Übrige Länderspiele / andere Nationalmannschaften

Vielleicht weil wir ihre Werte nicht teilen? Sie in Deutschland und seiner offenen Gesellschaft eine Provokation und somit ein angemessenes Ziel sehen?

Warum? Warum töten Leute die meinen einen Glauben zu vertreten andere Menschen? Welche Rolle spielt es dabei, welchen Glauben, welche Weltanschauung sie vertreten?
Gab es nicht bereits mehrere gescheiterte Versuche in Deutschland?

Ich meine man muss nicht um den heißen Brei herumreden, dass es Leute gibt die religiöse Ansichten missbrauchen oder als Vorsatz benutzen um andere zu töten.
Deswegen schrieb ich ja sollte man jetzt nicht seine Aggression gegenüber den Flüchtlingen ausleben, die vor genau diesen Leuten fliehen.
Dann sollten wir erst einmal alle Autos von der Strasse verbannen. Soweit ich weiss sterben pro Jahr mehr Menschen im Strassenverkehr als durch "islamistische" Terroranschlaege in Deutschland. Ausserdem waere es vielleicht mal an der Zeit, das der Westen anfaengt sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kuemmern und nicht staendig andere Regionen in der Welt, speziell den Nahen Osten, zu destabilisieren, weil es unseren polit./wirtschaftl. Interessen entspricht.
 
Dafür gibt es in der Vergangenheit keine Beispiele. 9/11 ist nicht geschehen weil die Amerikaner einfach nur Ungläubige sind. Die Anschläge auf Metro/Züge sind nicht geschehen, weil Briten und Spanier Ungläubige sind. Der Anschlag auf das Russische Theater ist nicht geschehen, weil Russen Ungläubige sind. Keiner dieser Anschläge oder sonst irgend ein anderer ist geschehen, weil die entsprechende Gesellschaft einer anderen nicht passt. Aber hinter allen Anschlägen steckten, jedenfalls für die Attentäter, militärische Aktionen im Vorfeld. Also frage ich erneut: Warum sollte Deutschland ein potenzielles Ziel sein? Hättest du geantwortet: Wegen des (quasi beendeten) Bundeswehr Einsatzes in Afghanistan, hätte ich mit einem vorsichtigen "ok" geantwortet. Aber wegen Werten und Gesellschaft...sorry, das ist ganz großer Unsinn.
Damit behauptest Du quasi, das islamistische Attentäter rein rational, mit eindeutigen Motiven und vielleicht sogar in Selbstverteidigung(?) tätig werden?:unfassbar:
 
Sicher hat der Anschlag auch einen Bezug zur aktuellen Situation in Syrien und Irak.

Gerade ehute wurde Sindschar von den Kurden mit Hilfe der westlichen Allianz zurück erobert vom IS. Könnte durchaus eine Racheaktion sein.
Wenn du mich jetzt davon überzeugen kannst, dass der IS nicht von einem religiösen Wahn getrieben ist, dann werde ich vielleicht nochmals über andere mögliche Motivationen für einen solchen Anschlag nachdenken.
Manchmal kann man es aber auch leicht übertreiben...

Oh, das sind viele dort sicherlich (viele andere sind einfach nur kriminelle Mörder). Und Charlie Hebdo hatte klar einen religiösen Hintergrund. Aber welchen religiösen Aspekt siehst du vor dem Hintergrund der von dir selbst genannten Geschehnisse in Syrien, sowie dem seit ca. 2 Wochen stark erweiterten französischen Militäreinsatzes? Klar, Franzosen sind erst mal Ungläubige, das macht ihre Ermordung aus Sicht eines Terroristen von IS oder al-Quaida gleich doppelt legitim. Aber primärer Beweggrund? Ich bitte dich.
 
Sicher hat der Anschlag auch einen Bezug zur aktuellen Situation in Syrien und Irak.

Gerade ehute wurde Sindschar von den Kurden mit Hilfe der westlichen Allianz zurück erobert vom IS. Könnte durchaus eine Racheaktion sein.
Wenn du mich jetzt davon überzeugen kannst, dass der IS nicht von einem religiösen Wahn getrieben ist, dann werde ich vielleicht nochmals über andere mögliche Motivationen für einen solchen Anschlag nachdenken.
Manchmal kann man es aber auch leicht übertreiben...
Der IS ist ein Ergebniss westlicher Politik. Die Amis mussten ja unbedingt in den Irak und damit einen Dominoeffekt ausloesen der eine ganze Region destablilisert hat. Soweit ich weiss wollte unsere Murksel damals Seite an Seite mit der Dumpfbacke Bush in den Irak. Gut, dumm gesellt sich halt gern zu dumm.
 
Also zu denken Deutschland wäre kein mögliches Ziel von Anschlägen, unabhängig von dessen militärischer Betätigung in Krisengebieten, halte ich für extrem blauäugig.

Das habe ich ja schon mit einem vorsichtigen "ok" kommentiert. Aber das hat eben nichts mit irgendwelchen kulturellen Geschichten zu tun als mehr damit, das Menschen in Ländern in denen man sich militärisch einmischt Individuen produzieren, die sich animiert fühlen Bomben zu legen. Aber in erster Linie nicht um unsere Lebensweise "zu bestrafen" sondern weil sie BEI SICH in Ruhe gelassen werden wollen. Das es dann auch mal Amateure wie Sauerland gibt, bleibt leider nicht aus.
 
Der IS ist ein Ergebniss westlicher Politik. Die Amis mussten ja unbedingt in den Irak und damit einen Dominoeffekt ausloesen der eine ganze Region destablilisert hat. Soweit ich weiss wollte unsere Murksel damals Seite an Seite mit der Dumpfbacke Bush in den Irak. Gut, dumm gesellt sich halt gern zu dumm.
Murksel war damals noch nicht Kanzlerin und Schröder als Kanzler hat sich geweigert, mit den Amerikanern gegen den Irak zu ziehen. Du bist also doppelt auf dem Holzweg.
 
Oh, das sind viele dort sicherlich (viele andere sind einfach nur kriminelle Mörder). Und Charlie Hebdo hatte klar einen religiösen Hintergrund. Aber welchen religiösen Aspekt siehst du vor dem Hintergrund der von dir selbst genannten Geschehnisse in Syrien, sowie dem seit ca. 2 Wochen stark erweiterten französischen Militäreinsatzes? Klar, Franzosen sind erst mal Ungläubige, das macht ihre Ermordung aus Sicht eines Terroristen von IS oder al-Quaida gleich doppelt legitim. Aber primärer Beweggrund? Ich bitte dich.

Noch einmal ganz langsam für dich.

Frankreich hat in Syrien vermehrt Luftangriffe gegen Stellungen des IS geführt, der soweit mir bekannt sich selbst als streng religiös und fromm definiert.
Weshalb sollte da nach der Logik eines religiös verblendeten Fundamentalisten Frankreich kein legitimes Anschlagsziel sein.
Oder meinst du es waren Anhänger von Assad oder der syrischen Befreiungsarmee, die natürlich ohne jeglichen religiös motivierten Hintergrund agierten?
 
Weshalb sollte da nach der Logik eines religiös verblendeten Fundamentalisten Frankreich kein legitimes Anschlagsziel sein.

Ich habe nicht behauptet, Frankreich sei kein legitimes Anschlagsziel. Oder willst du mir, ganz langsam zum mitlesen, die Stelle zeigen?

Ich habe behauptet, das der Hintergrund der Anschlags (vermutlich) kein religiöser ist (im Gegensatz zu CH), sondern vielmehr mit der militärischen Lage in Syrien zusammenhängt. Und nur weil die möglichen Attentäter religiös verblendet sein mögen, macht das doch das Motiv nicht zu einem religiösen. Oder was willst du mir genau sagen? Erklär es mir bitte.
 
Jaja, der böse Westen ist die Wurzel allen Übels... :D

Er trägt aber seinen gehörigen Teil dazu bei... Ich möchte kurz erinnern, am Anfang wurden so gut wie alle Parteien in Syrien, die gegen Assad kämpften vom Westen und der Türkei unterstützt.
Ansonsten wären als Beispiele für verfehlte westliche Einmischung und Strategien Irak, Lybien und Afghanistan zu nennen. Nur um einmal die aktuellsten zu nennen.
 
Das habe ich ja schon mit einem vorsichtigen "ok" kommentiert. Aber das hat eben nichts mit irgendwelchen kulturellen Geschichten zu tun als mehr damit, das Menschen in Ländern in denen man sich militärisch einmischt Individuen produzieren, die sich animiert fühlen Bomben zu legen. Aber in erster Linie nicht um unsere Lebensweise "zu bestrafen" sondern weil sie BEI SICH in Ruhe gelassen werden wollen. Das es dann auch mal Amateure wie Sauerland gibt, bleibt leider nicht aus.
Das ist doch an Naivität kaum noch zu überbieten. Wo haben denn die Attentäter von 9/11 während der letzten Jahre vor den Anschlägen gelebt? Oder die von Charlie Hebdo? Garantiert nicht in den Ländern, in denen Du meinst, dass sie "bei sich" in Ruhe gelassen werden wollten.
 
Ich möchte kurz erinnern, am Anfang wurden so gut wie alle Parteien in Syrien, die gegen Assad kämpften vom Westen und der Türkei unterstützt.

Richtig. Und jetzt eben nicht mehr. Schon hast du ein mögliches Motiv für das was heute passiert ist. "So gut wie alle Parteien" hatten kein religiöses Motiv. Viele Parteien haben aber natürlich religiöse Verblendung für ihre Zwecke genutzt. Sicherlich auch heute.
 
Deutschland steht in fast jeder Thematik in vorderster Reihe in der Öffentlichkeit und ist zudem ein Land in dem relativ hohe Meinungsfreiheit herrscht. Das allein reicht leider durchaus, um terroristisches Ziel zu sein. Deutschland gehört sozusagen zum "Etablissement", schon immer das Hauptziel jeglicher "Proteste", egal ob friedlich oder gewalttätig. Für Europa als ganzes gilt im Prinzip das gleiche, bloß gibt es mit den USA weiter im Westen ein noch stärkeres Feindbild.

Einfach schrecklich was nun schon wieder passiert ist, ich konnte es kaum fassen, als ich es vorhin hörte. Man gibt sich so gerne der Illusion hin, dass Krieg und Terror nur in diesen seltsamen fernen Ländern passiert, aus denen dann viele arme Teufel ins vermeintlich sichere Europa fliehen.
 
Das ist doch an Naivität kaum noch zu überbieten. Wo haben denn die Attentäter von 9/11 während der letzten Jahre vor den Anschlägen gelebt? Oder die von Charlie Hebdo? Garantiert nicht in den Ländern, in denen Du meinst, dass sie "bei sich" in Ruhe gelassen werden wollten.

Und wo wurden diese Taten geplant und finanziert? In Hamburg? In Paris? In New York? Komm mir nicht mit Naivität.

edit: Meine Güte, kennst du eigentlich die genannten Gründe für 9/11? *kopfschüttel*
edit2: Und was hat CH mit 9/11 zu tun? Das ich das klar trenne, hast du galant überlesen, stimmts?
 
Ich habe nicht behauptet, Frankreich sei kein legitimes Anschlagsziel. Oder willst du mir, ganz langsam zum mitlesen, die Stelle zeigen?

Ich habe behauptet, das der Hintergrund der Anschlags (vermutlich) kein religiöser ist (im Gegensatz zu CH), sondern vielmehr mit der militärischen Lage in Syrien zusammenhängt. Und nur weil die möglichen Attentäter religiös verblendet sein mögen, macht das doch das Motiv nicht zu einem religiösen. Oder was willst du mir genau sagen? Erklär es mir bitte.

Wenn du mir sagst welche militante Aktion des IS, dieser nicht mit religiöser Legitimation begründet. Oder würdest du mir zustimmen, dass sämtliche militante Aktionen des IS dieser mit religiösen Motiven zu begründen sucht.

Weiterhin ist es doch auch eine Frage der Ursache oder nicht?
Wenn eine religiös verblendete Truppe eine Militärintervention nötig macht, diese dann wiederum mit Gewalt beantwortet, willst du dann behaupten dies wäre eine reine militärisch begründete Gegenmaßnahme der Fanatiker?
Ach ja und wenn es keine religiöses Motiv hätte, wo siehst du den konkreten militärischen Nutzen, wenn man Zivilisten in Paris abschlachtet? Abgesehen von der abschreckenden Wirkung.
 
Ich habe nicht behauptet, Frankreich sei kein legitimes Anschlagsziel. Oder willst du mir, ganz langsam zum mitlesen, die Stelle zeigen?

Ich habe behauptet, das der Hintergrund der Anschlags (vermutlich) kein religiöser ist (im Gegensatz zu CH), sondern vielmehr mit der militärischen Lage in Syrien zusammenhängt. Und nur weil die möglichen Attentäter religiös verblendet sein mögen, macht das doch das Motiv nicht zu einem religiösen. Oder was willst du mir genau sagen? Erklär es mir bitte.
Ist das Dein Ernst?

Diese Argumentation würde nur dann einen winzigen Hauch von Sinn ergeben, wenn die militärische Lage in Syrien so absolut aber auch überhaupt kein bisschen rein gar nichts nie und nimmer aber auch niemals etwas mit Religion zu tun hätte.:crazy:
 
Richtig. Und jetzt eben nicht mehr. Schon hast du ein mögliches Motiv für das was heute passiert ist. "So gut wie alle Parteien" hatten kein religiöses Motiv. Viele Parteien haben aber natürlich religiöse Verblendung für ihre Zwecke genutzt. Sicherlich auch heute.

Falsch, die USA wollen ihre Unterstützung für die syrische Befreiungsarmee, oder wie sie sich nennen, ausbauen.
 
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