Nicht nur die Insolvenz Griechenlands, sondern auch die Insolvenz der beteiligten Banken mit erheblichen Vermögensverlusten der Reichen in unserem Lande wäre in einem halbwegs freien System der Weg gewesen! Da wäre Rößler allerdings im Dreieck gesprungen und hätte massivst die Klientel geschützt, die ihm und der gesamten FDP stets den Allerwertesten gepudert hat.
Nur weil man diesen Unsinn - auch in den rot-grün versifften Medien - ständig wiederholt wird er nicht richtiger. Die FDP hat in der Regierungszeit von 2009 - 2013 vor allem die eigenen Anhänger massiv enttäuscht und hat dafür ihre gerechte Strafe bekommen. Dass sie in der politischen Landschaft fehlt merkt man an allen Ecken und Enden. Aber was Liberalisierung - übrigens eine der wenigen Dinge, die wirklich umgesetzt wurden - bringen kann, sieht man am Personenfernverkehr. Durch die Konkurrenz, die Bahn nun durch die Fernbusse hat, muss sich plötzlich Gegensteuern. Das ist zum Nutzen aller. Auch die Liberalisierung des Telekommunikationsektors hat einen ähnlichen Nutzen gehabt. Vergessen aber offensichtlich viele, weil ihnen mittlerweile Flatrates für 30 Euro in Monat wie selbstverständlich vorkommen. Überlegt mal was das Telefonieren noch gekostet hatte als die Post noch ein Monopolstellung hatte.
Natürlich wären die griechischen Kapitalgeber die Leidtragenden gewesen. Na, und? Sie haben sich ja auch vorher das Risiko fürstlich (hohe Zinsen!) bezahlen lassen. Aber das war vor allem von den politischen Kräften nicht gewollt, die staatsinteventionistisch in den Wettbewerb eingreifen wollten. Dass die FDP das mitgemacht hat, war eine historische Fehlleistung. Die Viel größere in dem Zusammenhang war aber die Aufnahme Griechenlands überhaupt in den Euro und letztendlich das Schleifen der Maastricht-Kriterien durch die Schröder/Fischer, weil sie den Bundeshaushalt nicht auf die Reihe bekommen haben.
Und das ist genau das, was den Zorn erregt. Nehmen wir doch mal Griechenland: 337 Prozent mehr Steuerbelastung für Geringverdiener und 9 Prozent Mehrbelastung für die Reichen!
Sorry, aber da kann Deutschland oder EU wenig für, wenn die griechische Regierung ihre Reichen schon bzw. keine funktionierende Finanzverwaltung hat. Die müssen ihre Hausaufgaben schon selbst machen. Es ist daher einfach nur dumm und dreist, wenn griechische Politiker die Verantwortung für das eigene Versagen der Troika aufbürden.
Wir brauchen hier eine vernünftige Vermögenssteuer, eine Erbschaftssteuer, die diesen Namen verdient, eine Abschaffung der Gesetze die von einem verurteilten Verbrecher wie Hartz entwickelt wurden sowie eine Zentralbank, die diesen Namen auch verdient. Dafür müssten die meisten Banken enteignet und so mancher Banker vor Gericht gestellt werden.
Das Hohelied des Märchens vom Tellerwäscher zum Millionär. Billige Propaganda, die komplett ausblendet, dass man vor 20 Jahren auch als Bauarbeiter noch eine Familie ernähren und eine Wohnung finanzieren konnte.
Seit dem ist in diesem Land vieles schlechter geworden und rein gar nichts besser! Was denn? Nenne mir ein einziges Beispiel!
Deutschland kann natürlich paradiesisch erscheinen für Menschen, die aus einer noch beschisseneren Gegend kommen.
Das ändert aber rein gar nichts daran, dass die Lebensbedingungen in Deutschland für die breite Masse während der letzten 30 Jahre noch nie so schlecht waren wie jetzt. Dafür verantwortlich waren an erster Stelle die FDP, an zweiter Steller die CDU und an dritter Stelle die SPD.
Wer noch eine dieser Parteien wählt, hat entweder sein Schäfchen im Trockenen oder absolut nichts verstanden.
Habe selten so viel Schwachsinn gelesen. Es ist richtig, dass du heute deutlich mehr Geld brauchst eine Familie zu ernähren als vor 20 oder 30 Jahren. Selbst vor 15 Jahren war es noch deutlich einfacher. Aber man sollte sich dann auch wirklich mal mit den Ursachen dessen auseinandersetzen und nicht irgendeinen Schrott erzählen.
Nehmen wir die Wohnkosten. Da wird die Propagandalüge von achso exorbitant steigenden Mieten erzählt und zur beruhigung der Massen diese achso Tolle Mietpreisbremse eingeführt. Ich will jetzt mal gar nicht auf die negativen Auswirkungen der Mietpreisbremse eingehen, sondern nur erzählen warum sie am Problem vorbeischießt.
Das Problem für viele Leute sind nicht die ersten Mieten. Insbesondere nicht für Leute, die schon länger in ihren Wohnungen leben. Es sind die Mietnebenkosten, die entsprechend durch die Decke geschossen sind. Insbesondere durch das von Rot/Grün eingeführte EEG. Letzeres ist das größte Umverteilungsprogramm von Unten nach Oben, was in dieser Republik je beschlossen wurde. Völliger Irrsinn.
Neue Steuern zu fordern ist immer ganz toll. Aber man verkennt, dass große Vermögen, um die es doch gehen soll (?), ziemlich mobil sind. Am Ende zahlt dann wieder der Facharbeiteier, der Durchschnittsverdiener die Zeche, wenn er von Oma sein Häuschen erbt. So sehen doch die Realitäten in diesem Land aus.
Wir müssen die Menschen und die Einkommen endlich von diesen überbordende staatlichen Belastungen befreien. Es kann doch nicht sein, dass wenn man alle Verbrauchssteuern/Abgaben mit einebzieht, zum Teil über 80% des Einkommens an den Staat fließen.
Wie sehr man dieser Propaganda auf den den Leim geht zeigt doch die Diskussion um den Mindestlohn. Da stellen sich allen ernstes die Politiker von SPD hin und erzählen, dass ein Einkommen von unter 8,50 Eur die Stunde menschenverachtend sei und man davon nicht leben könne. Da bin ich sogar bei denen. Was sie den Menschen verschweigen ist, dass diese 8,50 Eur brutto sind. Das wird alles schön belastet.
Was dieses Land braucht ist eine umfassende Aufgabenkritik. Die Abschaffung von Bürokratie und die Senkung von Steuern und Abgaben und zwar massivst. Insbesondere brauchen wir im unteren Einkommensbereich höhere Steuerfreibeträge. Wir brauchen eine massive Absenkung der Mehwertsteuer, dass Abschaffen anderer Verbrauchsteuern, das EEG gehört endlich eingestampft und wirklicher Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Die Subventionitis muss endlich beendet werden. Dann zahlen die Leute endlich transparente Preise, können sich die Anbieter aussuchen und man sieht eben nicht zuletzt an der Liberalisierung des öffentlich Fernverkehrs, welcher Nutzen da letztendlich hinter steht.

