D
DR AKR
Guest
Es gibt eben über mehr als vier Jahrzehnte etliche Beispiele dafür, dass Hoeneß immer bereit war, Menschen oder auch Vereinen in Not zu helfen.
Die Frage ist nur, welches Motiv er dafür hatte?! Ich behaupte, dass es nicht an seinem "großen Herz" lag.
In Puncto Vereinsrettung erinnere ich mich z.B. an große, öffentliche Rechtfertigungen über den Kauf von Alexander Zickler von Dynamo Dresden. Wohl wissend, dass dem Verein eine weitere Saison mit dem besagtem Spieler weit stärker geholfen hätte. Ähnliche Beispiele gibt es mehrere.
In Puncto Vereinsrettung ein weiteres Beispiel: "Benezfiz-Spiel" beim FC St. Pauli. Hier konnte man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, einen beliebten Verein retten und sein eigenes Image verbessern. Die Teilhabe an der Popularität des Kiez-Klubs war ganz klar einkalkuliert.
Was Du als Hetze bezeichnest, würde ich als Beißreflex einer "Mama" bezeichnen. Er war und ist bei Bayern die "Mutter der Kompanie" und hat reichlich ausgeteilt (zum Beispiel gegen Lemke).
Nicht nur gegen Lemke, nicht selten völlig unterhalb der Gürtellinie. Das disqualifiziert ihn für mich absolut als Ehrenmann!
Er hat allerdings auch nie nur einen Moment gezögert, wenn man ihn um Hilfe bat.
Gewissensberuhigung!
Du magst ihn natürlich trotzdem als "Machtmenschen" sehen. Was er aber mit absoluter Sicherheit nicht ist, ist ein "eiskalter Machtmensch".
Das sehe ich absolut anders!
Und das ist für mich Eichin.
Sicherlich auch, mit Hoeneß aber absolut nicht vergleichbar!


