FC Schalke 04

:lol:

Lustiger Vorschlag vom Tönnies:

http://www.spiegel.de/sport/fussbal...gt-zahlungen-der-mitglieder-an-a-1020502.html

Diese Spitzenidee kann man auch nur in Deutschland bringen. 132.000 Leute sollen im Gemeinschaftsprinzip das Geld aufbringen, welches der Ideengeber selbst vermutlich aus der Privatschatulle aufbringen könnte, so er denn wollte. Aber im Ruhrpott sitzt bei der Bevölkerung bekanntlich das Geld locker.

Wie war der Spruch? Je älter die Leute werden, umso bescheuerter werden sie auch?
 
Das ist nicht blauäugig sondern schlicht dämlich. Weiß schon, warum ich diese aalglatten, geleckten Grinseprinzen nicht ausstehen kann.

Hauptsache dem eigenen Portemonnaie gehts gut, schließlich konnte man die Mitarbeiter im betriebenen Fleischwerk ja jahrelang zu Dumpinglöhnen beschäftigen.
 
Das ist nicht blauäugig sondern schlicht dämlich. Weiß schon, warum ich diese aalglatten, geleckten Grinseprinzen nicht ausstehen kann.

Hauptsache dem eigenen Portemonnaie gehts gut, schließlich konnte man die Mitarbeiter im betriebenen Fleischwerk ja jahrelang zu Dumpinglöhnen beschäftigen.

Nun ja, ich muß über die Idee von Tönnies auch schmunzeln.

Ich denk aber, in einem hat er recht:

Die Entwicklung wird dahin gehen, daß immer mehr Vereine die Profiabteilung ausgliedern und als AG oder KGaA betreiben.
Die ist auf Schalke schon aufgrund der Satzung äußerst schwierig.
Es werden Zeiten kommen, da werden die als eV eingetragenen Profivereine
einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den AG's oder KGaA's haben.

Tönnies Rechnung geht allerdings (momentan) so nicht auf.

Es sind viele Kinder Mitglieder, die keine 1000 Euro zahlen können.
Es sind viele Erwachsene Mitglieder, die keine 1000 Euro zahlen können.
Es sind viele Erwachsene Mitglieder, die keine 1000 Euro zahlen wollen.
Es könnte einige Erwachsene Mitglieder geben, die mehr als 1000 Euro zahlen würden.
und so weiter und so weiter...................................

Ich meine, derzeit einfach so nicht machbar.
 
Was ich ein wenig merkwürdig finde an dem Vorschlag von Tönnies - man kann ja durchaus mal auf so ne Idee kommen - ist der Zeipunkt. Am Montagabend kam auf Sky das "1zu1 Standpunktgespräch" mit Peter Peters. Er ist ja nun Finanzvorstand beim FC Schalke und erklärte dort lang und breit und durchaus anschaulich, weshalb die Verbindlichkeiten des FC Schalke eigentlich ja gar kein Problem sein. Er führte durchaus gute und nachvollziehbare Argumente an. In meinen Augen kam er auch sehr sympathisch rüber. Aber das nur nebenbei. Letztendlich kam ich persönlich ein wenig zur Überzeugung, dass die da in Gelsenkirchen zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht durchaus einen Plan haben, der aufgehen kann. Auch in der sich verändernden Fussballwelt.
Tönnies schlägt zwar in gewisser Weise in die gleiche Kerbe wie Peters, dass Schalke eben ein e.V. ohne Fremdbestimmung bleiben wolle, aber dennoch scheint mir durch Tönnies Aussagen, das was Peters einem versucht hat Glauben zu machen - wirtschaftlich sei trotz der Verbindlichkeiten alles mehr als im grünen Bereich - kontakariert.

Ich kann mich da auch täuschen. Dass alle Clubs in der Bundesliga versuchen wirtschaftlich immer wettbewerbsfähiger zu werden, ist mir übrigens bewusst.
 
Das ist nicht blauäugig sondern schlicht dämlich. Weiß schon, warum ich diese aalglatten, geleckten Grinseprinzen nicht ausstehen kann.

Das ist auch nicht dämlich, das ist einfach nur dreist. Dämlich sind Fans, die das auch noch in Erwägung ziehen, wirklich die Millionentransfers aktiv mitzufinanzieren. Ist ja nicht so, dass die Vereine sowieso schon von den Fans leben... Die eigenen Taschen immer voller machen und den Fans immer mehr Geld aus den Taschen ziehen, wer da mitmacht, der ist wohl blind vor liebe. :ugly:


Ich würde mich freuen, wenn an den Khedira Gerüchten was drann ist und Schalke den Transfer realisieren könnte. Unsere Weltmeisterspieler sehe ich am liebsten in der Bundesliga.

Ist man auf Schalke eigentlich immer noch so überzeugt von di Matteo? Ist doch grauenhaft und unwürdig, was der spielen lässt...
 
:lol:

Lustiger Vorschlag vom Tönnies:

http://www.spiegel.de/sport/fussbal...gt-zahlungen-der-mitglieder-an-a-1020502.html

Diese Spitzenidee kann man auch nur in Deutschland bringen. 132.000 Leute sollen im Gemeinschaftsprinzip das Geld aufbringen, welches der Ideengeber selbst vermutlich aus der Privatschatulle aufbringen könnte, so er denn wollte. Aber im Ruhrpott sitzt bei der Bevölkerung bekanntlich das Geld locker.

Wie war der Spruch? Je älter die Leute werden, umso bescheuerter werden sie auch?

Ich höre mir gern die Ideen von volksnahen, bodenständigen Menschen an, die nichts haben, als eine Villa über dem Kopf, einen Pool im Garten und eine handvoll Autos in ihrer Garage.
 
Das ist auch nicht dämlich, das ist einfach nur dreist. Dämlich sind Fans, die das auch noch in Erwägung ziehen, wirklich die Millionentransfers aktiv mitzufinanzieren. Ist ja nicht so, dass die Vereine sowieso schon von den Fans leben... Die eigenen Taschen immer voller machen und den Fans immer mehr Geld aus den Taschen ziehen, wer da mitmacht, der ist wohl blind vor liebe. :ugly:


Ich würde mich freuen, wenn an den Khedira Gerüchten was drann ist und Schalke den Transfer realisieren könnte. Unsere Weltmeisterspieler sehe ich am liebsten in der Bundesliga.

Ist man auf Schalke eigentlich immer noch so überzeugt von di Matteo? Ist doch grauenhaft und unwürdig, was der spielen lässt...


Dann ist der Vorschlag von dem Wurstmann doch goldrichtig.

Schalke ist ein geiler Club, da gibt jeder Arbeitslose, der sich schon die Dauerkarte vom Mund abspart noch gern das Allerletzte Hemd.
 
:lol:
132.000 Leute sollen im Gemeinschaftsprinzip das Geld aufbringen, welches der Ideengeber selbst vermutlich aus der Privatschatulle aufbringen könnte, so er denn wollte.

Die 132.000 Leute sollen das Geld spenden, damit irgendein Spieler noch mehr Geld kriegen kann? Ich liebe den Fußball und trag da auch den einen oder anderen Euro hin, aber wenn ich 1.000 Euro habe, die ich für irgendwas spenden soll, dann nicht an einen Fußballverein, der Millionen hat, sondern an irgendwas anderes.
 
Die 132.000 Leute sollen das Geld spenden, damit irgendein Spieler noch mehr Geld kriegen kann? Ich liebe den Fußball und trag da auch den einen oder anderen Euro hin, aber wenn ich 1.000 Euro habe, die ich für irgendwas spenden soll, dann nicht an einen Fußballverein, der Millionen hat, sondern an irgendwas anderes.

:tnx:

Dieser Vorschlag ist ein Schlag ins Gesicht für alle gemeinnützigen Hilfsorganisationen, die wirklich auf Spenden angewiesen sind.
 
Er sagt ja selbst, dass das nur ein Gedankenspiel ist.

Was er eigentlich sagt ist, dass Schalke etwas mehr als 132 Mio € Schulden hat. Hätten sie die Schulden nicht, könnten sie jährlich 25 Mio € mehr ausgeben.

Das heißt: Schalke zahlt für 132 Mio € jährliche Zinsen von 25 Mio €, also etwa 19%, was ja auch etwas über die Kreditwürdigkeit von Schalke aussagt.

Umgekehrt kann man lesen: wenn die Schalker nicht mehr als 132 Mio € Schulden angehäuft hätten, könnten sie jedes Jahr 25 Mio € mehr ausgeben, soll heißen: in der Vergangenheit haben die Schalker ganz schönen Mist gemacht.

(Wußte ich auch vorher:roll:)

Vielleicht kommt es aber auch so, dass man jetzt demnächst feststellt, dass sich die Idee mit den Mitgliedern nicht druchführen lässt, dass aber der russische Stiefelproduzent Gummiprom in die Bresche springen kann.
 
Er sagt ja selbst, dass das nur ein Gedankenspiel ist.

Was er eigentlich sagt ist, dass Schalke etwas mehr als 132 Mio € Schulden hat. Hätten sie die Schulden nicht, könnten sie jährlich 25 Mio € mehr ausgeben.

Das heißt: Schalke zahlt für 132 Mio € jährliche Zinsen von 25 Mio €, also etwa 19%, was ja auch etwas über die Kreditwürdigkeit von Schalke aussagt.

Umgekehrt kann man lesen: wenn die Schalker nicht mehr als 132 Mio € Schulden angehäuft hätten, könnten sie jedes Jahr 25 Mio € mehr ausgeben, soll heißen: in der Vergangenheit haben die Schalker ganz schönen Mist gemacht.

(Wußte ich auch vorher:roll:)

Vielleicht kommt es aber auch so, dass man jetzt demnächst feststellt, dass sich die Idee mit den Mitgliedern nicht druchführen lässt, dass aber der russische Stiefelproduzent Gummiprom in die Bresche springen kann.


Der Korrektheit halber: der Wurstfabrikant spricht nicht von alles Schulden beglichen, sondern weitgehend (wie auch immer er dies definiert).
Folglich darfst du deinen Schuldenstand eventuell um die Summe X nach Oben korrigieren... ;)

Aber der Tönnies ist schon ein pfiffiges Kerlchen... Wenn die Fans dem Verein kein Geld über eine Fananleihe geben wollen, weil sie denken sie würden es eh nicht wiedersehen, dann können sie es dem Verein doch einfach schenken... Ausgeklügelter und perfekt durchdachter Schachzug, da hätte wohl niemand mit gerechnet...
 
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