Gefahr von Rechtsaußen - Nazis im Fussball

Dummheit wäre z.B. wenn ein junger Mensch aus einer Stadt deiner Wahl den hohlen Parolen eines Npd Redners Glauben schenkt und daraufhin xenophob eingestellt ist. Denn wäre er auch nur annähernd intelligent nennt würde er schnell einsehen, dass der Redner Unsinn erzählt und würde sich davon rasch distanzieren.

Wenn sich jemand bewusst auf den verbalen Auswürfen rechter Dumpfbacken (oder wahlweise austauschbar mit islamistischen Hasspredigern, Sektenpredigern usw.) einlässt, dann hat er bereits vorher gewisse Tendenzen in die jeweiligen Richtungen (Beispiel: "Normale" Menschen werden auch durch extremen Konsum von Torture-Porn-Filmen oder Ego-Shootern nicht zu Massenmördern ;)) oder ist durch besondere Lebensumstände extrem beeinflussbar. Mit mangelnder Intelligenz hat das nichts zu tun ...
 
Wenn sich jemand bewusst auf den verbalen Auswürfen rechter Dumpfbacken (oder wahlweise austauschbar mit islamistischen Hasspredigern, Sektenpredigern usw.) einlässt, dann hat er bereits vorher gewisse Tendenzen in die jeweiligen Richtungen (Beispiel: "Normale" Menschen werden auch durch extremen Konsum von Torture-Porn-Filmen oder Ego-Shootern nicht zu Massenmördern ;)) oder ist durch besondere Lebensumstände extrem beeinflussbar. Mit mangelnder Intelligenz hat das nichts zu tun ...

Ich streite nicht ab, dass es auch um Tendenzen geht; dennoch glaubt ein intelligenter Mensch der rechten Dumpfbacke nicht, wenn erzählt wird, dass es eine Arier Rasse gibt. (Bespiel)

Ich habe auch die Tendenz Fußballfan zu sein, trotzdem glaube ich niemandem, dass der Hamburger Spaßverein 2019 die Cl gewinnt. :lol:
 
Selbst ein dummer Mensch glaubt doch nicht jeden Mist. Von welcher Art Dummheit reden wir denn hier? Der Durchschnitts-IQ der Menschheit liegt um die 100. Damit sollte man intelligent genug sein.
Selbst kleine Kinder glauben nicht sofort alles. Das Problem liegt wohl eher an mangelnder Aufklärung und dauerhafter Beschallung mit Blödsinn, bzw. Gehirnwäsche und davor ist niemand gefeit.

Edit: Diskriminierung und Hass haben nur sehr wenig mit Intelligenz oder politischer Orientierung zu tun. Es muss auch niemand glauben, wir wären gefeit vor sowas wie vor 80 Jahren. Es braucht nur einen Anlass und wir können wieder in sowas reintappen. Dabei muss es nicht um Ausländer oder so gehen. Lasst es meinetwegen so sein, dass ganz Deutschland gegen Männer mit dem Namen Dieter aufgebracht wird, weil jemand uns eingebläut hat, dass diese das Böse verkörpern.
 
Schwarz und weiß ist schon unterschiedlich, doch ist es entscheidend, ob man daraus einen Unterschied in der Beurteilung eines Menschen macht.
Jeder Mensch ist unterschiedlich, jedes Land, Region oder Kulturgruppe hat eigene Charaktereigenschaften, die mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt sind.
Diese zu akzeptieren und den Mensch nicht nach Herkunft oder Aussehen zu beurteilen ist für mich maßgebend.

Bei Kahn waren die Bananen sicherlich nicht seiner Herkunft geschuldet, sondern seinem Auftritten auf dem Platz (Kung-Fu-Tritte, Beißen, etc.).
Bleibt trotzdem ein bitterer Beigeschmack, da hier Parallelen zu Rassismus zu erkennen sind.
Vergleichen wir z.B. Mario Balotelli vs. Oliver Kahn. Für mich sind das beides unangenehme Typen auf dem Feld gewesen, die sich zum Affen gemacht haben. Der kulturelle Unterschied in der öffentlichen Wahrnehmung besteht hauptsächlich darin:
Kahn: Adäquat Austeilen und Einstecken
Balotelli: Viel Austeilen, aber sehr wenig Einstecken

Was die Frauenquote anbelangt, so darf ich bestimmt einmal fragen, wie sich das im Arbeitsleben auswirken soll, wo wir jetzt schon eine Bevölkerungsmehrheit haben die weiblichen Geschlechts ist. Gut nicht alle von denen sind im öffentlichen Berufsleben aktiv (Hausfrauen), doch ebenso gibt es einige Männer, die aufgrund ihrer Beschäftigung wesentlich früher körperlich reif für den Ruhestand sind.
Muss es dann für jede Berufsgruppe eine Frauenquote geben?
Oder sollte es die vielleicht nicht doch eher für solche geben, bei denen die Frauen physisch fähig sind, diese Berufe auszuüben.
Bei den erwähnten Vorstandsposten sehe ich weder fachliche noch körperlich unüberwindbare Barrieren für Frauen.
Das Geschlechtsverhältnis bei der Geburt liegt beim Menschen bei ca. 1,05 männlich zu 1,0 weiblich.
Der Deutschland-weite Frauen-Überschuss ergibt sich aus der höheren Lebenserwartung. Für das Berufsleben herrscht ca. gleiche Geschlechterverteilung.

Würdest du mit Quoten für Berufe die vorwiegend für Frauen geeignet sind (Lehrer, Erzieher, Friseusen, medizinischer & Pflegebereich, Flugbegleitung, etc.) Männer per Quote hineinpressen, solltest du auch eine adäquate Beschäftigung für die Frauen, die per Quote aus diesen Berufen gedrängt werden, bereit halten.
Abgesehen davon, gibt es glaube ich keine Barrieren wegen des Geschlechts, die Männern in den Weg gestellt werden, wollten sie Lehrer oder Pfleger werden. Da fehlt es meines Wissens schlicht am Interesse der Männer an diesen Berufen.
Ohne definierte Quoten sehe ich auf beiden Seiten keine Geschlechter-Barrieren. Es liegt mMn meistens am Interesse. Der Grund warum z.B. nur 5%-10% Frauen ein Elektrotechnik Studium beginnen, liegt auch am Interesse. Es sollte aber nicht so sein, dass aus den 5%-10% Absolventinnen anschließend per Frauenquote 40% in den Firmen vertreten sein müssen ;)
 
Vergleichen wir z.B. Mario Balotelli vs. Oliver Kahn. Für mich sind das beides unangenehme Typen auf dem Feld gewesen, die sich zum Affen gemacht haben. Der kulturelle Unterschied in der öffentlichen Wahrnehmung besteht hauptsächlich darin:
Kahn: Adäquat Austeilen und Einstecken
Balotelli: Viel Austeilen, aber sehr wenig Einstecken


Das Geschlechtsverhältnis bei der Geburt liegt beim Menschen bei ca. 1,05 männlich zu 1,0 weiblich.
Der Deutschland-weite Frauen-Überschuss ergibt sich aus der höheren Lebenserwartung. Für das Berufsleben herrscht ca. gleiche Geschlechterverteilung.


Ohne definierte Quoten sehe ich auf beiden Seiten keine Geschlechter-Barrieren. Es liegt mMn meistens am Interesse. Der Grund warum z.B. nur 5%-10% Frauen ein Elektrotechnik Studium beginnen, liegt auch am Interesse. Es sollte aber nicht so sein, dass aus den 5%-10% Absolventinnen anschließend per Frauenquote 40% in den Firmen vertreten sein müssen ;)

Was hat der erste Abschnitt mit der Diskriminierung wegen der Herkunft zu tun? Vor allem wenn man bedenkt wir waren beim Beispiel Oliver Kahn.
Nur weil sich beide gleich idiotisch verhalten, gibt es einen Unterschied, wenn da Affenlaute im Stadion erschallen, zumal es genug schwarze Spieler gab/gibt, die sich tadellos verhielten und bei denen es trotzdem geschah.

Das die Lebenserwartung der Frauen höher ist, war auch mir bekannt. Doch allein der Tatsache geschuldet, das Männer die körperlich schwereren Jobs ausüben, scheiden diese sehr oft früher aus dem Berufsleben aus, da es körperlich eben nicht mehr geht. Da ist man schnell, auch mit geringerem Rentenalter der Frauen, wieder bei Parität.

Was die Führungspositionen angeht liegt es wohl eher nicht an mangelnden Interesse der Frauen, weswegen diese nur mit mageren Prozentzahlen in den Aufsichtsräten und Vorständen vertreten sind.
Das liegt an der Durchlässigkeit für Führungspositionen in den Unternehmen, bei dem Männer dann doch oft bevorteilt werden.
Es gibt bei der Einstellung in deutschen Unternehmen Diskriminierung wegen Geschlecht, Herkunft oder Alter. Das haben mehrere Studien erwiesen.
Genau deshalb fordern zu Beispiel viele ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren ohne Name, Alter und Geschlecht.
Die Quote für das normale Berufsleben, hast du selbst ins Feld geführt, denn es ging ursächlich nur um die Frauenquote in Vorständen, etc.
Daraufhin kam von dir der Vergleich mit Lehrer-innen und zuletzt dein Elektronikstudium.
 
Ich denke, dass das ein Ammenmärchen ist. Sicherlich haben die Ultras ihren Anteil daran, aber es ist in erster Linie die Gesellschaft, die sich verändert hat. Früher war sowas leider normal, nicht nur im Stadion.

na dann guck halt mal, was in den kurven abgeht, in denen es diese engagierten leute nicht gibt, sondern stattdessen "unpolitische" gruppen das sagen haben.
 
Was hat der erste Abschnitt mit der Diskriminierung wegen der Herkunft zu tun? Vor allem wenn man bedenkt wir waren beim Beispiel Oliver Kahn.
Nur weil sich beide gleich idiotisch verhalten, gibt es einen Unterschied, wenn da Affenlaute im Stadion erschallen, zumal es genug schwarze Spieler gab/gibt, die sich tadellos verhielten und bei denen es trotzdem geschah.
Bezüglich der Diskriminierung gab es genug Affenfälle(auch mit Balotelli&Boateng), wo die Verbände viel spießiger waren, als wenn die Aktion gegen einen weissen Kahn ausgeführt worden wäre:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/italien/1304/News/erneuter-rassisimus-skandal-italien-kevin-prince-boateng-mario-balotelli-ac-mailand-ac-florenz-affenlaute.html

Das die Lebenserwartung der Frauen höher ist, war auch mir bekannt. Doch allein der Tatsache geschuldet, das Männer die körperlich schwereren Jobs ausüben, scheiden diese sehr oft früher aus dem Berufsleben aus, da es körperlich eben nicht mehr geht. Da ist man schnell, auch mit geringerem Rentenalter der Frauen, wieder bei Parität.
Ich fasse mal zusammen:
1.) Wir haben eine Bevölkerungsmehrheit des weiblichen Geschlechts
2.) Viele Männer üben körperlich schwere Arbeiten aus, und scheiden früher aus dem Beruf aus
3.) Deshalb brauchen wir weniger Männer in Vorständen und Aufsichtsräten, wo keine schwere körperliche Arbeit ausgeführt wird :confused:

Was die Führungspositionen angeht liegt es wohl eher nicht an mangelnden Interesse der Frauen, weswegen diese nur mit mageren Prozentzahlen in den Aufsichtsräten und Vorständen vertreten sind.
Das liegt an der Durchlässigkeit für Führungspositionen in den Unternehmen, bei dem Männer dann doch oft bevorteilt werden.
Es gibt bei der Einstellung in deutschen Unternehmen Diskriminierung wegen Geschlecht, Herkunft oder Alter. Das haben mehrere Studien erwiesen.
Genau deshalb fordern zu Beispiel viele ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren ohne Name, Alter und Geschlecht.
Die Quote für das normale Berufsleben, hast du selbst ins Feld geführt, denn es ging ursächlich nur um die Frauenquote in Vorständen, etc.
Daraufhin kam von dir der Vergleich mit Lehrer-innen und zuletzt dein Elektronikstudium.
Es ist schon mehrfach bestätigt worden, dass Frauen seltener nach Führungspositionen streben:
http://www.report-psychologie.de/news/artikel/frauen-streben-seltener-nach-fuehrungspositionen-2012-05-15/
Das ungleiche Geschlechtsverhältnis in Vorständen & Aufsichtsräten sollte nicht isoliert betrachtet werden. Was bringt eine isolierte Betrachtung nach Name, Alter und Geschlecht, wenn es doch nach der Vergabe der Position bekannt wird ?
Am Ende müssen sich auch die Frauen in der Position wohlfühlen. Zumindest in Vorständen stagniert der Frauenanteil trotz Quote:
http://www.zeit.de/karriere/2015-01/frauen-fuehrungspositionen-managerinnen-barometer
 
na dann guck halt mal, was in den kurven abgeht, in denen es diese engagierten leute nicht gibt, sondern stattdessen "unpolitische" gruppen das sagen haben.
Das kannst du so aber nicht vergleichen. Die Mentalität in Bremen und in anderen Bundesländern ist teilweise wie Tag und Nacht. Vergleich uns Bremer mal mit Kölnern zum Beispiel.

Davon abgesehen, ist in ganz Deutschland die Lage deutlich besser geworden. Solche Vorfälle gibt es kaum noch. Und wenn, dann eher im Osten.
 
@Flutlicht

Du bringst da einiges durcheinander...

Dein zweiter Abschnitt ist ein einziges Missverständnis... Ich sagte es wird keinen Sinne ergeben, Quoten in allen Bereichen des Berufslebens einzuführen, wie von dir "gefordert" bzw. suggeriert falls es Quoten für Vorstandsposten geben würde es dann auch diese geben müsste.
Das ist allein deswegen abwegig, da sich die Anforderungen da zu sehr unterscheiden, vor allem was körperliche Voraussetzungen betrifft und dazu eine geschlechterspezifische Mehrheit an Interessenten für bestimmte Berufe gegeben ist, also ein Zwang keiner Seite helfen würde und auch dort keinerlei beachtenswerte Benachteiligung eines der beiden Geschlechter entsteht.
Deswegen brauchen wir keine Quoten für Friseure/Friseusen, Dachdecker/Dachdeckerinnen oder Zahnarzthelfer/Zahnarzthelferinnen.

Beim Aufstieg in Unternehmen allerdings sind Frauen nicht nur in hohen Positionen unterrepräsentiert, sondern werden auch im Gegensatz zu Männern benachteiligt.
Deswegen sollte es eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten geben.
Von den wenigen Prozent in diesen Positionen, sind dazu noch viele von Seiten der Arbeitnehmer.


Was ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren bringen soll?
Vielleicht würde ein Hakan dann auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und seine Bewerbung nicht vorher aussortiert.
Ein Horst W. nicht wegen seines Alters bereits aussortiert.

Vielleicht einmal hier einen Blick reinwerfen:
https://www.uni-hamburg.de/career-center/angebot/fishingforcareeers/anonym.pdf

P.S. kleine Randnotiz: es ging hier um Nazis im Stadion ;)
 
@Eisbär
Du irrst. Siehe Braunschweig und Aachen. Auch andere Kurven in "Westdeutschland" haben bekennende Nazis in der Kurve - frag mal unseren Sockenschuss09, wies bei Dortmund auf der Süd ist.

Überall dort, wo sich die Kurve nicht klar bekennt - diesen Müll wollen wir nicht - da geht "das" daneben.
Sie halten eben während des Spiels nicht ihre "Fresse", sondern bringen Sprüche jedweder Coleur, das man irgendwann inicht mehr als "mal so rausgerutscht" werten kann.

"unpolitisch" in der Kurve agieren, hieße, eine unpolitische Gruppe müsste die "Kurvenregeln" aufstellen und "durchsetzen" - und damit ist diese sofort politisch.
 
Ausgrenzung und Abgrenzung sind nicht die originären Eigenschaften totalitärer Systeme. Dort werden Leute die andere Ansichten haben eingesperrt oder anderweitig beseitigt. Da sehe ich einen Unterschied und der ist weder besonders fein, noch klein.
Insbesondere Ausgrenzung bedeutet psychisches Leid, außer man ist Soziopath. Es gibt genug Menschen, die lieber sterben als dauerhaft ausgegrenzt zu werden. Btw das gefühl ausgeschlossen zu sein, ist nicht selten ein Grund für eine Radikalisierung. Deshalb kann ich den Unterschied nicht so sehen.
Sich abzugrenzen ist etwas anderes. Das macht man aber nicht indem man Personengruppen von Veranstaltungen ausschließt.
 
Insbesondere Ausgrenzung bedeutet psychisches Leid, außer man ist Soziopath. Es gibt genug Menschen, die lieber sterben als dauerhaft ausgegrenzt zu werden. Btw das gefühl ausgeschlossen zu sein, ist nicht selten ein Grund für eine Radikalisierung. Deshalb kann ich den Unterschied nicht so sehen.
Sich abzugrenzen ist etwas anderes. Das macht man aber nicht indem man Personengruppen von Veranstaltungen ausschließt.

Wenn das so ist und ernstzunehmende psychische Störungen zu befürchten sind, dann ladet die rechten Hools und Neonazis ins Stadion ein, wenn sie im Gegenzug versprechen Linke und Ausländer nur außerhalb des Stadions zu verprügeln... Es soll ja keiner von denen leiden müssen und die Leute, die etwas auf die Fresse bekommen, haben ihr Opfer für einen guten Zweck vollbracht.

:roll::roll::roll::roll:
 
Wenn das so ist und ernstzunehmende psychische Störungen zu befürchten sind, dann ladet die rechten Hools und Neonazis ins Stadion ein, wenn sie im Gegenzug versprechen Linke und Ausländer nur außerhalb des Stadions zu verprügeln... Es soll ja keiner von denen leiden müssen und die Leute, die etwas auf die Fresse bekommen, haben ihr Opfer für einen guten Zweck vollbracht.
:face: ...und alle Neonazis sind natürlich auch Schläger, genau wie alle H4ler und Ausländer nur Sozialschmarotzer sind...
 
Dieses Thema nimmt (auch hier) viel zu viel Platz ein! Geht es noch um Sport (Fußball)? :roll:
 
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