Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Wie schon vor Wochen gesagt, die Tabelle ist super eng gerade nach unten. Gestern haben wir 2 Punkte "verloren" da VFB etc. gewonnen haben. Scheiss Ergebnisse. So ganz trau ich dem Braten (noch) nicht. Also weitermachen und gegen Mainz 3 Punkte zu Hause holen.
 
Selbiges Bild hatte ich auch bei anderen Spielen und im Vergleich gesehen. Für mich haben wir derzeit einfach das Selbstvertrauen und damit Quentchen Glück die Spiele zu gewinnen statt unentschieden zu spielen usw.

Wenn dies auf das Trainerteam zurückzuführen ist soll es mir recht sein. :daumen: Lebe sehr gut mit der derzeitigen Situation und warte mal ab was auch u.a. die nächste Saison so bring. Stichwort Nachhaltigkeit.

So antworten wie "quasseln nicht" sind mal wieder TOP! :daumen:

genau. das quentchen glück sorgt dafür, dass man aus den 9 spielen gegen die selben gegner statt 4 punkte 17 punkte holt (!!), also mehr als das vierfache. oh man. :lol: mal ganz ehrlich: seid ihr überhaupt interessiert an einer tiefergreifenden analyse, die fernab von der oberflächlichen "glück / pech" betrachtung liegt? seht ihr nicht, dass man viel kompakter agiert, sich die mannschaft harmonischer und abgestimmter bewegt. sowohl im spiel nach vorne als auch defensiv. dass in der regel keine riesigen lücken zwischen mittelfeld und abwehrkette mehr liegen, in die der gegner hereinstoßen kann. dass es nach vorne einstudierte spielsituationen mit klaren laufwegen gibt? oder will man es nicht sehen, weil man sich sonst eingestehen müsste, sich in der bewertung von dutts trainerarbeit geirrt zu haben.
dass du jetzt nach nem spiel, das man unentschieden gespielt hat anstatt zu gewinnen wieder aktiver und wortreicher in diesem thread wirst, ist für mich mal wieder bezeichnend.
achja: quassel nicht.
 
@tsubasa: Jupp. Zumal ich mich nach wie vor schwer tue mit diesem angeblichen "Glück" im Fußball. Gestern hatte Köln Glück mit dem Schiri, der uns einen Elfer verweigert und Kölle einen gibt. Aber jenseits von fragwürdigen Schirientscheidungen und Verletzungen von Schlüsselspielern gibt es m.E. so etwas wie Glück nicht.
 
ich finde schon, dass es im fußball einige zufälligkeiten gibt und dass er somit auch vom faktor glück beeinflusst wird. allerdings nicht in dem enormen maße, dass solche extremen unterschiede im ergebnis, wie die von oben erwähnten zustande kommen. sonst würden sich auch nicht immer die gleichen topmannschaften oben festsetzen. sonst wäre viel mehr zufallsprinzip in den mannschaftspositionierungen am werk. wir sprechen ja nun auch nicht mehr nur über 2 oder 3 spiele im vergleich, sondern mittlerweile über einen recht langen zeitraum im vergleich.
zumal, und das kommt dazu, man in den ersten 9 spielen unter dutt mehr glück (leverkusen, hertha, freiburg) denn pech (hoffenheim) in der punkteausbeute hatte. da frage ich mich, wie man überhaupt nur zu der annahme kommt, dass die extrem unterschiedliche punkteausbeute irgendwas mit glück / pech zu tun hätte. noch mehr frage ich mich, wie man die unterschiede auf dem platz nicht erkennen kann. das einzige was geblieben ist, ist der extrem vertikale spielansatz, den ball möglichst schnell nach vorne zu bringen. die gewählte art und weise wie man das angehen will, ist aber eine völlig andere. bei skripnik mit vielen risikopässen und einstudierten spielsituationen nach vorne, bei dutt mit hohen langen bällen. das pressing bei skripnik klar kompaker, bei dutt mit dem mittelfeld auf zweite bälle enorm weit vorrückend. dahinter mit riesigem raum zur viererkette.
 
Wie schon vor Wochen gesagt, die Tabelle ist super eng gerade nach unten. Gestern haben wir 2 Punkte "verloren" da VFB etc. gewonnen haben. Scheiss Ergebnisse. So ganz trau ich dem Braten (noch) nicht. Also weitermachen und gegen Mainz 3 Punkte zu Hause holen.

1899% Zustimmung :tnx:

30 Punkte in 17 Spielen sind eine hervorragende Ausbeute, aber davon sollte man sich nicht blenden lassen. Wir in den letzten 5 Buli-Spielen, auch wenn da ein paar Hochkaräter bei waren, nur einen Sieg geholt, nimmt man die Pokalpleite in Bielefeld hinzu, ist es sogar nur ein Sieg in den letzten 6 Spielen.

Zudem kassieren wir immer noch zu viele Gegentore (31 in den 17-Buli-Spielen seit dem Trainerwechsels), auch deshalb, weil uns noch die Balance fehlt (und wegen dieser fehlenden Balance sehe ich Werder leider auch noch nicht als EL-Kandidat). Das war gestern in Köln sehr gut zu beobachten, in HZ 1 hatten wir die Geißböcke im Griff, so daß die Zeichen auf Sieg standen. Aber in der 2 HZ haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und um den Ausgleich förmlich gebettelt, der den abschlußschwachen Kölnern durch ein selten dummes Foul auf dem Silbertablett serviert wurde.

So ganz dürfen wir den Blick nach unten noch nicht verlieren und damit etwaige Abstiegsszenarien sich gar nicht erst weiterentwickeln können, sollte am Ostersamstag gegen Mainz ein Sieg Pflicht sein.
 
Zudem kassieren wir immer noch zu viele Gegentore (31 in den 17-Buli-Spielen seit dem Trainerwechsels),

es stimmt zwar, dass das immer noch deutlich zu viele gegentore sind aber immerhin konnte der schnitt schonmal von 2,55 gegentoren pro spiel auf 1,82 gegentoren pro spiel gesenkt werden. da wurde also durchaus schon dran gearbeitet und etwas merklich verbessert.
gerade in den auswärtsspielen der rückrunde hat man mit nur 3 gegentoren in 4 spielen nen stabilen eindruck hinterlassen.
abstiegskampf ist übrigens definitiv durch, da reicht eventuell die jetzige punktzahl schon. noch 2 punkte und man bleibt ganz sicher drin. das ist, bei allem pessimismus, in 9 verbleibenden spielen kein problem.
 
Der Abstiegskampf ist erst dann vorbei, wenn man auch rechnerisch nicht mehr absteigen kann. :D Für mich wird er gefühlt erst dann rum sein, wenn wir die 40 Punkte zusammen haben. Da brauchen wir halt noch zwei Siege. Machbar ist das ohne weiteres. Vorausgesetzt die Schiris pfeiffen uns nicht in die Liga Zwei.

Ansonsten sollte man eben von Spiel zu Spiel schauen. Ich finde die Diskussionen um eine mögliche EL-Teilnahme tun der Mannschaft nicht gut. Es wäre gut, wenn man die EL erreichen könnte, denn dann gäbe es vielleicht den ein oder anderen Euro zu verdienen, es gibt ein bisschen Prestige, was bedeuten würde Werder wäre wieder attraktiver für Spieler, die sich präsentieren wollen, und letztendlich würde unsere Jungs Erfahrungen sammeln. Sollte es nicht klappen ist es auch nicht so schlimm. Vor der Saison war meiner Erinnerung nach ein einstelliger Tabellenplatz das Ziel. Dieses ist trotz des absolut katastrophalen Saisonstarts im Normalfall locker zu erreichen. Wir wären also absolut im grünen Bereich.
 
es stimmt zwar, dass das immer noch deutlich zu viele gegentore sind aber immerhin konnte der schnitt schonmal von 2,55 gegentoren pro spiel auf 1,82 gegentoren pro spiel gesenkt werden. da wurde also durchaus schon dran gearbeitet und etwas merklich verbessert.

Richtig, aber wenn man diesen Schnitt von 1,82 auf 26 Spiele umrechnet, wären wir bei 47 Gegentoren und damit hätten nur Frankfurt und Paderborn mehr Buden kassiert. Zufriedenstellend ist das nicht. Aber auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.
;)
 
30 Punkte in 17 Spielen mit einem Bereits tot gesagten Abstiegskandidaten - Skripnik ist meines Erachtens schon jetzt der Trainer der Saison.

:tnx:

Es sei denn, Werder würde doch noch absteigen.



genau. das quentchen glück sorgt dafür, dass man aus den 9 spielen gegen die selben gegner statt 4 punkte 17 punkte holt (!!), also mehr als das vierfache. oh man. :lol: mal ganz ehrlich: seid ihr überhaupt interessiert an einer tiefergreifenden analyse, die fernab von der oberflächlichen "glück / pech" betrachtung liegt? seht ihr nicht, dass man viel kompakter agiert, sich die mannschaft harmonischer und abgestimmter bewegt. sowohl im spiel nach vorne als auch defensiv. dass in der regel keine riesigen lücken zwischen mittelfeld und abwehrkette mehr liegen, in die der gegner hereinstoßen kann. dass es nach vorne einstudierte spielsituationen mit klaren laufwegen gibt? oder will man es nicht sehen, weil man sich sonst eingestehen müsste, sich in der bewertung von dutts trainerarbeit geirrt zu haben.
dass du jetzt nach nem spiel, das man unentschieden gespielt hat anstatt zu gewinnen wieder aktiver und wortreicher in diesem thread wirst, ist für mich mal wieder bezeichnend.

:tnx: ;)
 
Der Abstiegskampf ist erst dann vorbei, wenn man auch rechnerisch nicht mehr absteigen kann. :D Für mich wird er gefühlt erst dann rum sein, wenn wir die 40 Punkte zusammen haben. Da brauchen wir halt noch zwei Siege. Machbar ist das ohne weiteres. Vorausgesetzt die Schiris pfeiffen uns nicht in die Liga Zwei.

Glaubst Du, dass Augsburg noch in Abstiegsnot geraten könnte?

Auch wenn Du mit "wenn es rechnerisch sicher ist...", natürlich rein logisch Recht hast, zweifelt doch kaum jemand mehr daran, dass Werder nächste Saison in der 1 Liga spielen wird. Es ist kaum zu erwarten, dass wir jedes Spiel, auch gegen Konkurrenten auf Augenhöhe verlieren, dau sind wir inzwischen viel zu gefestigt.

Das Entscheidende für mich ist, dass wir endlich wieder in der Lage sind, Fußnall zu spielen, uns Cancen zu erarbeiten, das eigene Tor zu entlasten, den Gegner in seiner Hälfte zu beschäftigen, eigene Standards zu erzwingen und diese zu nutzen, statt sich, wie unter Dutt, wie ein Kaninchen vor der Schlange am eigenen 16er zu verschanzen.

Dazwischen liegen fußballerisch und psycholgisch Welten.
 
es stimmt zwar, dass das immer noch deutlich zu viele gegentore sind aber immerhin konnte der schnitt schonmal von 2,55 gegentoren pro spiel auf 1,82 gegentoren pro spiel gesenkt werden. da wurde also durchaus schon dran gearbeitet und etwas merklich verbessert.
gerade in den auswärtsspielen der rückrunde hat man mit nur 3 gegentoren in 4 spielen nen stabilen eindruck hinterlassen.

...und nebenbei die Quote der selbst erzielten Tore drastisch verbessert werden.

Gegenüber "Duttschem Fußball", wobei es immer noch schwerfällt, das Gezeigte überhaupt Fußball zu nennen, ist es eine Verbesserung in allen relevanten Bereichen.
 
Köln hatte Glück keinen Elfer gegen sich zu bekommen und einen Elfer zu bekommen der nicht jede Schirra gibt. Das hat dann weniger zu tun wie eine 4er Kette steht. Sorry aber vielleicht wird auch zuviel interpretiert? Ich mein im Profisport entscheiden Fehler bzw. die Summe der Fehlerkette und ob ein anderer die ausbügeln kann. Des Weiteren sehe ich unter Skripnik mehr Punkte aber Passquote, Zweikampfwerte und die Anzahl der Gegentore sind nicht besser oder behoben worden. Von daher warte ich ab, wie sich die restl. Saison und der Nichtabstieg verlaufen sowie der Start in die neue Saison.

Und nur weil man nicht immer einer Meinung sein muss, braucht man nicht immer in dieser Schärfe antworten. Ich habe nichts gegen Skripnik oder Aycicek aber seine Meinung basierend auf Fakten darf man wohl noch kundtun.
 

Mir auch. Es ging mir lediglich um die DMn für den Klassenerhalt notwenigen 40 Punkte.

Aber wenn es um Werder geht, dann sind das was ich glaube, was noch passieren könnte, und das was mich in bezug auf Werder ruhig schlafen lässt, zwei völlig unterschiedliche Dinge. ;)

:tnx:

Geht/ging mir auch oft so, insbesondere unter dem "Trainer" Dutt!
 
40 punkte wird man auch diese saison nicht brauchen. 36 punkte reichen in jedem fall aus.
 
genau. das quentchen glück sorgt dafür, dass man aus den 9 spielen gegen die selben gegner statt 4 punkte 17 punkte holt (!!), also mehr als das vierfache. oh man. :lol: mal ganz ehrlich: seid ihr überhaupt interessiert an einer tiefergreifenden analyse, die fernab von der oberflächlichen "glück / pech" betrachtung liegt? seht ihr nicht, dass man viel kompakter agiert, sich die mannschaft harmonischer und abgestimmter bewegt. sowohl im spiel nach vorne als auch defensiv. dass in der regel keine riesigen lücken zwischen mittelfeld und abwehrkette mehr liegen, in die der gegner hereinstoßen kann. dass es nach vorne einstudierte spielsituationen mit klaren laufwegen gibt? oder will man es nicht sehen, weil man sich sonst eingestehen müsste, sich in der bewertung von dutts trainerarbeit geirrt zu haben.
dass du jetzt nach nem spiel, das man unentschieden gespielt hat anstatt zu gewinnen wieder aktiver und wortreicher in diesem thread wirst, ist für mich mal wieder bezeichnend.
achja: quassel nicht.

:daumen:

Es bedarf überhaupt keiner umfangreichen Analysen oder dem Bedienen irgendwelcher Statistiken um festzustellen, dass unter dem aktuellen Trainerteam ein anderer Wind weht. Die Performance des Teams ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem mausetoten Haufen unter der Führung Robin Dutts. Damals - so erinnere ich mich deutlich - gab es reichlich Stimmen, die der Mannschaft generell die Qualität absprachen und dem "ach so bemitleidenswerten" Trainer Dutt wurde ein "ach so schlimmes" Erbe hinterlassen und immer wieder wurde darauf verwiesen, dass der gequälte Werderfan doch Geduld aufbringen müsse.

Allein die schlichte Punkteausbeute und das generelle Auftreten der Mannschaft sollte Grund genug sein, um stolz auf das Trainerteam zu sein und da spielt es auch keine Rolle mehr, ob die Mannschaft mal einen schlechten Tag erwischt. Exemplarisch dient doch das Köln-Spiel, in dem wir fußballerisch nicht gerade verwöhnt worden sind und trotzdem dem Sieg näher waren, als die Geißböcke. Skripnik schafft es, häufig gut spielen zu lassen, insbesondere in Heimspielen, vernachlässigt aber nie den Blick auf das Wesentliche - eben Punkte zu ergattern.

Mit Ausnahme Bayern und Wolfsburg und vielleicht 1-2 Championsleague-Aspiranten ist Werder meiner Empfindung nach derzeit im Stande, jede andere Bundesligamannschaft zu bezwingen.
Solcherlei Äußerungen wären mir unter EsA-Konzept-Trainer Dutt nie im Traume über die Lippen gegangen.
 
was macht dich da so sicher? Vielleicht wird es auch die erste Saison sein, in der 40 Punkte reegation bedeuten. HSV benötigt 15 punkte und die sind bei deren Restprogramm sogar noch drin (Freiburg, Bremen, Stuttgart, Schalke und Mainz). Ich warne davor nun die goldene Ananas auszurufen und sich zurückzulehnen.
 
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