Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

In der Vorbereitung lief es eigentlich ganz gut. Nun wissen wir alle, dass Vorbereitungen nur eine begrenzte Aussagekraft haben. Hinsichtlich der Offensive aber schienen wir bis dato, mit di Santo und dem Neuzugang Ujah, ein für den Saisonverlauf vielversprechendes Sturm-Duo zu besitzen.

Es ist anzunehmen, dass Skripnik um dieses Duo herum eine gewisse Spielidee für die Offensive im Kopf hatte. Eine, bei der einer der beiden vorn reingeht, "wo es weh tut", der andere ihm, in Ermangelung ebensolcher Mittelfeldspieler, als hängende Spitze bestmöglich zuarbeitet.

Dieses vermeintliche System ist durch den Abgang di Santos obsolet. Die von verschiedenen Medien kolportierte Reaktion Skripniks auf den "späten Verlust" di Santos lässt den Schluss zu, dass er mehr als nur einen für Werder wichtigen Spieler verloren hat!

Nun muss man von einem Bundesliga-Trainer erwarten können, dass er flexibel auf solch einen Vorfall reagieren kann. In Phasen, in denen der Kader aber eh schon nur mit wenigen "Routiniers" bestückt ist, wiegt solch ein Ausfall doppelt. Seither ist Skripnik auf der Suche nach einem neuen Matchplan. Mit einer komplett neuen Offensive, ohne große Alternativen im offensiven Mittelfeld. Team und Trainer fehlen nicht nur spielerisch starke Spieler (mit Öztunali, Aycicek, Eggestein) stünden die ggf. sogar zur Verfügung, sondern "erfahrene Typen". Vor dem Hintergrund mutete die Pizarro-Verpflichtung, Tage nach offiziellem Ende der Wechselperiode, wie eine Verzweiflungstat an. Skripnik wird die Frage beantworten müssen, ob er Pizarro tatsächlich eher als Mittelfeldspieler geholt hat, oder als (Ersatz für die) Spitze.

Das Fußball-Geschäft ist gnadenlos. Es wird Skripnik nicht mehr viel Zeit bleiben, eine neue Idee zu entwickeln, umzusetzen und damit Erfolg zu haben. Am Ende wird vermutlich wieder der Trainer das "schwächste Kettenglied" sein. Sollte er tatsächlich scheitern, müssen sich aber auch andere Entscheidungsträger unangenehmen Fragen nach der Zusammensetzung der Mannschaft stellen.

Das kann ich so zu 100% unterschreiben. :tnx::beer:
Diese Eindrücke habe ich nämlich auch. Beim Fettgedruckten ist die GF Sport gemeint.
Aber VS hat den Kader so akzeptiert. Wer schweigt, stimmt zu.
 
Werders ursächliches Problem ist grundlegender und struktureller Art. Wir erleben seit geraumer Zeit dessen Auswirkungen auf operativer Basis und im wöchentlichen Spielbetrieb.

Das krampfhafte Festhalten an der schwarzen Null und an dem Werder-Familienweg hatte seinen besonderen Reiz. Ich habe das auch immer sehr geschätzt und als etwas ganz Besonderes empfunden.

Mittlerweile mutet das nostalgisch an. Wenn unsere Vereinsführung ihr unternehmerisches Denken und Vorgehen nicht erheblich ändert, wird unser Verein, Werder Bremen, früher oder später aus der Bundesliga verschwinden - und das vermutlich nicht nur für die eine oder andere Saison.

Noch ist Werder Bremen erstklassig und kann entsprechende Weichen stellen. Ich denke, da müsste möglichst schnell etwas passieren.

Das ist nicht grundsätzlich falsch.

Die jüngere Vergangenheit hat aber eben auch gezeigt, dass ein Verein wie Werder, an einem Standort wie Bremen, finanziell nicht mit den "Großen" mithalten kann.

Es muss eine vernünftige Balance zwischen der Aufnahme neuen Kapitals und der Beibehaltung des "Werder-Weges" her. Eine Struktur wie z.B. in Hannover kann und sollte sich kein Werderaner wirklich wünschen. Es muss das Ziel Werders und anderer Mittelklasse-Vereine sein, die 50+1 Regelung im deutschen Fußball, wie auch immer, irgendwie zu verteidigen. Andernfalls wird man zwischen Vereinen aus Großstädten und künstlich gepimpten Plastik-Klubs untergehen.
 
Werders ursächliches Problem ist grundlegender und struktureller Art. Wir erleben seit geraumer Zeit dessen Auswirkungen auf operativer Basis und im wöchentlichen Spielbetrieb.

Das krampfhafte Festhalten an der schwarzen Null und an dem Werder-Familienweg hatte seinen besonderen Reiz. Ich habe das auch immer sehr geschätzt und als etwas ganz Besonderes empfunden.

Mittlerweile mutet das nostalgisch an. Wenn unsere Vereinsführung ihr unternehmerisches Denken und Vorgehen nicht erheblich ändert, wird unser Verein, Werder Bremen, früher oder später aus der Bundesliga verschwinden - und das vermutlich nicht nur für die eine oder andere Saison.

Noch ist Werder Bremen erstklassig und kann entsprechende Weichen stellen. Ich denke, da müsste möglichst schnell etwas passieren.

1899% Zustimmung :tnx:

Trotz unterschiedlichem Personals - Trainer, Sportdirektor, Spieler - tritt Werder Bremen seit mehreren Jahren auf der Stelle bzw. ist von zwischenzeitlichen Hochs abgesehen keine nachhaltge Besserung in Sicht.

So sehr die "schwarze Null" ein kaufmännisches verantwortungsvolles Handeln darstellt, so darf sie nicht so sehr in Stein gemeißelt sein, indem jegliches kaufmännisches Risiko gemieden wird. Daß das Mittelfeld bei Werder eine gravierende Baustelle ist, war schon länger absehbar, so daß der AR in der letzten TP , weil es um die sportliche Existenz in der Buli ging bzw. geht, auch die Bereitschaft zu einem kaufmännischen Risiko hätte zeigen müssen.

Ein solches Signal bzw. eine solche Bereitschaft blieb jedoch aus, wogegen für die Rückholaktion von CP Geld vorhanden war bzw. Geldquellen akquiriert wurden; obwohl trotz aller Erfahrung, Talent, Ausstrahlung etc. und last but not least symbolischer Bedeutung es schon in der Vergangenheit offensichtlich war, daß CP als Strafraumstürmer sehr stark von einem funktionierendem MF abhängig ist. Das wirft die Frage auf, warum der AR für eine solche Rückholaktion abgesegnet hat, statt, obwohl das MF die größte Kaderbaustelle war und ist? Aus Hang zur Nostalgie von besseren Zeiten und/oder um jemanden aus der Werder-Familie zurück zu holen?
 
Das wirft die Frage auf, warum der AR für eine solche Rückholaktion abgesegnet hat, statt, obwohl das MF die größte Kaderbaustelle war und ist?

Es wirft vor allem die Frage auf, warum das erst so spät passiert ist. Der Abgang von di Santo alleine kann es nicht sein denn auch mit dem Sturm di Santo/Ujah fehlte uns eine Alternative im Sturm, auf Lorenzen zu setzen kann ja wohl nicht ernsthaft der Plan gewesen sein. Da man aber während der Vorbereitung gleichzeitig auch nicht das Mittelfeld verbessert sondern konsequent auf Eggestein gesetzt hat, muss man von letzterem sehr überzeugt gewesen sein. Da passt es nicht ins Bild ihn mehr oder weniger umgehend bei Saisonstart in die zweite Reihe zurück zu schicken. Wenn man sich selbst so dermaßen dem Nachwuchs "ausliefert", dann muss man den Weg auch konsequent gehen. So aber haben wir keine Verstärkung geholt UND Eggestein auf die Bank geschickt, das passt hinten und vorne nicht zusammen. Mir ist klar, dass da noch Bartels ist und er in der letzten Saison häufig die Position hinter den Spitzen inne hatte. Das passt aber wie gesagt nicht zur Vorbereitung.

Mir scheint, das die überraschende Entwicklung von U.Garcia zu der Entscheidung geführt hat ihn zwingend spielen zu lassen. Kann man machen. Das verschiebt aber alles im Mittelfeld, Junuzovic rutscht weg von seiner Position auf der er seine besten Leistungen bei Werder zeigt und Leidtragener ist am Ende Eggestein der seinen Platz an Junuzovic abtreten muss. Und schon ist die ganze Vorbereitung für die Katz....kein besonders gutes Zeugnis für Skripnik, was das angeht.
 
Werders ursächliches Problem ist grundlegender und struktureller Art. Wir erleben seit geraumer Zeit dessen Auswirkungen auf operativer Basis und im wöchentlichen Spielbetrieb.

Das krampfhafte Festhalten an der schwarzen Null und an dem Werder-Familienweg hatte seinen besonderen Reiz. Ich habe das auch immer sehr geschätzt und als etwas ganz Besonderes empfunden.

Mittlerweile mutet das nostalgisch an. Wenn unsere Vereinsführung ihr unternehmerisches Denken und Vorgehen nicht erheblich ändert, wird unser Verein, Werder Bremen, früher oder später aus der Bundesliga verschwinden - und das vermutlich nicht nur für die eine oder andere Saison.

Noch ist Werder Bremen erstklassig und kann entsprechende Weichen stellen. Ich denke, da müsste möglichst schnell etwas passieren.

:tnx: So isses!
 

:daumen:

Das diskutierte Thema ist auch mE wesentlich größer als der Versuch, eine verkorkste Saison zu retten.

Werder Bremen bleibt nur dann wettbewerbsfähig, wenn regelmäßig und kontinuierlich Gelder aquiriert werden. Da der AR/die GL das offensichtlich nicht zu leisten imstande sind, müssen diese bis ins Detail hinterfragt werden. Der AR und die GL entscheiden im Wesentlichen, ob wir unseren Verein auch in den nächsten Jahren in der Bundesliga sehen werden.

Es wird Zeit, sich von Personen zu trennen, die einer modernen Unternehmensentwicklung im Wege stehen. Und es wird Zeit, jene vor die Tür zu setzen, die abseits von warmen Worten nichts zu bieten haben.

Es mag platt klingen, aber in erster Linie muss Geld her! Kann der AR (edit: und die GL) keine entsprechenden Geldgeber gewinnen, ist der AR (edit: und die GL) falsch besetzt.
 
So wie ich das gelesen habe, wurde die Rückholaktion nur durch Wiesenhof realisierbar. Wiesenhof wollte nicht in irgendein Mittelfeldspieler investieren sondern den Nostalgiehype und die damit verbundenen ansteigenden Trokotverkäufe mitnehmen.

Es war platt gesagt einfach kein Geld in der Kasse für eine richtige Verstärkung, sei es auf der 6 oder auf der 10.
 
[...]
So sehr die "schwarze Null" ein kaufmännisches verantwortungsvolles Handeln darstellt, so darf sie nicht so sehr in Stein gemeißelt sein, indem jegliches kaufmännisches Risiko gemieden wird[...]

Bitte? Seid ihr auf den Kopf gefallen? Welche schwarze Null?
Bremen macht jedes jahr 10mio miese, trotz weißwäsche der Bilanz und ignoranz der 100 mio Schulden in der Tochtergesellschaft von Werder, der des Stadion. Und das trotz "Sparkurs" und Transferplus.
Da gibts keine "schwarze Null". Von der finaziellen Solidität des HSV träumt man derzeit in Bremen.
 
Mir scheint, das die überraschende Entwicklung von U.Garcia zu der Entscheidung geführt hat ihn zwingend spielen zu lassen. Kann man machen. Das verschiebt aber alles im Mittelfeld, Junuzovic rutscht weg von seiner Position auf der er seine besten Leistungen bei Werder zeigt und Leidtragener ist am Ende Eggestein der seinen Platz an Junuzovic abtreten muss. Und schon ist die ganze Vorbereitung für die Katz....

:tnx:

Das sehe ich auch so!

kein besonders gutes Zeugnis für Skripnik, was das angeht.

Muss einem Trainer immer schon während der Vorbereitung die letzte Erkenntnis reifen? Auch und gerade, wenn sich die Zusammensetzung des Teams noch ändert?
 
So wie ich das gelesen habe, wurde die Rückholaktion nur durch Wiesenhof realisierbar. Wiesenhof wollte nicht in irgendein Mittelfeldspieler investieren sondern den Nostalgiehype und die damit verbundenen ansteigenden Trokotverkäufe mitnehmen.

Es war platt gesagt einfach kein Geld in der Kasse für eine richtige Verstärkung, sei es auf der 6 oder auf der 10.

:tnx:

U.a, weil man vorhandenes Geld schon in einen Innenverteidiger investiert hatte, siehe Diskussion gestern!
 
Muss einem Trainer immer schon während der Vorbereitung die letzte Erkenntnis reifen? Auch und gerade, wenn sich die Zusammensetzung des Teams noch ändert?

Natürlich nicht die letzte Erkenntnis, aber eine gewisse Konsequenz muss man schon erwarten können. Die Vorbereitung stellt die Weichen für die Saison. Wenn man hier also beschließt auf bestimmte eigene Leute zu setzen und diese fast von Tag 1 an dann ignoriert, wofür war dann die Vorbereitung gut? Klar war Eggestein bei seinem ersten Auftritt nicht besonders gut, aber das er Zeit braucht war ja bei dem Alter auch zu erwarten. Entweder gibt man ihm konsequent die Zeit, oder man holt einen weiteren Spieler damit die Last nicht nur auf seinen Schultern liegt. Beides ist nicht geschehen, statt dessen hat man die ganze Balance verschoben. Sicher hängt das zum Teil auch damit zusammen, das S.Garcia nach seiner Verletzung direkt wieder gut in Form und damit gesetzt war. Aber überzeugt U.Garcia nun so sehr, das man mit ihm das macht was nach der Vorbereitung von Eggestein zu erwarten war, nämlich konsequent auf ihn setzen? Ich verstehe Skripnik in der Beziehung momentan nicht wirklich. Juno ist am besten als LM, spielt aber ZM. Galvez ist unübersehbar ein Innenverteidiger, Skripnik lässt ihn, bis auf gestern, wenn überhaupt als 6er ran. Der so dringend benötigte ZOM sitzt auf der Bank. Das erinnert mich so langsam frappierend an Dutt und das finde ich besorgniserregend.

Warum haben wir gegen Hannover, wo Johannsson wieder ausfällt, nicht so gespielt:

-----------------Ujah-----------------
--------------------------------------
----Juno--------Eggestein-----Bartels-
------------Garcia----Fritz------------
Garcia-------------------------Theo---
---------Galvez-----Vestergaard-------
----------------Wiedwald--------------

Und dann sollen die 96er doch anrennen. Wahlweise Eggestein erst auf die Bank, dafür Bartels zentral und Grillitsch auf rechts. Oder Theo nach vorne und Zander nach letzter Woche eine weitere Chance als RV geben.
 
So wie ich das gelesen habe, wurde die Rückholaktion nur durch Wiesenhof realisierbar. Wiesenhof wollte nicht in irgendein Mittelfeldspieler investieren sondern den Nostalgiehype und die damit verbundenen ansteigenden Trokotverkäufe mitnehmen.

Korrekt, aber Wiesenhof stemmte die Kosten auch nicht zu 100%. Den Sekundärnutzen in Form von Trikotverkäufen darf man sicherlich nicht unterschätzen, aber es ist nur schwer vorstellbar, daß Werders Kostenanteil durch die Margen der Trikotverkäufe und den Erlösen aus dem Abschiedsspiel gedeckt sind (auch wenn man in den letzten 4 Spielen keine Punktprämien ausschütten brauchte...). Werder ist primär immer noch ein Profifußballclub bzw. - kapitalgesellschaft und kein "Trikot-Laden".
 
Natürlich nicht die letzte Erkenntnis, aber eine gewisse Konsequenz muss man schon erwarten können. Die Vorbereitung stellt die Weichen für die Saison. Wenn man hier also beschließt auf bestimmte eigene Leute zu setzen und diese fast von Tag 1 an dann ignoriert, wofür war dann die Vorbereitung gut? Klar war Eggestein bei seinem ersten Auftritt nicht besonders gut, aber das er Zeit braucht war ja bei dem Alter auch zu erwarten. Entweder gibt man ihm konsequent die Zeit, oder man holt einen weiteren Spieler damit die Last nicht nur auf seinen Schultern liegt. Beides ist nicht geschehen, statt dessen hat man die ganze Balance verschoben. Sicher hängt das zum Teil auch damit zusammen, das S.Garcia nach seiner Verletzung direkt wieder gut in Form und damit gesetzt war. Aber überzeugt U.Garcia nun so sehr, das man mit ihm das macht was nach der Vorbereitung von Eggestein zu erwarten war, nämlich konsequent auf ihn setzen? Ich verstehe Skripnik in der Beziehung momentan nicht wirklich. Juno ist am besten als LM, spielt aber ZM. Galvez ist unübersehbar ein Innenverteidiger, Skripnik lässt ihn, bis auf gestern, wenn überhaupt als 6er ran. Der so dringend benötigte ZOM sitzt auf der Bank. Das erinnert mich so langsam frappierend an Dutt und das finde ich besorgniserregend.

Warum haben wir gegen Hannover, wo Johannsson wieder ausfällt, nicht so gespielt:

-----------------Ujah-----------------
--------------------------------------
----Juno--------Eggestein-----Bartels-
------------Garcia----Fritz------------
Garcia-------------------------Theo---
---------Galvez-----Vestergaard-------
----------------Wiedwald--------------

Und dann sollen die 96er doch anrennen. Wahlweise Eggestein erst auf die Bank, dafür Bartels zentral und Grillitsch auf rechts. Oder Theo nach vorne und Zander nach letzter Woche eine weitere Chance als RV geben.

In Puncto Eggestein bin ich ganz bei Dir. Für mich ist weder Juno auf der 10 gut aufgehoben, noch Bartels. Juno gehört für mich, wie für Dich, auf die linke Seite, Bartels ist auf Rechts imho stärker als in der Mitte.

Für die zentrale OM-Position kommen neben Eggestein und den genannten Bartles und Junuzovic noch Öztunali und Aycicek infrage. Mit diesen Dreien hat Skripni in der Saisonvorbereitung offensichtlich auch geplant.

Dass er jetzt einen der erfahrenen Spieler dort hinstellt, lässt darauf schließen, dass Skripnik so etwas wie "Angst vor der eigenen Courage" entwickelt hat. Offenbar machen es ihm die genannten Youngster durch ihre jüngsten Leistungen aber derzeit auch nicht gerade leicht.

Ich war gester sehr auf Eggestein gespannt und muss sagen, dass er mir schon in den wenigen Szenen nach seiner Einwechslung ganz gut gefallen hat. Man sieht, dass er mit dem Ball umgehen kann, sich selbst nicht versteckt, sich relativ gut bewegt. Ich denke, in seinem Fall ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Zu Deiner Aufstellung oben: U. Garcia auf die Doppl-6 Ehrlich?? :confused:
 
Zu Deiner Aufstellung oben: U. Garcia auf die Doppl-6 Ehrlich?? :confused:

Naja, WENN man ihn schon jedes Spiel aufstellen muss, dann lieber so, finde ich. Er ist laufstark, gut im Pressing, mit einem defensiven neben ihm könnte er den offensiveren Part für die Balleroberung übernehmen. Ist jetzt nicht so das ich das für die ultimative Lösung halte, aber wenn schon....und das ginge natürlich auch nur so lange ein Bargfrede nicht spielen kann.
 

:tnx:

Das würde einen Plan voraussetzen, den man konsequent durchzieht. Und da ist eben schon eine deutliche Parallele zwischen RD und VS zu erkennen. Beide konnten sich nicht für ein Stammsystem inkl. Stammformation entscheiden.
Dadurch fehlt es natürlich an Routinen. In meinen Augen muss VS jetzt schon gegen die Bauern etwas auf den Platz zaubern. Ansonsten weiss ich ehrlich gesagt nicht, was durch seine "Arbeit" erreicht wurde und was einfach nur deswegen, weil er der "neue Trainer" war.
 
Bitte? Seid ihr auf den Kopf gefallen? Welche schwarze Null?
Bremen macht jedes jahr 10mio miese, trotz weißwäsche der Bilanz und ignoranz der 100 mio Schulden in der Tochtergesellschaft von Werder, der des Stadion. Und das trotz "Sparkurs" und Transferplus.
Da gibts keine "schwarze Null". Von der finaziellen Solidität des HSV träumt man derzeit in Bremen.

Genau, das wollte ich eigentlich in meinen Beitrag auch noch reinschreiben. Und das stimmt mich bedenktlich, wenn man mal bedenkt, wo wir mal waren.

Der Stadionumbau ist für mich immer noch der größte Witz(skandal) in der mir bekannten Werdergeschichte. Man war ich damals sauer als man uns unterjubeln wollte, dass das "verschönern", mehr war das ja nicht, nicht in die Kaderplanung greifen würde.

Das habe ich damals ungefähr so aufgenommen wie heuer Merkels "Wir schaffen das!"
 
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