Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Die Truppe hat genau die Platzierung erreicht, die ihrem Leistungsvermögen entspricht.
Was hier gerne vergessen wird ist, dass Werder seit Jahren die schlechteste Defensive stellt. Hier gilt es durch den SD besonderes Augemerk bei Neuverpflichtungen darauf zu legen. Mit Prödl ist ein erfahrener IV gegangen, Caldirola ist eher ein Missverständnis und das leidige Thema D6 ist seit Jahren nicht konsequent angegangen worden (vgl. Fehleinschätzung Makiadi seitens Dutt).
Werder hat genug Baustellen, die einen besseren Tabellenplatz eher unwahrscheinlich erscheinen lassen.
 
Muss man einen Berufsspieler noch wirklich sagen, dass sie alles geben müssen?
Muss nicht jeder sein beste im Beruf gegeben? Ich brauche nicht ein Chef der mir es erklären muss!
Auch als Mannschaftsspieler muss man den Beruf lieben und dann ist es eigentlich selbstverständlich, dass man alles gibt. Oder der Spieler versteckt sich hinter bzw. in der Gemeinschaft! Dann ist er aber kein Teamplayer sondern ein gezogener Spieler (einer der von der Mannschaft mitgeschleppt wird). In jeder Gemeinschaft gibt es Menschen die sich einbringen und welche die nur an Teilhaben. Ein Charakter Sache/Einstellung. So etwas geht aber nicht im Profifußball!!
Eine gute intakte Profimannschaft braucht man keine Ziele vorgeben, die setzt die Profigemeinschaft sich selber. Und wenn nur aus Geldgier. Klar spielt jeder fürs Team, aber auch für sich selber, weil er auch ein Eigeninteresse hat. Und hier liegt die Kunst des Trainers bzw. Manager die unterschiedlichen Interessen als Team zu formen.
 
Versteh das Ganze nicht, als Fussballer/Sportler will man immer als Sieger vom Platz gehen oder hab ich das früher immer falsch verstanden? So war zumindest meine Devise auf Platz.
 
Jeder Depp hat doch gesehen, dass nach dem gesicherten Klassenerhalt keiner mehr mehr getan hat als notwendig. Die Hinrunde war mental sehr anstrengend und keiner wollte sich dann noch für die EL aufreiben. Das ist menschlich nachvollziehbar. In der neuen Saison geht es erstmal darum, sich nicht wieder sofort unten drin wiederzufinden, dafür werden die Spieler auch alles geben. Sollte das gelingen, spricht nichts gegen eine komplett erfolgreiche Saison. Abstiegskampf ist eine Seuche. Da sollte man nicht reinrutschen, dann läuft es auch.
Es muss einfach von Anfang an das abgerufen werden, was man am Anfang unter Skripnik gezeigt hat.

Dann braucht doch keiner mehr von uns, nach der Erreichung des Zieles, z.B. nichtabstieg, ins Stadion zu gehen. Dann haben ja alle ihre Arbeit getan und können sich auf die faule Haut legen.
 
Wenn man um Platz 8-12 spielt, was für Werder realistisch ist, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man automatisch in der Nähe der Abstiegszone ist. Denn die vergangenen Jahre haben oft nur wenige Punkte aufgezeigt.
Zudem muss man abwarten, inwieweit der Verletzungsteufel bei uns zuschlägt.
Alles Unwägbarkeiten und man muss eben abwarten.

Exakt. :tnx:

Bei der Augeglichenheit der Liga kann man schneller unten (wieder) drin sein, als man denkt. Es wäre fahrlässig, davor die Augen zu verschließen.
 
Zitat von WilderSüden;3146633:

Da würde ich nochmal nachschauen. Um 18.01 Uhr finde ich von @geest diesen Beitrag:

Muss man einen Berufsspieler noch wirklich sagen, dass sie alles geben müssen?
Muss nicht jeder sein beste im Beruf gegeben? Ich brauche nicht ein Chef der mir es erklären muss!
Auch als Mannschaftsspieler muss man den Beruf lieben und dann ist es eigentlich selbstverständlich, dass man alles gibt. Oder der Spieler versteckt sich hinter bzw. in der Gemeinschaft! Dann ist er aber kein Teamplayer sondern ein gezogener Spieler (einer der von der Mannschaft mitgeschleppt wird). In jeder Gemeinschaft gibt es Menschen die sich einbringen und welche die nur an Teilhaben. Ein Charakter Sache/Einstellung. So etwas geht aber nicht im Profifußball!!
Eine gute intakte Profimannschaft braucht man keine Ziele vorgeben, die setzt die Profigemeinschaft sich selber. Und wenn nur aus Geldgier. Klar spielt jeder fürs Team, aber auch für sich selber, weil er auch ein Eigeninteresse hat. Und hier liegt die Kunst des Trainers bzw. Manager die unterschiedlichen Interessen als Team zu formen.

Mit Brille wäre das nicht passiert. ;)
 
naja es gibt genügend firmen wo das aber so ist wenn du das Ziel erreicht hast dann wird halt mit etwas weniger elan gearbeitet.

Und es waren ja nicht nur die Hinrunde sondern auch die Jahre zuvor.
Und genau da trennt sich halt auch der Spreu vom Weizen. ;)

Die Unternehmen, die da weitermachen, sind die wirklich über lange Zeit dauerhaft erfolgreichen.
Und die, die da Dampf aus dem Kessel nehmen...tja...die sollen dann hinterher aber auch net meckern*fg* ;)

Und diese Situation ist mit dem Fußball auch irgendwo vergleichbar. Auf den letzten Metern scheint dann bei einigen Vereinen der Wille (Augsburg mal ausgenommen, die hatten last season einen 12. Mann^^) den Ausschlag gegeben haben.
Und uns kann dieser "etwas weniger ausgeprägte Wille" durch eine verpasste EL-Teilnahme einen wichtigen weiteren Schritt hinsichtlich unserer Weiterentwicklung gekostet haben.

Fand ich vorhin gut diesen einen Einwurf @SRKKGURU...das Team hat sein Ziel erreicht, irgendwas um Platz 10, Abstieg vermieden...also bleibe ich als Fan dann auch daheim...mein "Fanziel" auch erreicht. :lol: :daumen:
 
Da würde ich nochmal nachschauen. Um 18.01 Uhr finde ich von @geest diesen Beitrag:



Mit Brille wäre das nicht passiert. ;)
Hä...da stand vorhin noch 17:01 :confused:
Ohne Witz...

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen, ja ihr Leut, mit dem Geest iss Schluss für heut!
Geestlein Geestlein mach doch weiter, jag das Männchen auf die Leiter... *sing* :lol: :bier:

Sorry für das böse OT :ugly:
 
Deinen Beitrag, der diesen kleinen Zwist ausgelöst hat, könnte man schon so verstehen, da die EL ja nie "amtlich" als Ziel ausgegeben wurde.

Lies Dir die letzten Seiten in diesem Thread einfach nochmal durch. Oder auch nur Deine eigenen Beiträge.:roll:

Ich weiß, was ich geschrieben habe. Wer da irgendwas rein interpretiert, was da nicht steht und sich dann auf dieser Basis aufregt, soll das gerne machen, darf aber nicht erwarten, dass ich da noch groß drauf eingehe. :wink:
 
Muss man einen Berufsspieler noch wirklich sagen, dass sie alles geben müssen?
Muss nicht jeder sein beste im Beruf gegeben? Ich brauche nicht ein Chef der mir es erklären muss!
Auch als Mannschaftsspieler muss man den Beruf lieben und dann ist es eigentlich selbstverständlich, dass man alles gibt. Oder der Spieler versteckt sich hinter bzw. in der Gemeinschaft! Dann ist er aber kein Teamplayer sondern ein gezogener Spieler (einer der von der Mannschaft mitgeschleppt wird). In jeder Gemeinschaft gibt es Menschen die sich einbringen und welche die nur an Teilhaben. Ein Charakter Sache/Einstellung. So etwas geht aber nicht im Profifußball!!
Eine gute intakte Profimannschaft braucht man keine Ziele vorgeben, die setzt die Profigemeinschaft sich selber. Und wenn nur aus Geldgier. Klar spielt jeder fürs Team, aber auch für sich selber, weil er auch ein Eigeninteresse hat. Und hier liegt die Kunst des Trainers bzw. Manager die unterschiedlichen Interessen als Team zu formen.

Eben, ich habs schonmal geschrieben: Von einem Profi muss man in jedem Spiel Aggressivität und Zweikampfwille erwarten können, das hat aber in vielen Spielen gänzlich gefehlt. Und bei uns das nur der mangelnden Qualität zuzuschreiben, finde ich zu einfach. Kämpfen, Beissen, Laufen - das sind alles Eigenschaften, die man als Profi in jedem Spiel bringen muss. Deshalb finde ich es auch nicht angemessen, wenn Aussagen kommen wie "dass die Kraft gefehlt hätte". Es geht auch um die Leistungen am Anfang der Saison und da waren viele Spiele auch schon nicht überzeugend. Also die Spieler haben ja nicht permanent am Leistungslimit gespielt, das waren vielleicht eine handvoll Spiele... Dieses Einstellungsproblem zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre und ich habe das Gefühl, dass vielen Spielern der absolute Siegeswillen, wie ihn bsp. ein Frings hatte, zu fehlen scheint.
 
Zu Saisonbeginn kann es bei Werder nur ein Saisonziel geben: Meisterschaft und Pokal. Dass sich das dann relativieren kann, ist schon klar. Und da können die "Realisten" die Mannschaftslisten aller anderen Buli-Clubs 1000-mal herbeizitieren: Die Chance ist IMMER da. Das wissen auch die Spieler und Trainer. So vermessen, das laut raus zu posaunen, ist natürlich keine Gf (Ausnahmen Blau-Rot Rolex oder Watze Watzenberger).

Die Chancen diese Saison das Double zu holen, sind für Werder nicht geringer als in der letzten.

P.s.
Natürlich geht das nur, wenn man das Saisonziel bei Anpfiff des ersten Spiels total aus dem Kopf verdrängt und nur noch Fußball spielt.
 
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