Angriff auf Augsburg-Fans

wie du siehst, reicht es nicht. immer weniger. wir sind doch bananenstaat nummer 1. hier kann jeder machen was er will. lassen uns Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) von einer gruppe jugendlicher in Bremen. und von schwachköpfen die friedliche Augsburger angreifen und werden von einem gewissen clan regiert. wo sind wir denn?

ansonsten mach dich mal schlau, was Polizisten dürfen und was nicht.

Tut mir leid, dass Du Bananenstaatler von einem Clan regiert wirst.

Aber immerhin kannst Du, wie Du schreibst, machen, was Du willst.

Das ist bei mir leider nicht so.
 
wie du siehst, reicht es nicht. immer weniger. wir sind doch bananenstaat nummer 1. hier kann jeder machen was er will. lassen uns Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) von einer gruppe jugendlicher in Bremen. und von schwachköpfen die friedliche Augsburger angreifen und werden von einem gewissen clan regiert. wo sind wir denn?

ansonsten mach dich mal schlau, was Polizisten dürfen und was nicht.

Wo wird denn deiner Meinung nach richtig durchgegriffen?
Bitte nenne mal konkret einige Staaten.

Von welchem Clan werden wir regiert? Ich dachte immer man geht zur Wahl und bestimmt seine Vertreter.
Bitte mal konkretisieren.
 
Die Definition Ultra lässt Spielraum.
Wenn ich sage das es mir reicht wenn ich seit 2004 Werder Fan bin und 5-10 Minuten mit Fahrrad zum Stadion brauche und auch nur die Heimspiele besuche, dann könnte ich mich als Ultra bezeichnen. Wenn man denn möchte. Jede Person kann sich so bezeichnen, wenn man meint das man alles gibt für den Verein den man liebt.

Sorry, aber das ist himmelschreiender Quatsch. Die Ultra-Bewegung kommt aus Italien und ist erst anfang der 90er nach Deutschland geschwappt. Vorher war die deutsche Fanszene eher aus England heraus beeinflußt, wobei ich nicht glorifizieren will was es damals für Probleme gab, nicht umsonst wurde die englische Fankultur infolge der Tragödien abgewürgt worden, mit spürbaren Folgen auch in Deutschland. Aber mir ist nicht erst bei solchen Beiträgen wie von dir klar (auch wenn das auf DICH zutreffen mag) das Ultras sich für die Schöpfung schlechthin halten, vor 1990 gab es demzufolge keine Fans die alles für ihren Verein gaben....:roll:
 
ist irgendwie ne falsche schlussfolgerung, fat tony. ;)

Ich weiß das er von "Spielraum" spricht ;) Aber zwischen jahrelang mit Dauerkarte jedem Spiel von Werder hinterher reisen und Ultra sein gibt es einfach mal einen Unterschied. Es ist eben eine bestimmte Form der Fankultur, eine die heute recht dominant in den Stadien auftritt und früher ausschließlich in Südeuropa, vor allem Italien beheimatet war. Ein Ultra hätte vermutlich in den 80ern von einem Hool auf's Maul bekommen ;) Worauf ich hinaus will ist das sich eben NICHT jeder als Ultra bezeichnen kann der alles für seinen Verein gibt, da gehört mehr dazu und das werden nicht zuletzt viele Ultras selbst so sehen. Ansonsten gäbe es nämlich zwischen der britisch beeinflussten Szene vor den 90ern und den Ultras nach den 90ern kaum einen Unterschied. Und das wirst du mir hoffentlich nicht verkaufen wollen, selbst wenn du in den 90ern geboren sein solltest.
 
Was Prügelattacken wie die gegen die Ausgburger angeht, reichen die bestehenden Gesetze aus, wenn man die bestehenden Strafrahmen auch mal ausschöpfen würde und einen Tritt an den Kopf eines am Boden liegenden Menschen nicht als schwere Körperverletzung anklagen würde sondern als das, was es ist: Versuchter Totschlag! Da wären dann schon 15 Jahre drin.

Die kriminellen Clans sind noch mal ein ganz anderes Thema.
Der Totschlag wird doch mit einer Freiheitsstrafe von 5-15 Jahren bestraft. In Urteilen wird dann meist auf 8 Jahre entschieden. Dann muss allerdings die Person auch wirklich getötet (aber nicht ermordet) worden sein.

Zitat von GreenWhiteTürkiye;3086678:
Schon amüsant, dass sich unsere Ultras immer gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzen und auf vermeintliche Gutmenschen machen, dann aber friedliche Augsburg Fans und Polizisten angreifen.

Unabhängig, ob hier die Ultra Szene vertreten war:
Einige Gruppierungen versuchen sich gerne aus der Schusslinie zu nehmen und dann mit Mode Trends wie z.B. Anti-Faschismus automatisch als gefahrlos zu gelten.
 
Ich weiß das er von "Spielraum" spricht ;) Aber zwischen jahrelang mit Dauerkarte jedem Spiel von Werder hinterher reisen und Ultra sein gibt es einfach mal einen Unterschied. Es ist eben eine bestimmte Form der Fankultur, eine die heute recht dominant in den Stadien auftritt und früher ausschließlich in Südeuropa, vor allem Italien beheimatet war. Ein Ultra hätte vermutlich in den 80ern von einem Hool auf's Maul bekommen ;) Worauf ich hinaus will ist das sich eben NICHT jeder als Ultra bezeichnen kann der alles für seinen Verein gibt, da gehört mehr dazu und das werden nicht zuletzt viele Ultras selbst so sehen. Ansonsten gäbe es nämlich zwischen der britisch beeinflussten Szene vor den 90ern und den Ultras nach den 90ern kaum einen Unterschied. Und das wirst du mir hoffentlich nicht verkaufen wollen, selbst wenn du in den 90ern geboren sein solltest.

Zeiten ändern sich nunmal und die Definitionen des Begriffes gehen immer mehr auseinander, was meinst du wohl wieso sich immer mehr Gruppen trennen und sich neugründen

E: ganz unrecht hast du natürlich nicht
 
Der Totschlag wird doch mit einer Freiheitsstrafe von 5-15 Jahren bestraft. In Urteilen wird dann meist auf 8 Jahre entschieden. Dann muss allerdings die Person auch wirklich getötet (aber nicht ermordet) worden sein.
Der Strafrahmen reicht auch bei versuchtem Totschlag in einem besonders schweren Fall theoretisch sogar bis zu lebenslänglich.

Die ausgesprochenen Strafen sind das Eine, der Strafrahmen das Andere.

Mit acht Jahren Freiheitsstrafe für diesen Vollpfosten könnte ich ja auch durchaus leben.

Es wird aber eher auf Sozialstunden hinauslaufen.
 
Zeiten ändern sich nunmal und die Definitionen des Begriffes gehen immer mehr auseinander, was meinst du wohl wieso sich immer mehr Gruppen trennen und sich neugründen

E: ganz unrecht hast du natürlich nicht

Klar ändern sich die Zeiten. Die Gewalt hat sich in den 80ern zunehmend gesteigert, ja selbst danach noch. Deswegen gab es ja auch die tiefen und extremen Einschnitte in der englischen Fankultur die sich bis Deutschland ausgewirkt haben. Das hat aber mit dem Begriff "Ultra" überhaupt nichts zu tun. Wer weiß, in 10 Jahren gibt es vielleicht wieder andere Gruppierungen die weder mit dem Namen noch dem Selbstverständnis der Ultras zu tun haben. Die Gewalt von heute lässt sich auch nicht mit der von früher vergleichen. Aber weil der Fußball heute einen viel höheren Stellenwert in der Gesellschaft genießt führen eben selbst vergleichsweise moderate Ausschreitungen zu härteren Sanktionen und mittelfristig tendiert das dann zu Maßnahmen die seinerzeit der britischen Fankultur den garaus gemacht haben. Übergriffe wie gegen die Augsburger, um zum Thema zurück zu kommen, sind solche vergleichsweise(!) moderaten Ausschreitungen (und ich kann nachvollziehen wie sich ein Mäurer fühlt wenn er gerade mal 120 Polizisten einsetzt und dann sowas passiert...)
 
Da gehört es meiner Meinung nach nicht hin, da Herr Mäurer bereits ein anderes Polizeikonzept angekündigt hat, wie in meinem Link nachzulesen ist. Das augsburg-Forum ist aber in zwei Wochen nicht mehr da und wir sollten dringend über die Konsequenzen aus diesem Vorfall reden, auch noch in drei Wochen.

:wink:

:tnx: Daher habe ich die Threads verbunden und unter Fan-Themen stehen lassen, ich hoffe, das ist in Eurem Sinn.

Die Stellungnahme des Fanprojekts, die dieeeter verlinkt hat, finde ich sehr dünn....
 
Die Stellungnahme des Fanprojekts, die dieeeter verlinkt hat, finde ich sehr dünn....
Die ist sogar exterm dünn und klingt eher nach "wir müssen das hier ja mal verurteilen".

Man sollte die Stellungnahme gegen diesen Gewaltakt zum Beispiel nicht am Ende der Stellungnahme verstecken, sondern an erster Stelle darauf eingehen. Danach kann man gerne über Gespräche mit Mäurer palavern.
 
Amüsant, dass man sich nach dem Leverkusen-Spiel noch groß über das neue Einsatzkonzept der Polizei beschwert hat und siehe da, was hat die Deeskalation eine Woche später gebracht?

Hat ja selbst der Innensenator erkennen und äußern müssen.
 
Zitat von GreenWhiteTürkiye;3086678:
Schon amüsant, dass sich unsere Ultras immer gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzen und auf vermeintliche Gutmenschen machen, dann aber friedliche Augsburg Fans und Polizisten angreifen.

Werder hat eine sehr zersplitterte Ultra-Szene. Die Gruppe, die mir als am reflektiertesten bekannt ist und die interessante Veranstaltungen gegen Antisemitismus, Fremdenhass, Homophobie etc. beim Fußball gemacht hat und von der ich einige Leute, manche besser, manche schlechter, kenne, möchte ich mal als Urheber oder Beteiligten an diesem Angriff ausschließen. Insofern halte ich diesen Beitrag für Demagogie.
 
Naja, das erklärt sich doch durch das Geschriebene, zumindest für einen "szenekundigen" Fan wie Dich. Die letzte Veranstaltung dieser Gruppe, die ich besuchen konnte, war eine mit dem sehr lesenswerten Blogger und Journalisten Alex Feuerherd.
 
Naja, das erklärt sich doch durch das Geschriebene, zumindest für einen "szenekundigen" Fan wie Dich. Die letzte Veranstaltung dieser Gruppe, die ich besuchen konnte, war eine mit dem sehr lesenswerten Blogger und Journalisten Alex Feuerherd.

Ich wollte nur sichergehen, nicht das du doch wen anders meinst :D
Für manch anderen, machen die anderen Ultragruppen ja auch schon viel/zu viel Politik ;)
 
Ich wollte nur sichergehen, nicht das du doch wen anders meinst :D
Für manch anderen, machen die anderen Ultragruppen ja auch schon viel/zu viel Politik ;)

Richtig und ich bin auch beleibe nicht immer ihrer Meinung. Aber darum geht es doch nicht, wenn ich den Vorwurf "Da sieht man es mal wieder, dass das Engagement der Bremer Ultras gegen Fremdenfeindlichkeit nur Show ist", als Lüge zurückweise. Denn ich behaupte mal, dass die reflektierten Leute, die solche Veranstaltungen machen und für Obdachlose oder FLüchtlinge Klamotten sammeln und auch bei Vize Fischer und anderen Vereinsvertretern trotz in manchen Punkten auseinandergehender Ansichten ein hohes Ansehen für ihr Engagement genießen, wohl kaum dieselben sind, die da am Samstag die Augsburger angegriffen haben. Ich jedenfalls kann mir das beim schlechtesten Willen nicht vorstellen. Und darum geht es doch. Es gibt ja auch genug andere Ultra-Gruppen in Bremen...
 
Back
Top