Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

So langsam frage ich mich, ob eine Verlängerung des Vertrags überhaupt noch Sinn ergibt. Vorausgesetzt diese (und andere) Meldungen stimmen, wirkt es nicht so, als ob das Vertrauensverhältnis zwischen dem AR und TE noch sonderlich ausgeprägt wäre. Immerhin würden beide auch in Zukunft eng zusammen arbeiten müssen, was ich mir mittlerweile eher schwer vorstellen kann. :confused:

Ich bin echt gespannt, ob man irgendwann mal die Hintergründe für diese mMn (nach jetzigem Stand der Informationen) Posse erfahren wird.

Eine angebotene Vertragsdauer sagt nichts über die tatsächliche Dauer der Weiterbeschäftigung aus. Der Vertrag könnte auch mehrmals um 1 Jahr verlängert werden.
Auf der anderen Seite waren In Hamburg Trainer mit 2 Jahresvertrag nach ein paar Monaten wieder weg. :D

Ich weiß nicht was Ihr beruflich macht ?!... Die meisten Arbeitnehmer können betriebsbedingt nach 1 Monat gekündigt werden. Wo ist dort das Vertrauensverhältnis im Arbeitsvertrag ?
Gute Leistung ist sekundär. Am Ende kannst Du am letzten Tag des Monats die Kündigung/Freistellung bekommen, weil angeblich kurzfristig das Budget gekürzt wurde... obwohl der Geschäftsführung das Ende länger bekannt war.
 
Eine angebotene Vertragsdauer sagt nichts über die tatsächliche Dauer der Weiterbeschäftigung aus. Der Vertrag könnte auch mehrmals um 1 Jahr verlängert werden.
Auf der anderen Seite waren In Hamburg Trainer mit 2 Jahresvertrag nach ein paar Monaten wieder weg. :D

Ich weiß nicht was Ihr beruflich macht ?!... Die meisten Arbeitnehmer können betriebsbedingt nach 1 Monat gekündigt werden. Wo ist dort das Vertrauensverhältnis im Arbeitsvertrag ?
Gute Leistung ist sekundär. Am Ende kannst Du am letzten Tag des Monats die Kündigung/Freistellung bekommen, weil angeblich kurzfristig das Budget gekürzt wurde... obwohl der Geschäftsführung das Ende länger bekannt war.

Wo das denn? Im Nahen Osten:lol: Da stimmt nichts von.
 
Branchenüblich wird hier langsam zum Unwort des Jahres.

Werder ist glücklicherweise NICHT branchenüblich!

Eichin muss langsam mal ein wenig Demut lernen oder er kann sehr gerne gehen.

Ich habe den oft zitierten Begriff bewusst noch einmal aufgegriffen. :tnx: Imho war eine Laufzeit von 2 Jahren aber durchaus erwartbar. 2 Jahre, in denen Eichin natürlich, wie jeder andere auch, weiter auf dem Prüfstand stehen wird.

Eichin ist durch die Verpflichtung Pizarros von einem seiner bisherigen Grundsätze abgerückt. Das alte Werder-Gefuehl, die Werderfamilie, das hat er bisher immer abgelehnt. Jetzt hat er sich zu Pizarro durchgerungen. Aus eigener Überzeugung?? Auf Druck des Hauptsponsors, des Aufsichtsrats oder gar einvernehmlich?? In jedem Fall hat er sich bewegt. P

Für die Kontinuität ist die Verlängerung durchaus sinnvoll. Jetzt hängt es von ihm ab.
 
Ich habe den oft zitierten Begriff bewusst noch einmal aufgegriffen. :tnx: Imho war eine Laufzeit von 2 Jahren aber durchaus erwartbar. 2 Jahre, in denen Eichin natürlich, wie jeder andere auch, weiter auf dem Prüfstand stehen wird.

Eichin ist durch die Verpflichtung Pizarros von einem seiner bisherigen Grundsätze abgerückt. Das alte Werder-Gefuehl, die Werderfamilie, das hat er bisher immer abgelehnt. Jetzt hat er sich zu Pizarro durchgerungen. Aus eigener Überzeugung?? Auf Druck des Hauptsponsors, des Aufsichtsrats oder gar einvernehmlich?? In jedem Fall hat er sich bewegt. P

Für die Kontinuität ist die Verlängerung durchaus sinnvoll. Jetzt hängt es von ihm ab.
Ich sehe das ganz entspannt. Ich denke allerdings, dass er zu Pizarro eher geprügelt werden musste. Ob er mit der Ablehnung recht hatte oder nicht, wird sich noch zeigen.

Ich weiß nur Eines: Ich würde Eichin keine einzige Träne nachweinen, wenn er uns morgen verlassen sollte.

Ein herausragender Sportdirektor kann sehr wichtig für einen Verein sein.

Ein durchschnittlicher ist jederzeit ersetzbar.
 
Ich sehe das ganz entspannt.

Ich weiß nur Eines: Ich würde Eichin keine einzige Träne nachweinen, wenn er uns morgen verlassen sollte.

Ein herausragender Sportdirektor kann sehr wichtig für einen Verein sein.

Ein durchschnittlicher ist jederzeit ersetzbar.

:tnx:

Kaum eine Träne. Schade wäre es, dass Werder auf der neuralgischen Position wieder von vorn beginnen müsste.
 
Ich sehe das ganz entspannt. Ich denke allerdings, dass er zu Pizarro eher geprügelt werden musste. Ob er mit der Ablehnung recht hatte oder nicht, wird sich noch zeigen.

Ich weiß nur Eines: Ich würde Eichin keine einzige Träne nachweinen, wenn er uns morgen verlassen sollte.

Ein herausragender Sportdirektor kann sehr wichtig für einen Verein sein.

Ein durchschnittlicher ist jederzeit ersetzbar.

Ich glaube kaum, dass Werder für das Gehalt einen durchschnittlichen SD bekommen würde. Und ob wir ihm keine Träne nachweinen würden, b!eibt abzuwarten. Zumindest hat er in seiner Amtszeit vieles besser gemacht als der späte Allofs und ich sehe in der Liga nicht so viele, denen ich diese Herkulesaufgabe bei uns besser zugetraut hätte. Bei der Bewertung seiner bisherigen Amtszeit bin ich mir sehr uneins, ob sie durchschnittlich oder doch besser war. Einige bitter nötige Umstrukturierungen gehen zumindest auf sein Konto. Unter einem anderen Sportdirektor wären wahrscheinlich Schaaf und Wolter noch immer Trainer und Baumann Chefscout.
 
Eichin ist durch die Verpflichtung Pizarros von einem seiner bisherigen Grundsätze abgerückt. Das alte Werder-Gefuehl, die Werderfamilie, das hat er bisher immer abgelehnt. Jetzt hat er sich zu Pizarro durchgerungen. Aus eigener Überzeugung?? Auf Druck des Hauptsponsors, des Aufsichtsrats oder gar einvernehmlich?? In jedem Fall hat er sich bewegt. P

Für die Anfangsphase seine Tätigkeit mag das vielleicht zustimmen. Aber im Laufe der Zeit wird er festgestellt haben, daß dieses Werder-Gefühl so zu Werder gehört wie das W auf dem Trikot und somit zu der Selbstidentifikation von Werder Bremen gehört und deswegen wird er sich damit schon vor dem Pizarro-Transfer zumindest arrangiert haben müssen. Bzw. war es ja auch schon vorher zu sehen, daß sowohl Werder als auch TE aufeinander zugegangen sind; oder um es plastisch auszudrücken: TE hat den einen oder anderen alten Zopf abgeschnitten, weniger als er sich, aber mehr als "alte" Werderaner sich gewünscht hätte. Ergo haben beide Seiten Kompromissbereitschaft gezeigt und sind aufeinander zugekommen - und nur so kann eine wie auch immer geartete Partnerschaft funktioniern.
 
Für die Anfangsphase seine Tätigkeit mag das vielleicht zustimmen. Aber im Laufe der Zeit wird er festgestellt haben, daß dieses Werder-Gefühl so zu Werder gehört wie das W auf dem Trikot und somit zu der Selbstidentifikation von Werder Bremen gehört und deswegen wird er sich damit schon vor dem Pizarro-Transfer zumindest arrangiert haben müssen.

Interessant, dass Du selbst das jetzt auch so zu sehen scheinst!

Mit der Einschätzung, dass sich Eichin es schon vor der Pizarro-Verpflichtung damit arrangiert haben müsste, hast Du vermutlich Recht, darüber wurde in verschiedenen threads schon öfter diskutiert. Nicht zuletzt spricht die Verpflichtung des Ex_Bremers und gebürtigen Thedinghauseners Wiedwald auch für diese Vermutung.

Seine Grundhaltung wird vermutlich aber so ähnlich sein, wie in diesem, imho sehr treffenden, Kommentar beschrieben:

Ein Mench.keine Zeitmaschine


Bzw. war es ja auch schon vorher zu sehen, daß sowohl Werder als auch TE aufeinander zugegangen sind; oder um es plastisch auszudrücken: TE hat den einen oder anderen alten Zopf abgeschnitten, weniger als er sich, aber mehr als "alte" Werderaner sich gewünscht hätte.

Hat er das allein getan?

Ergo haben beide Seiten Kompromissbereitschaft gezeigt und sind aufeinander zugekommen - und nur so kann eine wie auch immer geartete Partnerschaft funktioniern.

S.O.: Interessant, dass Du das jetzt auch so zu sehen scheinst!
 
Seine Grundhaltung wird vermutlich aber so ähnlich sein, wie in diesem, imho sehr treffenden, Kommentar beschrieben:

Ein Mench.keine Zeitmaschine

Möglicherweise. Und selbst wenn TE mit der Verpflichtung von CP etwas tat, was er gar nicht mag, dann hat er sich argumentativ überzeugen lassen und/oder die Interessen von Werder Bremen über sein subjektives Empfinden gestellt. Und das sollte bei allen Protagonisten eine Selbstverständlichkeit sein.
 
Ich sehe das ganz entspannt. Ich denke allerdings, dass er zu Pizarro eher geprügelt werden musste. Ob er mit der Ablehnung recht hatte oder nicht, wird sich noch zeigen.

Ich weiß nur Eines: Ich würde Eichin keine einzige Träne nachweinen, wenn er uns morgen verlassen sollte.

Ein herausragender Sportdirektor kann sehr wichtig für einen Verein sein.

Ein durchschnittlicher ist jederzeit ersetzbar.


Naja, auch einen durchschnittlichen, der frei ist und will, muß man erst mal finden.
Hier wird immer wieder gesagt, dann macht es halt RS. Oder: RS würde nicht mitgehen, weil er ja aufsteigen würde, wenn TE gehen würde.
Ich bin mir da gar nicht so sicher, das dem auch so ist.
Auch im Trainerbereich gibt es Co Trainer, die lieber als Co weiterhin arbeiten wollen, unter einem bestimmten Trainer, als selbst Cheftrainer zu werden.

Oder im Vertriebsbereich.... wenn dort z.B. ein Regionalleiter woanders hin wechselt, nimmt er oftmals gute Verkaufsleiter mit, obwohl die teilweise seine Nachfolge antreten könnten. Und warum? Weil diese ein eingespieltes Team sind. Und lieber zusammenarbeiten, als eine mögliche Karrierechance zu nutzen.

Für sooo unrealistisch halte ich es also nicht, das RS dann mitgehen würde.
Und wer ist aktuell auf dem Markt gerade frei?
Angebot und Nachfrage bestimmen das Geschäft. Auch finanziell. Wenn kein anderer vergleichbarer frei ist auf dem Markt, dann kann ich noch so durchschnittlich sein, ich habe trotzdem die besseren Karten im Vertragspoker mit meinem Chef.
 
Eine angebotene Vertragsdauer sagt nichts über die tatsächliche Dauer der Weiterbeschäftigung aus. Der Vertrag könnte auch mehrmals um 1 Jahr verlängert werden.
Auf der anderen Seite waren In Hamburg Trainer mit 2 Jahresvertrag nach ein paar Monaten wieder weg. :D

Ich weiß nicht was Ihr beruflich macht ?!... Die meisten Arbeitnehmer können betriebsbedingt nach 1 Monat gekündigt werden. Wo ist dort das Vertrauensverhältnis im Arbeitsvertrag ?
Gute Leistung ist sekundär. Am Ende kannst Du am letzten Tag des Monats die Kündigung/Freistellung bekommen, weil angeblich kurzfristig das Budget gekürzt wurde... obwohl der Geschäftsführung das Ende länger bekannt war.

Ich bin beruflich im Vertrieb. Und dort sind die Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag bei einem unbefristeten Vertrag die gleichen wie bei anderen Berufen. Sie hängen nämlich von der Dauer des bisherigen Arbeitsverhältnisses ab. Ist gesetzlich so geregelt.
Dabei geht es um Sicherheit. Zu wissen, dass man nach ein paar Jahren nicht so einfach von heute auf morgen (nächster Monat) gekündigt werden kann.
Und zwischen Kündigung und Freistellung ist auch ein Unterschied. Es macht einen großen Unterschied aus, ob ich im nächsten Monat Arbeitslosengeld bekomme, oder noch 3 Monate oder länger Zeit habe, weiterbezahlt mir eine neue Stelle in Ruhe suchen zu können.

Um zu Eichin zurück zu kommen... ein Einjahresvertrag ist ja auch dann nur gewollt, wenn man sich nicht sicher ist, ob es klappt. Normalerweise sendet man damit ein Signal. So nach dem Motto: Wir wollen erstmal sehen, ob es funktioniert. Oder, wenn Mitarbeiter schon länger dabei: Du bist uns eigentlich nicht gut genug, aber zur Zeit finden wir keinen anderen Dummen, der es besser kann. Du darfst noch ein Jahr weitermachen, und wir können uns in Ruhe nach einem anderen weiterhin umsehen.
Wenn der Arbeitnehmer das macht, ist es bedeutungstechnisch genau so. Nur umgekehrt.

Wenn mein AG nach 2 Jahren immer noch nicht wissen würde, ober es passt, dann würde ich mich aber ganz schnell nach was anderem auf dem Markt umsehen.
Es gibt eigentlich für jeden Bereich Kennzahlen. Und Ziele. Da wird doch normalerweise drauf geschaut. Passt es, oder passt es nicht.
Mich würde mal interessieren, wie sich diese Kennzahlen unter TE verändert haben und in wie weit die vorgebenen Ziele (welche garantiert in den Vertragsverhandlungen am Anfang oder zu Beginn des Vertragsverhältnisses besprochen wurden) erfüllt wurden.
Dann kannn man auch darüber reden, ob seine Gehaltsforderungen angemessen sind oder nicht.
 
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