[...]
Sebastian, Abstiegssorgen sind dir in Bremen nicht bekannt. Ihr entwickelt euch zu Cup-Spezialisten. Bündelt ihr die Kräfte für UEFA-Cup und DFB-Pokal, um eine durchschnittliche Saison zu retten?
Wir haben in beiden Bewerben noch die Chance, weit zu kommen und etwas zu erreichen. In der Meisterschaft haben wir einiges verschenkt. Von dem her wollen wir die Saison noch einigermaßen positiv abschließen, und in den Pokal-Wettbewerben Erfolge feiern.
Abstiegssorgen sind dir in Bremen nicht bekannt. Ihr entwickelt euch zu Cup-Spezialisten. Bündelt ihr die Kräfte für UEFA-Cup und DFB-Pokal, um eine durchschnittliche Saison zu retten?
Wir haben in beiden Bewerben noch die Chance, weit zu kommen und etwas zu erreichen. In der Meisterschaft haben wir einiges verschenkt. Von dem her wollen wir die Saison noch einigermaßen positiv abschließen, und in den Pokal-Wettbewerben Erfolge feiern.
[...]
Ihr seid zeitgleich ins Ausland gegangen. Was hat die größte Umstellung erfordert?
Ich sehe es ähnlich wie Jürgen. Mir kommt vor, dass in Deutschland das Interesse am Fußball viel intensiver und impulsiver als in Österreich ist. Hier gibt es auch Riesen-Interesse, aber mit Deutschland ist es schwer vergleichbar. Man ist einem gewissen Erfolgsdruck ausgesetzt. Das merkt man auch im Training, der Konkurrenzkampf ist härter, die Kader sind größer. Man spielt gegen individuell bessere Spieler. Ich will aber nicht die österreichische Liga schlecht reden, sondern glaube viel mehr, dass sich einige Österreicher in Deutschland durchsetzen könnten. Ich hoffe, dass in Zukunft viele die Chance dazu bekommen, genau wie Jürgen und ich ins Ausland zu wechseln.
Wird man medial vorsichtiger?
Absolut. Bei uns in Bremen ist es, obwohl wir nicht so gut gespielt haben, noch ruhiger im Vergleich zu Schalke oder München, wenn die Misserfolge feiern. Bremen ist sehr familiär und Werder-bezogen. Aber die Medienlandschaft ist größer, und ich trete ihr vorsichtiger gegenüber als in Österreich.
[...]