Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Soll heißen: So schwer klingt es nicht (so laufen, dass man freisteht) - scheint aber im Team nicht immer zur Umsetzung zu gelangen.
 
mMn. sollte man nicht versuchen vorsichtig zu agieren, sondern von Beginn an Vollgas zu geben.

Ja, Hoffenheim muss eigentlich gewinnen und ein Punkt ist zu wenig. Sie stehen unter Druck. Ob der Trainerwechsel unter den Umständen, wie er abgelaufen ist, wirklich ein Vorteil ist, wage ich aber zu bezweifeln.

Bremen hat sich Selbstbewusstsein über das Pokalspiel geholt. Hoffe steht
mit dem Rücken zur Wand. Wieso eigentlich abwartend spielen?

Am besten man setzt sie von Minute 1 an unter Druck und versucht sie einzuschnüren. Im Prinzip so, wie es Schalke gemacht hatte gegen uns. Die Herangehensweise war genau richtig gegen ein Team, was verunsichert ist. Wenn Schalke die Chancen genutzt hätte, wäre Werder mit nem Debakel nach Hause geschickt worden, von einem 2-0 hätte man sich mMn. nicht mehr erholt.

Wenn man nun abwartend agiert, besteht die Gefahr, dass Hoffe von Minute zu Minute mehr Sicherheit gewinnt.

Also: Von Minute 1 mit leidenschaftlichem Einsatz und den Fans im Rücken auf Sieg spielen, um die mMn. vorhandene Unsicherheit von Hoffe auszunutzen, um möglichst schnell in Führung zu gehen.
 
VS auf die Frage nach dem Trainerwechsel:
"Ich kenne ihn gut und weiß, was er auf dem Platz sehen will und taktisch plant." Dies könne, so der Chefcoach des Nord-Klubs weiter, durchaus "ein Vorteil für uns" sein.

Da bin ich ja mal gespannt....
 
Hoffenheim hat gute Spieler und dürfte eigentlich nicht dort unten stehen. Aber sie haben keine Mannschaft. Dort kann der Schlüssel für Werder liegen. Es gilt jetzt, das Momentum für sich im Abstiegskampf zu bewahren.
 
VS auf die Frage nach dem Trainerwechsel:
"Ich kenne ihn gut und weiß, was er auf dem Platz sehen will und taktisch plant." Dies könne, so der Chefcoach des Nord-Klubs weiter, durchaus "ein Vorteil für uns" sein.

Da bin ich ja mal gespannt....

In 2 Tagen wird er seiner Mannschaft wohl kaum eine neue Spielweise beibringen. Ich denke mal er weiß was am Samstag auf dem Spiel steht und wird da noch keine Experimente mit seinem "hohen Verteidigen und aggresivem Pressing" machen. Wenn doch umso besser für uns. ;)
 
In 2 Tagen wird er seiner Mannschaft wohl kaum eine neue Spielweise beibringen. Ich denke mal er weiß was am Samstag auf dem Spiel steht und wird da noch keine Experimente mit seinem "hohen Verteidigen und aggresivem Pressing" machen. Wenn doch umso besser für uns. ;)

Es ist der Co-Trainer und der Wechsel kam dem Vernehmen nach aus gesundheitlichen Gründen zustande. Wüsste nicht wieso sich bei denen jetzt groß was ändern sollte, unsere Spieler würden ja auch keinen Sprung machen wenn morgen Frings übernehmen würde.
 
Hoffenheim hat gute Spieler und dürfte eigentlich nicht dort unten stehen. Aber sie haben keine Mannschaft. Dort kann der Schlüssel für Werder liegen. Es gilt jetzt, das Momentum für sich im Abstiegskampf zu bewahren.

in der offensive mögen sie wirklich gut besetzt sein, in der abwehr seh ich sie aber auch unten, beim mittelfeld verwundert es mich halt das sie so schlecht da stehen
 
korrektur: nagelsmann war nicht co-trainer, sondern trainer der u19 hoffenheims.

Das stimmt, Julian Nagelsmann war U19-Trainer und sollte Huub Stevens eigentlich zur neuen Saison als Cheftrainer ablösen. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall Stevens' hat er das Amt nun früher übernommen.

Edit: In der Saison 2012/13 war Nagelsmann bereits für ein halbes Jahr Co-Trainer der Profis - klick.
 
Es ist der Co-Trainer und der Wechsel kam dem Vernehmen nach aus gesundheitlichen Gründen zustande. Wüsste nicht wieso sich bei denen jetzt groß was ändern sollte, unsere Spieler würden ja auch keinen Sprung machen wenn morgen Frings übernehmen würde.

Problem ist immer, wenn die Mannschaft plötzlich befreit aufspielen kann. Stevens war ein Trainer, der sehr viel Wert auf Disziplin legt, und damit geht häufig der Mut verloren.

Stevens war nun zwischen dem 11. bis 20. Spieltag Trainer im Kraichgau. Dabei wurden in den 10 Spielen nur 6 Tore geschossen, aber alle 6 Tore wurden in nur 4 Spielen erzielt:
H'heim - Gladbach 3:3
Ingolstadt - H'heim 1:1
H'heim - Hannover 1:0
H'heim - L'kusen 1:1
und in allen Spielen, wo die TSG einen Treffer erzielte, wurde gepunktet.

Wenn die Kraichgauer nun mutig ein Auswärtstor erzielen, und anschließend auf ihre einstudierte Defensive zurückgreifen, dann könnte es für uns in die Hose gehen.

Normalerweise werden nach einem Trainerwechsel zunächst durch taktisches Abwehrverhalten die Anzahl der Gegentore reduziert. Dies muss bei H'heim nicht der Fall sein, weil sie in den 10 Spielen nur 11 kassiert haben.
Sie müssen eigentlich nur mutig sein, und dann wäre für sie sogar etwas drin gegen die schlechteste Abwehr der Bundesliga...(haben wir 41 Gegentore wie Stuttgart).
 
@ Flutlicht82

Danke für die Analyse :tnx:


Aber allen Statisken, dem Spiel am Dienstag und dem dabei erreichten Pokal-Halbfinale zum Trotz: heute muß ein Sieg her!
 
blödsinn. mannschaft gut auf hoffenheim eingestellt, klare vorteile auf bremer seite. chancenverwertung diesmal scheiße. aufwärtstrend weiter klar erkennbar.
 
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