Grund weshalb mir heute um 17:15 Uhr irgendwie die Argumente für Skripnik ausgegangen sind.
 
Das Ingolstadt bei Standards stark ist, konnte man vorher wissen. Deshalb verstehe ich das Verhalten bei der ersten Freistoßsitiation überhaupt nicht. Wiedwald trifft da am wenigsten schuld. Was soll der Torwart in so einem Spiel machen?
Dieses Spiel wurde taktisch verloren. Ich weiß nicht, was Skripnik vor hatte, in diesem Spiel mit Öztunali zu beginnen. Levin ist kein schlechter Spieler, aber von seinen Anlagen her, benötigt er Platz. Man hätte eigentlich direkt nach dem Gegentor reagieren müssen. Am Ende steht keine Torchance (das Ding von Ujah zähle ich nicht dazu) und eine völlig verdiente Niederlage in einem sau wichtigen Spiel.
Und das Spiel zu Hause gegen Darmstadt steht unter ähnlichen Voraussetzen, von der Spielweise und Wichtigkeit her. Das ist nicht gut.
 
Ein Trainerwechsel gibt oft Impulse und kann eine Mannschaft dazu verleiten, einen längeren Zeitraum über ihren Möglichkeiten zu spielen.
Z.b. Hannover 96 in den Saisons mit Mirko Slomka als sie in der EL waren, danach kam der Einbruch.
Genauso war es als VS das Amt übernommen hat, nur war die Phase kürzer.

Das Kernproblem liegt in der Mannschaft, wir haben einen schwachen Kader, da hilft auch ein neuer Trainer bedingt was, möglicherweise halten wir durch einen neuen Trainer die Klasse schön und gut.
Dann zittern wir halt nächstes Jahr weiter.

Wenn nicht kräftig investiert wird, sind wir über kurz oder lang eh raus aus Liga I, das ist mit Ansage.

Ich denke nicht, dass Werder einen schwachen Kader hat. Es sollte mit diesen Spielern zumindest für das Mittelfeld reichen. Oder hat Ingolstadt bessere spieler? Ich denke nein. Nur machen sie vielmehr aus ihren Möglichkeiten. Stuttgart, Augsburg oder Mainz habe auch keinen besseren Kader als Werder, liegen aber vor uns.
 
Ständiges Rotieren, Änderung der Taktik und Formation bringt auch nicht die nötige Stabilität. Das kann man mit einer Mannschaft machen, bei der es läuft. Werder braucht eine feste Formation mit Fokus auf die einfachen Dingen. Durch ständiges Rotieren bringt VS nur unnötig Unruhe ins Team und es wirkt alles hilflos.

Was soll das mit Vestergaard auf der 6? Dann Yatabare auf rechts. Fröde anstatt Junuzovic. Vllt ggn Darmstadt einfach eine ganz neue Formation 3-4-3 oder sowas. Hatten wir noch nicht. Oder 3-1-3-1-2. Mal was neues.
 
Ein Trainerwechsel gibt oft Impulse und kann eine Mannschaft dazu verleiten, einen längeren Zeitraum über ihren Möglichkeiten zu spielen.
Z.b. Hannover 96 in den Saisons mit Mirko Slomka als sie in der EL waren, danach kam der Einbruch.
Genauso war es als VS das Amt übernommen hat, nur war die Phase kürzer.

:tnx:


Das Kernproblem liegt in der Mannschaft, wir haben einen schwachen Kader, da hilft auch ein neuer Trainer bedingt was, möglicherweise halten wir durch einen neuen Trainer die Klasse schön und gut.
Dann zittern wir halt nächstes Jahr weiter.

Das Kernproblem ist nicht die Stärke des Kaders, sondern primär das in der Verantwortung eines Trainers liegende Abrufen des vorhandenen Potentials. Trotz der Defizite auf den Positionen #6 und #10 ist die Achse Wiedwald-Vestergaard-Fritz-Juno-Piza /Ujah losgelöst von den Winterzugängen nominell stark genug, um mit den Restkader um ihr herhum eine Mannschaft zu formen, die ohne größere Abstiegssorgen im gesicherten Mittelfeld der Liga mithalten könnte. Leider ist das, was daraus gemacht wird, schlicht und ergreifend nicht erstligatauglich.
 
Als ich das Spiel Hoffenheim - Mainz in der Sportschau sah, war ich kurz so neidisch auf Mainz, obwohl sie heute verloren haben. Vor allem der Jairo Samperio gefällt mir gut.
Solche Mannschaften machen uns inzwischen vor, wie es geht... :(
 
Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Gegen ein offensives Team wie Leverkusen kann es durchaus ein Mittel sein mit Vestergaard auf der 6 früh das Spiel zu stören, hat ja auch funktioniert. Aber gegen die mit Abstand schwächste Offensive der Liga Vestergaard und Fröde im defensiven Mittelfeld zu bringen, dazu einen Konterspieler wie Öztunali der eine Woche vorher alles andere als geglänzt hat (ähnlich wie heute), das wirft große Fragen hinsichtlich des Matchplans auf. Und das ist auch der Grund weshalb mir heute um 17:15 Uhr irgendwie die Argumente für Skripnik ausgegangen sind.

Exakt. Warum wechselt VS eigentlich ohne Not die Formation? Seine ständige Rochaden verunsichern eine ohnehin nicht stabiles Gebilde noch mehr. Das ist kein Konzept sondern einfach nur riskant.
Mich würde vielmehr interessieren, ob Werders Verantwortliche das auch so sehen und einfach nur ausblenden?
 
Ein Trainerwechsel gibt oft Impulse und kann eine Mannschaft dazu verleiten, einen längeren Zeitraum über ihren Möglichkeiten zu spielen.
Z.b. Hannover 96 in den Saisons mit Mirko Slomka als sie in der EL waren, danach kam der Einbruch.
Genauso war es als VS das Amt übernommen hat, nur war die Phase kürzer.

Das Kernproblem liegt in der Mannschaft, wir haben einen schwachen Kader, da hilft auch ein neuer Trainer bedingt was, möglicherweise halten wir durch einen neuen Trainer die Klasse schön und gut.
Dann zittern wir halt nächstes Jahr weiter.

Wenn nicht kräftig investiert wird, sind wir über kurz oder lang eh raus aus Liga I, das ist mit Ansage.

Das traf vor einiger Zeit zu, im Moment finde ich das überhaupt nicht. Wir haben derzeit mit Vestergaard, Djilobodji, Pizarro (immer noch), Ujah und auch Fritz überdurchschnittliche Spieler im Kader, mit Grillitsch ein Talent, das sich in der Liga durchbeißen könnte. Junuzovic ist derzeit ein Schatten seiner selbst, hat aber auch bewiesen, dass er es kann. Yatabaré hat heute im ersten Spiel gezeigt, dass er eine Verstärkung sein kann und auch Bartels halte ich trotz seiner Abschlussschwäche für keinen Vollblinden. S. García ist auch okay. Unterdurchschnittliche Stammspieler bei uns sind für mich einzig Wiedwald, derzeit Selassie und Öztunali. Mit so einem Kader sollte man zumindest den Klassenerhalt schaffen können, sodass auch ich finde:

Zitat von LüneburgerHeide;3239630:
Das Spielermaterial ist auf jeden Fall so gut, dass ein Mittelfeldplatz erreicht werden muss/sollte.
 
:tnx:

Aber langsam glaube ich auch, dass das heutige Spiel keine Kosnequenzen nachsich ziehen wird.

Man sollte die gesamte GF und den gesamten AR mit Leuten besetzen, die auch bereit sind zu handeln. Auch wenn eine Entscheidung auch immer ein Risiko bedeutet.

Problem bei Werder. Keine Geschäftsleute im AR und Management. Zu viele Sozis, zu wenig Leute wie Born. Da hat auch kein Sponsor Bock drauf. Die können ja immer noch in 5 Jahren vom strategischen Kooperationspartner labbern. Der kommt eh nicht, wenn da nur linke Sozis sitzen.
 
Exakt. Warum wechselt VS eigentlich ohne Not die Formation? Seine ständige Rochaden verunsichern eine ohnehin nicht stabiles Gebilde noch mehr. Das ist kein Konzept sondern einfach nur riskant.
Mich würde vielmehr interessieren, ob Werders Verantwortliche das auch so sehen und einfach nur ausblenden?

Das ist für mich der Kernsatz, der Viktor Skripniks Aufstellungen und Taktiken in den weit überwiegenden Fällen treffend beschreibt.

Sein Vorgehen ist für mich ein Trial & Error, das nur an wenigen Tagen dazu führt, eine funktionierende Elf auf den Platz zu bringen. In den meisten Fällen sind ihm seine Trainerkollegen meilenweit voraus und rechnen mit Skripniks Vorgehen.

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, sagte schon Ralph Hasenhüttl nach seinem Sieg im Weserstadion, Werder sei leicht zu durchschauen. Diese Aussage eines seriösen Trainers hätte dazu führen müssen, die Arbeit Skripniks und seines Trainerteams intern genauer zu betrachten und kritisch zu hinterfragen.

Leider ist auch das nicht passiert. Dies ist ein weiteres Versäumnis Werders Verantwortlicher.
 
Das ist für mich der Kernsatz, der Viktor Skripniks Aufstellungen und Taktiken in den weit überwiegenden Fällen treffend beschreibt.

Sein Vorgehen ist für mich ein Trial & Error, das nur an wenigen Tagen dazu führt, eine funktionierende Elf auf den Platz zu bringen. In den meisten Fällen sind ihm seine Trainerkollegen meilenweit voraus und rechnen mit Skripniks Vorgehen.

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, sagte schon Ralph Hasenhüttl nach seinem Sieg im Weserstadion, Werder sei leicht zu durchschauen. Diese Aussage eines seriösen Trainers hätte dazu führen müssen, die Arbeit Skripniks und seines Trainerteams intern genauer zu betrachten und kritisch zu hinterfragen.

Leider ist auch das nicht passiert. Dies ist ein weiteres Versäumnis Werders Verantwortlicher.

Exakt. Es verdichtet sich immer mehr der Eindruck, daß nach der überragenden ersten Hälfte der letzten Rückrunde die Führungriege bei Werder wieder der Lethargie verfallen ist, es würde so koninuierlich so weiter gehen wie bisher. Diese Denkweise hat binnen kürzester Zeit aus einem finanziell gesunden CL-Teilnehmer eine klammen Abstiegskandidaten geformt, so daß dieser Schuß vor dem Bug eigentlich hätte ausreichen sollen, um den gleichen Fehler nicht erneut zu begehen. Die Realität sieht leider anders aus.
 
Ganz ohne Not war es ja nicht. Fritz ist verletzt und nicht zu ersetzen.

Bitte nicht. Weil CF fehlt, muss die ganze Mannschaft umgebaut werden? Man hätte ihn doch zB doch Yatabaré ersetzen können.
Stattdessen das Experiment mit Fröde. VS setzt auf körperliche Größe und was passiert? Wie eine Schülermannschaft beim 0:1 verhalten, kaum Flanken in den Strafraum geschlagen. Wenn ich schon das körperliche Moment für mich entdeckt haben will, dann muss ich auch Flanken über Flanken in den Strafraum zimmern. Aber selbst das hat nicht funktioniert. Wenigstens Kick and Rush. War auch nicht zu sehen. Nur blindes Gebolze und der klägliche Versuch eines Spielaufbaus.
 
Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Gegen ein offensives Team wie Leverkusen kann es durchaus ein Mittel sein mit Vestergaard auf der 6 früh das Spiel zu stören, hat ja auch funktioniert. Aber gegen die mit Abstand schwächste Offensive der Liga Vestergaard und Fröde im defensiven Mittelfeld zu bringen, dazu einen Konterspieler wie Öztunali der eine Woche vorher alles andere als geglänzt hat (ähnlich wie heute), das wirft große Fragen hinsichtlich des Matchplans auf. Und das ist auch der Grund weshalb mir heute um 17:15 Uhr irgendwie die Argumente für Skripnik ausgegangen sind.

Es ist schon erstaunlich, wie ein einziges Spiel eine durchaus vorhandene Zuversicht komplett zunichte machen kann. Geht mir nicht anders. :tnx:
 
Bitte nicht. Weil CF fehlt, muss die ganze Mannschaft umgebaut werden? Man hätte ihn doch zB doch Yatabaré ersetzen können.
Stattdessen das Experiment mit Fröde. VS setzt auf körperliche Größe und was passiert? Wie eine Schülermannschaft beim 0:1 verhalten, kaum Flanken in den Strafraum geschlagen. Wenn ich schon das körperliche Moment für mich entdeckt haben will, dann muss ich auch Flanken über Flanken in den Strafraum zimmern. Aber selbst das hat nicht funktioniert. Wenigstens Kick and Rush. War auch nicht zu sehen. Nur blindes Gebolze und der klägliche Versuch eines Spielaufbaus.


Damit habe ich auch gerechnet.......
 
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