Jannik Vestergaard (Leicester City/England)

Ich würde Vestergaard halt noch nicht als Bestandteil des neuen Gerüsts sehen. Dafür ist er zu kurz hier und macht noch zuviele Fehler. Einen Galvez fand ich in der IV deutlich stabiler und sicherer. Klar, ich fänd eine IV nächste Saison aus Vestergaard und Galvez top, aber wenn wir an ihm soviel Geld verdienen können, sollten wir das nutzen, denn sein Kaliber kriegen wir für ca. die Hälfte seiner eingebrachten Ablöse oder sogar noch günstiger.

Ich wäre mir da nicht so sicher. Seit Vestergaard in der IV steht, wirkt unsere Abwehr sehr viel stabiler. Lass den mal noch 1-2 Jahre hier spielen und er wird hier der Abwehrchef. Und wie heißt es so schön? Größe kann man nicht trainieren. Zudem ist er erst 22. In dem Alter findest Du nicht viele, die schon so weit wie Vestergaard sind (zu einem akzeptablen Preis). Und vor allem nicht in der Größe.
 
10 Millionen ist trotzdem sehr wahrscheinlich das Maximum, was wir je für ihn bekommen könnten. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre da ähnlich wie bei Selke einfach etwas das man machen muss.
 
Also ich kann beide Positionen teilen .... meine Fußballromantik sagt mir "halten" und mit Galvez ein perfektes IV Duo bilden. Finanziell sind 10 Mio + x natürlich attraktiv und ein IV ist doch auch irgendwie ersetzbar.

Ich hoffe mal beide spielen gg HSV und sorgen für Nullkommanull Torschüsse des Chaoten Klubs aus Stellingen. Man wäre das geil .... und Di Santo macht den Rest :applaus::applaus::applaus::applaus:
 
10 Millionen ist trotzdem sehr wahrscheinlich das Maximum, was wir je für ihn bekommen könnten. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre da ähnlich wie bei Selke einfach etwas das man machen muss.

Der Selke-Verkauf war ein Muss. Der Junge ist auch ansatzweise nicht so weit wie Vestergaard. Letzterer hingegen hat schon einige Jahre als Profi in der Bundesliga gespielt. Und trotzdem könnte er aufgrund seines Alters mit der Zeit vermutlich sogar noch besser und abgeklärter werden.

Zumal es auch, wie weiter oben schon von jemanden geschrieben, um eine Signalwirkung im Team geht. Wenn ständig einige Säulen abgegeben werden, haben andere im Team bald vielleicht auch keine Lust, ewig bei Null anzufangen. Dann wechseln sie doch lieber zu einer gemachten Mannschaft, wo sich die Spieler nicht gegenseitig die Klinke in die Hand geben. Ein Junuzovic wird sich dann auch fragen, warum er hier überhaupt verlängert hat, wenn die einzige Zukunftsperspektive ein Ausbildungs- bzw. Konsolidierungsverein ist.
 
Der Selke-Verkauf war ein Muss. Der Junge ist auch ansatzweise nicht so weit wie Vestergaard. Letzterer hingegen hat schon einige Jahre als Profi in der Bundesliga gespielt. Und trotzdem könnte er aufgrund seines Alters mit der Zeit vermutlich sogar noch besser und abgeklärter werden.

Auf der anderen Seite werden für Stürmer immer höhere Ablösesummen bezahlt, als für Abwehrspieler. Insofern wären 10 Mio € für einen jungen IV schon eine Hausnummer.
 
Wenn wirklich jemand 10 Mio bietet, müsste man aus wirtschaftlichen Gründen sofort zuschlagen.

Allerdings glaube ich nicht an diese Summe, und ausserdem ist noch entscheidend, was der Spieler will.
 
Die Hoffenheimer werden sich auch in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) beißen, wenn das passieren sollte (was ich nicht hoffe). :D
 
Wenn wirklich jemand 10 Mio bietet, müsste man aus wirtschaftlichen Gründen sofort zuschlagen.

Allerdings glaube ich nicht an diese Summe, und ausserdem ist noch entscheidend, was der Spieler will.

:tnx:

Einen Ersatz in der Güteklasse bekommt man günstiger wieder. Zur Not bekommt Prödl eben seine Gehaltserhöhung.
Aber das die 10 Millionen bieten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
 
Für mich gibt es nur einen Grund, der einen Verkauf legitimiert: Wir müssen unbedingt, weil sonst unsere Kasse leer ist - oder Vestergaard möchte unbedingt wechseln.

Das wir nun so klamm sind, kann ich mir aber nach dem Selke-Verkauf nicht vorstellen. Es geht für mich vielmehr darum, ein Team aufzubauen, was langfristig wieder oben mitspielen kann. Es kann doch nicht sein, dass wir nach ein paar Monaten angehende Leistungsträger sofort wieder verkaufen. Was hat das bitte für eine Signalwirkung? Vestergaard ist für mich der stabilste IV. Er hat bis auf wenige Ausnahmen ein gutes Stellungsspiel, ist sehr Kopfballstark, hat ein gutes Timing bei Grätschen und spielt die Bälle ruhig raus.

Mit Galvez zusammen war die Abwehr stabiler. Es ist schade, dass das Duo quasi permanent gezwungenermaßen ausseinander gerissen wurde. Ich glaube um die Beiden herum kann man eine gute Abwehr für die kommende Saison aufbauen. Gerade der Verkauf von Leistungsträgern hat uns doch genau da hingeführt, wo wir die letzten Jahre sind. Es ist eben nicht so, dass man immer wieder einen Spieler 1:1 ersetzen kann. Das hat in Bezug auf Diego, Özil, Merte, Pizza, Wiese etc. auch nicht mehr geklappt. Ich hoffe, man lernt auch mal aus der Vergangenheit.

Für mich ist das Geld, was man durch einen permanenten internationalen Wettkampf einfahren kann, wichtiger, als kurzfristige Verkäufe. Ich hoffe Eichin trifft die richtige Entscheidung. Es geht darum, wieder eine solide Mannschaft aufzubauen. Auf Dauer werden Erlöse durch Verkäufe nicht die Lösung sein - schon gar nicht, wenn der Markt durch die Gelder aus der PL komplett durcheinander gewirbelt werden sollte. Denn dann ist Werder mit den paar Milliönchen durch einen Weserguard-Verkauf auch nicht konkurrenzfähig.
 
Es ist eben nicht so, dass man immer wieder einen Spieler 1:1 ersetzen kann. Das hat in Bezug auf Diego, Özil, Merte, Pizza, Wiese etc. auch nicht mehr geklappt. Ich hoffe, man lernt auch mal aus der Vergangenheit.

Bei aller Liebe zu Vestergaard: die von dir genannten Spieler waren dann doch nochmal auf einem ganz anderen Niveau und dementsprechend schwer (weil teuer) zu ersetzen. Das sehe ich bei Vestergaard noch nicht.
 
Mit Selke hat man auch im Sommer verlängert und vor Weihnachten war er im Prinzip schon wieder weg. Eichin wird sich da nicht zu schade für sein Vestergaard direkt wieder abzugeben, es wäre schließlich auch sein persönlicher Erfolg einen Spieler mit so viel Gewinn weiterzuverkaufen.
 
Man muss auch ganz klar sagen: Mit einem solchen Verkauf hätten wir auf einen Schlag alle finanziellen Sorgen vom Tisch. Zwar würde das aktuelle Geschäftsjahr noch im Minus enden, das nächste aber deutlich im Plus. Das wird Werder sich nicht entgehen lassen. Aber glaubwürdig ist das Gerücht derzeit noch nicht so richtig.
 
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