Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Zitat von neuegrünewelle;3232378:
Er hat zwar Recht mit seiner Aussage, aber diese sollte man für sich behalten.
VS und kluge Medienpolitik passt leider überhaupt nicht zusammen.

Was mir aber scheißegal ist, wenn wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen...:D

:p

Natürlich ist der Klassenerhalt unser primäres Ziel. Für einen Trainer der BL muss es aber zwingend weitere geben, u.a. die Flut der Gegentore zu mindern, die Mannschaft nicht auseinanderbrechen zu lassen und sie vor allem das spielen zu lassen, was sie kann - und nicht, was der Trainer ihr aufzwängt.

Nach gut der Hälfte der Saison haben wir einen kümmerlichen Heimsieg errungen und Skripnik kommt nicht auf die Idee, grundlegende Änderungen vorzunehmen. Immer wieder spielt er hoch und mit zwei Stürmern.

Das mag - wie gegen Berlin - gerade noch mal gut gehen, aber irgendwann muss ich doch als Trainer mal merken, dass mein "Konzept" entweder grundlegend falsch ist oder nicht zu meiner Mannschaft passt.
 
(...)

Weil sich der verantwortliche Geschäftsführer Sport nicht noch einen weiteren Fehlschuss auf dieser entscheidenden Position leisten kann.

Sprich: Skripnik muss reuessieren, damit Eichin seinen gut bezahlten Job erhält.

Keine Ahnung was sich der GF Sport hier leisten darf oder nicht. Aber warum ausgerechnet sein Job an der Personalie VS hängen sollte, ist mir dann doch so gar nicht begreiflich zu machen.

Für TE war VS doch eigentlich gar nicht die primäre Option als Nachfolger für RD (nach offizieller Sprachregelung: Er ist gar "nicht auf die Idee gekommen").

Aber ist auch wurscht. Sein Job ist bei einem Abstieg weitaus mehr gefährdet als durch eine Entlassung von VS.

Allgemein ist es sicher richtig, dass es egal ist wie viele Buden du bekommst, wenn du die Punkte holst. Aber auch das tun wir ja nicht wirklich.

Wir schießen allerdings durchaus ausreichend Tore. Wenn man sich überlegt, dass Mainz gerade mal eine Bude mehr gemacht hat bis zum heutigen Tag aber mal locker elf Punkte mehr hat, dann weiss man wo unser Problem liegt.

Und mir ist dabei tatsächlich wurscht wer gerade auf dem Platz steht, denn die Gegentore bekommen wir nicht selten nach dem immer gleichen Muster. Wir sind nicht eng genug an den Gegenspielern, stören deren Aufbauspiel nicht energisch genug, decken die Räume nicht diszipliniert genug und haben allgemein ein unterirdisches Umschaltspiel. In diesen Punkten ist unter VS keinerlei Verbesserung eingetreten. Daher halte ich ihn stand heute für untauglich Werder wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen. Wobei ich selbst den Klassenerhalt noch in weiter Ferne sehe.

Spiele zu gewinnen und Punkte zu sammeln wird deutlich einfacher, wenn du weniger Gegentore kassierst. Fakt am Rande: Wenn wir bislang alle bisher gespielten Spiele 0:0 gespielt hätten, dann hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto. Anders ausgedrückt derzeit haben wir einen Schnitt von unter einem Punkt pro Spiel.

Aber wir sind mit diesem Trainer auf dem sicherer Werderweg zum Klassenerhalt.... NICHT!
 
Zitat von neuegrünewelle;3232378:
Was soll er machen? Die beiden für die Hauptschuldigen der Niederlage erklären?
Diesen beiden Spielern mache ich wirklich die wenigsten Vorwürfe. Vorher kommen alle anderen dran!

:tnx:


Er hat zwar Recht mit seiner Aussage, aber diese sollte man für sich behalten.
VS und kluge Medienpolitik passt leider überhaupt nicht zusammen.

Was mir aber scheißegal ist, wenn wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen...:D

Eine Mannschaft besteht nicht nur aus der Defensive. Deshalb hat Skripnik mit der Aussage völlig Recht.

Was spricht gegen diese Aussage??
Wohl nur, dass sie von Skripnik stammt, oder?? :kaffee:
 
[...]
Was spricht gegen diese Aussage??
Wohl nur, dass sie von Skripnik stammt, oder?? :kaffee:

Dagegen spricht u.a. seine Vorgabe, die AV immer wieder vorgezogen einrücken zu lassen. Weder TGS noch SG können das besonders gut. Edit: Es gehört auch nicht zu ihren vorrangigen Aufgaben.

An Guwara, den kein Vorwurf trifft, haben wir besonders deutlich gesehen, dass auf diese Weise die Grundpositionen bei Gegenangriffen nicht schnell genug wieder besetzt werden können. Sternberg und U. Garcia setzen das übrigens nicht wesentlich besser um.

Wenn der Trainer Interviews bezüglich der Gegentor-Statistik gibt, sollte er auch immer berücksichtigen, inwieweit er selbst zur Destabilisierung der Defensive beiträgt.
 
Wenn ich an den schnellen Volland denke wird mir ganz anders! Das gibt den nächsten Dämpfer!
 
So übel, wie vielfach behauptet, war das insgesamt ja nicht. Das 5 - 1 am Ende sicher viel zu hoch. Aber diese plan- und auch emotionslose erste Hälfte war furchtbar. Nicht zum ersten Mal. Danach sah das offensiv ansehnlich und druckvoll aus, was sich in diversen Statistiken bemerkbar machte. Trifft Pizarro zum Ausgleich, wären die Diskussionen jetzt andere. Aber der Gegner macht aus 15 Torschüsse 5 Buden. Da ist dann auch alles enthalten. Ein haltbarer Sonntagsschuss, ein jeweils knochenfreier Doppeltorschütze und ein stümperhaft verursachter Elfer. Weil Werder es defensiv einfach nicht schafft, kompakt zu stehen oder potentiell gefährliche Spielsituationen und Angriffe schon im Keim zu ersticken.
 
Keine Ahnung was sich der GF Sport hier leisten darf oder nicht. Aber warum ausgerechnet sein Job an der Personalie VS hängen sollte, ist mir dann doch so gar nicht begreiflich zu machen.

Für TE war VS doch eigentlich gar nicht die primäre Option als Nachfolger für RD (nach offizieller Sprachregelung: Er ist gar "nicht auf die Idee gekommen").

Werder Bremen steht in der Regel recht lange zu seinem Personal, das wird auch bei einem Eichin nicht anders sein. Ein weiterer Trainerwechsel würde seine Position aber gewaltig schwächen, da braucht man kein Prophet zu sein. Und das nicht nur, weil es "zu den Regeln des Geschäfts gehört", sondern weil gerade Eichin bisher noch nicht bewiesen hat, dass er in der Kategorie, an der er sich besonders messen lassen möchte, der Trainerfindung, ein Händchen hat.

Vor gerade mal einem Kalenderjahr hat die Not-Lösung Skripnik (lustig, hier immer zu lesen, dass er immer dann von Eichin letztendlich auch "abgenickt" worden sein soll, wenn es sportlich läuft, dass er andernfalls einem Eichin aber aufgedrängt worde sei! :D Aber sei`s drum: Wäre die Alternative Labbadia tatsächlich erfolgreicher?), einem Not leidenden Eichin quasi den Job gerettet. Damals, zu Beginn der Rückserie, war ein Verbleib Eichins bei Werder mehr als unsicher.

Welche Rolle es heute noch spielt, ist unklar. Dass es keinerlei Rolle spielt, ist mehr als unwahrscheinlich.

Eichin hat, gerade was die Trainerfrage bei Werder anbelangt, bisher reine Symbolpolitik betrieben. Dass der Verein, nach 3 Jahren seiner Amtszeit, dort steht, wo er jetzt steht, hat selbstverständlich auch etwas mit diesen "Experimenten" zu tun.


Aber ist auch wurscht. Sein Job ist bei einem Abstieg weitaus mehr gefährdet als durch eine Entlassung von VS.

Das eine widerspricht dem anderen nicht, wenn man nicht gerade, wie Du, Skripnik für absolut ungeeignet hält.

Allgemein ist es sicher richtig, dass es egal ist wie viele Buden du bekommst, wenn du die Punkte holst. Aber auch das tun wir ja nicht wirklich.

Hast Du Werders Spiele in der Hinserie gesehen und registriert, wie schwer sich das Team tat, überhaupt ein eigenes Tor zu erzielen? Trotz einiger Chancen, traf außer Ujah kaum jemand.

Hast Du registriert, dass wir jetzt in Pizarro endlich einen weiteren verlässlichen Knipser im Team haben und dass in 3 Rückrundenspielen mit Bartels und Fritz schon zwei weitere Spieler trafen?

Wir schießen allerdings durchaus ausreichend Tore. Wenn man sich überlegt, dass Mainz gerade mal eine Bude mehr gemacht hat bis zum heutigen Tag aber mal locker elf Punkte mehr hat, dann weiss man wo unser Problem liegt.

Wir schießen die (ausreichenden) Tore eben erst seit Beginn der Rückrunde. Bis dahin galt es, genau das zu üben.

Natürlich darf die Defensive nicht vernachlässigt werden. Das hat aber auch niemand vor. Auch die Aussagen Skripniks deuten nicht darauf hin.

Und mir ist dabei tatsächlich wurscht wer gerade auf dem Platz steht, denn die Gegentore bekommen wir nicht selten nach dem immer gleichen Muster. Wir sind nicht eng genug an den Gegenspielern, stören deren Aufbauspiel nicht energisch genug, decken die Räume nicht diszipliniert genug und haben allgemein ein unterirdisches Umschaltspiel.

Bis zur Frage des Umschaltspiels bin ich bei Dir.:tnx: Eben Letzteres hat sich zuletzt stark verbessert.

In diesen Punkten ist unter VS keinerlei Verbesserung eingetreten. Daher halte ich ihn stand heute für untauglich Werder wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen. Wobei ich selbst den Klassenerhalt noch in weiter Ferne sehe.

Siehe oben.

Ob ein Effenberg hier erfolgreicher arbeiten würde, ist mehr als zweifelhaft.

Spiele zu gewinnen und Punkte zu sammeln wird deutlich einfacher, wenn du weniger Gegentore kassierst.

Nicht, wenn man, wie unter Dutt und über weite Strecken der Hinrunde der aktuellen Saison, nicht in der Lage ist, sich selbst Chancen zu erarbeiten, erzwingen und Tore zu erzielen.


Fakt am Rande: Wenn wir bislang alle bisher gespielten Spiele 0:0 gespielt hätten, dann hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto. Anders ausgedrückt derzeit haben wir einen Schnitt von unter einem Punkt pro Spiel.

Zu Ende gesponnen: Am Ende der Saison würde Dir solch eine Bilanz eben nicht reichen. In Zeiten einer "Dreipunkte-Regel" muss man versuchen, Spiele auch dann und wann zu gewinnen. Das geht nur, indem man selbst auch Tor(e) erzielt, s.o.!

Aber wir sind mit diesem Trainer auf dem sicherer Werderweg zum Klassenerhalt.... NICHT!

Letztes Jahr haben wir es geschafft, dieses Jahr spricht Vieles dafür, dass es wieder gelingen könnte. Nicht zuletzt dank der endlich mal halbwegs geschlossenen Lücken im Kader.
 
Denn noch mal so eine Performance wie in der HR gegen diese Gegner (Hoffenheim, DA, Ingolstadt, Hannover) und dann war es das hier!

Ich glaube, darüber sind wir uns hier alle völlig einig, wenn wir Hoffenheim (den 3:1 Hinspielsieg würde ich nur zu gerne auch diesmal sehen) mal ausklammern. Aber ich denke, Du meintest die Gesamtperformance (3 Pkte) aus diesen vier Spielen...:D
 
Weiß ich auch nicht. Zumal auch ich den Eindruck hatte, dass Eichin Skripnik nur zähneknirschend akzeptiert hat und da eher Bode und die Herren vom AR die Fäden gezogen haben.

Wobei das im Nachhinein ja auch egal ist, wenn man denn einen Konsens gefunden hatte. Und nach Skripniks Start war dessen Installation auch nachvollziehbar. Bei einer fortlaufenden Analyse wird das aktuell schon schwieriger, weil die 3 - 4 derzeit fehlenden Punkte eben den Unterschied zwischen Liga 1 und 2 ausmachen dürften und die Defensivprobleme eher größer als kleiner zu werden scheinen.

Insofern bin ich froh, dass Hannover derzeit mausetot wirkt.
 
also ich fand guawara auch gut, ka was hier einige an ihm schlecht fanden? wie ich schon woanders schrieb fingen die fehler schon im mittelfeld an bis zu den IV´s, guawara macht beim 1:0 alles richtig hat da keine schuld, beim 2:0 rechnet nie und nimmer einer gezielt damit das da so ein außenrisspass kommt da passieren die fehler schon vorher. Allgemein ging es oft über unsere rechte seite dann wurde in die mitte gezogen von gladbach wir haben vorher schon sehr stark nach rechts geschoben, dann muss ein LV da auch mitverschieben. bei den restlichen gegentoren kann er auch nix machen. Wenn so ein junge seinen ersten einsatz über 90min bekommt und das als 4ter LV dann muss da mehr unterstützung von den viel viel erfahrenen Spielern kommen die kam aber nicht mal ansatzweise
 
Das 2 - 0 geht u.a. auf Guwaras Kappe. Klar, die Fehlerkette begann glaube ich bei Pizarro und dessen Ballverlust. Danach bekam man die Gladbacher trotz deutlicher numerischer Überzahl im eigenen Strafraum nicht zu fassen. Aber Guwara hat im Moment der Vorlage nur die Aufgabe, ebenjenen Raum zu decken, durch den der Pass ging. Ansonsten waren die Fehler vielfältig. Beim 1 - 0 mal wieder schön bei nem gegnerischen Einwurf gepennt, im weiteren Verlauf Gebre Selassie gedanklich und physisch zu langsam. Das dritte Tor geht auf die Kappe vom Schiri und anschließend auf ein Zuordnungs- oder Abstimmungsproblem von - ich vermute mal - Djilobodji und unserem "Isländer". Bei den letzten beiden Buden gabs dann nochmal individuellen Slapstick zu bewundern.
 
also ich fand guawara auch gut, ka was hier einige an ihm schlecht fanden? wie ich schon woanders schrieb fingen die fehler schon im mittelfeld an bis zu den IV´s, guawara macht beim 1:0 alles richtig hat da keine schuld, beim 2:0 rechnet nie und nimmer einer gezielt damit das da so ein außenrisspass kommt da passieren die fehler schon vorher. Allgemein ging es oft über unsere rechte seite dann wurde in die mitte gezogen von gladbach wir haben vorher schon sehr stark nach rechts geschoben, dann muss ein LV da auch mitverschieben. bei den restlichen gegentoren kann er auch nix machen. Wenn so ein junge seinen ersten einsatz über 90min bekommt und das als 4ter LV dann muss da mehr unterstützung von den viel viel erfahrenen Spielern kommen die kam aber nicht mal ansatzweise

Ich habe bei ihm auch einige sehr gute Ansätze gesehen. Er gefiel mir deutlich besser als Sternberg und selbst besser als Garcia oft. Macht Hoffnung.

Man muss bei seiner Beurteilung beachten dass er noch sehr jung ist und das sein erstes großes Spiel war. Wenn ich seine Erfahrung vergleiche mit der von Vestergaard und mir dann deren Leistungen betrachte und bewerte, dann war Guwara um Welten besser.
 
Ich habe bei ihm auch einige sehr gute Ansätze gesehen. Er gefiel mir deutlich besser als Sternberg und selbst besser als Garcia oft. Macht Hoffnung.

Man muss bei seiner Beurteilung beachten dass er noch sehr jung ist und das sein erstes großes Spiel war. Wenn ich seine Erfahrung vergleiche mit der von Vestergaard und mir dann deren Leistungen betrachte und bewerte, dann war Guwara um Welten besser.

:tnx:

Absolut richtig.

Das Spiel haben wir nicht wegen Guwara (so hoch) verloren, sondern wegen der Nichtleistungen der eigentlichen Leistungsträger Vestergaard, Selassie, Junuzovic, Ujah. Alle im besten Fußballer-Alter.
 
Wir gaben das Spiel wegen dem defensivverhalten der gesamten Mannschaft verloren. Defensive beginnt im Sturm. Die Gladbacher konnten machen was sie wollten. Das Werder das einzige Team ist, dass in jedem Spiel mindestens ein Gegentor gefangen hat, ist nicht verwunderlich. Skripnik ist ein Schaaf schüler und denkt wie er. Defensive kann er dem Team nicht beibringen. Ich hoffe, dass es diese Saison gut geht. Nur nächste Saison wäre ich froh wenn ein richtiger Fußball Lehrer kommt, der dem Team auch das Spiel gegen den Ball beibringen kann.
 
:tnx:

Absolut richtig.

Das Spiel haben wir nicht wegen Guwara (so hoch) verloren, sondern wegen der Nichtleistungen der eigentlichen Leistungsträger Vestergaard, Selassie, Junuzovic, Ujah. Alle im besten Fußballer-Alter.

So siehts aus.
5:! war wber definitiv zu hoch, die Chancen für Werder waren auch da.
Insgesamt ging der Sie für Mönchengladbach aber in Ordnung.

Wie schon im Notenthread ausführlich geschrieben,
war Guwara schon sehr defensivschwach.
Man kann im aber keinen Vorwurf machen, Routine kann man nicht kaufen,
die muß man sich durch Paxis aneignen. Setzt voraus, daß man die Gelegenheit dazu bekommt. Wie dem auch sei, gegen LEV ist ganz sicher Garcia wieder dran. Und das gesamte Team auch hoffentlich wieder gut drauf.
Man hat doch gesehen, daß sie es können.

@ Henne: ja, dieser Reporter hat mich fast noch mehr genervt mit seinem Isländer, als das Spiel.
Wie kann man nur so schlecht vorbereitet sein.
Und was ist Sky für ein schwacher Sender,
daß keiner da ist, der den Kollegen mal auf seinen ständig wiederholenden Fehler hinweist... :unfassbar:
 
:tnx:

Absolut richtig.

Das Spiel haben wir nicht wegen Guwara (so hoch) verloren, sondern wegen der Nichtleistungen der eigentlichen Leistungsträger Vestergaard, Selassie, Junuzovic, Ujah. Alle im besten Fußballer-Alter.

Auch diese Fußballer im besten Alter spielen nach den taktischen Vorgaben ihres Trainers. Im Allgemeinen funktioniert kein Mannschaftsteil ohne die Abstimmung mit dem anderen.

Und für diese Abstimmung ist der Trainer verantwortlich. Es ist menschlich, dass einzelne Spieler nicht an ihre Leistungsgrenze kommen können - aber gesamte Mannschaftsteile oder gar das gesamte Team - eher nicht!

Eines unserer taktischen Probleme hatte ich - ohne Resonanz zu erhalten - in einem vorigen Post angesprochen. Wenn unsere Außenverteidiger, wie üblich, die Vorgabe hatten, vorgezogen einzurücken, entstehen damit auch immer erhebliche Probleme für die IV.

Es stellt sich eher die Frage, weshalb der Trainer diese ohnehin gewagte und bei allen BL-Trainern bekannte Variante riskieren muss, wenn er mit Guwara und davor Kleinheisler zwei Neulinge aufstellt, die ohnehin aufgrund ihrer Uneingespieltheit gefährdet sind, die linke Abwehrseite anzubieten.

Unter dem Zwang, Stammkräfte ersetzen zu müssen, kann ich doch nur mit flachen Ketten spielen, die in erster Linie für Sicherheit zuständig sind. Wenn VS eines Tages, wie Herr Klinsmann, jeden Spieler jeden Tag verbessern kann, ist taktische Feinarbeit angesagt - aber nicht im Abstiegskampf.
 
Man muss bei seiner Beurteilung beachten dass er noch sehr jung ist und das sein erstes großes Spiel war. Wenn ich seine Erfahrung vergleiche mit der von Vestergaard und mir dann deren Leistungen betrachte und bewerte, dann war Guwara um Welten besser.

Einmal das, zum anderen ist er nur unser LV-Nr. 4. Und es gab kaum einen dümmeren Moment für sein Startelfdebüt als dieses Spiel, wo all seine erfahrenen Kollegen kollektiv Leistungsverweigerung betrieben.

Den Jungen anhand dieses Spiels zu kritisieren ist einfach nur lächerlich und hirnrissig!
 
Auch diese Fußballer im besten Alter spielen nach den taktischen Vorgaben ihres Trainers. Im Allgemeinen funktioniert kein Mannschaftsteil ohne die Abstimmung mit dem anderen.

Das ist grundsätzlich richtig.

Und für diese Abstimmung ist der Trainer verantwortlich. Es ist menschlich, dass einzelne Spieler nicht an ihre Leistungsgrenze kommen können - aber gesamte Mannschaftsteile oder gar das gesamte Team - eher nicht!

...eher selten.

Dass Wiedwald derzeit unsicher wirkt, liegt eher nicht im Einflussbereich Skripniks. Dessen Einflussmöglichkeit ist, dem Keeper weiter das Vertrauen zu schenken.

In der IV gilt es nachwievor Djilobodji zu integrieren, Abstimmungen zu verfeinern. Eine große Verantwortung insbesondere für Vestergaard, der das mit Ausnahme des MG-Spiels bisher gut gelöst hat.

In der eh dürftigen AV galt es mit Guwara einen Neuling zu unterstützen. Nur, wer sollte es tun?

Vorgesehen war wohl Junuzovic, der allerdings selbst noch weit hinter Normalform hinterherhinkt, was man nicht nur an seinen Standards ablesen kann.

Fritz war imho noch der Brsuchbarste.

Im OM hat Skripnik aufgrund der guten Ersteindrucke vom Herthaspiel auf Kleinheisler gesetzt, Ein Fehler? Im Nachhinein wohl schon. Hat man es vorher gewusst??

Öztunali hat seinen durchwachsenen Einsatz wenigstens in der 2. Halbzeit gerechtfertigt.

Ujah und Pizarro hingen, insbesondere aufgrund der Schwache des Mittelfelds, aber auch aufgrund des Fehlens eines inzwischen fast unverzichtbaren Grillitsch in der Luft. Anders als sonst war Ujah diesmal nicht in der Lage, die fehlende Bindung durch Einsatz auszugleichen.


Eines unserer taktischen Probleme hatte ich - ohne Resonanz zu erhalten - in einem vorigen Post angesprochen. Wenn unsere Außenverteidiger, wie üblich, die Vorgabe hatten, vorgezogen einzurücken, entstehen damit auch immer erhebliche Probleme für die IV.

Ist das, wie im Fall des Aufsichtsratseinflusses auf Eichin, nur wieder eine persönliche Vermutung??

Generell kann man imho aber wohl relativ sicher sagen, dass eine relativ offensive Ausrichtung der Vereinsphilosophie entspricht und der Notwendigkeit, Mehrwertspieler zu formen. Das gelingt eher durch offensives Marketing, zumal der Markt für Offensivkrafte lukrativer ist als für andere Mannschaftsteile. Das war schon unter KATS so und ist auch unter TERS notwendig.

Es stellt sich eher die Frage, weshalb der Trainer diese ohnehin gewagte und bei allen BL-Trainern bekannte Variante riskieren muss, wenn er mit Guwara und davor Kleinheisler zwei Neulinge aufstellt, die ohnehin aufgrund ihrer Uneingespieltheit gefährdet sind, die linke Abwehrseite anzubieten.

Die Alternative wäre eine völlige Umstellung der Abwehr gewesen. Wäre dies gescheitert, gäbe es hier vergleichbare Diskussionen, angereichert mit dem Vorwurf, Skripnik würde, entgegen des eingeschlagenen Weges, nicht der Jugend vertrauen. Oder nicht??

]Unter dem Zwang, Stammkräfte ersetzen zu müssen, kann ich doch nur mit flachen Ketten spielen, die in erster Linie für Sicherheit zuständig sind. Wenn VS eines Tages, wie Herr Klinsmann, jeden Spieler jeden Tag verbessern kann, ist taktische Feinarbeit angesagt - aber nicht im Abstiegskampf.

"nur" ist doch Teil dessen, was an Werders.Vereinsführung, unter anderem auch immer wieder von Dir, ständig kritisiert wird, oder?? Natürlich gibt es Alternativen. Hinterher ist man immer schlauer, oder?
 
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