Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich an der Kritik an den Transfers etwas störe. Manchmal wird hier so getan, als ob das Managergeschäft ganz simpel ist ("dann holt man eben XYZ" - Baustelle geschlossen!).
Ein "man muss einen 6er holen" ist schnell gesagt. Aber wir alle (!) wissen viel zu wenig über die internen Abläufe, Gespräche, Möglichkeiten (was will/wollte der (Ex-)Trainer; welche finanziellen Möglichkeiten gibt es tatsächlich; was wurde vielleicht versucht, aber aus diversen Gründen verworfen), als dass man tatsächlich etwas abschließend sagen könnte. Und die Presse kann auch nur das vermelden, das sie irgendwoher erfährt. Und das ist sicher einiges, aber bei weitem nicht alles.
Ich kann auch mit der allgemeinen Erregungskultur wenig anfangen. Es muss nicht jede Äußerung seziert und hinterfragt werden. Menschen haben gute und schlechte Tage, machen auch mal Fehler. Das gehört dazu. Am Ende muss es stimmen.
Auch mit dem Argument, dass jemand nicht Werder-like ist, habe ich meine Probleme - wer bestimmt das? Und kann man nicht auch werder-like werden? Gehört es nicht dazu, dass man reinwachsen kann? Ich würde meinen, dass es doch dazu gehört, dass man auch offen ist für Neues.
Nicht zuletzt wurde Eichin dafür geholt, die Strukturen bei Werder aufzubrechen und frischen Wind zu holen.
Zu Thema Peterchen:
Werder muss auf sich selber gucken. Die These "man darf einen direkten Konkurrenten nicht stärken" impliziert, dass Werder hoffen würde, dass andere schlechter bleiben. Das kann wohl kaum die Lösung sein. Werder muss selber seine Punkte erarbeiten. Und wenn V. Skripnik befindet, dass er dieses Ziel mit einem Spieler nicht zu erreichen können glaubt, so ist es folgerichtig, sich von diesem Spieler zu trennen. Das scheint eine klare Ansage gewesen zu sein, die man akzeptieren muss.
Zum Thema Torwart:
Nicht zuletzt hier im Forum wurde R. Wolf stark kritisiert. Insofern nimmt es mich doch ein wenig Wunder, dass Herr Burdenski sich zu Wort meldet, wenn Eichin diese Baustelle angeht. Und wenn Wiedwald im Sommer tatsächlich verbindlich kommen sollte, hat er da tatsächlich etwas erreicht. Und ich glaube noch lange nicht, dass Wolf am Ende der Rückrunde noch im Tor steht.
Wie gesagt, grundsätzlich scheint der Tenor zu sein, dass etwas getan werden musste. Wenn Eichin aber etwas tut, dann echauffiert man sich über das "Wie" ... (Zur Erregungskultur s. o.) Verstehe ich nicht wirklich.
Wie gesagt, ich halte nicht so viel, als außenstehender Laie die vereinsinterne Arbeit zu bewerten. Und dass ich die Art von Eichin, Interviews zu geben, nicht lieben muss, ist meine Sache. (Oder mich daran stoße, dass er seine Arbeit selber als "perfekten Job" bezeichnet.) Aber @Kritiker, wenn das mit Labbadia stimmen sollte, hört mein Verständnis aber doch auf. Ich finde, man tut Dutt Unrecht, wenn man ihn mit Labbadia vergleicht. Auf mich scheint Dutt ein Zuviel an Konzept im Kopf zu haben; Labbadia hingegen lebt wohl weitestgehend von Motivation. Und das nutzt sich ab (wie man es immer wieder sehen konnte).
@ maddin
Danke für die Einschätzung, dass der Artikel "lanciert" wurde, um Eichin eine Art Warnschuß zu versetzen.
Ein "man muss einen 6er holen" ist schnell gesagt. Aber wir alle (!) wissen viel zu wenig über die internen Abläufe, Gespräche, Möglichkeiten (was will/wollte der (Ex-)Trainer; welche finanziellen Möglichkeiten gibt es tatsächlich; was wurde vielleicht versucht, aber aus diversen Gründen verworfen), als dass man tatsächlich etwas abschließend sagen könnte. Und die Presse kann auch nur das vermelden, das sie irgendwoher erfährt. Und das ist sicher einiges, aber bei weitem nicht alles.
Ich kann auch mit der allgemeinen Erregungskultur wenig anfangen. Es muss nicht jede Äußerung seziert und hinterfragt werden. Menschen haben gute und schlechte Tage, machen auch mal Fehler. Das gehört dazu. Am Ende muss es stimmen.
Auch mit dem Argument, dass jemand nicht Werder-like ist, habe ich meine Probleme - wer bestimmt das? Und kann man nicht auch werder-like werden? Gehört es nicht dazu, dass man reinwachsen kann? Ich würde meinen, dass es doch dazu gehört, dass man auch offen ist für Neues.
Nicht zuletzt wurde Eichin dafür geholt, die Strukturen bei Werder aufzubrechen und frischen Wind zu holen.
Zu Thema Peterchen:
Werder muss auf sich selber gucken. Die These "man darf einen direkten Konkurrenten nicht stärken" impliziert, dass Werder hoffen würde, dass andere schlechter bleiben. Das kann wohl kaum die Lösung sein. Werder muss selber seine Punkte erarbeiten. Und wenn V. Skripnik befindet, dass er dieses Ziel mit einem Spieler nicht zu erreichen können glaubt, so ist es folgerichtig, sich von diesem Spieler zu trennen. Das scheint eine klare Ansage gewesen zu sein, die man akzeptieren muss.
Zum Thema Torwart:
Nicht zuletzt hier im Forum wurde R. Wolf stark kritisiert. Insofern nimmt es mich doch ein wenig Wunder, dass Herr Burdenski sich zu Wort meldet, wenn Eichin diese Baustelle angeht. Und wenn Wiedwald im Sommer tatsächlich verbindlich kommen sollte, hat er da tatsächlich etwas erreicht. Und ich glaube noch lange nicht, dass Wolf am Ende der Rückrunde noch im Tor steht.
Wie gesagt, grundsätzlich scheint der Tenor zu sein, dass etwas getan werden musste. Wenn Eichin aber etwas tut, dann echauffiert man sich über das "Wie" ... (Zur Erregungskultur s. o.) Verstehe ich nicht wirklich.
Wie gesagt, ich halte nicht so viel, als außenstehender Laie die vereinsinterne Arbeit zu bewerten. Und dass ich die Art von Eichin, Interviews zu geben, nicht lieben muss, ist meine Sache. (Oder mich daran stoße, dass er seine Arbeit selber als "perfekten Job" bezeichnet.) Aber @Kritiker, wenn das mit Labbadia stimmen sollte, hört mein Verständnis aber doch auf. Ich finde, man tut Dutt Unrecht, wenn man ihn mit Labbadia vergleicht. Auf mich scheint Dutt ein Zuviel an Konzept im Kopf zu haben; Labbadia hingegen lebt wohl weitestgehend von Motivation. Und das nutzt sich ab (wie man es immer wieder sehen konnte).
@ maddin
Danke für die Einschätzung, dass der Artikel "lanciert" wurde, um Eichin eine Art Warnschuß zu versetzen.
Aber man soll es nicht beschreien...



Dass die in den letzten Jahren veröffentlichten Artikel und Äußerungen der Wahrheit entsprachen und heute, wie oben beschrieben, nur die Meinung des "Schreiberlings" wiedergibt?