Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Wieso nennst du nicht einfach dein gewichtigstes Hauptargument gegen die Arbeit von Thomas Eichin und ersparst uns somit die Mühe? Du magst ihn einfach nicht! Ist okay, ich kann es sogar verstehen, der Mann polarisiert und man muss ihn sicherlich nicht mögen oder sympathisch finden... aber aus dieser Antriebsquelle heraus mit der Lupe irgendetwas gegen seine Person oder seine Arbeit zu suchen und zu "diskutieren" ist auf Dauer wirklich sehr ermüdend...

1899% :tnx:
 
Nur weil du ihn zur Zeit nicht siehst, bedeutet das nicht das es ihn nicht gibt. Eichin hatte damals auch niemand auf den Schirm:beer:

Das stimmt, allerdings weißt auch du, wie schwierig es war und wie lange es dauerte, bis man überhaupt Eichin unter Vertrag hatte. Einfacher wird das in Zukunft sicher nicht werden und man sollte sich nicht sicher sein, dass man sich da mal eben so verbessern kann - zumal nicht bei dem Gehalt, das Werder anscheinend zu zahlen bereit ist.

Sollte TEs Vertrag nicht verlängert werden, bin ich mir sicher, dass sehr bald andere BL-Vereine ihr Interesse an einer Verpflichtung verkünden könnten. Mir würden da spontan H96 oder auch der HSV einfallen. Wobei da allerdings die Frage ist, ob TE sich solche Vereine mit ihren bekannten Problemen antun würde.
 
Das stimmt, allerdings weißt auch du, wie schwierig es war und wie lange es dauerte, bis man überhaupt Eichin unter Vertrag hatte. Einfacher wird das in Zukunft sicher nicht werden und man sollte sich nicht sicher sein, dass man sich da mal eben so verbessern kann - zumal nicht bei dem Gehalt, das Werder anscheinend zu zahlen bereit ist.

Sollte TEs Vertrag nicht verlängert werden, bin ich mir sicher, dass sehr bald andere BL-Vereine ihr Interesse an einer Verpflichtung verkünden könnten. Mir würden da spontan H96 oder auch der HSV einfallen. Wobei da allerdings die Frage ist, ob TE sich solche Vereine mit ihren bekannten Problemen antun würde.

:tnx:
 
...Wieso nennst du nicht einfach dein gewichtigstes Hauptargument gegen die Arbeit von Thomas Eichin und ersparst uns somit die Mühe? Du magst ihn einfach nicht! Ist okay, ich kann es sogar verstehen, der Mann polarisiert und man muss ihn sicherlich nicht mögen oder sympathisch finden... aber aus dieser Antriebsquelle heraus mit der Lupe irgendetwas gegen seine Person oder seine Arbeit zu suchen und zu "diskutieren" ist auf Dauer wirklich sehr ermüdend...

Ganz einfach,....

...weil es nicht stimmt und die Unterstellung damit als Argument wegfällt. ;)

Die von von Dir jetzt schon mehrfach demonstrierte Ignoranz anderer Ansichten und insbesondere der angeschlagene und beibehaltene Tonfall erfüllt ganz sicher genauso die vom Mod Stonecold hier angedeutete Thematik....

Wenn Du Dir Sticheleien nicht verkneifen kannst, auch gegen Moderatoren, werden Beiträge nun mal gelöscht, das sollte mittlerweile bekannt sein....

...wie dieser Beitrag eines anderen Users....:

...Dass du glaubst, dass TE gerade zu einem Chaosverein wie Eintracht Frankfurt passen würde, sagt alles. :roll:



Zurück zum Thema:

Eichins Arbeit ist keineswegs so fehlerlos, wie Du sie hier darzustellen versuchst. Aber dazu wurde schon einiges gesagt. Wenn Du möchtest, wiederhole ich es gern.

Eichin ist, wie jeder andere auch, allein an seinem Wirken für Werder und seiner Bedeutung für den Verein zu messen. Es geht, wie immer, um Werder Bremen und nicht um irgendwelche Einzelpersonen. ;)
 
Der Tonfall einiger User in diesem Thread bewegt sich in der Tat am Rande des Erträglichen. Ein Nichthochjubeln wird schon als unsachliche Kritik angesehen und als "Schwachsinn" bezeichnet.

Angeblich suchen die Nichthochjubler mit der Lupe nach möchlichen Fehlern oder Defiziten. Wer das behauptet, sollte sich allerdings auch selbst mal hinterfragen, wenn er mit der Lupe angebliche, positive Entwicklungen sucht, dabei gnadenlos und die Fakten ignorierend übertreibt ("Gehaltsetat um die Hälfte reduziert") und diese positiven Entwicklungen dann minutiös auflistet mit "er hat", "er hat" und "er hat".

Diese Entwicklungen, sofern man sie denn sämtlich als positiv begreift, sind mit Sicherheit zum Teil ein Verdienst von Eichin. Aber eben nur zum Teil!

Wie groß der Anteil Eichins an diesen Entwicklungen tatsächlich ist? Da beginnen spätestens die Diskrepanzen, wenn man seine Fehlleistungen geflissentlich ignoriert.

Ich bin gar nicht gegen eine Vertragsverlängerung von Eichin, sehe aber bei einem Abgang auch nicht gleich den Untergang des Abendlandes am Horizont dräuen.

Das reicht aber anscheinend schon, um bei einigen Usern hier für einen gefährlichen Anstieg des Adrenalinspiegels zu sorgen.
 
Zitat von DR AKR:
Da wir ja beide wissen, dass wichtige Entscheidungen bei Werder gemeinschaftlich, d.h.im Team getroffen werden, ist es ja kaum anzunehmen, dass nur dem Geschäftsführer Sport selbst eine deutliche Gehaltserhöhung zustehen würde.
Zum Fettgedruckten: 1899% Zustimmung :tnx:

Zum gesamten Zitat: Aber gerade weil (nicht nur) wir beide es wissen, daß Entscheidungen im Team getroffen werden, so widerspricht sich das mit dieser Äußerung:at Äußerungen wie die folgende widersprüchlich:
Zitat von DR AKR:
Nämlich, dass die misslungene Trainerentscheidung eine gewichtige Rolle bei der Gesamtbeurteilung Eichins spielt.
Es passt nicht zusammen, auf der einen Seite TE den Irrtum in der die Personalie RD (inkl. der Trennung von TS) derart anzulasten, daß dies als einer der Hauptgründe gegen eine Vertragsverlängerung dargestellt, aber andererseits eine deutliche Gehaltserhöhung wegen dem Faktor Teamentscheidungen negiert wird. Wenn Anlaß für Lob an das Team besteht, so muß die Kritik im Mißerfolgsfall zu gleichen Teilen ebenfalls an das gesamte Team gerichtet sein. Nicht umsonst heißt es „Das Team gewinnt und verliert gemeinsam“ und nicht „Das Team gewinnt gemeinsam, aber Verlierer sind nur eine oder mehrere Einzelpersonen“.

Ganz abgesehen davon:anfallende Gehaltsaufbesserungen (im welcher Höhe auch immer) kann man nicht nicht wegen dem Faktor Teamentscheidungen in Frage stellen. Denn wenn ein Mitarbeiter mit einem vergleichsweise geringen Einstiegsgehalt eine neue Anstellung antritt und sich im Laufe der Zeit sowohl individuell als auch bei der Teamarbeit bewährt, dann ist es legitim, daß eine Gehaltserhöhung bzw. bei zeitlich befristeten Verträgen das Zubrot bei dem zu verlängerten Kontrakt prozentual höher ausfallen kann als bei anderen Mitarbeitern. Man kann dies z.B. beobachten, wenn ein U23-Spieler aufgrund guter Leistungen (wie es gerne formuliert wird) „zu deutlich verbesserten Bezügen“ einen Profivertrag erhält, ohne daß daraus Automatismen für gleiche/ähnliche Gehaltsveränderungen bei Mitspielern entstehen. Das ist kein ungewöhnlicher Vorgang, nicht nur im Profifußball, sondern generell in der Arbeitswelt.
 
Der Mann hat seit er hier ist bei gleichzeitiger Steigerung der Mannschaftsqualität die Gehaltskosten ungefähr um die Hälfte runtergefahren,

Das ist im Ergebnis grundsätzlich richtig. Aber, natürlich hat er das nicht allein erreicht. Es ist ohnehin phänomenal, wie User, die bei unpopulären Entscheidungen gern und immer wieder darauf verweisen, dass wichtige Entscheidungen bei Werder gemeinam getroffen werden, die scheinbaren "Erfolge" allein Eichin zuschreiben möchten. Aber, natürlich hat er als Geschäftsführer Sport die Hauptverantwortung. Also, einigen wir uns darauf, dass wir ihm hier sowohl gelungene Aktionen als auch misslungene und genausso auch fragliche zuschreiben.

Dass die Gehaltskosten schon durch den Vorgänger enorm gesenkt worden
sind, ist bekannt. Dass der Aufsichtsrat bereits im letzten Jahr mit der rein pekunären Transferbilanz unzufrieden war, auch. Eichin hat gerade in puncto Gehaltskürzung aber in der Tat sehr gute Arbeit geleistet.

Zum Thema Mannschaftsqualität:

Macht man dieses Kriterium allein an der Endplatzierung der letzten Saison fest, könnte man das fast so stehenlassen.

Wir alle aber wissen, wie es dazu gekommen ist. Und da befindet sich der sehr schwerwiegende Haken: Die Trainerentscheidung für den "Wunschtrainer Dutt" hat den Verein in existenzbedrohende Not gebracht. Wäre diese Entscheidung nicht korrigiert worden, wären wir heute in der 2. Liga. Eine Entscheidung, an der sich Eichn selbst messen lassen wollte (völlig zu Recht). Im Mai 2013 sprach er davon, dass die Verpflichtung des richtigen Trainers natürlicch seine wichtigste Aufgabe sei.

Die Personalie Dutt wurde in höchster Not "korrigiert". Durch den Nachfolger Skripnik setzte fast potwendend der Erfolg ein, die von Dir beschriebene "Steigerung der Mannschaftsqualiät" war erstmals zu erkennen. Welchen tatsächlichen Anteil daran hat Eichin?

Er hat mit di Santo einen hervorragenden Stürmer verpflichtet, mit Galvez und Vestergaard sehr gute Innenverteiger. Bartels als ebenfalls kostengünstiger Mittelfeldspieler ist sofort eingeschlagen. Hinzu kommen Leihgeschäfte auf "Bezugs"- und Absatzseite, die Anlass zu Hoffnung geben.

Dem stehen Fehleinkäufe von u.a. Obraniak, Makiadi entgegen. Vermutlich muss man auch Caldirola dazu zählen. Vestergaard war verhältnismäßig teuer. Der Spieler scheint sich aber zum erhofften Mehrwertspieler zu entwickeln. Was der AR im Herbst kritisierte, war, dass Eichin zu wenige Kaderleichen seines Vorgängers tatsächlich verkauft hat.

Insgesamt hat Eichin bei Spieler-Transfers bisher ein eher gutes Händchen gehabt. Dabei spielte ihm aber auch in die Karten, dass sich insbesondere im Sturm niemand verletzt hat. Viel dringlicher als ein Vestergaard wäre imho die Verpflichtung eines Offensiven gewesen. Letztendlich spricht der Erfolg hier aber für Eichin.

Die große Frage bleibt, welchen Anteil Eichin an der Beförderung Skripniks zum Cheftrainer hatte, unter dem der oben beschriebene Erfolg einsetzte. Sollten die Berichte stimmen, dass Eichin kein Befürworter dieser internen Lösung war, die ihm im Winter 2014/15 höchstwahrscheinlich selbst den Job gerettet hat, würde allein das den offenbar massiv vorhandenen Diskussionsbedarf im AR erkklären. Diese "Gerüchte" hat sich im übrigen niemand der hier aktiven User ausgedacht, sie waren vielmehr damals in der Presse zu lesen.

Es wird von den vielen Claqueuren Eichins ja gern auf dessen Vergangenheit bei den Kölner Haien und auch dort auf seine Trainerfindung verwiesen. Er habe sich nicht gescheut, selbst von ihm persönlich verpflichtete Trainer wieder zu feuern und habe damit Handlungsfähigkeit und Entschloossenheit demonstriert. Nach Lage der aktuellen Dinge könnte man allerdings auch mal fragen, ob es ihm schon nicht vielleicht schwerfällt (damals wie heute) den für den jeweiligen Verein richtigen Trainer zu finden. Das wird der AR besser entscheiden können als wir. Der Diskussionsbedarf dort spricht auch eine gewisse Sprache.

Hier lässt sich also festhalten, dass durchaus guten Spielertransfers (mindestens eine) höchst problematische Entscheidung(en) in Trainerfragen gegenüber stehen.

hat die U23 komplett umgebaut, sodass sie nun sogar wieder in der 3. Liga spielt,

:tnx:

Das hat er sehr gut gemacht.

...nicht zuletzt Z.B. mit Nouri die Durchlässigkeit erhöht, hat das Scouting runderneuert

:tnx:

Sehr gut und überfällig!

und zuletzt erfolglose Leute wie Fazlic entlassen, hat die medizinische Abteilung erneuert,

Die Entlassung von Personal ist per se noch keine gute Tat. Entscheidend wird sein, wie die Nachfolger einschlagen. ;)


,

Seine möglicherweise beste Verpflichtung. Offenbar nach der Erkenntnis, selbst (noch) nicht über das notwendige Netzwerk in dem für Werder relevanten Marktsegment zu verfügen.

,

Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Noch aber ist völlig offen, ob es für Werder irgendwann FRüchte tragen wird.

...vertritt gut unsere Interessen (z.B. DFL Spielplan),

Deine Interessen? Ich weiß, worauf Du anspielst. Ob dieses öffentliche Fordern tatsächlich klug ist, wird sich zeigen.

...tritt absolut souverän nach aussen auf,

Das sehe ich leider häufig komplett anders. In puncto Wiese, Wiedwald, Schiri-Schelte, u.a. wirkte es oft einfach überheblich. Das ist etwas anders als "souverän"! ;)


scheint ein recht gutes Verhandlungsgeschick zu haben,

Woran machst Du das fest? An Einkäufen wie di Santo, Wiedwald, an Vertragsverlängerungen wie Junuzovic oder an nicht gelungenen Verkäufen wie Elia und Obraniak?


,

Ich hoffe sehr, dass dieses Vorgehen nicht schon längst der Vergangenheit angehört. Die Causa Wiedwald sah deutlich anders aus, in der Causa Ujah hat er sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

..reisst sich für den Verein den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf

Welcher Werder-Funktionär macht das denn nicht?? :confused:


Es wird für den AR also zu beurteilen sein, welche Lesitungen und Versäumnisse tatsächlich einem Eichin zuzuordnen sind, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ob die Philosophien und Ziele beider Seiten unter einen Hut zu bringen sind.

Man darf gespannt sein. Letztendlich aber kann ich mir derzeit, aus Werder-Sicht, nichts anderes vorstellen als mit ihm zu annehmbar verbesserten Bedingungen verlängern zu wollen.
 
Zum Fettgedruckten: 1899% Zustimmung :tnx:

Zum gesamten Zitat: Aber gerade weil (nicht nur) wir beide es wissen, daß Entscheidungen im Team getroffen werden, so widerspricht sich das mit dieser Äußerung:at Äußerungen wie die folgende widersprüchlich:

Es widerspricht sich nicht, wenn man sich auf eine bestimmte Sichtweise einigt. (siehe gerade verfasste Antwort auf den User Manolo.)

Es passt nicht zusammen, auf der einen Seite TE den Irrtum in der die Personalie RD (inkl. der Trennung von TS) derart anzulasten, daß dies als einer der Hauptgründe gegen eine Vertragsverlängerung dargestellt, aber andererseits eine deutliche Gehaltserhöhung wegen dem Faktor Teamentscheidungen negiert wird. Wenn Anlaß für Lob an das Team besteht, so muß die Kritik im Mißerfolgsfall zu gleichen Teilen ebenfalls an das gesamte Team gerichtet sein. Nicht umsonst heißt es „Das Team gewinnt und verliert gemeinsam“ und nicht „Das Team gewinnt gemeinsam, aber Verlierer sind nur eine oder mehrere Einzelpersonen“.

Nochmals der Verweis auf den eben verfassten Beitrag.

Nur kurz: Als Geschäftsführer Sport hat Eichin natürlich die Hauptverantwortung sowohl für gelungene als auch für misslungene Entscheidungen im Profi-Bereich! ;)

Hast Du Deine eigenen Beiträge mal hinsichtlich dieser Widersprüche überprüft? ;)

Ganz abgesehen davon:anfallende Gehaltsaufbesserungen (im welcher Höhe auch immer) kann man nicht nicht wegen dem Faktor Teamentscheidungen in Frage stellen. Denn wenn ein Mitarbeiter mit einem vergleichsweise geringen Einstiegsgehalt eine neue Anstellung antritt und sich im Laufe der Zeit sowohl individuell als auch bei der Teamarbeit bewährt, dann ist es legitim, daß eine Gehaltserhöhung bzw. bei zeitlich befristeten Verträgen das Zubrot bei dem zu verlängerten Kontrakt prozentual höher ausfallen kann als bei anderen Mitarbeitern. Man kann dies z.B. beobachten, wenn ein U23-Spieler aufgrund guter Leistungen (wie es gerne formuliert wird) „zu deutlich verbesserten Bezügen“ einen Profivertrag erhält, ohne daß daraus Automatismen für gleiche/ähnliche Gehaltsveränderungen bei Mitspielern entstehen. Das ist kein ungewöhnlicher Vorgang, nicht nur im Profifußball, sondern generell in der Arbeitswelt.

Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass dieses Ansinnen abgelehnt wird! Weder im Fußball noch in der Arbeitswelt. ;)
 
Nur kurz: Als Geschäftsführer Sport hat Eichin natürlich die Hauptverantwortung sowohl für gelungene als auch für misslungene Entscheidungen im Profi-Bereich! ;)

Das ist richtig, daß die einzelnen Verantwortungen unterschiedliche Gewichtungen haben (können) und TE bei der Trainerfrage der Hauptverantwortliche ist. Aber je höher die Verantwortung ist, desto höher ist auch die Legitimation für eine der höheren Verantwortung entsprechende Entlohung. ;)
 
Der Tonfall einiger User in diesem Thread bewegt sich in der Tat am Rande des Erträglichen. Ein Nichthochjubeln wird schon als unsachliche Kritik angesehen und als "Schwachsinn" bezeichnet.

Tonfall und Wortwahl lassen manchmal sicherlich zu wünschen übrig. Aber auch wenn es ggf. besser ins eigene Weltbild paßt, daß dieses Verhalten eine Ausschließlichkeit der jeweils Andersdenkenden ist, so sind solche Verhaltensweisen unabhängig vom eigenen Standpunkt zu einem Thema "fraktionsübergreifend".

Aber dieser Thread dient dazu, um über TE, und nicht über Verhaltensweisen von anderen Usern zu diskutieren. Haltet euch also bitte daran.

Danke.

GWG

Bremen
Moderatorenteam
 
Das ist richtig, daß die einzelnen Verantwortungen unterschiedliche Gewichtungen haben (können) und TE bei der Trainerfrage der Hauptverantwortliche ist. Aber je höher die Verantwortung ist, desto höher ist auch die Legitimation für eine der höheren Verantwortung entsprechende Entlohung. ;)

Selbst wenn gerade im Bereich der höchsten eigenen Verantwortung für den Verein existenzbedrohende Fehler begangen wurden? :confused:
 
...wie dieser Beitrag eines anderen Users....:

:confused:

Ich interpretiere es mal so, dass du meinen Kommentar über deine Vermutung, dass "TE gut zu Eintracht Frankfurt" passen würde, als Stichelei interpretierst. Damit liegst du allerdings falsch. Es geht um genau diese (deine) Aussage und nicht um irgendwelche Annahmen meinerseits, wie du allgemeine zu TE stehst. Für mich ist deine Aussage zu TE und Frankfurt ungefähr so, als würde ich behaupten, du würdest als Fan besser zum HSV passen (was ich ausdrücklich nicht tue!). Beides grenzt mMn bereits an einer Beleidigung und ist (wäre) kaum als wohlwollende Überlegung zu interpretieren.

Sollte ich deine Aussage falsch interpretieren, so bitte ich um Richtigstellung. :)
 
Selbst wenn gerade im Bereich der höchsten eigenen Verantwortung für den Verein existenzbedrohende Fehler begangen wurden? :confused:

Hat TE etwa existenzbedrohende Fehler begangen? Und wann ja, welche?

Zum Grundsätzlichen: es ist nun einmal so, daß hierzulande Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft i.d.R. nur in schweren Fällen haftbar gemacht werden können (wie z.B. bei einer Insolvenzverschleppung) bzw. auch nicht mit ihrem Privatvermögen haften. Eine Folge dessen ist, daß GF dazu verleitet werden könnten, weniger verantwortungsvoll zu wirtschaften (wie es z.B. zuletzt KA hier tat), als wenn sie wie Personengesellschaften mit eigenem Geld haushalten müssen.
 
Zitat von DR AKR:
Insofern könnten die Folgekosten (anders ausgedrückt die Kollateral-Schaeden einer Vertragsverlängerung) ein weiterer triftiger Grund für eine genaue Prüfung durch den AR sein, oder?
Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, und Fehler kosten i.d.R. nun einmal Geld; sollte nicht passieren, ist aber unvermeidlich. Aber wenn ein Arbeitgeber von vornherein ausgeht, daß eine Vertragsverlängerung mit einem Mitarbeiter wirtschaftliche „Kollateralschäden“ durch persönliche Irrtümer bedeuten, dann dürfte das Vertrauen des Arbeitgebers bestenfalls überschaubar sein. Unter solchen Voraussetzungen wird wohl kaum ein Arbeitgeber seine teure Zeit noch mit einer eingehenden Prüfung der Personalie verplempern, sondern er würde sich wohl eher gleich auf die Suche nach einem Nachfolger begeben, oder?

Davon kann mMn bei Werder Bremen nicht die Rede sein, denn im AR sitzen auch Fürsprecher für TE, die trotz gemachter Fehler für eine Vertragsverlängerung mit TE plädieren. Wie bereits mehrfach geschrieben, kann es für Werder Bremen nur gut sein, wenn über Themen kontrovers diskutiert wird und nicht so wie wenige Jahre zuvor die Resultate von Entscheidungen schon im Vorfeld absehbar sind. Und an dieser insgesamt betrachtet kleinen, jedoch elementarer Weichenstellung haben MB, HHG und, wie es von HHG geäußert wurde, auch TE ihre nicht unerheblichen Anteile.
 
Back
Top